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Liebe Besucher,
hier findet Ihr
meine Fotos,
Erzählungen,
Gedichte und
Geschichten
über meine
Begegnungen
in der Natur ...
herzlich willkommen!
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Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Blogeinträge (Tag-sortiert)
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Von Null auf Hundert ...
kam hier der Sommer zurück ... oder startete er durch, wie man es nimmt.
Frische Erdbeeren mit Sahne, ... Sandalen, kurze Hose und T-Shirt, ... strahlend blauer Himmel, ... Motorradfahrer, ... Kinderlachen, ... offene Fenster, ... Vogelgezwitscher, ... blühende Blumen ...

... und so vieles mehr (morgen). Ach ja, die lauen Nächte habe ich vergessen, die einen nicht schlafen lassen. Auch das ist Sommerfeeling pur ... wunderbar.
Ein Gedicht wollte ich schreiben ... tausend Ideen, aber nicht die richtigen Worte. Zu viele Eindrücke grad, zu viele wundervolle Dinge rings um mich herum. Der Sommer ist eindeutig auf meiner Seite. Danke, Kumpel.

Euch einen guten Start in die neue Woche. Morgen schau ich bei euch vorbei. Gute Nacht!
Frische Erdbeeren mit Sahne, ... Sandalen, kurze Hose und T-Shirt, ... strahlend blauer Himmel, ... Motorradfahrer, ... Kinderlachen, ... offene Fenster, ... Vogelgezwitscher, ... blühende Blumen ...

... und so vieles mehr (morgen). Ach ja, die lauen Nächte habe ich vergessen, die einen nicht schlafen lassen. Auch das ist Sommerfeeling pur ... wunderbar.
Ein Gedicht wollte ich schreiben ... tausend Ideen, aber nicht die richtigen Worte. Zu viele Eindrücke grad, zu viele wundervolle Dinge rings um mich herum. Der Sommer ist eindeutig auf meiner Seite. Danke, Kumpel.

Euch einen guten Start in die neue Woche. Morgen schau ich bei euch vorbei. Gute Nacht!
Waldameise 17.06.2012, 23.29 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Faulenzen ...
dösen ... baden ... grillen ... Unkraut zupfen ... lesen ... wandern ... Fenster putzen ... Geburtstag feiern ... tanzen ... Fußball schauen ... Eis essen ... radeln ... schreiben ... lachen ... Grimassen ziehen ... Käfer beobachten ... sonnen ... oooooder was immer ihr vorhabt am Wochenende, ich wünsche euch viel Freude dabei!!!


Waldameise 15.06.2012, 20.06 | (16/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Lockung
Hörst du nicht die Bäume rauschen
Draußen durch die stille Rund?
Lockt's dich nicht, hinabzulauschen
Von dem Söller in den Grund,
Wo die vielen Bäche gehen
Wunderbar im Mondenschein,
Und die stillen Schlösser sehen
In den Fluß vom hohen Stein?
Kennst du noch die irren Lieder
Aus der alten, schönen Zeit?
Sie erwachen alle wieder
nachts in Waldeseinsamkeit,
Wenn die Bäume träumend lauschen
Und der Flieder duftet schwül
Und im Fluß die Nixen rauschen –
Draußen durch die stille Rund?
Lockt's dich nicht, hinabzulauschen
Von dem Söller in den Grund,
Wo die vielen Bäche gehen
Wunderbar im Mondenschein,
Und die stillen Schlösser sehen
In den Fluß vom hohen Stein?
Kennst du noch die irren Lieder
Aus der alten, schönen Zeit?
Sie erwachen alle wieder
nachts in Waldeseinsamkeit,
Wenn die Bäume träumend lauschen
Und der Flieder duftet schwül
Und im Fluß die Nixen rauschen –
Komm herab, hier ist's so kühl.
Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

Waldameise 14.06.2012, 20.10 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Salamandra atra
Hallöchen, darf ich mich vorstellen: Ich bin Alexander, der Salamander ... hihi ... und vom vielen vielen Regen hat es meine schönen gelben Sonnenflecken weggespült ... jaaa, seht nur ...

Bevor ihr jetzt wild mit dem Kopf schüttelt ... lach ... das ist natürlich riesiger Quatsch. Ich wollte euch ein wenig auf die Schippe nehmen.
So, wie ich aussehe, ist das schon ganz okay, denn ich bin ein Alpensalamander. Und wer mehr über mich wissen möchte, der klickt einfach mal HIER.

Bevor ihr jetzt wild mit dem Kopf schüttelt ... lach ... das ist natürlich riesiger Quatsch. Ich wollte euch ein wenig auf die Schippe nehmen.
So, wie ich aussehe, ist das schon ganz okay, denn ich bin ein Alpensalamander. Und wer mehr über mich wissen möchte, der klickt einfach mal HIER.
Waldameise 14.06.2012, 15.29 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Tannheimer Tal
Heute geht mein Kurzurlaub zuende. Nun wird es Zeit, euch von den Wanderungen im Tannheimer Tal zu berichten.
Wenn ich diese wundervolle Gegend mit einem Wort beschreiben müsste, wäre dies

Ja, ich weiß, das Tannheimer Tal steht für eines der schönsten Hochtäler. Man denkt dabei an grüne Wälder, kleine idyllische Ortschaften und vorallem Berge, ... aber was mich am meisten begeisterte, waren die endlosen Wildblumenwiesen.

Wohin man auch sah ... soweit das Auge auch reichte ... überall diese wunderbaren Wiesen ... Frühling ... ja, Frühsommer pur. Da läuft das Herz über und die Sorge davon.
Innehalten ... genießen ... durchatmen.

Riesige Teppiche aus hohen Gräsern und Wildblumen. Dabei war jeder einzelne Quadratmeter faszinierend. Die Farben und Formen der Blüten und Gräser, ihr Duft ... alles war ... ist so betörend.

Wie glücklich müssen sich all die Käfer, Bienen und anderen Krabbelviecher fühlen, die hier leben dürfen. Eine kleine Wiesenzauberwelt. Zart wie der Flügelschlag eines Schmetterlings.
Wenn ich hier bin, bin ich ganz weit fort, dafür ihm so nah. Und es erwacht das Kind in mir ... es ist wieder da und möchte wie einst durch die Wiesen laufen, Blumenkränze binden und träumen ...

Leider schien die Sonne nur am Feiertag, aber ich habe jede Sekunde davon genossen. Das war wahrlich nicht schwer. Und die Regenwolken am darauffolgenden Tag konnten mir nichts anhaben. Der Regen hat die Luft gereinigt und die Wiesen getränkt. Er gehört dazu. Aber davon später. Noch scheint die Sonne ...

Auf eine Wiese am Waldrand drang nur ein einziger Sonnenstrahl. Es war schwierig, ihn einzufangen, aber hier ist der Versuch ...

Es hatte etwas magisches ... dieser Lichtkreis mitten in der Wiese. Einfach schön.
Natürlich gab es noch mehr zu sehen ... noch viel viel mehr. In 20 km Fußmarsch läuft einem so einiges vor die Linse. Ich fürchte, das Dörfchen muss noch warten ... oder ich schiebe es mal dazwischen, denn wollte ich euch all meine Eindrücke vom Tannheimer Tal zeigen, dürfte ich so um Heiligabend herum fertig sein. Und das Dörfchen ist für mich genauso wertvoll.
Am Wegesrand ... fast unscheinbar ein kleiner Moorsee ... voller Zauber. Bald mehr.

Die wunderbare Welt des Tannheimer Tales ... vom Alpensalamander bis Zugspitzblick sozusagen ... also bis bald, wenn ihr mögt!
Wenn ich diese wundervolle Gegend mit einem Wort beschreiben müsste, wäre dies
"Wildblumenwiesenwelt".

Ja, ich weiß, das Tannheimer Tal steht für eines der schönsten Hochtäler. Man denkt dabei an grüne Wälder, kleine idyllische Ortschaften und vorallem Berge, ... aber was mich am meisten begeisterte, waren die endlosen Wildblumenwiesen.

Wohin man auch sah ... soweit das Auge auch reichte ... überall diese wunderbaren Wiesen ... Frühling ... ja, Frühsommer pur. Da läuft das Herz über und die Sorge davon.
Innehalten ... genießen ... durchatmen.

Riesige Teppiche aus hohen Gräsern und Wildblumen. Dabei war jeder einzelne Quadratmeter faszinierend. Die Farben und Formen der Blüten und Gräser, ihr Duft ... alles war ... ist so betörend.

Wie glücklich müssen sich all die Käfer, Bienen und anderen Krabbelviecher fühlen, die hier leben dürfen. Eine kleine Wiesenzauberwelt. Zart wie der Flügelschlag eines Schmetterlings.
Wenn ich hier bin, bin ich ganz weit fort, dafür ihm so nah. Und es erwacht das Kind in mir ... es ist wieder da und möchte wie einst durch die Wiesen laufen, Blumenkränze binden und träumen ...

Leider schien die Sonne nur am Feiertag, aber ich habe jede Sekunde davon genossen. Das war wahrlich nicht schwer. Und die Regenwolken am darauffolgenden Tag konnten mir nichts anhaben. Der Regen hat die Luft gereinigt und die Wiesen getränkt. Er gehört dazu. Aber davon später. Noch scheint die Sonne ...

Auf eine Wiese am Waldrand drang nur ein einziger Sonnenstrahl. Es war schwierig, ihn einzufangen, aber hier ist der Versuch ...

Es hatte etwas magisches ... dieser Lichtkreis mitten in der Wiese. Einfach schön.
Natürlich gab es noch mehr zu sehen ... noch viel viel mehr. In 20 km Fußmarsch läuft einem so einiges vor die Linse. Ich fürchte, das Dörfchen muss noch warten ... oder ich schiebe es mal dazwischen, denn wollte ich euch all meine Eindrücke vom Tannheimer Tal zeigen, dürfte ich so um Heiligabend herum fertig sein. Und das Dörfchen ist für mich genauso wertvoll.
Am Wegesrand ... fast unscheinbar ein kleiner Moorsee ... voller Zauber. Bald mehr.

Die wunderbare Welt des Tannheimer Tales ... vom Alpensalamander bis Zugspitzblick sozusagen ... also bis bald, wenn ihr mögt!
Waldameise 12.06.2012, 17.42 | (21/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Es war einmal ...
eine wunderschöne stolze Birke auf einer wunderschönen frühlingsbunten Blumenwiese und ein großer Riese namens Trolldich.
Trolldich war so groß, dass ihm die Zweige vom Wipfel der schönen, hellgrünblättrigen Birke in der Nase kitzelten, wenn er davor stand. Er liebte diese Birke.
Manchmal, wenn er müde war, liess er seinen riesigen dicken Hintern schwerfällig in die Wiese plumpsen und lehnte sich an den Birkenstamm, bis sich dieser wie ein Grashalm nach hinten bog. Vom Lied des Windes, das zwischen den Birkenblättern und ihren Pollen mit den Bienchen um die Wette summte, schlummerte er alsdann bald ein und fiel in einen tiefen Schlaf.
Dann träumte er die süßesten rosaroten Zuckerwattenträume. Er träumte und träumte und ein Traum war schöner als der andere, so dass er immer weiter träumte. So viele Träume, wie es Birkenblätter an der schönen Birke hatte.
So kam es, dass er eines Tages nicht wieder aufwachte und mit seinen zuckersüßen rosa Watteträumen im Traumland verschwunden war.
Dort aber ... an jener Stelle, an der Trolldich in der Wiese gelegen war, erscheint manchmal ein riesiger dunkler Fleck. Vorallem, wenn die Sonne scheint, kann man ihn gut erkennen ... ;-)
Trolldich war so groß, dass ihm die Zweige vom Wipfel der schönen, hellgrünblättrigen Birke in der Nase kitzelten, wenn er davor stand. Er liebte diese Birke.
Manchmal, wenn er müde war, liess er seinen riesigen dicken Hintern schwerfällig in die Wiese plumpsen und lehnte sich an den Birkenstamm, bis sich dieser wie ein Grashalm nach hinten bog. Vom Lied des Windes, das zwischen den Birkenblättern und ihren Pollen mit den Bienchen um die Wette summte, schlummerte er alsdann bald ein und fiel in einen tiefen Schlaf.
Dann träumte er die süßesten rosaroten Zuckerwattenträume. Er träumte und träumte und ein Traum war schöner als der andere, so dass er immer weiter träumte. So viele Träume, wie es Birkenblätter an der schönen Birke hatte.
So kam es, dass er eines Tages nicht wieder aufwachte und mit seinen zuckersüßen rosa Watteträumen im Traumland verschwunden war.
Dort aber ... an jener Stelle, an der Trolldich in der Wiese gelegen war, erscheint manchmal ein riesiger dunkler Fleck. Vorallem, wenn die Sonne scheint, kann man ihn gut erkennen ... ;-)
(c) Waldameise


Waldameise 11.06.2012, 13.44 | (19/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Waldameisenrezept
Heute habe ich euch ein ganz wundervolles Gedicht mitgebracht. Es gefällt mir sehr, denn es beschreibt auf waldameisenbevorzugte liebevolle, schöne Weise, wie es den Sorgen ergehen kann, wenn sie keine Einsicht zeigen und einfach nicht verschwinden wollen.
Vielleicht habt ihr ja ähnlich hartnäckige Sorgen. Dann versucht es doch mal mit der waldameisischen Methode, vielleicht ... ja vielleicht gelingt es euch dann auch, sie loszuwerden.
Viel Glück!
Vielleicht habt ihr ja ähnlich hartnäckige Sorgen. Dann versucht es doch mal mit der waldameisischen Methode, vielleicht ... ja vielleicht gelingt es euch dann auch, sie loszuwerden.
Viel Glück!
Einst wollt' ich hinaus in den grünen Wald,
Da zogen die Sorgen mit;
Vergebens gebot ich wohl zehnmal halt,
Sie folgten mir Schritt für Schritt.
Doch als wir kamen wohl in den Busch,
Begann ein Geflüster sogleich:
Die Vöglein riefen: »Ihr Sorgen, husch,
Hinaus aus dem grünen Bereich!«
Das Gras erhob sich und hielt sie auf;
Ein Windstoß hauchte sie fort;
Die Bäume rauschten und schlugen drauf,
Sie flohen von Ort zu Ort; –
Und rannten und stießen die Köpfe sich ein
Am Felsen riesig und rauh,
Verschmolzen im lachenden Sonnenschein,
Ertranken im duftigen Tau.
»Da habt ihr's!« rief ich, von ihrer Not
Befreit in die Lüfte hinaus;
»Da seht ihr, was euch im Walde droht;
Ein andermal bleibet zu Haus!«
Gustav Pfarrius
(1800 - 1884)

Da zogen die Sorgen mit;
Vergebens gebot ich wohl zehnmal halt,
Sie folgten mir Schritt für Schritt.
Doch als wir kamen wohl in den Busch,
Begann ein Geflüster sogleich:
Die Vöglein riefen: »Ihr Sorgen, husch,
Hinaus aus dem grünen Bereich!«
Das Gras erhob sich und hielt sie auf;
Ein Windstoß hauchte sie fort;
Die Bäume rauschten und schlugen drauf,
Sie flohen von Ort zu Ort; –
Und rannten und stießen die Köpfe sich ein
Am Felsen riesig und rauh,
Verschmolzen im lachenden Sonnenschein,
Ertranken im duftigen Tau.
»Da habt ihr's!« rief ich, von ihrer Not
Befreit in die Lüfte hinaus;
»Da seht ihr, was euch im Walde droht;
Ein andermal bleibet zu Haus!«
Gustav Pfarrius
(1800 - 1884)

Waldameise 10.06.2012, 22.59 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wenn ich daran denke,
dass ich das Bloggen schon mehrmals aufgeben wollte, frage ich mich jetzt, wie ich auf diese seltsame Idee eigentlich kam. Ist es doch für mich, die sich auch im realen Leben zu gern in ihrem Ameisenhaufen verkriecht, die ideale Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen und auf wunderbarste Weise Gedanken auszutauschen. Vom tollen Nebeneffekt, Fotos zeigen und sehen zu können, mal ganz abgesehen. Zumal ich nicht gerade mit vielen Begabungen gesegnet bin, leider.

Eure Gedanken und lieben Worte tun mir so gut. Es gibt mir einfach ein unbeschreibliches Wohlgefühl, eine große Freude, hier Menschen "gefunden" zu haben, die sich an meinem Geschriebenen und den Fotos erfreuen und dies auch zeigen. Das ist so schön.
Und ich bin euch so dankbar dafür, vorallem den Unermüdlichen, die mir jetzt schon so viele Jahre die Treue halten. Immerhin werden das bald 10 Jahre. Unfassbar, gell?

Ich denke, wenn man ein Tagebuch über so viele Jahre liest, lernt man diesen Menschen sehr gut kennen. Vielleicht sogar besser als jeden anderen im realen Leben. Selbst wenn es "nur" ein Hobbyblog ist, so kann man an der Art des Schreibens oder der Werke, die vorgestellt werden, das Wesen der Person dahinter erkennen. So kommt es auch, dass einem einige mit der Zeit richtig ans Herz wachsen. Man freut sich und leidet mit dem anderen mit. Sein Schicksal ist einem nicht mehr egal.

Es gibt naturgemäß auch viele Menschen, die dem nichts abgewinnen können. Sie würden nur verständnislos mit dem Kopf schütteln, wenn ich ihnen erzählen würde, was ich hier mache. Sie verstehen es einfach nicht, weil ihnen die Antenne dazu fehlt. Aber ganz sicher haben sie dafür andere Interessen, denen ich vielleicht nichts abgewinnen kann. Deshalb sollte jeder sein Ding machen und dem anderen seine Welt gönnen.

Dort, wo man verstanden wird und sich aufgenommen fühlt, möchte man bleiben. Jeder Mensch wünscht sich nichts mehr, als verstanden zu werden. Wenn dann noch hinzu kommt, dass man Freude an dieser Sache hat, dann ist es doch fürs Leben eine wertvolle Bereicherung, nicht?

Aber wem erzähle ich das alles? (Man, bin ich heute geschwätzig.) Ihr wisst genau, wovon ich rede, denn ihr versteht mich. Und für dieses "Verstandenwerden" und euer Interesse an meinen "Waldameisengeschichten" möchte ich euch einmal mehr von Herzen Danke sagen.
Schön, dass ihr hier seid!

Dafür mach ich jetzt wieder ein paar Tage Pause an dieser Stelle, denn ich habe auch den Brückentag frei und möchte mich möglichst draußen bewegen. Eigentlich hatte ich auf besseres Wanderwetter gehofft, aber wie es ausschaut, geht das nur im Regenmantel und Gummistiefel. Aber das hat noch keine Waldameise abgehalten, durch ihr Refugium zu krabbeln.

Hmm, eigentlich wollte ich euch noch ein paar Fotos von einem netten Dorf zeigen, das wir neulich irgendwo im Verborgenen entdeckt haben. Aber ich fürchte, das sprengt für heute den Rahmen, denn allein die Bäume dort sind sooo hoch, dass ich sie kaum hier zeigen kann ... ;-)
Seht ihr, ich musste sogar die Kronen kappen, damit ich sie hier reinbekomme ... lach.

Also gut, dann spazieren wir ein andermal durch das Dörfchen, vorbei an Kirchenmauern, Pferdeweiden und den uralten knorrigen Bäumen.


Eure Gedanken und lieben Worte tun mir so gut. Es gibt mir einfach ein unbeschreibliches Wohlgefühl, eine große Freude, hier Menschen "gefunden" zu haben, die sich an meinem Geschriebenen und den Fotos erfreuen und dies auch zeigen. Das ist so schön.
Und ich bin euch so dankbar dafür, vorallem den Unermüdlichen, die mir jetzt schon so viele Jahre die Treue halten. Immerhin werden das bald 10 Jahre. Unfassbar, gell?

Ich denke, wenn man ein Tagebuch über so viele Jahre liest, lernt man diesen Menschen sehr gut kennen. Vielleicht sogar besser als jeden anderen im realen Leben. Selbst wenn es "nur" ein Hobbyblog ist, so kann man an der Art des Schreibens oder der Werke, die vorgestellt werden, das Wesen der Person dahinter erkennen. So kommt es auch, dass einem einige mit der Zeit richtig ans Herz wachsen. Man freut sich und leidet mit dem anderen mit. Sein Schicksal ist einem nicht mehr egal.

Es gibt naturgemäß auch viele Menschen, die dem nichts abgewinnen können. Sie würden nur verständnislos mit dem Kopf schütteln, wenn ich ihnen erzählen würde, was ich hier mache. Sie verstehen es einfach nicht, weil ihnen die Antenne dazu fehlt. Aber ganz sicher haben sie dafür andere Interessen, denen ich vielleicht nichts abgewinnen kann. Deshalb sollte jeder sein Ding machen und dem anderen seine Welt gönnen.

Dort, wo man verstanden wird und sich aufgenommen fühlt, möchte man bleiben. Jeder Mensch wünscht sich nichts mehr, als verstanden zu werden. Wenn dann noch hinzu kommt, dass man Freude an dieser Sache hat, dann ist es doch fürs Leben eine wertvolle Bereicherung, nicht?

Aber wem erzähle ich das alles? (Man, bin ich heute geschwätzig.) Ihr wisst genau, wovon ich rede, denn ihr versteht mich. Und für dieses "Verstandenwerden" und euer Interesse an meinen "Waldameisengeschichten" möchte ich euch einmal mehr von Herzen Danke sagen.
Schön, dass ihr hier seid!

Dafür mach ich jetzt wieder ein paar Tage Pause an dieser Stelle, denn ich habe auch den Brückentag frei und möchte mich möglichst draußen bewegen. Eigentlich hatte ich auf besseres Wanderwetter gehofft, aber wie es ausschaut, geht das nur im Regenmantel und Gummistiefel. Aber das hat noch keine Waldameise abgehalten, durch ihr Refugium zu krabbeln.

Hmm, eigentlich wollte ich euch noch ein paar Fotos von einem netten Dorf zeigen, das wir neulich irgendwo im Verborgenen entdeckt haben. Aber ich fürchte, das sprengt für heute den Rahmen, denn allein die Bäume dort sind sooo hoch, dass ich sie kaum hier zeigen kann ... ;-)
Seht ihr, ich musste sogar die Kronen kappen, damit ich sie hier reinbekomme ... lach.

Also gut, dann spazieren wir ein andermal durch das Dörfchen, vorbei an Kirchenmauern, Pferdeweiden und den uralten knorrigen Bäumen.
Eine schöne Zeit bis zum Wiederlesen wünscht euch eure Waldameise!

Waldameise 06.06.2012, 20.40 | (24/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Unscheinbares
Ich mag es eine Nummer kleiner,
möglichst dezent, stets etwas feiner.
Eher verschwiegen, unscheinbar
nehm` ich das Leben anders wahr,
als die schrille, laute Welt,
die mir so einfach nicht gefällt.
Der Flüsterton kommt mir gelegen,
ein stiller Platz ist wahrer Segen.
Wohltuend wirkt gedämpftes Licht,
der Kerze Schein, mehr braucht es nicht.
Auch jene Zeit am späten Abend
finde ich meistens sehr erlabend.
Ich mag sie nicht, die großen Dramen,
fall`auch nicht gerne aus dem Rahmen.
Es reizt mich nicht das große Geld,
Dörfchen und Wald sind meine Welt.
Hierhin zieh` ich mich gern zurück,
es braucht nicht viel zu meinem Glück.
Die oftmals unscheinbaren Sachen
sind es, die mir viel Freude machen.
(c) Waldameise

möglichst dezent, stets etwas feiner.
Eher verschwiegen, unscheinbar
nehm` ich das Leben anders wahr,
als die schrille, laute Welt,
die mir so einfach nicht gefällt.
Der Flüsterton kommt mir gelegen,
ein stiller Platz ist wahrer Segen.
Wohltuend wirkt gedämpftes Licht,
der Kerze Schein, mehr braucht es nicht.
Auch jene Zeit am späten Abend
finde ich meistens sehr erlabend.
Ich mag sie nicht, die großen Dramen,
fall`auch nicht gerne aus dem Rahmen.
Es reizt mich nicht das große Geld,
Dörfchen und Wald sind meine Welt.
Hierhin zieh` ich mich gern zurück,
es braucht nicht viel zu meinem Glück.
Die oftmals unscheinbaren Sachen
sind es, die mir viel Freude machen.
(c) Waldameise

Waldameise 05.06.2012, 19.48 | (18/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
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Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann. ---------------------------

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
Auch hier lese ich gern ...
- Bea - Gedankensprudler
- Der Archivar
- Märchenfrau
- Art - Elke
- Lasse
- Stille Momente
- Susanne Lind
- Jokes Kamera
- Allerlei
- Blechi
- Weserkrabbe
- Träumerle
- Lemmie
- Ocean
- Elke
- Steine-Helga
- Anna-Lena
- Silberdistels Bücherstaub
- Morgentau
- Gerti
- Helmut
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- Tirilli
- Gudrun - Spinnrad
- Celine
- Renates Eckchen
- Liz
- Wurzerl
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- Anke
- Irmi
- Frieda
- Dietlinde
- Gudrun




