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Liebe Besucher,
hier findet Ihr
meine Fotos,
Erzählungen,
Gedichte und
Geschichten
über meine
Begegnungen
in der Natur ...
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Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Ein kleiner Adventsausflug ...
führte uns heute wiedermal ins Lautertal auf die Burg(ruine) Hohengundelfingen, die wir im Frühling und Sommer so gern besuchen. Pünktlich zum 1. Advent verzauberte der Winter die Landschaft schneepuderzuckerweiß.
Keine Frage, dass ich euch zeigen muss, wie schön das aussah. Könnt ihr nachvollziehen, warum mein Herz bei diesem Anblick höher schlug? Da oben kam ich mir selbst ein wenig wie Frau Holle vor ...

Vielen Dank für eure lieben Adventsgrüße, über die ich mich sehr gefreut habe. Ich hoffe, ihr hattet auch einen schöne Zeit. Das wünsche ich euch auch für die kommende Vorweihnachtszeit. Lasst es euch gut gehen und bleibt gesund!
Keine Frage, dass ich euch zeigen muss, wie schön das aussah. Könnt ihr nachvollziehen, warum mein Herz bei diesem Anblick höher schlug? Da oben kam ich mir selbst ein wenig wie Frau Holle vor ...

Vielen Dank für eure lieben Adventsgrüße, über die ich mich sehr gefreut habe. Ich hoffe, ihr hattet auch einen schöne Zeit. Das wünsche ich euch auch für die kommende Vorweihnachtszeit. Lasst es euch gut gehen und bleibt gesund!
Waldameise 02.12.2012, 17.51 | (16/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Kerzenlicht, Zimt und Nüsse ...
sogar ein kleines bisschen Schnee, aber auch schöne Musik und ganz viel Wärme im Herzen, ... diese und ein paar Dinge mehr sind die Zutaten für das 1. Adventswochenende.
Einen Nussstollen werde ich backen, dazu ein paar meiner vorweihnachtlichen Lieblingslieder singen, den winzigen Schornstein meines Waldhäuschens bratapfelduftig qualmen lassen und für eine heimelige Atmosphäre sorgen ...

Das Englein sitzt schon auf seiner gemütlichen Fensterbank und freut sich über die vielen Kerzen,
die nun wieder den Raum mit ihrem sanften Licht erhellen.
Freuen wir uns mit ihm auf eine frohe Adventszeit.
Ich wünsche euch allen ein schönes, gemütliches Wochenende,
dass Licht und Wärme auch den Weg in eure Herzen finden ...
eure Waldameise.

Einen Nussstollen werde ich backen, dazu ein paar meiner vorweihnachtlichen Lieblingslieder singen, den winzigen Schornstein meines Waldhäuschens bratapfelduftig qualmen lassen und für eine heimelige Atmosphäre sorgen ...

Das Englein sitzt schon auf seiner gemütlichen Fensterbank und freut sich über die vielen Kerzen,
die nun wieder den Raum mit ihrem sanften Licht erhellen.
Freuen wir uns mit ihm auf eine frohe Adventszeit.
Ich wünsche euch allen ein schönes, gemütliches Wochenende,
dass Licht und Wärme auch den Weg in eure Herzen finden ...
eure Waldameise.

Waldameise 30.11.2012, 18.59 | (21/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Fotospielereien

Soll ich euch mal was verraten? ... Die Düsternis dieser Spätherbsttage ist die beste Freundin meines Schweinehundis. Jener suhlt sich in Spielereien, während sich die Hausarbeit die Seele aus dem Leib schreit. Sie heult und wimmert, versucht es mit gutem Zureden ... oder schreit, dass die Wände wackeln. Aber vergeblich, denn ich hör sie einfach nicht, so lange mir dieses Schlitzohr von einem Schweinehundi die Ohren zuhält. Der Wäscheberg schwillt schon an vor Zorn und die Staubkörner spielen Winterlandschaft ...
Aber da drinnen ... in meinem Innern, da lacht Schweinehundi mit dem Kind um die Wette. Und beide wollen immer nur eins: ... spielen ... spielen ... spielen ...

Es macht aber auch sooolchen Spaß ... und warum Staub wischen, wo es doch so schön duster ist ... wer sieht das schon? Und die Wäsche...ähm..berge ... ? Ach, wie sagte schon Scarlett ... "Verschieben wir`s auf morgen ... ;-)"

Spielen ... spielen ... spielen ...
SCHITT! ... jetzt klopft jemand an ... wer will da was von mir ... von mir und meinem Hundi?
Besser, ich schau mal nach ...
Ach, du bist es, mein nerviges schlechtes Gewissen oder besser gesagt der Typ, der mir in selbiges reinquatscht und alles versucht, mich von meinem geliebten Rechner wegzulocken. Was willst denn du schon wieder? Nein, nein, bitte nicht beißen ... autsch.
Nun heult das Kind. Soweit ist es gekommen, wo es doch nur spielen will. Du bist so gemein, du Spielverderber!!!
Okay, okay, ich nehm`s ja zurück. So schlecht bist du nun auch nicht. Irgendwo ist es ja auch gut, dass es dich gibt.
Also okay, dann mach ich mal Schluss hier und kümmer mich um die Heulsusen und Jammerlappen ... ist ja schon gut!

Waldameise 28.11.2012, 16.52 | (16/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Scheidebrief

Den Wäldern ist zu Füßen tief
Das dürre Laub geblieben;
Am Himmel steht ein Scheidebrief
Ins Abendrot geschrieben.
(Gottfried Keller)
Das dürre Laub geblieben;
Am Himmel steht ein Scheidebrief
Ins Abendrot geschrieben.
(Gottfried Keller)
Das Gedicht geht noch weiter, aber es ist mir zu traurig. Diese eine Strophe ... ja, die passt. So habe ich es heute im Wald empfunden. Das Wetter war so schön, aber dieser Abschied, der lag wirklich in der Luft. Ich hab ihn gesehen, gerochen und gefühlt ... wie den nahenden Winter.
Und ich hab die freundlichen Gesten verstanden, die mir das Abschiednehmen leichter machen sollten. Danke, lieber Wald, für dein Lächeln ... und den kleinen gelben Schmetterling, der meine Seele erwärmte.
Wenn der Winter kommt, dann bringt er dir hoffentlich eine schöne schneeweiße Kuscheldecke mit, mit der er dich dann sanft bedecken möge, so dass du dich darunter wohlfühlst und von den kräftezehrenden Monaten ausruhen kannst. Danke, dass du immer für mich da warst und bist.

Schlaf schön, lieber Wald ...
Waldameise 25.11.2012, 18.54 | (18/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Es ist diese Zeit

Wenn die Tage immer kürzer, kälter und dunkler werden, wandern meine Gedanken noch intensiver als sonst zurück in das Land meiner Vergangenheit. So unterschiedlich die Zeiten auch waren, so wechselvoll sind dann die Gefühle, die diese Erinnerungen in mir auslösen. So bin ich ständig irgendwelchen Gemütsschwankungen unterworfen. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt.
Aber wem geht es nicht von Zeit zu Zeit oder eben gerade in dieser Zeit so, gell?

Ich hör eine Melodie und seh ein Bild von mir aus jenen Kindertagen, als meine innere Welt noch keine größeren Bedrohungen fürchtete, schlichtweg, weil meine Fantasie gar nicht ausgereicht hätte, mir auch nur annähernd vorzustellen, wieviel "Böses" es auf dieser Welt gibt. Welch schöne Zeit, wenn die Gedanken noch leichtfüßig durchs Leben trippeln oder wie bunte Schmetterlinge an einem Sommertag über eine Blumenwiese flattern.

Nur so konnte ich mich so durchdringend über die kleinen Wunder des Lebens freuen. So intensiv, dass ich noch heute diese Gefühle von damals "abrufen" kann. Ich hör diese Melodie ... rieche diesen einzigartigen Duft ... und sofort schlägt das Kinderherz in meiner Brust.
Heute sagen zu können, ich hab mir einen Teil dieser kindlichen Freude bewahrt, empfinde ich als großes Glück, als Segen. Es ist in mir drin, trotz traurigen Schicksalschlägen, danke!

Genauso tiefgründig sind aber auch die Erinnerungen, die ich mit meinem lieben Mann verbinde. Gerade jetzt, in diesen Tagen, begleiten sie mich wieder rund um die Uhr ... und oftmals möchte ich einfach nur meinen Tränen freien Lauf lassen. Und genau aus dem Grund schreibe ich heute auch darüber, weil es mir heute einfach mal wieder ein Bedürfnis ist. Ich bin so dankbar für die gemeinsamen Jahre, für unsere Erinnerungen. Auch wenn sie noch immer ziemlich schmerzen und ich fürchte, dass das niemals ganz vergehen wird, so kann ich auch langsam wieder Wärme fühlen und lächeln, wenn ich an seine wundervolle Liebe denke. Und ich kann ganz langsam auch wieder Fotos anschauen ...
und weiterhin hoffen, glauben und es ganz intensiv fühlen, dass er da irgendwo ist ... ganz nah bei mir. Schatz, ich liebe dich.

Zeit der Erinnerungen ...
Waldameise 24.11.2012, 21.45 | PL
Den Gefrierpunkt erreicht

... und ca. der 16. Tag im Nebel. 24 x 16 ... also ca. 384 Stunden ohne Sonne, wenn da nicht das Wochenende gewesen wäre. Was tut man an einem freien Tag, wenn einem der Dauernebel aufs Gemüt schlägt, und der Gewissheit, dass ca. 50 km von hier die Sonne scheint?
Klaro ... auf gehts ... Richtung Sonne ...

Und tatsächlich, ... ganz plötzlich tauchte dieser goldene Streif am Horizont auf. Es war überwältigend. Seit Tagen kein Sonnenstrahl und plötzlich fährt man direkt darauf zu ...

Wow, war das schön. Frau Sonne - Superstar ... du hast mir ja sooo gefehlt!
Leider leider können wir nicht jeden Tag zu dir fahren. Wohl dem, der jenseits der Nebelmauer bzw. ihrer Decke wohnt. Wir leider nicht. Aber ich habe die Stunden genossen, aber sowas von.

Dazu mussten wir noch ein Stückchen weiterfahren, aber das hat sich gelohnt.
Das ist wahre Seelenmedizin, jeder einzelne knorrig-verästelte-wurzelboppelige Baum, jedes welke Blättchen, das unter meinen Schritten knisterte, jeder Windhauch, der mir ein Tränchen aus den Augen drückte, jedes letzte Wiesenblümchen, das tapfer den Vorboten des Winters trotzte, und vorallem diese ruhigen Blicke in die Ferne ...

Wen stört da die Kälte? Wenn die Sonne scheint, macht sie mir (fast) nichts aus.
Schaut mal hier ... bis zum Schattenrand blieben die ersten Spuren des Winters erhalten ...

Den Rest hat die Sonne aufgeschleckt. Ein ziemlich frisches Frühstück, das sie sich da gegönnt hat. Eis zum Frühstück. Mein Ding wärs nicht.
Aber sieht es nicht bezaubernd aus? Die Natur ist voller Wunder ...

... und ich kann niemals genug von diesen Wundern kriegen.
Schaut doch, wie ein winzig kleines Kristallwiesenreich ...

Zeit auch für die letzten Käferchen, ihre Krabbelbeinchen in die Hände zu nehmen und ins Winterquartier umzuziehen.
Kälte kann schmerzen und doch auch verzaubern. Man muss wohl lernen, ihre Sprache zu verstehen, dann klappt es mit der Verständigung besser. Naja, und paar dicke Strumpfhosen können auch nicht schaden.
Ein letztes Mal Sonne tanken ... seufz ...

Bei der Heimfahrt ging es zurück unter die Nebeldecke. So bin ich dieses Jahr doch noch ans Meer gekommen, wenn auch nur ins Nebelmeer ... ;-)

Waldameise 21.11.2012, 22.05 | (17/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Unbewegt

Nun weicht er nicht mehr von der Erde,
Der graue Nebel, unbewegt;
Er deckt das Feld und deckt die Herde,
Den Wald und was im Wald sich regt.
Er fällt des Nachts in schweren Tropfen
Durchs welke Laub von Baum zu Baum,
Als wollten Elfengeister klopfen
Den Sommer wach aus seinem Traum.
Der aber schläft, von kühlen Schauern
Tief eingehüllt, im Totenkleid.
O welch ein stilles, sanftes Trauern
Beschleicht das Herz in dieser Zeit!
Im Grund der Seele winkt es leise,
Und vom dahingeschwundnen Glück
Beschwört in ihrem Zauberkreise
Erinnrung uns den Traum zurück.
(Hermann Ritter von Ling)
Waldameise 20.11.2012, 16.57 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
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Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann. ---------------------------

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
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man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
Auch hier lese ich gern ...
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