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Liebe Besucher,
hier findet Ihr
meine Fotos,
Erzählungen,
Gedichte und
Geschichten
über meine
Begegnungen
in der Natur ...
herzlich willkommen!
----------------

Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Tag:
Frisches Brot ...
und Feldsalat, Cocktailtomaten, grüne Gurke, Frühlingszwiebeln,
roter Paprika und ein paar Maiskörner
mit Balsamico-Essig und Öl zu einem Salat vermischt ...
dazu einen frischen Limetten-Tee .......... Freitagabend!
Die ganze Woche freue ich mich auf diesen Moment,
der das Wochenende auf so "appetitliche" Weise einläutet.
roter Paprika und ein paar Maiskörner
mit Balsamico-Essig und Öl zu einem Salat vermischt ...
dazu einen frischen Limetten-Tee .......... Freitagabend!
Die ganze Woche freue ich mich auf diesen Moment,
der das Wochenende auf so "appetitliche" Weise einläutet.

Willkommen, liebes Wochenende!
Dass es für uns alle schön und gemütlich wird,
wünscht einmal in die Runde ... eure Waldameise.
wünscht einmal in die Runde ... eure Waldameise.
Danke für euren lieben Besuch! 


Waldameise 25.01.2013, 18.16 | (18/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Auf jeden Fall ...
bin ich dankbar, dass wir Menschen die Fantasie mitbekommen haben für unser Leben. Ich kann auf dem Sofa liegen und trotzdem durch die Wälder streifen oder mit Adlerschwingen über sie hinwegfliegen, kann am Nordpol spazieren, ohne mir den Hintern dabei abzufrieren, oder in der Wüste auf einem Kamel reiten, ohne mir um Sonnenschutz Gedanken machen zu müssen.
Vom Winter kann ich mich in den Sommer beamen und umgedreht. Ich kann aber auch auf einer Harley ans Meer fahren - ganz in Leder versteht sich - während mein langer blonder Haarzopf unter dem Helm hervorquillt, ... oder mit Montserat Caballè auf einer großen Bühne stehen und im Duett mit ihr singen ... lach.

Wir können das Kind in uns zum Leben erwecken, den alten Lehrer aus der Schulzeit nochmal schimpfen lassen, uns als Ameise durch einen Nadelhaufen wühlen oder in einer weißen Sommerwolke ein Schaumbad nehmen. Alles ist möglich. Und das schönste ... all die Lieben, die nicht mehr bei uns sind, können es doch wieder sein. Wir müssen es nur zulassen und wollen. Warum sonst haben wir diese Gabe? Ist sie nicht dafür gemacht? Ist es nicht unserer Fantasie auch zu verdanken, dass wir weiterleben wollen?
Sicher ist Fantasie nicht alles in unserem Leben, aber ich finde, je mehr man davon hat, umso reicher ist es. Das Leben intensiv wahrnehmen, in uns aufnehmen, um es somit doch ein wenig festzuhalten für einen späteren Augenblick. Bilder und Geschichten helfen uns dabei.
Und all unsere Sinne, die erst die Wunder des Lebens erlebbar und begreifbar machen.

Fantasie ist wundervoll. Sie kann trösten, beruhigen, ermuntern, Vorfreude erzeugen, unsere Kreativität hervorholen und uns zeigen, was das Leben ausmacht.
Die Streiche, die sie mir zuweilen spielt, nehme ich dafür gern inkauf. Nur die daraus leider auch entstehenden Ängste, Zweifel, unguten Vorahnungen und traurigen bis schmerzvollen Empfindungen fallen manchmal zu heftig aus. Das dürfte gern etwas sanfter gehen. Aber das ist der Preis für eine "blühende Fantasie". Sicher können einige von euch davon auch ein Lied singen, gell?
Was ist das? Ein Zauberwald? Woher mag das Leuchten in seinem Innern kommen? Wer weiß ... ;-)

Ja, die Fantasie einer kleinen unscheinbaren Waldameise, die möglichst unauffällig durchs Leben krabbeln möchte, ist und war schon immer ziemlich groß.
Danke für eure Gedanken dazu. Ich dachte mir schon, dass es die meisten von euch genauso sehen. Ich hatte nur das Gefühl, es kann nicht schaden, von Zeit zu Zeit mal wieder darauf hinzuweisen, wie wertvoll Fantasie ist und dass wir viel viel mehr träumen sollten, als uns verbissen an Gedanken zu hängen, die nichts in unserem Leben verändern, sondern nur ungute Gefühle in uns auslösen. Wenn euch also wiedermal jemand mächtig verärgert, dann vergesst es, dann lest ein schönes Buch, schaut einen Film oder geht hinaus in den Wald, um den Frühling zu suchen ...
rät euch eure Waldameise! ;-)

Vom Winter kann ich mich in den Sommer beamen und umgedreht. Ich kann aber auch auf einer Harley ans Meer fahren - ganz in Leder versteht sich - während mein langer blonder Haarzopf unter dem Helm hervorquillt, ... oder mit Montserat Caballè auf einer großen Bühne stehen und im Duett mit ihr singen ... lach.

Wir können das Kind in uns zum Leben erwecken, den alten Lehrer aus der Schulzeit nochmal schimpfen lassen, uns als Ameise durch einen Nadelhaufen wühlen oder in einer weißen Sommerwolke ein Schaumbad nehmen. Alles ist möglich. Und das schönste ... all die Lieben, die nicht mehr bei uns sind, können es doch wieder sein. Wir müssen es nur zulassen und wollen. Warum sonst haben wir diese Gabe? Ist sie nicht dafür gemacht? Ist es nicht unserer Fantasie auch zu verdanken, dass wir weiterleben wollen?
Sicher ist Fantasie nicht alles in unserem Leben, aber ich finde, je mehr man davon hat, umso reicher ist es. Das Leben intensiv wahrnehmen, in uns aufnehmen, um es somit doch ein wenig festzuhalten für einen späteren Augenblick. Bilder und Geschichten helfen uns dabei.
Und all unsere Sinne, die erst die Wunder des Lebens erlebbar und begreifbar machen.

Fantasie ist wundervoll. Sie kann trösten, beruhigen, ermuntern, Vorfreude erzeugen, unsere Kreativität hervorholen und uns zeigen, was das Leben ausmacht.
Die Streiche, die sie mir zuweilen spielt, nehme ich dafür gern inkauf. Nur die daraus leider auch entstehenden Ängste, Zweifel, unguten Vorahnungen und traurigen bis schmerzvollen Empfindungen fallen manchmal zu heftig aus. Das dürfte gern etwas sanfter gehen. Aber das ist der Preis für eine "blühende Fantasie". Sicher können einige von euch davon auch ein Lied singen, gell?
Was ist das? Ein Zauberwald? Woher mag das Leuchten in seinem Innern kommen? Wer weiß ... ;-)

Ja, die Fantasie einer kleinen unscheinbaren Waldameise, die möglichst unauffällig durchs Leben krabbeln möchte, ist und war schon immer ziemlich groß.
Danke für eure Gedanken dazu. Ich dachte mir schon, dass es die meisten von euch genauso sehen. Ich hatte nur das Gefühl, es kann nicht schaden, von Zeit zu Zeit mal wieder darauf hinzuweisen, wie wertvoll Fantasie ist und dass wir viel viel mehr träumen sollten, als uns verbissen an Gedanken zu hängen, die nichts in unserem Leben verändern, sondern nur ungute Gefühle in uns auslösen. Wenn euch also wiedermal jemand mächtig verärgert, dann vergesst es, dann lest ein schönes Buch, schaut einen Film oder geht hinaus in den Wald, um den Frühling zu suchen ...
rät euch eure Waldameise! ;-)

Waldameise 24.01.2013, 15.30 | (15/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Fantasie

Ist es denn wahr,
lebt der Mensch nur
für seine Träume?
Augenblicke,
eben noch erlebt,
schon längst wieder Vergangenheit.
Wir träumen uns zurück
oder nach vorn,
leben von dem, was war oder sein wird,
aber nichts ist greifbar, alles nur geliehen
für eine kurze Zeit.
Keiner kann die Sonne am Aufgehen hindern,
den Tag festhalten, den Moment.
Leben ist das, was wir denken und fühlen,
also nur Fantasie?
(C) Waldameise

lebt der Mensch nur
für seine Träume?
Augenblicke,
eben noch erlebt,
schon längst wieder Vergangenheit.
Wir träumen uns zurück
oder nach vorn,
leben von dem, was war oder sein wird,
aber nichts ist greifbar, alles nur geliehen
für eine kurze Zeit.
Keiner kann die Sonne am Aufgehen hindern,
den Tag festhalten, den Moment.
Leben ist das, was wir denken und fühlen,
also nur Fantasie?
(C) Waldameise

Waldameise 23.01.2013, 14.49 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Lazy Sunday Afternoon
Gut, dass heute Sonntag ist und ich nicht aus dem Haus muss. Das könnte nämlich lebensgefährlich sein. So mache ich es mir an meinem Rechner gemütlich, lese mal wieder ganz relaxt in den Blogs, stöbere in meinen Fotoordnern, bastel ein wenig und genieße einfach diesen faulen Sonntagnachmittag.

Das Foto vom letzten Eintrag ist auch hier entstanden. Nun habt ihr mal einen Vergleich ... so sah es in Wirklichkeit dort aus. Das Wasser des Walchensees ist tatsächlich so grün-türkisfarben, was am hohen Anteil von Kalziumkarbonat liegt, wie ihr u.a. nachlesen könnt.
Ich hab die Seite auch interessiert gelesen, da ich einiges noch nicht wusste. So z.B., dass in dem See drei Flugzeugwracks und die von zwei Fahrzeugen liegen. Sicher sehr interessant für Taucher.

Hier seht ihr den Ausschnitt eines Fotos vom schönen Oberstdorf, das ich ein wenig bearbeitet habe. Es war ziemlich diesig an diesem Tag, deshalb waren die Fotos etwas fad geworden. So habe ich auf diese Art noch bissel was rausgeholt.
Ich finde es einfach schön, wenn man die Stimmungen noch etwas besser aus den Fotos herausholt, denn oft kommt diese auf einem Foto nicht so raus, wie sie in Wirklichkeit war, was ich dann immer sehr schade fand. Das beherrschen nur die Profis mit entsprechender Ausrüstung. Ich bin weder das eine, noch verfüge ich über das andere.

In einigen Kameras sind ja ein paar Art-Filter schon eingebaut. So auch in meiner. Ich denke, dass dies bald Standard sein wird, wie immer, wenn mal einer damit anfängt.
Auch ich mag "unverfälschte" Aufnahmen am liebsten, aber finde verschiedene Bearbeitungen durchaus interessant und gelungen, vorallem, wenn sie einem Bild dadurch mehr Räumlichkeit geben oder den Charakter unterstreichen, wie neulich bei den "dramatischen" Aufnahmen.
Bei Malereien und Zeichnungen ist es ja imgrunde nichts anderes. Jedes Bild fasziniert und beeindruckt auf seine eigene besondere Weise, oder aber es gefällt eben nicht. Jeder hat ein anderes Empfinden beim Betrachten eines Bildes, Gemäldes, Fotos oder dem Objekt und realen Blickfeld.

Auf jeden Fall finde ich es faszinierend, wie sich Blickwinkel und Empfindungen beim Betrachten eines Fotos verändern, wenn es sein "Gesicht" verändert.
Es ist einfach fantastisch, wie intensiv Farben auf mich wirken, was derzeit natürlich auch der Jahreszeit zuzuschreiben ist. Jetzt sind die Sinne halt besonders "reizempfänglich". Eigentlich ganz logisch.

Doch für heute soll es genug sein.
Mehr von meinen ...

... ein andermal. Allen, die hier vorbeischauen, ein ganz lieber Gruß! Bleibt gesund und achtet auf die Straßenverhältnisse in diesen Tagen mit dem unberechenbaren Wetter.

Das Foto vom letzten Eintrag ist auch hier entstanden. Nun habt ihr mal einen Vergleich ... so sah es in Wirklichkeit dort aus. Das Wasser des Walchensees ist tatsächlich so grün-türkisfarben, was am hohen Anteil von Kalziumkarbonat liegt, wie ihr u.a. nachlesen könnt.
Ich hab die Seite auch interessiert gelesen, da ich einiges noch nicht wusste. So z.B., dass in dem See drei Flugzeugwracks und die von zwei Fahrzeugen liegen. Sicher sehr interessant für Taucher.

Hier seht ihr den Ausschnitt eines Fotos vom schönen Oberstdorf, das ich ein wenig bearbeitet habe. Es war ziemlich diesig an diesem Tag, deshalb waren die Fotos etwas fad geworden. So habe ich auf diese Art noch bissel was rausgeholt.
Ich finde es einfach schön, wenn man die Stimmungen noch etwas besser aus den Fotos herausholt, denn oft kommt diese auf einem Foto nicht so raus, wie sie in Wirklichkeit war, was ich dann immer sehr schade fand. Das beherrschen nur die Profis mit entsprechender Ausrüstung. Ich bin weder das eine, noch verfüge ich über das andere.

In einigen Kameras sind ja ein paar Art-Filter schon eingebaut. So auch in meiner. Ich denke, dass dies bald Standard sein wird, wie immer, wenn mal einer damit anfängt.
Auch ich mag "unverfälschte" Aufnahmen am liebsten, aber finde verschiedene Bearbeitungen durchaus interessant und gelungen, vorallem, wenn sie einem Bild dadurch mehr Räumlichkeit geben oder den Charakter unterstreichen, wie neulich bei den "dramatischen" Aufnahmen.
Bei Malereien und Zeichnungen ist es ja imgrunde nichts anderes. Jedes Bild fasziniert und beeindruckt auf seine eigene besondere Weise, oder aber es gefällt eben nicht. Jeder hat ein anderes Empfinden beim Betrachten eines Bildes, Gemäldes, Fotos oder dem Objekt und realen Blickfeld.

Auf jeden Fall finde ich es faszinierend, wie sich Blickwinkel und Empfindungen beim Betrachten eines Fotos verändern, wenn es sein "Gesicht" verändert.
Es ist einfach fantastisch, wie intensiv Farben auf mich wirken, was derzeit natürlich auch der Jahreszeit zuzuschreiben ist. Jetzt sind die Sinne halt besonders "reizempfänglich". Eigentlich ganz logisch.

Doch für heute soll es genug sein.
Mehr von meinen ...

... ein andermal. Allen, die hier vorbeischauen, ein ganz lieber Gruß! Bleibt gesund und achtet auf die Straßenverhältnisse in diesen Tagen mit dem unberechenbaren Wetter.
Waldameise 20.01.2013, 16.55 | (16/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Honigsüße Träume
Wohin man sieht, nur saure Mienen,
weil keiner solche Tage mag.
Stellt euch doch vor, ihr wäret Bienen
an einem schönen Frühlingstag.

Ihr startet gleich zur Morgenstunde.
Das Ziel: ein wiesenreiches Tal.
Nascht hier und dort, fliegt eure Runde,
nehmt, was euch schmeckt, ihr habt die Wahl.

Es lockt der Duft von Obstbaumblüten,
fliegt mal vorbei und taucht tief ein.
Stört nur die Vögel nicht beim Brüten,
auf Bäumen muss man leise sein.

Vielleicht trefft ihr auch Schmetterlinge,
Frau Hummel und Herrn Fliegenbein.
Ein jeder ist hier guter Dinge,
der Nektar schmeckt wie süßer Wein.

Die Sonne kitzelt eure Fühler,
den ganzen Tag fühlt ihr euch frei.
Erst abends wird es etwas kühler,
doch euer Traum ist nun ... vorbei.
(C) Fotos und Text: Waldameise

weil keiner solche Tage mag.
Stellt euch doch vor, ihr wäret Bienen
an einem schönen Frühlingstag.

Ihr startet gleich zur Morgenstunde.
Das Ziel: ein wiesenreiches Tal.
Nascht hier und dort, fliegt eure Runde,
nehmt, was euch schmeckt, ihr habt die Wahl.

Es lockt der Duft von Obstbaumblüten,
fliegt mal vorbei und taucht tief ein.
Stört nur die Vögel nicht beim Brüten,
auf Bäumen muss man leise sein.

Vielleicht trefft ihr auch Schmetterlinge,
Frau Hummel und Herrn Fliegenbein.
Ein jeder ist hier guter Dinge,
der Nektar schmeckt wie süßer Wein.

Die Sonne kitzelt eure Fühler,
den ganzen Tag fühlt ihr euch frei.
Erst abends wird es etwas kühler,
doch euer Traum ist nun ... vorbei.
(C) Fotos und Text: Waldameise

Waldameise 17.01.2013, 18.38 | (22/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Meine Sieben Zugluftwächterzwerglein
möchte ich euch heute mal vorstellen:

Windfried, Luftikus, Sturmlocke, Pfeifdrauf, Bödo, Windolin und Edwind

Danke für treue Dienste!
Waldameise 16.01.2013, 14.36 | (21/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Das verschwundene Schloss
Einen runden Geburtstag gab es gestern bei uns und einen schönen Ausflug zum Schloss Lichtenstein. Wer mag, kann sich uns anschließen. Aber zieht euch bitte warm an, es ist frisch da draußen.

Väterchen Frost kam über Nacht
und mit ihm seine Gefolge.
Zur Erde fielen sie ganz sacht
aus einer dicken Wolke.
Während die gesamte Fahrt dahin - bis auf die Wolkendecken - gute Sicht herrschte, hüllte uns auf unserer Wanderung zum Schloss plötzlich eine eisige Nebeldecke ein. Väterchen Frost rauchte wohl sein Pfeifchen. Und er wollte gar nicht mehr damit aufhören, wie ihr auf den Fotos sehen könnt ...

Das zauberte eine wunderbare, einmalige Stimmung. Ich fühlte mich wie im Märchenwald auf dem Weg zum Schloss. Sanfter Wind blies ein paar Flöckchen von den Zweigen, die auf meiner Nase landeten. Eine Krähe flog mit knarzigem Geschimpfe durch das Dickicht, ein Häslein hoppelte vergänstigt davon ... und unter mir knirschte der frisch gefallene Schnee.
Hinzu kam die Stille und Einsamkeit an einem Ort, der im Sommer voller Menschen ist. Schloss Lichtenstein ist über die Ländergrenzen hinaus bekannt, wie ihr sicher wisst.
Im Sommer hat man an dieser Stelle eine wunderschöne Aussicht ...

Dort, wo man sonst weit hinaus ins Tal schauen kann, hatte sich eine dichte Nebelmauer gebildet. Außerdem hat man von hier aus eigentlich auch eine wunderbare Sicht auf das Schloss. Wenn ihr dem obigen Link folgt, könnt ihr euch davon überzeugen.
Aber an diesem Tag konnte man das Schloss nicht einmal schemenhaft erkennen. Der Nebel hatte es völlig verschluckt. Direkt zum Schloss konnten wir auch nicht, denn das Areal hat im Dezember und Januar geschlossen.
Die angrenzenden Nebengebäude und das Forsthaus waren jedoch zugänglich ...


Väterchen Frost kam über Nacht
und mit ihm seine Gefolge.
Zur Erde fielen sie ganz sacht
aus einer dicken Wolke.
Da haben wir nicht schlecht gestaunt, als plötzlich alles wieder weiß war, auch wenn man im Januar damit rechnen sollte ... ;-). Aber irgendwie roch es doch schon nach Frühling in den vergangenen Tagen, gell? Zu Weihnachten hätte das weiße "Tafeltuch" wunderbar gepasst. Aber schön ist so ein frisch gefallener Schnee allemal. Schnell überdeckte er die nassgraumatischigen Schmuddelecken und schlammigen Waldwege ...



Das zauberte eine wunderbare, einmalige Stimmung. Ich fühlte mich wie im Märchenwald auf dem Weg zum Schloss. Sanfter Wind blies ein paar Flöckchen von den Zweigen, die auf meiner Nase landeten. Eine Krähe flog mit knarzigem Geschimpfe durch das Dickicht, ein Häslein hoppelte vergänstigt davon ... und unter mir knirschte der frisch gefallene Schnee.
Hinzu kam die Stille und Einsamkeit an einem Ort, der im Sommer voller Menschen ist. Schloss Lichtenstein ist über die Ländergrenzen hinaus bekannt, wie ihr sicher wisst.
Im Sommer hat man an dieser Stelle eine wunderschöne Aussicht ...

Dort, wo man sonst weit hinaus ins Tal schauen kann, hatte sich eine dichte Nebelmauer gebildet. Außerdem hat man von hier aus eigentlich auch eine wunderbare Sicht auf das Schloss. Wenn ihr dem obigen Link folgt, könnt ihr euch davon überzeugen.
Aber an diesem Tag konnte man das Schloss nicht einmal schemenhaft erkennen. Der Nebel hatte es völlig verschluckt. Direkt zum Schloss konnten wir auch nicht, denn das Areal hat im Dezember und Januar geschlossen.
Die angrenzenden Nebengebäude und das Forsthaus waren jedoch zugänglich ...

* * *

* * *


* * *

Hier fand ich den Zaun sehr schön und originell. Links und rechts hielten zwei Holzpfosten unterschiedlich aufgestapeltes Holz und Reisig. Eine schöne Idee.
Auch wenn wir das Schloss an diesem Tag nicht sehen konnten, so waren wir ganz gefangen von dieser wunderbaren, ganz besonderen Stimmung und den vielen Eindrücken, die scheinbar nur darauf gewartet hatten, von uns entdeckt zu werden. Ich hätte dort noch ewig verweilen mögen. Vielleicht wären mir noch ein paar Elfchen in ihren weißen, glitzernden Tüllkleidchen begegnet ...
Ich hoffe, ich konnte euch ein klein wenig von dieser zarten, geheimnisvollen Stimmung vermitteln.

Auch wenn wir das Schloss an diesem Tag nicht sehen konnten, so waren wir ganz gefangen von dieser wunderbaren, ganz besonderen Stimmung und den vielen Eindrücken, die scheinbar nur darauf gewartet hatten, von uns entdeckt zu werden. Ich hätte dort noch ewig verweilen mögen. Vielleicht wären mir noch ein paar Elfchen in ihren weißen, glitzernden Tüllkleidchen begegnet ...
Ich hoffe, ich konnte euch ein klein wenig von dieser zarten, geheimnisvollen Stimmung vermitteln.

Waldameise 13.01.2013, 18.02 | (28/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
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Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann. ---------------------------

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
Auch hier lese ich gern ...
- Bea - Gedankensprudler
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