Waldameise
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    Geschichten
    über meine
    Begegnungen
    in der Natur ...
    herzlich willkommen!


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     Alles ist Mitteilung
     in der Natur
     Bettina von Arnim


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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Blogeinträge (Tag-sortiert)

    Tag:

    Bus- und Katzenträume

    Heute soll die kürzeste Nacht sein? Kann nicht sein, hier war es schon vor 20 Uhr dunkel. Den ganzen Tag war der Himmel wolkenverhangen und seit Mittag regnet es ununterbrochen. Und doch ist das alles nichts gegen das, was in Südfrankreich abgeht. Seit weit über 100 Jahren hätte es keine solche Katastrophe mehr gegeben. Ich hab das Gefühl, irgendwie gerät grad alles aus den Fugen.

    Kein Wunder, dass ich so dauermüde bin. Heute morgen bin ich im Bus wieder eingeschlafen und hab sogar geträumt, bis die Ampel rot wurde und der Busfahrer das wohl irgendwie zu spät gecheckt hatte. Aber zum Glück gab es diesen Ruck, sonst hätte ich womöglich noch die Endhaltestelle verpasst ;-)

    Heute gibt es mal keine Wald- und Wiesenfotos. Ich möchte meine Katzen nicht verstimmen und hab ihnen versprochen, dass sie auch mal wieder meinen Blog zieren dürfen.



    Lissy im Steingarten auf der Lauer ...

                                                                                          ... und das Tigerle im Abendlicht.



    Und hier noch ein Rosengruß speziell für euch ...


    Waldameise 16.06.2010, 21.01 | (21/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Heimweg

    Sorglose Zeit,

     

    das Blatt gewendet,

     

    der rote Ball den Tag beendet.

     

    Ein Käuzchen schreit,

     

    die Amsel flötet,

     

    der Heimweg hat sich sanft gerötet.

     

    Ich ahne schon, die Nacht wird kalt.


    Leb` wohl, bis bald, du lieber Wald.

    (Waldameise)



    Waldameise 13.06.2010, 20.18 | (17/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Adam, Eva und die Wildblumen

    Ich muss euch mal was fragen. Ein Leben lang beobachte ich schon, dass mir Menschen begegnen, die anderen, die ich kenne, zum Verwechseln ähnlich sehen. Dann möchte ich die immer am liebsten ansprechen und ihnen davon erzählen ... "Hey, kennst du eine/einen aus jener Stadt oder bist du gar mit der verwandt"?

    Ich mach das natürlich nicht, sondern halte mich zurück. Möchte wetten, so mancher würde das für eine plumpe Anmache oder mich gar für jemanden halten, die einen an der Waffel hat.
    Aber imgrunde tu ich es auch nicht, weil ich die Antwort schon kenne. Es gibt da eben keine Verwandten in A oder B, es macht nur deutlich, dass wir irgendwo alle miteinander verwandt sind. Aber das ist ja nichts Neues.



    Mich fasziniert einfach, dass manche Menschen anderen, die hunderte Kilometer entfernt von ihnen leben, sich derart ähnlich sehen ... und niemals von einander erfahren.
    Der gleiche Haaransatz, Augenpartien, Nase, Mund ... etc.

    Wie oft sind mir Menschen begegnet, die mich total an meine Schulfreunde erinnerten. Oder ich meinte plötzlich, vor meiner Großmutter zu stehen, die schon unzählige Jahre tot ist. Ich könnte unzählige Beispiele nennen. Faszinierend.



    Und doch bin ich noch nie jemandem begegnet, der mir ähnlich gesehen hätte.

    Wie ist das bei euch, seit ihr schonmal eurem Doppelgänger begegnet? Oder könnt ihr von ähnlichen Begegnungen berichten ... oder projeziere ich nur die "Bilder meiner Vergangenheit"?



    Es ist ein großer Frevel an der Natur,
    die wildwachsenden Blumen als Unkraut zu bezeichnen.

    (Johannes Scheer -1817 - 1886)



    Das seh ich genauso, wie dieser Herr Scheer. Ich liebe Wildblumen und hab ein paar für euch und mich abgelichtet. Aber keine Angst, ich hab der Wiese kein Hälmchen gekrümmt. Die Aufnahmen entstanden alle am Wegesrand.

    Alles Liebe für euch ... bis bald!

    Waldameise 12.06.2010, 17.13 | (16/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Abendstimmung

    Wenn der Tag von dannen schleicht,

     

    die Hitze aus den Mauern weicht,

     

    wenn Straßenlärm und laute Stimmen

     

    sich eines Besseren besinnen

     

    und ihre Gänge rückwärts schalten,


    dann kann ich endlich innehalten.

    (Waldameise)





    Ich hoffe und wünsche, euch geht es ebenso ...

    Waldameise 10.06.2010, 18.55 | (15/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Skizziert

    Waldameise 08.06.2010, 19.41 | (15/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Ein sommerliches ...

    Wochenende geht zuende. Ich liebe es, in der blauen Stunde zwischen Wiesen und Feldwegen zu spazieren, dabei den Abendstimmen des nahegelegenen Waldes zu lauschen, seine frische, würzige Luft ganz tief einzuatmen und ein scheues Reh aus seinem Versteck springen zu sehen. Wie wunderbar. Eine andere Welt. Meine Welt.



    Euch allen wünsche ich eine gute neue Woche!

    Waldameise 06.06.2010, 20.34 | (22/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Der Dauerregen ...

    zieht nun ganz langsam ab. Ich kann vor lauter Grün kaum mehr zum Nachbarhaus schauen, so sehr schießt alles in die Höhe. Aber ich fühl mich wohl so, auch wenn meine Tochter heute meinte, einer unserer ungeduldigen präzisen Rasenstutzer in der schwäbischen Nachbarschaft wird bald mit seinem Rasenmäher an die Tür klopfen und seine Hilfe anbieten. Ich mag es nun einmal so wild und gönne den vielen Krabbelviechern ihr Leben zwischen Grashalmen und Margariten, sorry.



    Das Foto entstand im Lautertal. Wie ich diese Landschaft liebe. Ich bin dankbar für meine "Glückspillen", die es mir möglich machen, mich wieder daran zu erfreuen. Mein lieber Mann hat mir soviel von dieser wunderbaren Landschaft gezeigt, dass mich fast jeder Ort und Platz an Stunden mit ihm erinnert, die wir dort schon verbracht haben. Ich bin so dankbar für die Erinnerungen, auch wenn sie im Moment noch mit sehr viel Schmerz verbunden sind.



    Vergangene Woche waren wir in unserer alten Heimat. Ja, ich habe zwei Heimaten, oder wie sagt man in der Mehrzahl zu Heimat?

    Auch hier haben wir Erinnerungen aufgefrischt. Auch hier zog es mich schon ein Leben lang in die Wälder, wie hier ins zauberhafte Sternmühlental ...



    ... mit seinen romantischen, geheimnisvollen Wäldern ...



    Auch hier auf Schloss Augustusburg war ich als Kind sehr oft. Dort gab und gibt es einige interessante Museen, und es liegt mitten in landschaftlich reizvoller Umgebung.
    Man nennt es auch das Tor zum Erzgebirge.



    Es freut mich ganz sehr, dass euch mein neues Kleidchen gefällt und ihr euch schon mit der Waldameise anfreunden konntet. Wie schön.

    Ich hab immer noch sehr viel zu tun, aber ich arbeite daran, meine Ängste und die tiefe Trauer  zu bewältigen oder damit nun im Leben klar zu kommen. Das Bloggen hilft mir dabei ... und ihr mit euren vielen lieben Zeilen, für die ich nicht oft genug danken kann. Danke für eure Treue. Euch alles Liebe ... bis bald.

    Waldameise 03.06.2010, 22.40 | (22/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Aus meiner Perspektive ...

    betrachtet, lauert so manche Gefahr in meiner Umgebung.



    Keine Angst, natürlich fühle ich mich nicht als kleine Waldameise, der 1000e Gefahren von "großen Tieren" drohen. Das ist natürlich nur als Metapher zu verstehen. Aber auch schon ein wenig so, wie in meinem Gedicht. Vorallem aber auch, weil der Wald mein "Grüner Bereich" ist, wenn man so will. Überhaupt, alles "natürliche" ... mein Garten, Blumen, Bäume, Wolken ... na, ihr wisst schon.

    Ganz ganz lieben Dank für eure lieben Kommentare zu meinem "Umzug". Ich werde morgen noch etwas dazu schreiben. Ein paar Fotos hab ich euch auch mitgebracht.
    Herzlich danken möchte ich auch Bea für ihre Mühe und ihre Begabung, für mein Waldameislein das gewünschte Kleidchen zu basteln.

    Mehr dann morgen. Ach ja, ich möchte die lieben Gäste, die mich verlinkt haben, herzlich bitten, den Namen abzuändern. Vielen Dank und ... bis bald!

    Waldameise 02.06.2010, 17.21 | (27/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Erinnert ...

    ihr euch vielleicht zufällig noch an mein "Waldameisengedicht" (Fehlkonstruktion) vom letzten Jahr? Wer es noch nicht kennt, kann ja mal draufklicken, wenn er mag.

    Ich habe lange hin und her überlegt. So sehr ich "Sunnys sonnige Seiten" geliebt habe, so wenig passt es noch zu mir, seit ich meinen lieben Mann verloren habe.
    Ich werde mich bemühen, auch weiterhin die schönen Seiten des Lebens zu beleuchten, aber die "Sunny" wird es so nie wieder geben.
    Ich hatte den besten aller Ehemänner und meine Seele wird vor Sehnsucht schmerzen, so lange ich lebe. Wohl dem, der Trost in seinem Glauben findet. Ich versuche so vieles, aber ich kann ihn nicht mehr umarmen, ihn nie wieder sehen und weiß, dass ich mich nie wieder so geborgen fühlen werde, wie an seiner Seite. Ich finde keine Gedanken, die meinen Schmerz darüber lindern. Vielleicht irgendwann ...

    Jedoch möchte ich auch nicht mehr, dass mein Blog  "Seelenschrei" heißt ... auch, wenn ich meine Seele weiterhin ihren Schmerz hinausschreiben lasse. Das gehört von nunan zu meinem Leben.
    Dennoch möchte ich auch wieder all die Dinge ansprechen und zeigen, die mir Mut machen, weiterleben zu wollen.
    Meine Familie ... die Natur ... und so vieles mehr, das Licht in mein Leben bringt.



    Deshalb wird mein Blog - dank Beas Hilfe - ein neues Design und einen neuen Namen bekommen, der genauso, wie einst Sunny, zu mir passt.

    Mein Leben aus meiner Perspektive - der Waldameise. Weil ich den Wald liebe und mich oft so fühle, wie in jenem Gedicht.



    Ich hoffe, ihr haltet mir auch weiterhin die Treue und besucht mich auch in meinem "kleinen Reich".

    Ich freue mich über euern Besuch ...



    bis bald ...

    eure Waldameise Andrea (mit oder ohne, wie ihr mögt) !

    Waldameise 25.05.2010, 15.11 | (35/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Frohe Pfingsten

    ... wünsche ich all meinen lieben Besuchern. Erholt euch gut und genießt den Frühling, der diesmal zum richtigen Zeitpunkt zurückfindet und hoffentlich für ein Weilchen bleibt.


    Waldameise 21.05.2010, 19.22 | (13/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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