Waldameise
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    Liebe Besucher,
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    meine Fotos,

    Erzählungen,
    Gedichte und

    Geschichten
    über meine
    Begegnungen
    in der Natur ...
    herzlich willkommen!


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     Alles ist Mitteilung
     in der Natur
     Bettina von Arnim


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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Kleiner Gruß

    Waldameise 21.10.2011, 23.42 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Letztes Jahr ...

    war es der 22. November, an dem hier die ersten Flocken tanzten. Ich hoffe, es hat nichts weiter zu bedeuten, dass es in diesem Jahr heute schon geschah, wo doch grad die Primeln so schön blühen ...




    Waldameise 19.10.2011, 21.55 | (19/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Frisch ...

    gemäht lag das Gras in kleinen Häufchen auf der großen Wiese nebenan, als ich am Freitag nach Hause kam. Samstagmorgen hatten die Häufchen eine weiße Glitzerdecke. Auch die Biberschwänze auf dem Dach hatten überall diese eisigen Tupfer. Doch die Sonne hat sich eilig aus ihrem Nachtlager erhoben und die Spuren weggeschleckt.

    Dennoch ist es kalt geworden. Zeit, im Kleiderschrank nach der wärmenden Wäsche zu suchen. Tschüss, Sommerkleidung. Ihr dürft wieder nach hinten rutschen und im Dunkeln vom nächsten Sommer träumen, während dicke warme Socken und Pullover an griffbereitem Platz auf ihren Einsatz warten.
    Die brauch ich unbedingt, bin sowas von frostig geworden.

    Etwas wunderbares habe ich mir gestern gegönnt. Etwas Energie- und Heizkosteneinsparendes: Eine dicke warme Kuscheldecke.
    Bevor die hammerharten Zeiten kommen, möchte ich gerüstet sein. Ein wenig habe ich noch gezögert. Dann fuhr mir ein Schauer über den Rücken, was ich als Zeichen gedeutet habe. Das Zeichen, den Bestellknopf zu drücken.

    Danke für eure lieben und interessanten Gedanken zum Thema "Wege". Ich freu mich sehr, dass einige das Thema aufgreifen wollen und freu mich schon sehr auf eure Fundstücke. Aber es hat ja keine Eile. So wie ihr könnt und mögt.
    Ich wünsche euch eine schöne Woche und warme Füße.



    Nun laß den Sommer gehen,
    laß Sturm und Winde wehen.
    Bleibt diese Rose mein,
    wie könnt ich traurig sein?

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

    Waldameise 17.10.2011, 04.20 | (20/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Wege



















    Da in meinen Fotoordnern noch unzählige Fotos schlummern, die ich zum überwiegenden Teil hier noch nicht gezeigt habe, kam mir die Idee, ab und an zu einem bestimmten Thema eine Auswahl davon zu zeigen. Dieses Mal ist es das Thema "Wege". Wem die Idee gefällt, darf sie gern aufgreifen. Ihr dürft die Fotos jedoch auch gern nur auf euch wirken lassen, wie ihr mögt. ;-)

    Bei diesen Fotos gefällt mir der unmittelbare Vergleich verschiedener Landschaften zu unterschiedlichen Jahreszeiten. Ich finde, das zeigt die Vielfältigkeit und einzelnen Besonderheiten noch viel eindringlicher. Und es verdeutlicht einmal mehr, dass jede Jahreszeit ihre schönen Seiten hat.

    In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes goldenes Herbstwochenende.

    Liebe Grüße von eurer Waldameise :-)

    Waldameise 14.10.2011, 23.30 | (29/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Umzug

    Wie jedes Jahr zur gleichen Zeit

     verlor die Hainbuche ihr Kleid.
     

     In`s linke Eckchen der Terrasse

     schob ich die gelbe Blättermasse.
     

     Ein kleiner stachliger Geselle

     mietete den Haufen auf der Stelle.
     

     So half imgrunde auch die Buche

     dem Igel bei der Wohnungssuche.
     

     Der freute sich und blieb gleich hier

     in seinem Winterschlafquartier.
     

     Der böse Herbststurm letzte Nacht

     hat ihn dann obdachlos gemacht.
     

     Sein Domizil, es flog dahin,

     aufs Vordach und zur Nachbarin.
     

     Der Igel, der sonst sanft und putzig,

     fand das nun gar nicht mehr so lustig.
     

     Doch keine Angst, im Garten drunten

     hat er ein neues Heim gefunden.


    (c) Waldameise



    Ich weiß, das sind Ahornblätter. Aber es gibt auch die Hainbuche in unserem Garten und die lässt im Herbst gelbe Blätter fallen, die auf unserer Terrasse landen, weil das Bäumchen dort im Sommer Schatten spendet. Zudem sind Foto und Gedicht schon etwas älter, dennoch wieder aktuell, denn wir haben wieder einen kleinen Igel zu Gast in unserem Garten.


    Waldameise 12.10.2011, 18.59 | (22/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Danke ...

    für eure lieben Kommentare. Einige wollten wissen, wie es am vernebelten Waldrand weitergeht. Leider hab ich davon kein Foto, eben weil alles in Nebel gehüllt war da draußen. Ohne Nebel hätte man Aussicht auf ein großes Feld, danach ein Dorf und dann die Voralpenlandschaft in weiter Ferne. Aber das kann man ja nun leider nicht sehen. Sobald sich die Gelegenheit ergibt, werde ich es nachholen.

    Dafür zeige ich euch dieses Foto ... gleicher Standpunkt - entgegengesetzte Richtung. Hier seht ihr, wie der Weg in den Wald hineinführt ...



    Morgen bring ich etwas mehr Zeit mit und schau auch wiedermal bei euch rein.
    Bis dahin liebe Grüße aus dem Ameisenbau.

    Waldameise 11.10.2011, 20.00 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Einen guten Start ...

    in die neue Woche!


    Waldameise 10.10.2011, 07.23 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Wassermuhmen

    In dem See die Wassermuhmen
    wollen ihr Vergnügen haben,
    fangen Mädchen sich und Knaben,
    machen Frösche draus und Blumen.

    Wie die Blümlein zärtlich knicksen,
    wie die Frösche zärtlich quaken,
    wie sie flüstern, wie sie schnaken,
    so was freut die alten Nixen.

    Wilhelm Busch


     

    Waldameise 08.10.2011, 18.17 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Lieber Herbst


    Dieser Einstand war so schön,
    dafür sag` ich Dankeschön.

    Für die Fülle deiner Gaben,
    Sonne, die auf Nebelschwaden
    durch Blätter und Geäst der Bäume
    hindurchdrang bis in meine Träume
    und den Wald in Zauber hüllte,
    bis sich dieser Traum erfüllte.

    Mengen Eicheln und Kastanien,
    buntes Laub lässt uns erahnen,
    dass viel Zeit nun nicht mehr bleibt,
    bis der Herbststurm uns ereilt.

    Doch wir nehmen es gelassen,
    werden Drachen steigen lassen.
    Wissen es doch alle längst,
    dass auch dein Gold nicht nur glänzt.

    So war es schon zu allen Zeiten,
    jedes Ding hat halt zwei Seiten.


    (C) Waldameise



     

    Waldameise 06.10.2011, 17.26 | (28/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Drei Herbsttage

    ... die sich irgendwie wohliger anfühlten wie der unstete Sommer. Man könnte auch sagen, drei Herbsttage, die sich wie Sommerurlaub anfühlten. Wochenlang hatte ich mit Kopfschmerzen zu kämpfen und plötzlich waren sie wie weggeblasen. Das ist offensichtlich die Wetterlage, die mein Körper braucht. Eurer auch?



    Wenn nicht der Körper, dann aber mit Sicherheit die Seele. Solche Tage ersetzen einen Arztbesuch oder den Griff zur Tablette. Einmal eine dicke alte Eiche oder Buche umarmt und schon klopft mein Herz gleichmäßig.



    Ich liebe diese knorrigen alten Bäume, die soviel zu erzählen haben. Setzt euch einfach mal unter sie und lehnt euch an ihre warme Rinde. Es tut so gut, den Geschichten der Äste und Zweige zu lauschen. Ab und an fällt eine Eichel oder Buchecker frech auf euren Kopf, dann könnt ihr richtig beobachten, wie sich die Blätter vor Lachen schütteln. Deshalb fallen derzeit auch so viele zu Boden.



    Die Stunden an solchen Tagen vergehen leider viel zu schnell. Deshalb halte ich fest, was ich greifen kann, sammle Eindrücke in einem Körbchen und verstau sie ganz tief in meinem Herzen. Auch für meinen Schatz.



    Auch für euch natürlich und all die Menschen, denen es nicht vergönnt ist, den Spuren der Natur zu folgen und sie in sich aufzunehmen.



    Erst wollte ich meine Fotos für sich sprechen lassen, aber all diese Augenblicke waren so schön, da kann ich meine Klappe einfach nicht halten.



    Die Luft war sehr diesig, wie ihr sehen könnt. Aber das hatte seinen ganz eigenen Reiz. Insgesamt sind wir ca. 30 km gewandert. Ganz in der Nähe, auf der Alb und im Allgäu. Überall sah man Menschen wie die Lemminge durch die Landschaft radeln und wandern. Und doch hat es sich gut verteilt. Wir entdeckten Stellen, an denen wir glaubten, jeden Moment müsse uns ein Einhorn den Waldweg entgegen laufen. Mehr darüber demnächst ... :-)

    Waldameise 03.10.2011, 18.29 | (19/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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