Waldameise
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    Erzählungen,
    Gedichte und

    Geschichten
    über meine
    Begegnungen
    in der Natur ...
    herzlich willkommen!


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     Alles ist Mitteilung
     in der Natur
     Bettina von Arnim


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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Einsamkeit

    Nun ist es still da draußen,
    Die Wälder rauschen sacht,
    Die Ströme murmelnd rinnen,
    Es geht ein tiefes Sinnen
    Hin durch die tiefe Nacht.

    Des Windes leises Wehen
    Säuselt im hohen Ried;
    Die Sterne droben kreisen,
    Tönend in ewigen Weisen
    Ihr ewig großes Lied.

    Die Welt ist groß und prächtig
    Zu solcher stillen Zeit;
    Es schweigt das eigne Denken,
    Es will ins All versenken
    Sich stumm das eigne Leid.

    (Konrad von Prittwitz-Gaffron)




    Waldameise 04.06.2012, 21.35 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Eine ruhige Nacht

    wird das heute ganz sicher nicht. Irgendwo Richtung Wasserturm steigt eine Party, denn aus dieser Richtung dröhnt Stimmungsmusik. Die Lautsprecher stehen offensichtlich genau in Windrichtung zu meinem Schlafzimmerfenster.
    Stand es im Mitteilungsblatt oder auf Plaketen, was da heute los ist? Mag sein ... ich hab`s nicht gelesen, ist halt nicht so mein Ding, ehrlich gesagt.

    Das geschlossene Fenster macht es nicht viel besser. Was ich jetzt höre, ist ein rumms ... rumms ... rumms ... bong bong bong ... uäääääh ... uääääh ... wak wak wak ... bula bula bula bääääh ...

    Ojeee.
    Also gut, mit dem Schlafengehen, das hat also noch keinen Sinn. Dann erzähl ich euch ein wenig, wie mein Tag war. Oder ich zeig noch ein paar Fotos. Da schlummern noch so einige in meinen Ordnern. Mal sehen.



    Eine ungemähte Wiese und freier Blick bis an den Horizont. Ist das nicht herrlich? Weit und breit kein Hochhaus, kein Industriegebiet, nur Landschaft. Wie ich solche Aussichten liebe.

    Aber auch die kleine Welt am Wegesrand ...



    ... steckt voller Wunder und Zauber. Da gibt es sooo viel zu entdecken. Oder gaaaanz große Bäume, die haben es mir auch angetan. Wie dieser hier ...



    Seht ihr meine Tochter auf dem Foto? Erst auf dem zweiten Blick, gell? So riesig ist der Baum.
    Aber sie ist es wirklich, hier der Beweis ...



    Die kleinen Kirchen im Allgäu liebe ich auch so sehr. Ich wollte euch schon längst mal ein paar Fotos davon zeigen. Heute ist es soweit ...



    Ein Zauber umfängt mich jedesmal, sobald ich eintrete, vorallem, wenn sie wie hier menschenleer ist und ich ganz und gar auf meine innere Stimme hören kann. So schön ...



    Zum Abschluss für heute noch ein paar Grüße aus meinem Garten.

    Ein neuer Storchschnabel, den ich dieses Frühjahr gepflanzt habe. Ist die Blüte nicht ein einziges kleines Wunder?



    Die anderen sind schon ein Weilchen bei mir ...



    ... und dieser, der jedoch dieses Jahr noch nicht blüht ...



    Ich bin so froh, dass ich endlich wieder Freude an meinen Blumen habe. Und anderen gefällt es auch, wenn ich mich hier wieder öfters sehen lasse. Die fühlen sich dann nämlich auch wohler ...



    Hier noch ein Foto aus "meiner" Perspektive ...



    ... aber nun ist es genug für heute. Obwohl ... ich hätte da noch dies und das und überhaupt scheint die Party noch lange lange nicht zuende zu sein ...

    aber trotzdem sage ich jetzt "gute Nacht" ... träumt etwas Schönes ... bis bald, eure Waldameise.



    Waldameise 02.06.2012, 23.20 | (21/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Nach dem Gewitter

    Ach, war das herrlich heute ... welch Labsal. Die sommergewitterregenfrisch beträufelte Wiese roch so wunderbar nach Kamille. Gleich war mir wie einst, als ich mit meiner Großmutter zum Blütensammeln ging. Am Rande endlos scheinender Weizenfelder ... dort, wo auch der wilde Mohn blüht. Schön, dass sich manche Dinge nicht geändert haben ...



    Vielen Dank für eure lieben Gedanken zu der Zeichnung. Ja, es war das Hobby meines Vaters. Leider ging es später aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr, aber es gibt noch viele seiner frühen Werke, wenn ich es so bezeichnen darf.  Auch kann ich mich noch an eine riesige Katze erinnern, die er an die Wand neben meinem Kinderbett gemalt hatte ... oder einen riesigen Apfel, aus dem sich ein Wurm windete, dem er ein lustiges Gesicht verpasst hatte, gezeichnet auf einem Umhang, als ich zum Fasching als Bäumchen ging. Schöne Erinnerungen, die ich liebe. Schade, dass es davon keine Fotos gibt. Aber ich werde es ganz sicher nie wieder vergessen.

    Du Kinderwelt! wirst meinem Leben
    Noch Frühlingsduft im Alter geben.

    Isabella Braun
    (1815 - 1886)
    deutsche Jugendbuchautorin


    Waldameise 31.05.2012, 19.12 | (21/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Nur für Gisela

    20 Jahre jung war meine Mama, als ihr mein Vater dieses Bild malte ...



    Es ist 62 Jahre alt, die Farben sind verblichen und das Papier inzwischen vergilbt. Es hängt nun - durch einen Glasrahmen geschützt - an der Küchenwand bei meinen Eltern.
    Immer, wenn ich es sehe, durchströmt mich so ein zärtliches Gefühl ...

    Waldameise 30.05.2012, 19.46 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Abendwege

    Der Tag rollt den Teppich aus.
    Sanfter werden meine Schritte.
    Flüsternd rauschen die Blätter
    an den Bäumen.
    Die Sonne ist müde und milde gestimmt.
    Behutsam vermengt sie ihr Licht
    mit den wachsenden Schatten
    und legt es mir vor die Füße.
    Ich bleibe stehen ...
    lausche der Abendmelodie.

    (c) Waldameise



    Waldameise 29.05.2012, 19.48 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Gemaischtes

    Herzlichen Dank für eure lieben Kommentare, mit denen ihr mir eine große Freude gemacht habt. Bei mir schleicht sich halt immer schnell das Gefühl ein, aufdringlich zu sein, wenn ich es ein wenig mit Worten und Fotos übertreibe. Ich bin noch nicht dahinter gestiegen, warum das so ist. So meine ich, dass ein jeder etwas zu erzählen und zu zeigen hat, die Zeit aber ebenfalls bei fast jedem knapp ist. Deshalb muss man sie aufteilen. Und ein Augenmerk haben viele verdient, also möchte ich keinen zu lange aufhalten. Kompliziert, gell? Aber solche Gedanken schwirren durch meinen Kopf. Das sollte man gar nicht meinen bei einer Waldameise mit ihrem winzigen Hirn.



    Es gibt soviel Bereicherndes und dank Internet auch die Möglichkeiten dazu, dieses aufzunehmen, auf sich wirken zu lassen. Kunst, Literatur, Musik u.s.v.m. ... so vieles möchte man selbst ausprobieren, von den Inspirationen herausfordern lassen, aber woher die Zeit nehmen? Zeit ist ein so kostbares Gut. Leider muss man einen Großteil davon für Dinge abgeben, ohne die es wiederum nicht möglich wäre, seine Sinne, Interessen und Fähigkeiten auszuleben. So bleibt uns nichts, als mit der Zeit hauszuhalten, so gut als möglich eben. Und doch bin ich derzeit am liebsten draußen in der Natur. Aber ich wiederhole mich ...



    Wie eilig es der Frühling hat, wird mir erst so richtig bewusst, wenn ich meine Begegnungen in der Natur in den vergangenen Mai-Wochen Revue passieren lasse. Wie im Zeitraffer, oder meine ich das nur, weil die Tage so ausgefüllt sind? Noch vor kurzem hab ich die Wochen gezählt, bis die Blüte endlich einsetzt. Dann war es endlich soweit ... und nun geht der Mai schon wieder dem Ende entgegen. Schade. Deshalb erlaube ich mir heute auch, euch ein paar Fotos mehr als sonst zu zeigen. Schön, dass der Mai so viele Feiertage hat.

    Beginnen möchte ich mit diesen schönen Abendfotos aus dem Wald, da euch die Stimmung auf dem letzten Foto im letzten Eintrag besonders angesprochen hat.



    Das war wirklich ein ganz besonderer Moment. Ich bin so froh, dass ich ihn festhalten konnte. Das frische hellgrüne Gras, die "jungen" Farne und das goldene Abendlicht, wie es zwischen den Bäumen den Wald flutete ... dabei die Stille, nur das Summen von allerlei kleinem Fluggetier ... ich liebe es.

    Aber der Mai hatte noch soviel mehr zu bieten ... und manch Gutes liegt wirklich so nah. Vorallem die wunderbaren Maiwiesen überall, die mich immer auch an meine Kindheit erinnern. Schnell auch hier ein paar Fotos, bevor sie der Sense zum Opfer fielen.



    * * *



    * * *



    * * *



    * * *



    Wer wissen möchte, wo die Fotos entstanden: Die Waldfotos im Wald der Waldameise, gleich vor dem Ameisenbau sozusagen. Die wunderbaren Wiesenfotos in Neidlingen und die folgenden entstanden am Niedersonthofener See.



    Im Sommer ein beliebter Badesee. Jetzt im Frühling lädt der See ein, um um ihn herumzuwandern. Es ist eine leichte, angenehme Wanderung von nur ca. 10 km, die immer wieder wunderschöne An- und Aussichten freigibt. Wer wie ich die Ruhe sucht, findet hier überall die Gelegenheit dazu. Ein Platz, an dem man seinen Gedanken nachgehen kann, während das Vieh gemütlich das frische Gras wiederkäuert.



    * * *



    Wir haben einen längeren Weg gewählt und sind noch nach Oberdorf. Aber es hat sich gelohnt. (Seht ihr, da ist die Sensenfrau zugange.)

    Das Häuschen auf dem unteren Foto ... ja, das kleine grüne am anderen Ufer ... das habe ich auch von der Nähe fotografiert. Es ist noch nicht bewohnt, denn die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Aber man kann jetzt schon sehen, wie schön dieser Platz ist und für seinen Besitzer sicher zur Oase wird.



    Ich hätte noch sooo viel schöne Fotos zu zeigen, aber an dieser Stelle komme ich zum Ende. Es sind mehr als genug in einem Eintrag und wer bis hierher gelesen und geschaut hat, wird sich fragen, was das da am Anfang sollte von wegen "andere haben auch ein Augenmerk verdient". Stimmt, entschuldigt. Ja, es sind ein paar mehr heute, ... ein paar Gedanken, aber auch Fotos. Ich möchte einfach die Mai-Geschenke mit euch teilen.
    Dafür mache ich jetzt eine kleine Pause.

    Ich hoffe, euch hat mein "gemischter" Ausflug ... mein "Ge-mai-schtes" ... gefallen. Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, auch ein wenig das Leben da draußen zu genießen ... oder eh schon Pläne für die Pfingstfeiertage.
    Ich weiß, hier gibt es auch ein paar liebe Leser, die leider nicht mehr "so beweglich" sind. Ich hoffe, ich konnte euch dennoch eine kleine Freude machen und vielleicht ein wenig zum Träumen bringen. Das würde mich von Herzen freuen.

    Ich wünsche euch  eine schöne, unbeschwerte
    und vorallem recht aufmerksame Zeit in der Natur.

    Genießt die restlichen Maitage. Alles Liebe, eure Waldameise.



    Waldameise 23.05.2012, 22.33 | (18/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Frühling

    Es tut mir so leid, dass ich die kleinen Füchse nun verdrängen muss, aber ich hab noch sooo viel zu erzählen und zu zeigen. Warum kann man die Zeit nicht ab und an ein wenig anhalten? Vorallem jetzt im Frühling. Warum vergeht die Blüte so schnell, warum dunkelt das frische Grün derart schnell nach? Ist es denn so erstrebenswert, erwachsen zu werden? Bleibt doch noch ein wenig zart und hellgrün hinter den Blätterohren ... ein kleines Weilchen nur.



    Ich fühle mich so reich beschenkt, kann die vielen Gaben manchmal gar nicht tragen. Geschenke von allen Seiten ... so weit das Auge schauen kann. Mir läuft das Herz über.

    Im Schutz der Hainbuche blühen sogar meine Hornveilchen noch. Das freut mich so sehr. Ich finde es traurig, wenn Blümchen zu schnell verblühen.

    Wenn ich nach Hause komme, lächeln sie mir regelrecht entgegen, die vielen kleinen bunten Gesichter ...



    Auch die Blaukissen und die Phlox-Kissen blühen noch. Das sieht so schön aus.

    Und überall die herrlichen Wiesen. Daran kann ich mich auch nicht satt sehen.
    Wem das hier zuviel Schwärmerei ist, der muss das nicht lesen. Aber ich kann nicht anders, ich empfinde das so, liebe diese Jahreszeit mit all ihrem Zauber und hab einfach das Bedürfnis, darüber zu schreiben.



    Ich möchte diese Augenblicke festhalten ... für trübe Stunden, wenn die Seele trauert. Ich finde soviel Trost in der Natur und bin so dankbar dafür.



    Eintauchen in eine andere Welt ... die Welt der Waldameise.


    Waldameise 20.05.2012, 23.08 | (23/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Waldgeschichten

    Im Wald kann man tausend Geschichten erleben. Mir geht es jedenfalls so, und ich kann es gar nicht verstehen, dass es viele Menschen gibt, die es langweilig im Wald finden. Ja, das ist so. Ich kenne da wirklich einige. Ich sollte mich mal durchleuchten lassen, vielleicht schlägt ja mittlerweile schon ein bemoostes Herz in meiner Brust? Irgendwas ist da in mir, das mein Herz höher schlagen lässt, sobald ich Waldluft schnuppere ...



    Am schönsten sind die frühen Morgen- und späten Abendstunden. Schon wegen der wunderbaren Stille und dem besonderen Licht zu dieser Zeit, aber auch wegen der seltenen Begegnungen, auf die man dann hoffen darf.



    Die Wiesen waren gestern morgen noch voller Perlen vom Regen der vergangenen Nacht, aber auch im Wald hat dieser die Pflanzen mit seinem nassen Schmuck bedacht.

    Überall riecht es nach frischer Walderde. Ich fühle richtig, wie der Wald aufatmet. Ich atme mit.



    Zu keiner Zeit kann man die Stimmen der Waldtiere so intensiv wahrnehmen. Es ist ein Gezwitscher, aufgeregtes Geschrei und Krakeelen und überall knackt und knistert es. Käfer und Mäuse sieht man hin und her flitzen, überall summt und raschelt es, und wenn man Glück hat, springt just in dem Moment ein Reh aus dem Dickicht, wenn man ganz in der Nähe ist.



    Gestern hatte ich das seltene Glück, einem jungen Fuchs zu begegnen. Das dachte ich jedenfalls, als ich diesen kleinen Kerl aus der Fernse sah.
    Er hatte mich wohl auch bemerkt, denn er hielt plötzlich inne. Ganz vorsichtig nahm ich meine Kamera und zoomte ihn heran. "Klick" ... so ein Glück, dachte ich voller Freude. Doch ich staunte nicht schlecht, denn ein ganzes Stückchen weiter sah ich wieder einen ...



    Die Aufnahme ist sehr schlecht, denn dieses schlaue Füchslein war noch weiter von mir entfernt. Aber ich finde es so niedlich, dass ich es euch dennoch zeigen muss.

    Damit ihr euch die echte Entfernung vorstellen könnt, seht ihr hier mal das Original ...



    Seht ihr den Winzling? Das ist allerdings Füchschen Nr. 3 ...



    Drei lustige, verspielte Kerlchen. Ich hab sie noch eine ganze Weile beobachtet. Wie junge Kätzchen sprangen sie durch die Wiese und spielten "Beute fangen". Es war so lustig anzuschauen. Erst als eine junge Familie des Weges kam und die Jüngste aufgeregt "Fuchs" schrie, sprangen sie zurück in den Wald.

    Und das tat ich auch ...

    Waldameise 18.05.2012, 23.05 | (17/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Mooshaarige Rüsselwaldsau

    Was, ihr kennt die nicht? Die mooshaarige Rüsselwaldsau?

    Zugegeben, bis heute vormittag so gegen 11.37 Uhr kannte ich sie auch noch nicht. Nichts ahnend wanderte ich durch das Tiefental, erfreute mich am Zauber der Natur und den unzähligen Bildern rings um mich herum ...



    ... schaute nach links und rechts, nach oben und unten, beobachtete einen metallic-blauen Käfer, der in die Wiese flüchten wollte, erfreute mich an den kleinen Blümchen am Wegesrand, an den vielen jungen Trieben, überlegte, welche Pflanzen oder Bäumchen daraus wohl entstehen werden,

    ... und da plötzlich ... hinter einer knorrigen alten Eiche, weitab vom Wanderweg, da entdeckte ich sie ... furchteinflößend wild und zu allem bereit ...

    die mooshaarige Rüsselwaldsau:



    Ich kann euch sagen, da ging mir ganz schön die Muffe ... puuuh. Offenbar war es ihr nicht entgangen, dass ich sie entdeckt hatte, denn als ich sie heranzoomte, blieb sie regungslos stehen. Wie erstarrt stand sie plötzlich da. Nicht mal ihr säuisches Grunzen war zu hören. Für mich war das natürlich ein Glücksfall, denn so konnte ich euch dieses Foto mitbringen ... ;-)

    Aber das war nicht die einzige tierische Begegnung heute. Da wir schon ganz früh los sind, um den Wald und die Landschaft zu genießen, bevor die lauten Wandersleute einfallen, hatten wir das große Glück, drei kleinen Fuchskindern zu begegnen. Aber davon erzähle ich euch morgen ...


    Waldameise 17.05.2012, 18.55 | (16/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Beliebt

    sind sie wahrlich nicht unter den Gartenfreunden. Aber es gibt welche in meinem Garten, die dürfen gerne naschen. Ich freu mich sogar, wenn ich sie irgendwo entdecke mit ihrem hübschen Häuschen ...



    Sieht es nicht lieb aus, das kleine Schneckenhäuschen auf dem Stein?

    Jetzt wollte ich nachschauen, um welche Art es sich handelt und entdecke diese interessante Beschreibung. Es handelt sich um die Garten-Bänderschnecke. Sie sind gar keine Schädlinge. Dachte ich es mir doch. Ein so schönes kleines Tier ... wie mich das freut. Also lasst sie bitte am Leben, falls sie auch bei euch durch den Garten schleimt.

    Waldameise 15.05.2012, 22.57 | (16/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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