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Liebe Besucher,
hier findet Ihr
meine Fotos,
Erzählungen,
Gedichte und
Geschichten
über meine
Begegnungen
in der Natur ...
herzlich willkommen!
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Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Gerührtes
Und keine Sorge, diesen gemütlichen Stress vertrage ich gut. Dem Herzen auf natürliche Weise helfen, ist tausendmal wertvoller, als jeder Stimmungsaufheller.
Ich wünsche euch, dass es euch gelingt, euren inneren Frieden zu finden, zumindest jeden Tag für ein paar Stunden, was immer ihr dazu benötigt.
wünscht euch eure Waldameise!

Stollen werd` ich heute backen,
Teig anrühren, Nüsse knacken,
auch Rosinen müssen sein,
guter Rum kommt auch hinein.
Butter, Eier, Orangat
geb` ich bei, und als Zutat
darf ne Prise Herz nicht fehlen,
dann die Temperatur auswählen.
Ein Duft wird durch die Räume ziehen,
obs auch gelingt? `Ich werd` mich mühen,
dass Gäste, die in`s Haus bald schnei`n,
genüsslich sagen: "Der ist fein"!
(c) Waldameise

Waldameise 09.12.2011, 23.29 | (21/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ersatzlicht
die Sonne ihn ins Bett schon zieht.
Nachtschwarze Decken zieren Sterne
und vor dem Haus strahlt die Laterne.
(c) Waldameise

Waldameise 08.12.2011, 19.27 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Baumgeflüster
die die Erde in den Himmel schreibt.
Khalil Gibran

Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum.
Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor ihm und über ihn….
Christian Morgenstern

Mein Baum war schattendicht,
o Herbstwind, komm und zeige,
indem du ihn entlaubst,
den Himmel durch die Zweige.
Friedrich Rückert

Ein aufrechter Baum: Er trägt seine Äste und diese Zweige und diese Blätter.
Und jeder einzelne Teil wächst harmonisch, großartig,
seit der Künstler Gott ihn geschaffen hat.
Antoni Gaudi

Waldameise 06.12.2011, 23.24 | (17/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Auslosung
Geht es euch auch so? Manchmal hab ich das Gefühl, ich kann meine Gedanken nicht mehr sortieren. Leise, nachdenkliche Waldameisen haben so ihre Probleme mit der Reizüberflutung durch die Unmengen an Informationen, Bildern, Nachrichten, Begegnungen etc., die auf sie einstürmen.
Wie in einer Lostrommel fliegen die Merkzettel durch meinen Kopf, auf denen steht, an was ich noch denken, was ich noch beachten, organisieren und notieren sollte.
Wie oft musste ich schon entsetzt feststellen, dass es ein Trugschluss ist, zu glauben, für alles noch Zeit zu haben, wenn Termine erst in "ein paar Wochen" sind. Pustekuchen, denn alles, was man in die "Hatnochzeit-Schublade" steckt, kommt dort ganz schnell wieder rausgeflutscht und klopft penetrant an die Gehirnwand.
Eben mal vergessen, schon ist es wieder präsent. Und dann versuch ich mich im Sortieren und Trennen zwischen dem, was keinen Aufschub mehr duldet, und dem, was sofort getan werden muss. Jaaa, ist Beides das Gleiche ... das ist ja mein Problem. Und sicher nicht nur meins, stimmt`s?
Jedenfalls stand heute auf einem Merkzettel, dass schon der 2. Advent vor der Tür steht. Den Zettel, auf dem steht, was ich am Wochenende kochen und welche Zutaten ich dafür einkaufen muss, den such ich noch. Ich sag ja, ich tu` mich schwer beim Sortieren ... seufz.
Ich hoffe, dass ihr die richtigen Zettel aus der Lostrommel zieht und wünsche euch ein gemütliches, sanftes, kerzenlichtschimmriges 2. Adventswochenende ...

Einstimmen möchte ich euch mit meinem Lieblingsstück aus Peter Tschaikowskys Nussknacker Suite. Wer es hören mag, bitte HIER klicken.
Waldameise 02.12.2011, 18.25 | (17/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Sorry ...
Dass ihr mich richtig versteht: ...ich mag Nebelstimmungen. Sie haben etwas Mystisches, Geheimnisvolles, tauchen die gewohnte Umgebung in Wolkensüppchen, legen einen Schleier um die Landschaft und bilden ihren ganz speziellen eigenen Look. Wie gesagt - ich mag das.
So, wie ich mehr oder weniger jeden Wechsel des Wetters und der Jahreszeiten mag. Doch alles zu seiner Zeit und in angepassten und vorallem verträglichen Dosen.
Wenn es allerdings zur Überdosierung kommt, kann sich das Blatt schnell wenden.
So geschehen in den letzten fünf Wochen. Bis auf einen Fluchttag Richtung Sonne waren wir hier der Dauerdüsternis und Kälte ausgesetzt ...

Kein Mensch, der es nicht selbst erlebt hat, kann sich vorstellen, wie schrecklich das ist, wenn man gegen 3 schon das Gefühl hat, gleich würde die Nacht hereinbrechen. Nur Dunkelheit Tag und Nacht. Das Schlimmste ist, dass mit der Zeit alles derart auskühlt ... nein, das muss ich nicht haben.
Meine Waldameise hat sich daraufhin ganz tief in ihren Bau verkrochen. Nichts konnte sie erfreuen, im Gegenteil. Alles so trist und traurig und die Erinnerungen ...
Aber heute ist sie rausgekrabbelt und will die traurigen Gedanken zur Seite schieben. So, wie sich die Sonne zwischen die Nebelwolken geschoben hat, um Herz und Seele zu wärmen ...

Da ist sie wieder, soooooooo schön. :-)))
Danke für eure lieben Gedanken und Zeilen, die ihr an den stillen Ameisenhaufen gelehnt habt. Immer, wenn ich auf Nahrungssuche war oder nachschauen wollte, ob die Sonne endlich wieder scheint, hab ich sie entdeckt und mich ganz sehr darüber gefreut.
Ich hoffe, dass ich nun wieder ein wenig außerhäusig ... ähm außerbauig unterwegs sein kann und endlich mal wieder bei euch reinschauen kann. Das fehlt mir.

Obwohl die nächsten Tage schon wieder ausgefüllt sind. Auch die Zeit rennt mir irgendwie immer davon. Immer noch schneller. Keine Minute Leerlauf. Oder schlaf ich einfach zuviel?

Haben es da die Schäflein nicht schön? Hier seht ihr nur einen kleinen Ausschnitt von einer riesigen Herde. Ich freu mich immer, wenn ich beim Wandern auf Schafherden treffe. Dann bleibe ich ein Weilchen stehen und schau ihnen zu, wie sie die Weide abmampfen und hin und wider ein deutliches "Mäh" von sich geben.
Was es wohl heißt? ... "Hmm, grad hatte ich ein besonders zartes Löwenzahnblättchen" oder "Mäh, was schaust du so doof, zieh weiter!" ... oder einfach so, weil das dazugehört.

Besonders fündig werden sie ja zur Zeit nicht mehr. Dafür haben sie ihren Pelzmantel schon an.
Schnee ist ja bisher noch keiner in Sicht, aber spätestens am Abend, wenn es draußen dunkel ist, können wir für ein wenig vorweihnachtliche Atmosphäre sorgen. Ein guter Tee oder köstliche heiße Schokolade, dazu schöne Musik und beim Blick in das Kerzenlicht den Gedanken nachgehen. Nehmt ihr euch für solche Momente die Zeit?
Kerzen sorgen doch immer für die richtige Stimmung ... zu jeder Jahreszeit.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen besinnlichen 1. Advent und eine friedliche, unbelastete und gemütliche Adventszeit ...

Waldameise 27.11.2011, 16.20 | (27/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Laterne
als es dämmerte.
Hoffend,
ihr warmes Licht
locke sie wieder an -
die Gestalten der Nacht.
Geister,
die durch meine Seele spuken.
Mich erinnernd an einst,
zärtlich und vertraut.
An die frohe Zeit
als Dein Licht noch brannte.
(c) Waldameise

Waldameise 20.11.2011, 20.16 | (23/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Nebeltag
Der graue Nebel, unbewegt;
Er deckt das Feld und deckt die Herde,
Den Wald und was im Wald sich regt.
Er fällt des Nachts in schweren Tropfen
Durchs welke Laub von Baum zu Baum,
Als wollten Elfengeister klopfen
Den Sommer wach aus seinem Traum.
Der aber schläft, von kühlen Schauern
Tief eingehüllt, im Totenkleid.
O welch ein stilles, sanftes Trauern
Beschleicht das Herz in dieser Zeit!
Im Grund der Seele winkt es leise,
Und vom dahingeschwundnen Glück
Beschwört in ihrem Zauberkreise
Erinnrung uns den Traum zurück.
(Hermann Ritter von Ling)

Waldameise 09.11.2011, 10.17 | (26/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Geschenke
Mein drittes Glück bekam ich in die Wiege gelegt, denn seit ich denken kann, bin ich so froh und dankbar über dieses Glück. Ich muss dafür weder Versicherungen noch Steuern zahlen. Es war ein Geschenk, das nie Staub ansetzte, sich nie verschlissen hat oder repariert werden musste, und es blieb kostbar bis zum heutigen Tag. Obwohl es schon eine lange Zeit gab, in der es achtlos in der trauernden Ecke meiner Seele lag und darauf wartete, wieder den Takt meines Herzens mit zu bestimmen.
Richtig, mein drittes Glück ist meine Waldameise. Die Fähigkeit, auch die unscheinbarsten Dinge und ihre Faszination darin zu entdecken, sie als schön zu empfinden, mich in den vielen Formen und Gestalten der Natur verlieren und Geschichten daraus weben zu können, für diese Gabe bin ich unendlich dankbar. Kunst ... Farben, Formen ... und ganz wichtig: Musik!!! Gänsehaut spüren, das Herz im Hals schlagen hören ... dankeschön.
Wie arm muss ein Mensch sein, der dieses Empfinden nicht in sich spürt, vielleicht auch nicht spüren kann, weil da einfach nichts ist. Welch schreckliche Vorstellung für mich.
Kunst- und Naturempfinden ist doch das wunderbarste Geschenk, das man haben kann.
Jeder wird es anders empfinden, was keine Rolle spielt. Empfinden ... Wahrnehmen ... Fühlen. Glück ist einfach, dass dieses Empfinden da ist. So sehe ich das jedenfalls für mich.

Aber genug philosophiert. Ich hab euch noch ein lustiges Gedicht mitgebracht (ein typisch waldameisisch-naives) und schmücke es mit weiteren Fotos von unserem Ausflug vergangene Woche.
sein Kleid wird plötzlich bunter.
Er gleich jetzt einem Märchenwald,
die Elfchen werden munter.
Es raschelt, knistert und im Strahl ...
der Sonne wird es lustig.
Froh tanzt das Völkchen "Minimal",
kein Winzling wird da frustig.

Ich lausche hinterm Baumversteck,
erfreu mich am Geschehen.
Da sagt ein kleiner Zwerg ganz keck:
"Wir ha`n dich längst gesehen!"
"Komm` zu uns, sei heut` unser Gast",
lockt er ins Märchenland.
Mein Herz rutscht in die Hose fast,
doch reich ich ihm die Hand.

Die schönsten Dinge seh` ich da,
perlenbestickte Wiesen.
Und unter Bäumen glaubt man gar,
Gold würde sich ergießen.
Ich tanze, bis die Puste streikt,
ein letztes Mal im Kreise.
Die Sonne sich dem Schlafplatz neigt,
ringsum wird es ganz leise.
Im Bett erwach` ich nach dem Fest.
"Lag ich nicht unter`m Baum ???" ...
frag ich mich - doch ich glaube fest:
Das alles war kein Traum.
(c) Waldameise


Liebe Grüße ... bis bald!
Waldameise 05.11.2011, 23.19 | (31/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Raschelzeiten
Hallo, Waldameise, wo bist du? Du wolltest etwas Schönes erzählen ...
Nun muss ich für ihn mit leben ... und irgendwie ist da oft dieses Gefühl, wie in "Ghost", ... ich treffe auf Menschen, die ich nicht kenne, noch nie gesehen habe, und doch glaube ich, im Blickwinkel ihn zu sehen. Schlüpft er in andere Körper, um mir/uns nah zu sein? Wer weiß?
Wenn die Tage immer kürzer, dunkler und schwerer werden, helfen mir diese Gedankenfäden. Ich muss die gar nicht weiterspinnen, mich einfach in ihnen einwickeln, in das Gefühl ... er ist bei mir.
Waldameise!!! Ja, ich bin ja schon da ... und werde ein wenig von jenem Tag berichten, der mich schweben liess. War das schön.
Erst tageweise dichter Nebel, kein Sonnenstrahl. Im Regionalsender die Meldung, Richtung Schwarzwald sei schönstes Herbstwetter ... blauer Himmel ... goldener Oktober.
Vielleicht die letzte Gelegenheit, die Natur so erleben und spüren zu dürfen. Also ab gehts ...

... raus aus dem Nebel ...
Richtung Sonne ...


Ich liebe diese Raschelzeiten, wenn das Laub zur Erde fällt und dort seinen knisternden Teppich knüpft. Besonders schön ist es, wenn die Blätter von ganz hohen Bäumen sanft hinabgleiten, dann kann man sie ein Weilchen bei ihrem Flug beobachten ... wie kleine Zettel mit Liebesbotschaften des Baumes. Mag sein, dass hier die Phantasie mit mir durchgeht ... ;-)

Der Wald ist meine Zwischenwelt. Wer in einer Stadt arbeitet und mit öffentlilchen Verkehrsmitteln fahren muss, kann sich vorstellen, warum ich das so empfinde. Zumal ich in der Stadt manchmal das Gefühl habe, unsichtbar zu sein. Die Menschen hasten mit leeren Blicken, schimpfen in ihre Handys und vergessen dabei oft, dass sie nicht allein sind. Dabei gab es Zeiten, da freute ich mich, wenn es hieß, heute machen wir einen Stadtbummel. Ich finde es so schade, denn die Stadt hat auch ihre schönen Seiten und Plätze. Daran liegt es gewiss nicht ...

Als Waldameise fühle ich mich wohler. Mich in meinem Haufen verkriechen zu können, ist sehr beruhigend. Im warmen Sonnenlicht zwischen meinen Freunden, den Bäumen, zu wandeln, ist wohltuend. Wie die streichelnde Hand, die mir so fehlt.
Schaut mal, hier hat sich eine im Baum verkrochen ...


Eine besonders schöne Aussicht bot sich an diesem Aussichtspunkt. Blick auf die Burg Hohenzollern. Und den Nebel in der Ferne kann man auch leicht erkennen ...

Hier stand ein Bänkchen. Einladend. Kaum sitzt du darauf, schon schwebst du davon, atmest durch, ganz ganz tief. Genießt Wärme, Farben und die Weite ... die Ferne. Das laute Leben da unten im Tal ... soweit weg von dir. Seufz. Es war irre schön, was nicht wundert, weil der Berg Irrenberg heißt, den wir umwanderten.

Dafür, dass ich schon ein Weilchen nicht mehr in Erscheinung getreten bin, gabs heute etwas mehr zu sehen und lesen hier. Mal wieder ein winziger Blick in mein Herz. Mir war danach.
Ich hoffe, ihr versteht mich ... meinen Kummer und meine Freuden. Meine Waldameise.
Danken möchte ich für all eure lieben Kommentare. In der kommenden Woche werde ich ganz sicher auch wiedermal eine Blogrunde drehen können. Ich freu mich schon auf unser Wiederlesen ...

Bis dahin wünsche ich euch noch viele schöne Herbsttage. Der goldene Oktober geht ja nun zuende, aber vielleicht greift auch der November zu leichteren Zigaretten und qualmt uns hier nicht zu sehr ein. Und wenn doch, machen wir es uns daheim gemütlich.
Doch heute danke ich dem lieben Malersmann für seine gute Arbeit ...

Waldameise 30.10.2011, 17.29 | (886/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
- Bea - Gedankensprudler
- Der Archivar
- Märchenfrau
- Art - Elke
- Lasse
- Stille Momente
- Susanne Lind
- Jokes Kamera
- Allerlei
- Blechi
- Weserkrabbe
- Träumerle
- Lemmie
- Ocean
- Elke
- Steine-Helga
- Anna-Lena
- Silberdistels Bücherstaub
- Morgentau
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- Gudrun - Spinnrad
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