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Liebe Besucher,
hier findet Ihr
meine Fotos,
Erzählungen,
Gedichte und
Geschichten
über meine
Begegnungen
in der Natur ...
herzlich willkommen!
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Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag:
Wald
Geht ein leises Schallen,
Wie im Wald die Tropfen sacht
Auf die Blätter fallen.
Welch ein ahnungsreicher Duft
Quillt aus allen Bäumen!
Dunkel webt es in der Luft
Wie von Zukunftsträumen.
Da, im Hauch, der auf mich sinkt,
Dehnt sich all mein Wesen,
Und die müde Seele trinkt
Schauerndes Genesen.
Müde Seele, hoffe nur!
Morgen kommt die Sonne
Und du blühst mit Wald und Flur
Hell in Frühlingswonne.
Emanuel Geibel

Waldameise 18.05.2010, 22.18 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Phantasie
Joseph Joubert - (1754 - 1824)

Manchmal geht sie auch mit mir durch, meine Phantasie. Und manchmal tut es weh, zuviel zu träumen ... von Dingen, die nicht mehr in Erfüllung gehen können, weil mein "Traumpartner" einen anderen Weg gehen musste. Von ihm träume ich jede Nacht. Er bereitet sich auf seinen Tod vor und gibt mir Anweisungen, was ich alles machen soll, wenn er nicht mehr ist. Letzte Nacht brachte er Skier mit und sagte mir, ich solle endlich lernen, mich auf diesen Dingern zu bewegen. Ich würde ansonsten etwas versäumen in meinem Leben.
Ja, es tut immer noch verdammt weh, wie am ersten Tag. Aber manchmal habe ich das Gefühl, er ist in mir, hat sich meinen Körper geborgt, weil ich auf bestimmte Dinge reagiere, wie einst er es tat, und weil ich seine Worte benütze, als würde er das sagen. Vielleicht sieht er ja auch durch meine Augen ... wer weiß. Ich werde für ihn leben, denn genauso hätte er es gewollt.
Es ist schön, Phantasie zu haben ...
Waldameise 15.05.2010, 18.36 | (23/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Die Sonne ...
In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frühlingshelles, erholsames Wochenende ...

sind zwei liebliche Schwestern.
Erstere ist wie Morgenrot;
sie lächelt lange vorher, ehe die Sonne erscheint.
Letztere umspielt uns wie Abendröte,
wenn auch die Sonne schon längst untergegangen ist.
Heinrich Martin (1818 - 1872) deutscher Schriftsteller
Waldameise 07.05.2010, 17.58 | (15/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Eine kleine Blogrunde ...
Ich hoffe, ihr seid gut in den Mai gekommen. Für mich stehen schon wieder aufregende Tage auf dem Programm und ich weiß noch nicht, was nun wieder auf mich zukommt. Sobald ich ein paar Steine aus dem Weg geräumt habe, folgt ein großer Erdrutsch und wieder türmt sich ein Berg vor mir auf. Wann hat das nur ein Ende? Ich weiß, es wird ein Leben lang so sein. Aber ich wünschte mir, der Berg würde wenigstens überschaubar.
Ich wünsche euch einen wunderschönen Mai und grüß` euch lieb ... bis hoffentlich bald.

Waldameise 02.05.2010, 21.45 | (26/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Lebenszeichen
Höchste Zeit, mal wieder meine Nase hier reinzustecken. Eure vielen lieben, herzlichen und aufbauenden Worte dürfen nicht länger scheinbar unbeachtet bleiben, denn das sind sie wirklich nicht, im Gegenteil.
Es tut mir leid, dass ich euch so lange im Ungewissen liess. Entschuldigt bitte. Vielen lieben Dank für eure lieben Zeilen und dafür, dass ihr immer an mich denkt. Das ist so lieb von euch und tut mir gut. Dankeschön.
Gut tut mir auch dieses wunderbare Wetter, das ebenfalls meine lebensmüden Gedanken zu vertreiben scheint. Obwohl es viele Momente gibt, in denen mein Herz stehen bleiben möchte. Es tut halt so weh, wenn ich daran denke, dass meinem lieben Mann kein Frühling, kein Sommer … kein einziger Tag mehr vergönnt war. Ich seh den blauen Himmel über mir, hör das Lied der kleinen Lerche hoch über dem Feld, seh das frische Grün aus Erde und Baumzweigen treiben … und kann die Freude darüber nicht mehr mit ihm teilen.
Zwei Wochen Schulung hab ich nun hinter mir und muss sagen, dass meine Befürchtungen umsonst waren, denn es gefällt mir. Ich fühl mich aufgehoben, MUSS wieder früh aufstehen und hab ein Ziel. Ich darf etwas lernen und das gibt mir das Gefühl, noch nicht aufs Abstellgleis zu gehören. Wenn es danach noch mit einem Job klappen würde, könnte ich vielleicht doch noch das Licht am Ende des Dunkels erkennen. Das wünsche ich mir so sehr.
Nun lass ich euch noch ein Foto von einem Sonnenstrahl hier … vom Kommunionkind Alexandra, damit es endlich wieder etwas heller wird auf diesem Blog.

Ganz liebe Grüße an euch und eine schöne Frühlingszeit!
(Ganz bald komme ich auch mal wieder bei euch vorbei. Das habe ich mir ganz ganz fest vorgenommen!)

Waldameise 24.04.2010, 18.02 | (31/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ich wünsche ...
Habt eine schöne Zeit!
Waldameise 01.04.2010, 18.03 | (41/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Angst
Die Medikamente darf ich nicht mehr nehmen. Nach drei Monaten war Schluss. Sie machen abhängig. Ich dachte es mir schon. Sie waren einfach zu gut. Jetzt bin ich wieder voll da, voll mit meinen Ängsten, Unsicherheiten, Schmerzen. Warum bin ich so ein beschissener Angsthase? Vielleicht, weil sie so oft berechtigt waren?
Waldameise 30.03.2010, 09.18 | PL
Heftig
Gestern Abend fand ich vor dem Tor an unserem Haus ein zauberhaftes Frühlingsgesteck mit Frühlingsblümchen, einem winzigen Vogelhäuschen und Eiern in einem Körbchen. Daneben lag ein Brief ... " ... ich kann nicht aufhören, an Sie zu denken ... ".
Danke, liebe Frau L.
Und danke all denen, die auch nicht aufhören, an mich zu denken, mich zu trösten und mir immer wieder soviel Mut machen. Dankeschön.
Waldameise 18.03.2010, 08.24 | (24/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wenn meine Seele ...
Noch 14 Tage, dann wird die Tür zugesperrt. Es bricht mir das Herz.
Waldameise 16.03.2010, 17.17 | PL
Aktennotiz
Manchmal lausche ich in meinen Körper und wunder mich selbst, dass mein Herz weiterschlägt. Ich könnte auch sagen ... es wird geschlagen. Das trifft es auch.
Es tut mir leid, ich kann euch nichts anderes berichten. Es geht mir einfach nicht gut, und ich weiß nicht, wie ich meinen Zustand vergleichen könnte. Mein Herz habe ich noch, das spür ich jeden Tag. Aber irgendwie ist mir manchmal, als hätte ich keine Arme mehr. Ich will etwas (be)greifen, aber es geht einfach nicht.
Mein "neues Leben" findet sich gesammelt in einem Ordner, der jeden Tag noch dicker wird. Mir scheint, für jede Umarmung, jeden Blick, jedes Wort, auf das ich nun verzichten muss, bekomme ich ein Schreiben oder besser gesagt dicke Briefe ... Rechnungen, Mahnungen, Urkunden, Bescheide, Bescheinigungen, Aufforderungen, Verträge, Erklärungen, Vereinbarungen, Einladungen, Absagen ... etc. ... seitenweise.
Hallo, ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut mit einem wunden Herzen und Gefühlen ... und keine Aktennotiz.
Waldameise 16.03.2010, 15.41 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
- Bea - Gedankensprudler
- Der Archivar
- Märchenfrau
- Art - Elke
- Lasse
- Stille Momente
- Susanne Lind
- Jokes Kamera
- Allerlei
- Blechi
- Weserkrabbe
- Träumerle
- Lemmie
- Ocean
- Elke
- Steine-Helga
- Anna-Lena
- Silberdistels Bücherstaub
- Morgentau
- Gerti
- Helmut
- Traudi
- Tirilli
- Gudrun - Spinnrad
- Celine
- Renates Eckchen
- Liz
- Wurzerl
- Ruthie
- Maccabros
- Anke
- Irmi
- Frieda
- Dietlinde
- Gudrun


