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Liebe Besucher,
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über meine
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in der Natur ...
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Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Melodien
Der Spielmannszug zieht in den Süden.
(c) Sunny

Waldameise 29.09.2009, 13.40 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Diebestour
Gestern sollte es keine große Tour sein. Mein Mann ist eh schon die ganze Woche von früh bis spät auf den Beinen und ich habe ein paar Beschwerden mit dem linken, seit ich vor 14 Tagen beim Wandern über Stock und Stein umgeknickt bin. Nichts ernstes, aber seither muckt der Fuß etwas.
Dank wundervoller Wanderseiten im Internet, war es ein Leichtes, das gewünschte Ziel einzugeben und nach entsprechenden Tourenvorschlägen zu suchen. Da wir schon lange nicht mehr am Bodensee waren, suchten wir dort eine schöne aus ... HIER beschrieben.

Ein wundervoller Höhenweg entlang der Weinreben, immer mit Blick auf den See.
Leider war es wieder sehr trüb und von daher schwierig zu fotografieren.

Wie jeden Sonntagmorgen telefonierte ich auch an diesem mit meiner Mama und erzählte ihr, wohin unser Ausflug gehen würde. Da sie bei ihren Besuchen schon einige Male mit am Bodensee waren, weckte ich gleich Erinnerungen.
U.a. erinnerte sie sich an eine Frau, die bei einem Besuch in Meersburg vor 20 Jahren !!! ihre (also meiner Mom ihre) damals noch kleinen Enkel (also meine Kinder) zu einem Scherenschnitt überredete. Die zwei Bilder hängen seither an der Wohnzimmerwand meiner Eltern.

Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie überrascht wir waren, als wir jene elegante Dame gestern tatsächlich wieder dort antrafen. Nach 20 Jahren !!! Es war unglaublich. Gern hätte ich sie euch von vorn gezeigt, aber ich traute mich nicht, sie darum zu bitten, zumal sie gerade telefonierte.
Aus dem geplanten kleinen Spaziergang wurde dann doch noch ein großer Rundgang, denn Meersburg ist wirklich wundervoll.
Zum Abschluss gönnten wir uns noch ein Eis und den Blick vom Schloss runter auf den See ...


Waldameise 28.09.2009, 19.27 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Seelenwippe
So geht es meiner Seele zur Zeit. Wipp wapp wipp wapp ... auf und ab.
Ich wusste, dass ich diese Woche "den Brief" erhalten würde. Es war ja alles abgesprochen ... im Sinne der GL zumindest. Und doch ist mir ganz schlecht geworden, als er heute persönlich abgegeben wurde. Jetzt habe ich es also auch schwarz auf weiß. Obwohl ich schon lange wusste, was auf mich zukommt, muss sich meine Seele blind gestellt haben. So muss es sein, sonst wär es nicht so ein Schock gewesen. Eiskalt wurde mir und alles ist innerlich abgestorben. Von einer Sekunde auf die andere rutschten die Ringe von meinen Fingern. Wahnsinn.
Letzte Nacht hab ich ganz intensiv davon geträumt. Ich wollte es bisher nicht wahrhaben, wollte es als Schicksal akzeptieren ... aber es beschäftigt mich sehr. Noch kann ich es nicht richtig einschätzen, ob es daran liegt, weil ich mich abserviert fühle oder weil das vergangen ist, was zu meinem Leben gehörte und mich immer auch ein wenig stolz gemacht hat? War Letzteres nicht auch der Grund, weshalb ich mir alles nicht so sehr zu Herzen nehmen wollte? Die Tatsache, dass all das, was ich einst hoch hielte, eh nun endgültig der Vergangenheit angehört.
So ist es, liebe Seele. Versteh doch endlich, dass es besser so ist und denk nicht soviel nach. Das Leben ist nicht immer fair, das weißt du doch. Es gibt viel Schlimmeres. Du musst dich beruhigen, es wird ganz sicher alles wieder gut. Es musste so kommen, ganz sicher.
Es geht mir gut. Ich habe zwei Augen und sehe damit so viele Dinge, die andere nicht sehen können, weil ihnen die Verbindung von da zu ihrem Herzen fehlt. Ich nutze meine Sinne für die Wunder der Natur und bin so dankbar und stolz für dieses Geschenk. Okay, ich hab auch ne Portion zuviel Angst mitbekommen, aber das war wohl der Preis. Es gibt halt nichts umsonst. Wipp wapp.
Und manchmal schreibe ich zuviel von diesen ganz persönlichen Dingen in meinen Blog, was ich eigentlich gar nicht möchte. Deshalb lass ich diese Zeilen gleich wieder nach unten rutschen und erzähle euch im nächsten Eintrag ein wenig von unserem gestrigen Ausflug an den Bodensee und wie meine Seele nach oben wippte ... :-)
Waldameise 28.09.2009, 15.51 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Beobachtungen





(c) Sunny
Etwas weniger Nebel, dafür mehr Sonne und viele Farbgenüsse,
das wünsche ich euch
- mit vielen lieben Grüßen -
fürs Wochenende :-)

Waldameise 25.09.2009, 18.10 | (19/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Mein großer Bruder ...

Viel Spaß in der Schule, lieber ABC-Schütze Robin :-)
Waldameise 19.09.2009, 10.50 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
12 Uhr mittags ...
Vielleicht habt ihr etwas Zeit mitgebracht, auch meine zu lesen. Ich wünsche euch viel Spaß dabei und euch und euren Lieben ein friedliches, schönes Wochenende. Bis bald

Die einzige Möglichkeit, Klarheit in diese
Angelegenheit zu bringen, sah ich darin, einen Brief zu schreiben…
oder sie einfach anzurufen. Aber das traute ich mich nicht. Was hätte ich
auch sagen sollen …
… „Hallo, Frau Buchtelwitz, haben Sie zufällig ein Verhältnis mit meinem
Mann?“ …
Ganz klar, dass es so nicht gehen kann. Was, wenn sich all diese
schlimmen Befürchtungen als Wahnvorstellungen herausstellen. Wie stünde ich
dann da? Schließlich lag ihr Büro gleich neben dem meinen. Das würde ganz
sicher die Runde machen im Kollegenkreis.
Was würde mein neuer Chef von mir halten? Das kann ich nicht riskieren.
Ich kann diesen gutaussehenden, großzügigen, unkomplizierten, tollen Mann nicht
enttäuschen. Zuviel steht auf dem Spiel. Ganz zu schweigen, falls er … nein,
ich wollte den Gedanken nicht zuende denken.
Konzentrier ich mich lieber auf diese Anna Buchtelwitz. Zum einen hatte
ich von Anfang an den Verdacht, dass sie es war, die damals meinen Schreibtisch
samt Schubladen durchwühlt hat. Dann ihre augenscheinliche Nervosität, wenn wir
uns im Korridor begegnen. Warum läuft sie rot an, wenn ich auf sie zulaufe? Und
was wollte sie an jenem Abend vor unserem Haus?
Für mich liegt der Fall schon lange klar … diese Dame hat etwas zu
verbergen.
Was das sein könnte, entschlüsselte sich mir heute, als ich zufällig
entdeckte, wem diese ominöse Rufnummer gehört, die unser Telefon gespeichert
hatte. Die vielen Nächte, in denen es klingelte und sich keiner meldete, wenn
ich den Hörer abnahm und mich meldete.
SIE steckte also hinter all diesen Anrufen. Abwechselnd heiß und kalt
wurde mir, als es mir auf einmal wie Schuppen von den Augen fiel und sich für
mich die einzig mögliche Erklärung auftat, was da läuft.
Sie und Leonhard hatten ein Verhältnis.
Es kann nur so sein. All die Abende, als ich vergeblich auf ihn wartete
und er zerknirscht um Worte rang, weil es wiedermal so spät geworden war. Von
wegen Großauftrag … das ich nicht lache.
Das Telefon klingelte. Wie erstarrt schaute ich auf Nummer. Es war ihre.
Na, warte. Jetzt musste ich klug handeln und vorallem schnell. Was also
kann ich tun, um ihr amoralisches Tun zu entlarven? … schoss es durch meinen
Kopf.
Ich nahm den Hörer ab:
„Sind Sie`s, Frau Buchtelwitz?“ fragte ich beherzt, ohne mich vorher mit
meinem Namen zu melden.
Noch bevor ich weitersprechen konnte, antwortete sie mit unsicherer
Stimme … „Ja, das bin ich, aber woher wussten Sie das? Ich versuche schon so
lange mit Ihnen zu reden - sprudelte es am anderen Ende weiter - aber ich hab
mich einfach nicht getraut. Aber jetzt gibt es kein Zurück. Bitte entschuldigen
Sie, wenn ich mich irren sollte, aber ich muss es wissen … haben Sie ein
Verhältnis mit meinem Mann?“
Häh, … fragt die mich allen Ernstes, ob ICH ein Verhältnis mit IHREM Mann
habe?
Wie jetzt? Ich dachte doch, das sei genau umgedreht. Ich verstand die
Welt nicht mehr.
… „Und überhaupt, ich kenne Ihren Mann doch gar nicht, Frau Buchtelwitz …
„
„Was heißt „nicht kennen“, schoss sie nun lautstark zurück in
sarkastischem Ton …
seit gut vier Wochen ist er doch nun schon ihr neuer Chef !“
(c) Sunny

Waldameise 18.09.2009, 12.17 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Schloss Lichtenstein

Die Atmosphäre ist so schön, alles ist liebevoll angelegt, gepflegt und restauriert, dass man sich ein wenig zurückversetzt fühlt in alte Zeiten.

Aber auch diese ganz besondere Gemeinschaft der historisch anmutenden Mauern und dem überall üppig wachsenden Efeu und anderen Pflanzen und Bäumen ist einfach wundervoll. Ja, genau so, wie man sich ein Märchenschloss vorstellt.

Besonders beeindruckend ist aber auch die Aussicht, die man von mehreren Stellen aus genießen kann.
Außerdem begegneten wir auf einem Bänkchen unserer Zukunft. Ein altes Ehepaar, das mit Wanderstöcken und Rucksack ausgerüstet genüsslich ihr Vesper verdrückte. Alles war liebevoll in Brotpapier eingewickelt und in einer Extra-Dose lagen mundgerecht zubereitete Gurkenstückchen als Beilage. Wie ich das mag ... :-)

Leider ist das Licht um die Mittagszeit etwas ungünstig. So überstrahlt der helle Hintergrund etwas und der Vordergrund wirkt zu dunkel. Aber sicher lag es einfach an der Belichtung. Hab da ein wenig Probleme zugegebenermaßen ;-) Das muss ich noch lernen.
Waldameise 16.09.2009, 21.52 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Seit Tagen ...
Waldameise 16.09.2009, 09.51 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Stimmt,

Waldameise 15.09.2009, 19.00 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
- Bea - Gedankensprudler
- Der Archivar
- Märchenfrau
- Art - Elke
- Lasse
- Stille Momente
- Susanne Lind
- Jokes Kamera
- Allerlei
- Blechi
- Weserkrabbe
- Träumerle
- Lemmie
- Ocean
- Elke
- Steine-Helga
- Anna-Lena
- Silberdistels Bücherstaub
- Morgentau
- Gerti
- Helmut
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- Gudrun - Spinnrad
- Celine
- Renates Eckchen
- Liz
- Wurzerl
- Ruthie
- Maccabros
- Anke
- Irmi
- Frieda
- Dietlinde
- Gudrun


