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Liebe Besucher,
hier findet Ihr
meine Fotos,
Erzählungen,
Gedichte und
Geschichten
über meine
Begegnungen
in der Natur ...
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Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Eigentlich ...
Eigentlich wollte ich euch heute besuchen und lesen, wie ihr mit der "Ablöse" klarkommt.
Eigentlich hatte ich mich schon ein wenig mit der "neuen Situation" arrangiert und zielgerichtet den Dingen entgegentreten wollen, die da noch auf mich einstürmen ...
und eigentlich ist schon wieder alles anders. Na dann, gute Nacht ...

Waldameise 14.09.2009, 21.53 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wechselspiel
Der Spätsommerwind streichelt meine Wange, die Sonne zwinkert mir zwischen weißen Wölkchen zu. Die langen Äste der alten Eichen demonstrieren ihre Stärke und scheinen mich aufzufordern, mir eine Scheibe von ihnen abzuschneiden, während mich ihre Wurzeln zwingen aufzupassen, dass ich mich nicht in ihnen verfange oder stolpere. Übungen fürs Leben ... jenseits des Waldes. Ich liebe es.
Unser Ausflug führte uns heute nach Lichtenstein zum gleichnamigen Schloss.

und was all dich drücken mag,
Auch das Schlimmste kann nicht weilen,
und es kommt ein andrer Tag.
In dem ew'gen Kommen, Schwinden,
wie der Schmerz liegt auch das Glück,
Und auch heitre Bilder finden
ihren Weg zu dir zurück.
Harre, hoffe. Nicht vergebens
zählest du der Stunden Schlag:
Wechsel ist das Los des Lebens,
und es kommt ein andrer Tag.
Theodor Fontane
Ich freue mich sehr, dass euch meine kleine Geschichte von der "Ablöse" des Sommers gefallen hat und danke euch für eure netten Kommentare dazu.
Der Blick auf die Wetterkarte zeigt, dass sich ein Regenband auf uns zubewegt. Den könnten wir hier dringendst gebrauchen. Ansonsten wünsche ich euch Sonne im Herzen und eine guten Wochenstart ... bis bald ;-)
Waldameise 13.09.2009, 20.12 | (12/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Schichtwechsel
„Aaah … der alterschwache Sommer schläft“, frohlockte der blutjunge Herbst eines Abends, rieb sich die Hände und schritt leise übers Land.
„Hihi, er wird nicht merken, wenn ich in der Nacht ein wenig von meinen neuen Farben ausprobiere“.
Schon zog er seinen nigelnagelneuen Pinsel aus der Tasche und schob die Tuben mit brauner und gelber Farbe nach. Wie halt die Jungen sind, die es einfach nicht erwarten können, bis sie an der Reihe sind.
„Da wird der alte Herr schön blöd schauen, wenn er am Morgen erwacht und meine Spuren entdeckt“, freute er sich schelmisch. Allein die Vorstellung trieb ihm ein breites Grinsen ins Gesicht.
Er betupfte alles, was ihm in den Weg kam. Sträucher, Bäume und Pflänzchen, die schon längst Sommerkleid und Schmuck abgelegt hatten.
Gern hätte er auch noch vom Rot probiert, aber die Tube ließ sich einfach nicht öffnen.
„Na gut, dann eben ein andermal“, dachte er bei sich und nahm einen kräftigen Zug aus seiner dicken Zigarre.
Die Rauchschwaden zogen über die Felder hinunter zum Fluss
und kitzelten den schlafenden Sommer in der Nase.
Der alte Mann erwachte prompt, rieb sich die müden Augen und röchelte ein wenig. Nach einer Weile erkannte er, dass es wohl doch kein Traum war, was er letzte Nacht zu sehen geglaubt hatte.
Nein – begann er zu begreifen - das war kein Traum über Woodstock, und der Junge, der wie wild umhertänzelte und einen Joint rauchte, war auch kein Hippie, sondern seine Ablöse.
(c) Sunny

Ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß an der kleinen Geschichte.
Damit wünsche ich euch ein gemütlich-schönes Wochenende ... bis bald :-)

Waldameise 11.09.2009, 09.32 | (15/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Frei
Auf dem Felsenzipfel
(c) Sunny

Waldameise 10.09.2009, 18.26 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Spiel des Lebens
ist die wahre Bewährungsprobe.
Aristoteles

Waldameise 09.09.2009, 18.24 | (13/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Hektisch ...
In solchen Situationen war und wär es für mich selbstverständlich, dass ich länger bleibe. Heute bin ich pünktlich gegangen.
Ich weiß noch nicht, wie ich das alles überstehen soll. Immerhin muss ich bis Ende Februar durchhalten, aufgrund meiner langen Zugehörigkeit und dementsprechender K-frist. Für zwei weitere Schulungen bin ich auch angemeldet. Wenn die Ausgesiebten weg sind, soll ja bekanntlich jeder alles können. Wie gesagt, ich kann leider nicht ins Detail gehen.
Aber ich möchte euch von ganzem Herzen für all eure tröstenden, verständnisvollen und aufbauenden Worte danken, die ihre Wirkung nicht verfehlt haben. So danke dafür. Ich hoffe auch so sehr, dass es einen Sinn macht, dass es einfach so hatte kommen müssen.
Noch schwanke ich zwischen Erleichterung und Trauer. Mal schauen, wie es weitergeht ...
Waldameise 09.09.2009, 16.55 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Komisch
Vielleicht wusste es mein Innerstes schon längst, dass ich dort eh nicht mehr bleiben mochte, wo die Menschlichkeit zum Fremdwort wurde. Ich pass dort nicht mehr hin. Schon lange hab ich das gefühlt, aber wegen der alten Zeiten wollte ich einfach darauf vertrauen, dass es wieder so wird. Nun spielt es keine Rolle mehr.
Dort, wo ich mich wohlfühlte, wird grad das alte Inventar weggerissen ... und ich halt gleich mit. Das passt doch.
Waldameise 08.09.2009, 16.27 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Die stille Wasserrose
Steigt aus dem blauen See,
Die feuchten Blätter zittern,
Der Kelch ist weiß wie Schnee.
Da gießt der Mond vom Himmel
All seinen goldnen Schein,
Gießt alle seine Strahlen
In ihren Schoß hinein.
Im Wasser um die Blume
Kreiset ein weißer Schwan;
Er singt so süß, so leise,
Und schaut die Blume an.
Er singt so süß, so leise,
Und will im Singen vergehn -
O Blume, weiße Blume,
Kannst du das Lied verstehn?
Emanuel Geibel

Euch allen ein schönes Wochenende :-)
Waldameise 05.09.2009, 10.41 | (13/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Was
Jemand, der am Freitag, kurz vor Feierabend seine Sekretärin beauftragt, noch schnell für Montag Termine mit diesen zu verhandeln, weil er extra zu diesem Zweck als neuer Besen durchs Haus fegt und dabei auch noch krampfhaft versucht, keinen Staub aufzuwirbeln. Ist ja keine große Geschichte ... passiert schließlich jeden Tag.
Was macht so einer in seiner Freizeit, während seinen „Akten“ der Termin wie der Teufel im Nacken sitzt?
Muss er auch daran denken, während er den Golfball ins Loch schnippt? Wird er sich ein wenig wie Gott fühlen oder muss er sein Gewissen vielleicht doch ein ganz klein wenig beruhigen?
Echt, das würde mich interessieren …
Waldameise 05.09.2009, 09.58 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Refugium
lösen sich nicht in Tränen und nicht in Blut,
sondern nur im reinen Tau des Waldes.
(Peter Rosegger)

(Foto: Jan Oberdorfer)
Waldameise 02.09.2009, 19.43 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
- Bea - Gedankensprudler
- Der Archivar
- Märchenfrau
- Art - Elke
- Lasse
- Stille Momente
- Susanne Lind
- Jokes Kamera
- Allerlei
- Blechi
- Weserkrabbe
- Träumerle
- Lemmie
- Ocean
- Elke
- Steine-Helga
- Anna-Lena
- Silberdistels Bücherstaub
- Morgentau
- Gerti
- Helmut
- Traudi
- Tirilli
- Gudrun - Spinnrad
- Celine
- Renates Eckchen
- Liz
- Wurzerl
- Ruthie
- Maccabros
- Anke
- Irmi
- Frieda
- Dietlinde
- Gudrun


