Waldameise
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    Liebe Besucher,
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    meine Fotos,

    Erzählungen,
    Gedichte und

    Geschichten
    über meine
    Begegnungen
    in der Natur ...
    herzlich willkommen!


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     Alles ist Mitteilung
     in der Natur
     Bettina von Arnim


    nara4.jpg

    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Prioritäten

    Ich werfe jeden Tag mehr auf den Scheiterhaufen des Unwesentlichen.
    Das Schöne bei diesem Tun ist,
    daß das Wesentliche dabei nicht kleiner, enger wird,
    sondern gerade mächtiger und großartiger.

    Franz Marc
    deutscher Maler und Grafiker


    Waldameise 27.07.2012, 16.38 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Sommergefühle


    Ein leiser Wind weht übers Land,
    sanft wallt das Weizenmeer.
    Der Himmel zieht sein blaues Band
    vom Süden zu uns her.



    Ein Mäuschen huscht über den Weg
    ins sonnentrockne Feld.
    Das grüne Fröschlein springt verschreckt
    in seine feuchte Welt.



    Den Falter lockt die süße Frucht,
    wie mich der Duft von Heu.
    Die Stimmung wächst in mir zur Sucht,
    nie fühl` ich mich so frei.



    Am Waldsee ist der Andrang groß,
    wer schwimmen kann, taucht ein.
    Der Rest macht seine Leinen los,
    segelt im Sonnenschein.



    Herr Mohn geht mit Frau Abendrot
    zum Schönheitswettbewerb,
    bestellt danach das Aufgebot ...
    er liebt sie wirklich sehr.



    Der Milan kreist im Abendflug,
    von Fern tönt Glockenschlag ...
    Ich hab` noch immer nicht genug
    von diesem Sommertag.

    (c) Waldameise



    Waldameise 24.07.2012, 23.06 | (20/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Kleiner Tipp

    Wenn du dich nicht gut fühlst,

    binde den abendroten

    Himmelsseidenschal

    um Feldblumen und Ähren,

    flechte daraus einen Kranz,

    und leg` ihn um deine Seele.

    (c) Waldameise


    Waldameise 23.07.2012, 19.21 | (18/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    So ...

    fast alle Nadeln sind wieder auf dem Haufen. Es kann also weitergehen hier. Schon schlimm, wenn man nicht mehr kann, wie man möchte. Leider musste ich den Browser wechseln und darf nun alles wieder neu aufbauen. Zum Glück konnte ich wenigstens alle wichtigen Daten noch sichern.

    Danke für eure lieben Zeilen. Leider reicht es jetzt wieder nur für eine kurze Meldung. Wir waren den ganzen Tag unterwegs und irgendwie bin ich nicht so richtig auf dem Posten, bissel flügellahm halt. Vermutlich spüre ich schon wieder den Wetterumschwung. Bald wieder mehr.

    Einen guten Wochenstart!

     Seht Ihr Absätze zwischen dem Text? Ich sehe leider keine ... komisch. Wird wohl am Browser liegen. Da muss ich Bea mal fragen ... gähn ... aber heute nimmer, gute Nacht!

    Waldameise 22.07.2012, 21.16 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Bin nur eine halbe Waldameise

    ... heute, denn ein Virus hatte meinen Rechner ... ähm Ameisenhaufen ... lahmgelegt. Bis alles wieder funktioniert, kann ich hier leider auch keine Fotos zeigen. Nur, damit ihr Bescheid wisst. Drückt bitte die Daumen, dass ich bald wieder fröhlich und frei durch meinen Wald krabbeln kann. Bis dahin ganz liebe Grüße zu euch ... und seid immer schön vorsichtig!

    Waldameise 21.07.2012, 18.24 | (13/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Schon wieder einmal ...

    steht ein Wochenende vor der Tür. Wollen wir es herein lassen?



    Ich wünsche euch eine schöne, erholsame Zeit und alles Liebe!

    (Bin morgen wieder hier ... heute treff ich einen Weltstar ... keine Zeit!)



    Waldameise 20.07.2012, 19.19 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Dorf ich bitten ... ?

    Bevor ich weiterhin Trübsal blase und womöglich über irgendwelches Zeugs schreibe, das weder geistreich, lustig, noch interessant ist, werde ich wieder eine kleine schöpferische Pause machen. Zuvor löse ich aber endlich mein Versprechen ein, mit euch einen kleinen Dorfspaziergang zu unternehmen. Wer also Lust hat, darf sich mir anschließen. Den Schirm dürft ihr zuhause lassen.

    Begonnen hatte alles im zeitigen Frühjahr, als wir diesen wunderhübschen Ort für uns entdeckten. So oft sind wir auf unserem Weg Richtung Allgäu dort vorbeigefahren, ohne zu ahnen, wie idyllisch er liegt. Man hat das Gefühl, noch einmal in die Vergangenheit einzutauchen ...



    Ich kann nicht mehr genau sagen, was uns dazu bewogen hat, dort einmal anzuhalten und uns den Ort genauer anzuschauen. Wie immer suchten wir ein Wanderziel, nicht allzu weit von uns entfernt, und haben auf der Landkarte ein Wäldchen ganz in der Nähe entdeckt, von dem aus man zu dem Ort gelangt.



    Wir wanderten also durch den schönen Wald, und irgendwann führte uns der Weg wieder hinaus ... zu einer Lichtung, von der aus wir das Dörfchen schon sehen konnten ...



    Gleich zu Beginn beeindruckten mich die hohen wunderschönen alten Bäume und Baumalleen, von denen ich euch ein paar kleine Ausschnitte zeigen möchte. Die Bäume in ihrer ganzen Schönheit und Imposanz zu zeigen, ist auf solch kleinen Fotos nicht möglich, d.h. es würde ihnen nicht gerecht.



    Sie stehen alle unter Denkmalschutz. Wunderschön, gell? Wieviel Jahre werden sie wohl auf der Rinde haben? Was sie nicht alles gesehen haben mögen ... karge, traurige Jahre wechselten sich mit sonnigen, fröhlichen ... stürmische mit ruhigen, und so verging Jahr um Jahr ...



    Abendstimmung



    * * *



    Auch die nachfolgenden Fotos sprechen einfach für sich. Diese Abendstimmung ist einmalig. Solche Stunden erleben zu dürfen, gehören für mich zu den wertvollsten Geschenken des Lebens.

    Schlendern wir noch ein wenig durch die Gegend ... vorbei an der Klostermauer ... der Viehweide ... einem Häuschen ...



    * * *



    * * *



    * * *



    * * *

    ... ein letzter Blick über den Gartenzaun ...



    Wenn das Abendlicht durch die Trauerweide fällt, ist diese sicher gar nicht mehr so traurig,
    oder was meint ihr?

    Den Blüten dieses Strauches entströmte ein betörender Duft ...



    ... und immer wieder diese uralten wunderschönen Bäume, die alles zu beschützen scheinen ...



    Wir spazieren weiter über eine kleine Brücke ...



    erfreuen uns an dem Abendlicht, das sich in dem Flüsschen widerspiegelt ...
    holen noch einmal gaaanz tief Luft ...

    und spazieren langsam zurück in den Wald.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn euch der kleine Spaziergang gefallen hat. Obwohl .. so klein war er auch wieder nicht, gell? Aber wenn man ihn genießen will, muss man sich dafür Zeit nehmen.
    Nur so kann man diese Stimmung in sich aufnehmen und vielleicht irgendwo in seinem Herzen speichern.

    Dann vielleicht bis zum nächsten Mal, wenn ihr wieder mitkommen möchtet ...

    liebe Grüße von eurer Waldameise!


    Waldameise 13.07.2012, 11.45 | (38/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Katzenjammer

    Ja, Tigerle, was schaust du denn so andächtig zum Himmel?



    Miauuu ... rrrrrr ... gschschsch ...
    siehst du den weißen Pudel nicht?



    * * *

    Die Fotos sind nicht von heute, denn inzwischen hat sich auch hier der Sommer mit seinen Schönwetterwolken verabschiedet. Wenn sich unsere Katzen in ihr Kartonhäuschen und auf die Ofenbank zurückziehen, dann sind das keine guten Zeichen. Ich merke es auch an mir, denn sofort sinkt mein Gute-Laune-Pegel. Ich spüre meine Knochen wieder, einen blöden Druck im Kopf, fühle mich schlapp und müde ... Katzenjammer.

    Ich brauch halt viel Wärme und nehme lieber mal unerträgliche Hitze oder Schwüle inkauf, wenn man schon zwischen zwei Extremen wählen muss. Offenbar ist ein stinknormaler Sommer nicht mehr drin. Das Schlimmste ist, dass ich mich nun doch zum Rumjammern hab hinreissen lassen, obwohl ich das sooo doof finde. Ich kann Gemotze nicht leiden ... nee, nee, gar niemals nich.

    (Und bitte, bitte keine Floskeln jetzt ... ich weiß selbst, dass ich am Wetter nunmal nichts ändern kann, dass es woanders noch viiiiel schlimmer ist ... und überhaupt  ;-)
    Danke.

    Waldameise 12.07.2012, 12.11 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Vorsicht, Schlange!

    Nein, nein, ich meine nicht die im Supermarkt an der Kasse ... ich rede von der gemeinen Holznatter, der man zuweilen auf Wiesen in Waldnähe begegnen kann. Die hier hat mir einen gehörigen Schrecken eingejagt ... puuuh ...



    ... als ich ihren dreiäugigen Kopf so vor mir sah.
    Sie schien wie erstarrt ... aber ich war es auch. Wundert euch das?

    Nun schaut mal, was die liebe Elke daraus gemacht hat ...



    Dankeschööön!

    Waldameise 12.07.2012, 09.08 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Nüchtern betrachtet

    ... kann ich eigentlich nichts nüchtern betrachten. Höchstens die langweiligen, spannungslosen, hausbackenen, einförmigen, gefühllosen, leeren und sinnfreien Unterhaltungen gewisser Menschen. Die würden mich ungesellig nennen, weil ich mich in ihrer Gegenwart unwohl fühle, mich langweile und es sehr anstrengend und kräftezehrend empfinde, wenn ich mich auf solche Gespräche aus Höflichkeit einlasse. Ja, sie merken es nichtmal ... und reden immer weiter.



    In solchen Momenten ist es so schwierig für mich, nicht mit meinen Gedanken abzuschweifen ... weit weit weg. Das war schon in der Schule mein Problem, wenn mich der Unterrichtsstoff nicht interessierte oder ich mit der Materie einfach nichts anfangen konnte. Gelang es dem Lehrer dann nicht, mich irgendwie aus der Reserve zu locken und mein Interesse doch noch zu wecken, sah es nicht so gut für mich aus. So sehr ich mich auch mühte, wenn da in mir nichts "Klick" machte, blieb auch nichts hängen. Für die, die es interessiert und nicht langweilt, ... ich spreche hier von Chemie und Geografie.
    Wie gut, dass ich eine Banknachbarin hatte, der diese Fächer lagen und die mich abschreiben liess bei Klassenarbeiten. Danke, Simone.



    Später waren es die endlos langen, staubtrockenen Sitzungen, die zu meinem beruflichen Tätigkeitsfeld gehörten, bei denen ich protokollieren musste, die mir zu schaffen machten. So sehr ich meinen damaligen Job auch liebte, diese Stunden waren immer der Horror für mich. Mir war dann immer, als hätte ich viele Nächte davor nicht geschlafen und müsse nun unbedingt auf der Stelle alles nachholen. Nicht einzunicken, war anstrengender als ein Marathonlauf für mich, und der würde mir schon das Letzte abverlangen. Ganz schlimm war es, wenn noch dazu die Luft im Raum stand ... puh. Kein Wunder, dass ich so oft Kopfschmerzen habe ... ich brauche halt besonders viel Luft ... im Oberstübchen und auch sonst.



    Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt ...

    mein Leben steckt voller Emotionen. Vielleicht ist es nicht ganz so extrem, aber es kommt dem schon ziemlich nahe. Mich muss etwas mitreissen, auf irgendeine Art, ich muss etwas fühlen, da .... ganz ganz tief in meiner Seele. Schon als Kind hab ich wahnsinnig tief empfunden und immer versucht, es mir nicht anmerken zu lassen, wie meine Mutter mir erzählte. Glücksgefühle bei den kleinsten Freuden des Lebens, aber auch untröstlich in traurigen Momenten. Die meisten Menschen konnten diese Empfindungen in dieser Form nicht teilen ... sahen und fühlten eben nicht, was ich sah und fühlte. Oft spürte ich ihre Verwunderung, bis ich meine Gefühle für mich behalten habe. Und so ist es heute noch.
    Imgrunde gehört auch das Bloggen dazu. Dass ich weder in meinem Verwandten-, Bekannten- und Kollegenkreis jemanden kenne, der bloggt, sagt doch wohl alles. Ich bin halt ein wenig anders ...

    Ja, mit Gefühl ... mit viel viel Gefühl, das mag ich. Ist kompliziert, das zu erklären. Vielleicht fühlt ja der eine oder andere, der dies hier liest, was und wie ich es meine ...

    So, Ihr Lieben, und jetzt tu ich etwas total nüchternes und kümmer mich um meinen Haushalt. Was ich dabei fühle, könnt ihr euch jetzt vielleicht vorstellen ... ;-)

    Waldameise 11.07.2012, 10.35 | (16/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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