

-
Liebe Besucher,
hier findet Ihr
meine Fotos,
Erzählungen,
Gedichte und
Geschichten
über meine
Begegnungen
in der Natur ...
herzlich willkommen!
----------------

Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
Einträge ges.: 2778
ø pro Tag: 0,3
Kommentare: 28720
ø pro Eintrag: 10,3
Online seit dem: 21.12.2002
in Tagen: 8576
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag:
Weitwinkel

Der erste Kurzurlaub ohne meinen Mann. Ein sehr trauriges Gefühl. Keine Hand, die die meine hält, der leere Platz am Tisch, wo er hätte sitzen sollen ... einfach so vieles, das ich so gern mit ihm geteilt hätte und schmerzlich vermisst habe. Obwohl ich oft auch das Gefühl hatte, er sei ganz in meiner Nähe. Sehr oft sogar. Aber ich konnte ihn nicht sehen, seine liebe Stimme nicht hören, nicht die Bilder mit ihm teilen, ihn nicht berühren.
Freude nicht mehr mit geliebten Menschen teilen zu können, muss man erstmal lernen.

Nein, klagen kann ich nicht. Ich werde aufgefangen, hab eine sehr liebe Familie. Aber wenn ein wichtiges Teil fehlt, wird es nie wieder so sein, wie es einstmals war. Das kann ein jeder bestätigen, dem auch ein Stück vom Herzen genommen wurde.
Doch ihr möchtet sicher noch ein wenig von der Reise nach Südtirol erfahren.
Ganz zeitig fuhren wir los, um den größten Verkehrsstaus zu entgehen.

Hier machten wir eine größere Rast. In Graun im Vinschgau. Was es mit diesem Ort auf sich hat und warum aus dem See der Turm einer Kirche ragt, könnt ihr HIER nachlesen.

Unsere erste Unterkunft fanden wir in Algund. Noch am selben Tag führte uns unser Weg Richtung Schloss Tirol, was ihr auf dem 2. und letzten Foto sehen könnt. Aber auch auf dem Weg dahin gab es soviel interessantes zu entdecken.

Immer wieder herrliche Berghänge mit Weinreben und Apfelbäumen ... kleine Kirchen, Burgen, Ruinen und dazwischen immer wieder wunderbare, faszinierende Aussichtspunkte.

Was es mit den erwähnten Waalwegen auf sich hat, erzähle ich euch beim nächsten Mal. Und das ist noch längst nicht alles ... ;-)
Morgen ruft erstmal die Arbeit wieder. Vermutlich habe ich einiges aufzuarbeiten. Hauptsache, es hat sich nichts zum Negativen verändert, wie in meinem Traum, als plötzlich alle ins Haupthaus umgezogen waren und mir keiner sagen konnte, wo ich meine Kollegen bzw. meinen neuen Arbeitsplatz finde ... überall hab ich nach ihnen gesucht, aber vergeblich ... *schwitz* :-)
Ich sag` ja immer, ich hab einfach zuviel Fantasie.
Übrigens finde ich es auch schön, wieder hier zu sein. Vielen Dank für euer Interesse ... bis bald!

Waldameise 21.08.2011, 16.37 | (19/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Auf Waalwegen ...
Eine Frage kam auf zu Spincer, der Spinne. Vielleicht hätte ich noch erwähnen sollen, dass er im Handumdrehen aus dem glänzenden Stoff des Knopfes den Anzug für Käfin "zusammengesponnen" hat. Ich glaubte, das ginge deutlich aus der Handlung hervor. Aber an dieser Stelle war wohl mein Erzähl-Faden zu kurz gesponnen, wie ich diesbezüglichen Anfragen entnommen habe.

Aber ich wette, euch interessiert jetzt viel mehr, was ich euch von den Waalwegen berichten kann. Im Moment bin ich leider nicht in der Lage dazu. Die Rückreise war ziemlich anstrengend, wie das halt so ist. Zudem klebe ich schier an den Tasten fest. Und heute schaut hier sicher eh keiner mehr vorbei.
Ich hoffe, euch allen geht es gut. Ich freu mich schon auf einen Besuch. Alles Liebe für euch ... bis bald!
Waldameise 20.08.2011, 21.43 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Des Käfins neue Kleider - ein Sommermärchen
Zumindest kam es ihm vor wie ein See, denn er zählte zu den Kleinsten seiner Art. In Wirklichkeit war es nur eine Pfütze, die frisch gefallener Regen hinterlassen hatte.
Aber das spielte gar keine Rolle, denn der kleine Käfin näherte sich dem Wasser nur, um sich darin zu spiegeln.
Traurig, ja fast entsetzt starrte er auf sein Spiegelbild. Was er da sah, schien ihn fürchterlich aufzuregen. Sein Seufzen war weithin vernehmbar.
"Ojeee" drang es herzzerreißend aus seinem winzigen Mund, "ich bin noch genauso schwarz, wie am Tag meiner Geburt. Es hat also wieder nichts genützt, dass ich so lange im Regen ausgeharrt habe".
"Was ist denn passiert?", fragte Waldraut, die Waldameise, voller Sorge. "Ich hab` grad Tannennadeln zu meinem Bau transportiert, da vernahm ich dein Wehgeschrei."
Käfins Augen füllten sich mit Tränen. "Ach, liebe Waldraut, alle meine Freunde sehen so hübsch aus. Sie kommen beim Tanzfest in der Mohnblumenwiese nie in die Verlegenheit, keinen Tanzpartner zu finden. Nur mit mir will einfach niemand tanzen.”
“Da ist Maria mit ihrem hübschen roten Kleid und den kleinen schwarzen Punkten, die keine Ahnung hat, wie sehr ich mich in sie verliebt habe. Sie beachtet mich nicht, weil ich keine Designerklamotten trage, nur diesen hässlichen schwarzen Frack. Alle scheinen mich zu ignorieren, dabei möchte ich doch auch so gern einmal das Tanzbein schwingen."
Fast hätte Waldraut mitgeweint, so sehr war sie von Käfins Gram ergriffen. "Wenn ich dem Kleinen nur helfen könnte", überlegte sie verzweifelt.
Da kam ihr eine "glänzende" Idee. Sie erinnerte sich an den metallic-grünen Knopf, den sie unlängst neben der alten Birke gefunden hatte.
"Genau das ist es", frohjubelte sie und bat Käfin, kurz auf sie zu warten.
Schnell lief sie zum nächstgehangenem Netz, um eine von den Spinnern um einen Gefallen zu bitten. Sie hatte Glück, Spincer hing grad faul herum.
"Spincer, komm, du musst mir einen Gefallen tun" weckte sie den Nachwuchsknüpfer unsanft aus seinen Träumen. Eile war geboten. Käfins Herz könnte vor Kummer zerbrechen.
Das sah Spincer ein und folgte der leichtfüßigen Waldameise im ebenfalls behenden Schritt.
Schon kurze Zeit darauf kamen sie zurück. Im Handgepäck einen totschicken metallic-grünen Anzug.
Käfin saß am Uferrand und beobachtete die kleinen Kreise im Wasser, die sich aus seinen Tränen bildeten. Ganz in sich versunken, bemerkte er nicht einmal, dass sich Waldraut und Spincer näherten.
"Schau mal, was wir dir mitgebracht haben", überraschten sie den erstaunten Käfin, während sie das edle Teil aus der Tasche zogen, ... "einen Designeranzug vom Meister Spincino persönlich!”
Das haute ihn um. Schon wieder kullerten die Tränen nur so über Käfins kleine Käferwangen. Einen schöneren Anzug hatte er wahrlich noch nie gesehen.
"Danke, meine lieben Freunde, ich bin überwältigt” seufzte er überglücklich. “Damit macht ihr mir das schönste Geschenk meines Lebens."
... und insgeheim jubelte er: "Jetzt wird Maria auf mich fliegen!"
(c) Waldameise

Waldameise 10.08.2011, 10.26 | (22/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Regenspiele
Beispiel 1: Buckelquadermauerwerk eines Bergfriedes

... aus der Nähe ...

... aus der Waldameisenperspektive ...

... und aus der Ferne.
Beispiel 2: Weizenfeld

... aus der Ferne ...

... etwas näher ...

... und allesamt aus der Vogelperspektive.
Sommerbeschäftigung.
Waldameise 09.08.2011, 18.48 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Eben entdeckt
Waldameise 08.08.2011, 19.21 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Freundschaft
und wer nicht gerne steht allein,
mag an den Freund sich schmiegen!
( Anastasius Grün)

Ich wünsche euch immer eine starke Schulter zum Anlehnen.
Liebe Grüße aus dem verregneten Ameisenhaufen!
Waldameise 07.08.2011, 22.45 | (22/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Beerensammlung
Der
Wald hat sich herausgeputzt
vom Tale bis zum Gipfel.
Der Regen hat das Laub entschmutzt
bis zu der Bäume Wipfel.

Der
Bach fliesst klar, das Grün sprießt hell,
die Nadelkissen funkeln.
Des Rehleins frisch geputztes Fell
leuchtet sogar im Dunkeln.

Der
Fuchs kämmt seinen schönen Schweif,
der Hase pflegt die Ohren.
Die Pfütze hat der Frosch sogleich
zum Bade auserkoren.

Ein jeder macht sich schick und fein,
freut sich schon auf die Gäste.
Gemeinsam will man fröhlich sein
beim Waldbeer-Ernte-Feste.

(c) Waldameise
Waldameise 04.08.2011, 23.16 | (27/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Lebenskünstler
Ich will so leben, wie es mir gefällt:
ich will mit euren steifen Sitten und matten Bräuchen nichts zu tun haben.
Blau ist der Himmel, grün die Wiese und Flur,
frisch die Quellen, heiter die Flüsse,
und von herrlicher Gastlichkeit sind Sonne und Sterne.
Ich will mein Spiel zu Ende spielen.
(Ralph Waldo Emerson)


Wenn sich die Blütenknospe schließt,
wenn Hummeln ihren Rückflug starten
schick ich den lauten Tag auf Reise,
genieß den Rest auf meine Weise.
(c) Waldameise

Sommerspiele sind aber auch schön, gell? Nächste Woche soll meine Muse zurück aus dem Urlaub kommen. Ich glaube es erst, wenn sie mich blendet und mir den Schweiß aus den Poren treibt. Aber ich freu mich auf sie ... denn ich darf sie uneingeschränkt genießen. Vielleicht geht es euch auch so ... dann wünsche ich euch eine schöne Urlaubszeit.

Waldameise 30.07.2011, 14.42 | (24/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Peggy Sue
Da mich oft auch interessiert, welche Story sich hinter diesem oder jenen Song verbirgt, hat mich eine Sendung gestern Abend auf "arte" neugierig gemacht. Die Sendungen kommen übrigens immer Dienstagabend, noch bis Ende August. Wer sich dafür interessiert, sollte unter "Summer of girls" schauen ...
In der Doku gestern konnte man erfahren, dass viele Frauen, deren Namen Titel schmückten, wie "Peggy Sue", "Donna", My Sharona", "Barbara Ann" oder "Suzanne" keinen Männerträumen entsprangen, sondern real existierende Mädchen waren. Vielleicht kennt ihr diese Songs ja auch noch, obwohl die “Donnas” von damals inzwischen in die Jahre gekommen sind. ;-)
Ein paar dieser "Mädchen" bzw. Frauen haben erzählt von jener Zeit, ihren Beziehungen zu den Songschreibern und Interpreten, was damals oft ein und dieselbe Person war, was sie damals empfanden oder heute noch empfinden, wenn der Song gespielt wird, wie es überhaupt dazu kam u.v.m. Es war total interessant. Vielleicht gerade, weil es bei einigen schon so lange her ist. So schwingt in den Songs auch immer ein wenig von dem Flair und Einfluss jener Zeit mit. Ich mag diese Assoziationen sehr.
Auch zu erfahren, wo und wann sich die Wege getrennt haben und was inzwischen aus ihnen geworden ist, fand ich richtig spannend.
Dass sich Donna und Peggy Sue sogar kennenlernten, fand ich genauso interessant, wie die Erinnerungen der einstigen "Muse" Bruce Springsteens, als er noch jung und wild war. So kannte ich ihn gar nicht, und feststellen konnte ich auch, dass sein ganz früher Musikstil meinen Geschmack so gar nicht traf. ;-)
Schön finde ich solche Dokus. Ich mag auch Film- und andere Biografien von bekannten Künstlern, deren Werke mir gefallen oder mich eben auch ganz allgemein interessieren.
Waldameise 27.07.2011, 19.37 | (19/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Zeichen
Wenn mich – noch eh der Tag beginnt -
die Sehnsucht voll gefangen nimmt,
dann muss ich aus dem Hause schleichen.
Vielleicht schickt ER ja heut` ein Zeichen?
Nebel umhüllt die Apfelbäume,
die Nacht verpackt restliche Träume
und zieht sich unbemerkt zurück.
Der neue Tag, bringt er das Glück?
Schon stimmt der erste Vogel an,
sein Zwitschern steckt die andern an.
Ihr Chorgesang dient vielen Zwecken.
Gehört dazu das “Sonnewecken”?
Kaum wünscht mir diese "Guten Morgen",
verblassen plötzlich meine Sorgen.
Es wird mir klar mit einem Mal:
Die Zeichen sind ja überall!
(c) Waldameise

Waldameise 27.07.2011, 07.33 | (17/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
- Bea - Gedankensprudler
- Der Archivar
- Märchenfrau
- Art - Elke
- Lasse
- Stille Momente
- Susanne Lind
- Jokes Kamera
- Allerlei
- Blechi
- Weserkrabbe
- Träumerle
- Lemmie
- Ocean
- Elke
- Steine-Helga
- Anna-Lena
- Silberdistels Bücherstaub
- Morgentau
- Gerti
- Helmut
- Traudi
- Tirilli
- Gudrun - Spinnrad
- Celine
- Renates Eckchen
- Liz
- Wurzerl
- Ruthie
- Maccabros
- Anke
- Irmi
- Frieda
- Dietlinde
- Gudrun


