Waldameise
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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Sie schleckt und schleckt ...

     

    Waldameise 11.03.2006, 11.42 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Ich wünsch` euch ...

    allen ein wundervolles Wochenende, was immer ihr daraus zu machen gedenkt. :)))


    Waldameise 10.03.2006, 19.25 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Ein Krabbelviechlein ...

    saß heute morgen auf unsrer Fensterbank. Ihr wisst schon, so ein rotes mit schwarzen Pünktchen.
    Heißt das vielleicht, dass es seinen Winterschlaf beendet hat, dass es spürt ... der Frühling ist nah??? Hörte es das Tropfen von schmilzendem Schnee oder wurde ihm plötzlich so warm ums Herz?

    Ganz sicher hat es im Gebälk, irgendwo in den Ritzen der alten Holzbalken unter dem Dach überwintert.

    "Bleib nur noch ein Weilchen herinnen, du kleiner Hoffnungsträger", hab ich ihm zugeflüstert, und ihn dabei behutsam auf ein Zimmerpflänzlein gesetzt.

    Es ist noch zu FRÜH und längst nicht LING für deinen Flug hinaus in den Garten ... ;-)

    Waldameise 10.03.2006, 12.16 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Eigentlich ...

    wollte (müsste) ich längst zum Friseur, mal wieder ne leichte Welle reinmachen lassen. Kann mich nie richtig entscheiden ... entweder ganz kurz oder etwas länger, dafür mit leichter Welle, da sonst die Fülle fehlt. Ist halt nicht so einfach, wenn die einstig vorhandene Spannkraft genauso nachlässt, wie mein Verlangen nach sportlicher Betätigung.
    Für heute hat sich das Problem allerdings erledigt. Komme grad vom Markt und hab voll eine Dusche abbekommen. Dementsprechend gkräuslich seh ich jetzt aus.

    Warum ich keinen Schirm mitgenommen habe? Weil mir die dritte Hand fehlt. Wenn ich auf den Markt und zum Bäck gehe (der einige Meterchen vom Haus entfernt liegt), hab ich immer alle Hände voll Taschen mit Obst und Gemüse und keine weitere für einen Regenschirm. So nutzte ich ein Wolkenlückchen in der Hoffnung, es sei lück genug, um es hin und zurück zu schaffen,
    was sich leider als Trugschluss erwiess.

    Wie von der Polizei verfolgt, bin ich nach Hause gehetzt, um meine Semmeln nicht als Mehlbrei aus der Tasche kratzen zu müssen. Es ist mir gelungen, obwohl das nicht ganz einfach war heute. Überall haben sich kleine Gewässer gebildet.
    Wo man sonst nur zu Fuß geht oder allenfalls mit dem Fahrrad fährt, könnte man jetzt das Gummiboot zum überpaddeln benutzen. Da ich keins dabei hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als große Sprünge zu machen. Aber darin war ich noch nie gut.

    Waldameise 09.03.2006, 11.36 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    La la la ...

    Regentropfen, die an mein Fenster klopfen, die sagen miiiir, bald ist der Früüühling hiier ... la la la ...

    Und doch sind diese Extreme irgendwie auch erschreckend. Kann nur sagen, wie froh ich bin, dass wir nicht zu nah am Wasser gebaut haben. Wohnraummäßig zumindest ... ;-)
    Die Donau ist nicht weit von hier, und wenn ich den schmilzenden Schnee davonrinnen sehe ... mein lieber Schollie, da wird mächtig was anschwellen. Flussmäßig zumindest ... ;-)

    Waldameise 08.03.2006, 19.45 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Haaallooo ...

    ich möchte mich auch mal wieder zu Wort melden.
    Nein, nicht aus dem großen Haus mit den vielen Gängen und hohen Räumen, wo man sich total verirren kann und den ganzen Tag die Leute aus- und eingehen und einige so komische weiße Klamotten tragen, als wollten die sich der Jahreszeit anpassen.

    Neee, dorthin will ich nicht wieder, wo man mich gewaltsam aus meiner schönen warmen Höhle geholt und wie ein Kleinreptil in so komische Glaskästen gesteckt hat.

    Jetzt bin ich endlich zuhause bei meiner Mami und den lieben Menschen, die man Familie nennt. Hier ist es viel, viel schöner, das könnt ihr mir glauben. Und was es alles zu entdecken gibt ... wow, ist das aufregend ... :)

    Waldameise 08.03.2006, 13.08 | (13/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Frühlingsgedichte,

    ... Stoßgebete Richtung Himmel, verzweifelte Blicke auf die Wetterkarte, ... sogar meinen Teller hab ich immer fein leer geputzt, ... aber nichts, aber auch gar nichts hat geholfen. Der Winter bleibt stur, denkt gar nicht dran, das Weite zu suchen.
    Was um alles in der Welt sollen wir noch tun, um ihn milde zu stimmen? Was tun, damit er endlich sein kaltes Zepter schnappt und sich zurückzieht?

    Heute hat er nochmal mit ner ganz linken Methode versucht, sich einen weiteren Aufenthalt bei uns zu verdienen. Von seiner besten Seite hat er sich gezeigt.
    Gut und recht, aber alles zu seiner Zeit. Er kann sich von mir aus herausputzen, aber bitteschön ein paar Wöchelchen früher. Jetzt beeindruckt er mich damit (fast) nicht mehr ...



    Ich hoffe nur, dass morgen alle einen sicheren Weg zur Arbeit finden.
    Heute fanden es viele ganz lustig, dass in einigen Regionen weder Busse noch Bahn fuhren. Mit den Bretteln durch die Stadt zu rutschen, war sicher ne ganz neue Erfahrung.

    Ich wünsch euch jedenfalls einen guten, knochenbruch- und blechschadenfreien Start in die neue Woche. :-)

    Waldameise 05.03.2006, 22.47 | (13/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Ohne Worte

     

    Waldameise 05.03.2006, 18.55 | (8/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Falscher Film

    Bin ich wiedermal zu naiv in meiner Denkweise? Seh ich die Gefahr nicht?

    Wie dem auch sei, ich tu mich oft verdammt schwer damit, Verständnis für gewisse Entscheidungen aufzubringen. Diesmal im Zusammenhang mit der Vogelgrippe.
    Haben die Verantwortlichen keine andere Wahl, um das Schlimmste zu verhindern oder warum treffen die solche absurden Anordnungen? Das Schlimmste in Bezug auf die Reaktionen der Menschen meine ich.
    Das könnte ich verstehen. Jeder empfindet Gefahren anders. Die einen vertrauen der Wissenschaft, die anderen Gott. Und dazwischen gibt es 1000e andere Möglichkeiten. Es ist also unmöglich, für alle Menschen eine sinnvolle, nachvollziehbare, akzeptable ... eben "richtige Entscheidung" zu treffen. Aber ansonsten ... ???

    Jedes Jahr gibt es Grippeschutzimpfungen. Jedes Jahr gibt es unzählige Grippetote, neue Viren und neue Opfer. Jedes Jahr sterben Vögel. Hat sich je jemand dafür interessiert, an was die gestorben sind? Grassiert jener gefährliche Virus nicht vielleicht schon längst unter uns? Wann hat es begonnen? Woran sind Vögel und andere frei lebende Tiere vorher verendet?

    Fakt ist, es ist in unserem Land noch nicht ein einziger Mensch daran gestorben. Aber eine Katze. Nun soll man in betroffenen Gebieten (also ganz sicher bald überall) alle Katzen einsperren. Notfalls mit Antidepressiva ruhig stellen, falls sie ob der "Schutzhaft" ausflippen.

    Also ehrlich ... ich glaub, ich bin im falschen Film. Wenn Tiere im Spiel sind, scheint man keine Rücksicht auf Verluste zu kennen, keine Gnade, keine Kompromisse.
    Dass jede Minute Menschen auf den Straßen oder als Folge von ihren Süchten etc. sterben, die man sehr wohl zu beeinflussen oder gar zu verhindern die Macht hätte, wird allenfalls von Zeit zu Zeit mal eben so am Rande als Diskussionsstoff in die Runde geworfen, bis es wiedermal niemanden zu interessieren scheint.

    Waldameise 04.03.2006, 15.24 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Verschwinde

    Verschwinde endlich, du eisiger Gast,
    bist nicht mehr Freude, längst schon Last.

    All`unsere Glieder sind wie gelähmt
    und auch das Auge nur noch tränt
    vom kalten Wind und Dauerschnee
    und schmerzvoller Sehnsucht nach Sonne und Klee.

    Hau endlich ab, lass uns in Ruh`,
    deck doch wo anders die Wiesen zu
    mit deinen endlos weißen Laken,
    wir können dein Antlitz nicht länger ertragen.

    Kehr endlich um und rück uns vom Leibe
    und such dir weit nördlich `ne neue Bleibe.

    (sunny)

    Ich will Frühling !!!


    Waldameise 04.03.2006, 11.11 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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