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Liebe Besucher,
hier findet Ihr
meine Fotos,
Erzählungen,
Gedichte und
Geschichten
über meine
Begegnungen
in der Natur ...
herzlich willkommen!
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Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Tag:
Hirngespinste
Schon oft hab ich mir vorgestellt, wie schön es wär, die eigenen Eltern einmal
so erleben zu können, wie sie als Kind oder Jugendliche waren. Oder
wenn meine Mom für einen Tag nochmal so alt wäre, wie ich es gerade
bin. Einmal sie so sehen, wie zu jenem Zeitpunkt. Und sich dann mit ihr
unterhalten können, was sie bewegt, was sie fühlt, wie es ihr geht.
Oder aber meine lieben Großeltern, die alle leider längst verstorben sind. Was wäre, wenn sie uns für einen Tag besuchen dürften, wenn sie sehen könnten, wie ich jetzt lebe und wie ihre Urenkel ausschauen. Wie werden meine Kinder aussehen, wenn ich nicht mehr bin? Wär es nicht toll, irgenwann gäbe es ein großes Treffen der Generationen ... alle für einen Tag nochmal vereint?

Oder aber meine lieben Großeltern, die alle leider längst verstorben sind. Was wäre, wenn sie uns für einen Tag besuchen dürften, wenn sie sehen könnten, wie ich jetzt lebe und wie ihre Urenkel ausschauen. Wie werden meine Kinder aussehen, wenn ich nicht mehr bin? Wär es nicht toll, irgenwann gäbe es ein großes Treffen der Generationen ... alle für einen Tag nochmal vereint?

Waldameise 09.09.2008, 12.15 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wo ist nur der Tag hin
So viel hatte ich mir für heute vorgenommen und nun ist schon wieder Abend. Aber manchmal ist es auch einfach nur schön, wenn man sich für alles Zeit lassen kann.
Wie so oft nach zwei schlimmen Kopfschmerztagen, folgte große Müdigkeit. Und da es letzte Nacht draußen vorm Fenster so schön vor sich hin landregnete und die Schmerzen endlich nachliessen, konnte ich wunderbar schlafen. Am Morgen der Blick in den grauen Himmel ... und schnell drehte ich mich noch einmal zur anderen Seite. Das ist das schöne am Sonntag.
Gemütlich frühstücken ... im Radio solche wunderbaren Klänge ... ein wenig träumen von der Zukunft. Dann ein längeres Gespräch mit meinen Eltern, das Betrachten der Fotos vom Bauernhof ... Alexandra hoch zu Ross, Robin auf dem Traktor und der kleine Strahlemann ... liessen mich fast vergessen, dass ja auch noch das Mittagessen zu kochen war ... Tafelspitz. Nachmittags selbstgebackene Apfeltorte und interessante Gespräche mit meinem Mann ... auch das genieße ich sehr.
Heute Abend steht dann noch Teil 2 auf dem Programm. Teil 1 konnte ich letzte Woche nicht sehen. Mal schauen, ob ich den Anschluss finde.
Tja, und das wars dann wieder. Ich hoffe, ihr hattet auch ein schönes Wochenende und seht einer ebensolchen neuen Woche entgegen.

Wie so oft nach zwei schlimmen Kopfschmerztagen, folgte große Müdigkeit. Und da es letzte Nacht draußen vorm Fenster so schön vor sich hin landregnete und die Schmerzen endlich nachliessen, konnte ich wunderbar schlafen. Am Morgen der Blick in den grauen Himmel ... und schnell drehte ich mich noch einmal zur anderen Seite. Das ist das schöne am Sonntag.
Gemütlich frühstücken ... im Radio solche wunderbaren Klänge ... ein wenig träumen von der Zukunft. Dann ein längeres Gespräch mit meinen Eltern, das Betrachten der Fotos vom Bauernhof ... Alexandra hoch zu Ross, Robin auf dem Traktor und der kleine Strahlemann ... liessen mich fast vergessen, dass ja auch noch das Mittagessen zu kochen war ... Tafelspitz. Nachmittags selbstgebackene Apfeltorte und interessante Gespräche mit meinem Mann ... auch das genieße ich sehr.
Heute Abend steht dann noch Teil 2 auf dem Programm. Teil 1 konnte ich letzte Woche nicht sehen. Mal schauen, ob ich den Anschluss finde.
Tja, und das wars dann wieder. Ich hoffe, ihr hattet auch ein schönes Wochenende und seht einer ebensolchen neuen Woche entgegen.

Waldameise 07.09.2008, 19.30 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Darum
... wird auch der von Leidenschaften oder Not
und Sorge Gequälte
durch einen einzigen freien Blick in die Natur so plötzlich erquickt,
erheitert und aufgerichtet:
Der Sturm der Leidenschaften, der Drang des Wunsches und der Furcht
und alle Qual des Wollens sind dann sogleich auf eine wundervolle Art beschwichtigt.
(Arthur Schopenhauer)

Euch allen ein schönes, erquickliches Wochenende !!!
durch einen einzigen freien Blick in die Natur so plötzlich erquickt,
erheitert und aufgerichtet:
Der Sturm der Leidenschaften, der Drang des Wunsches und der Furcht
und alle Qual des Wollens sind dann sogleich auf eine wundervolle Art beschwichtigt.
(Arthur Schopenhauer)

Euch allen ein schönes, erquickliches Wochenende !!!
Waldameise 05.09.2008, 17.26 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Weder ...
Frühjahrsmüdig- noch Winterschläfrigkeit kann es sein. Also was
ist dann die Ursache, dass ich so müde bin? Ständig muss ich gähnen.
Manchmal sogar so heftig, dass mir die Tränen in die Augen schießen und
unsere Kunden schon denken, ich hätte zu enge Schuhe an oder dass mich noch
schlimmeres drückt.
Dabei schlafe ich derzeit recht gut, wenn man mal von den verrückten Träumen absieht, die meinem Unterbewusstsein nachts total wirre Geschichten vorgaukeln. Und zwar so extrem, dass ich morgens erstmal überlegen muss, ob ich zur Schule oder Entbindung muss.
Mein ganzes Leben scheint sich nachts in einer Lostrommel zu drehen und beim ersten Augenaufschlag muss ich erstmal sehen, welches Los ich heute gezogen habe.
Sollte ich vielleicht meinen Lakritzkonsum doch etwas einschränken? Liegt es womöglich am Ende nur daran, dass mir die `Steife Brise` einfach zu gut schmeckt und meine Finger immer wieder in die Tüte wandern?
Aber nicht nur ich bin durcheinander. Einige meiner Blümchen erleben grad ihren zweiten Frühling und blühen mit den Herbstblumen um die Wette. Verrückte Welt. Alles vermischt sich irgendwie. So richtig vier Jahreszeiten gibt es gar nicht mehr, jedenfalls nicht in dem Rhytmus. Drei Wochen Winter folgt eine Woche Sommer, dann kommt eine Frühling-Winter-Misch-Woche, auf die wieder vier Wochen Herbst folgen ... etc. Ist es da ein Wunder, dass der Kreislauf und einiges andere verrückt spielen?
Als wir gestern bei den Urlaubern Blumen gießen wollten, sind wir in ein Unwetter gekommen. Puuh, das ging vielleicht ab. Gespannt bin ich, was die Sonnenstrahlen berichten, wenn sie am Wochenende von ihrem Urlaub auf dem Bauernhof zurückkommen.
Dass ich meinen Mann mit seinem randvollen Terminkalender überreden konnte, am Wochenende zu pausieren und diese Tour zu machen, freut mich immer noch sehr. Ich werde alles versuchen, ihn öfter zu solchen Pausen zu zwingen. Ich spüre, wie gut es ihm getan hat. Was er an dem einen Tag arbeitstechnisch hätte tun können, macht den Kohl nämlich auch nicht fett. Das Leben ist so kurz. Wie viele Sommer darf man nach zwei Herzinfarkten noch erleben? Nichts kann so wichtig sein, als dass er das verdrängt.

Heute habe ich ein paar Fotos von Schloss Linderhof mitgebracht. Lasst die Impressionen einfach auf euch wirken. Ich schreibe heute mal nichts mehr dazwischen. Hab ja bereits genug geplaudert. Wer es noch nicht kennt, kann sich HIER darüber informieren. Nur eines: Der Typ da vor dem Springbrunnen ist NICHT mein Mann. Ich konnte nicht warten, bis er entpost, sonst wär die Fontäne inzwischen versiegt. ;-)




Diese Aufnahme entstand in einer künstlichen Grotte. Deshalb die Düsternis ...

Dabei schlafe ich derzeit recht gut, wenn man mal von den verrückten Träumen absieht, die meinem Unterbewusstsein nachts total wirre Geschichten vorgaukeln. Und zwar so extrem, dass ich morgens erstmal überlegen muss, ob ich zur Schule oder Entbindung muss.
Mein ganzes Leben scheint sich nachts in einer Lostrommel zu drehen und beim ersten Augenaufschlag muss ich erstmal sehen, welches Los ich heute gezogen habe.
Sollte ich vielleicht meinen Lakritzkonsum doch etwas einschränken? Liegt es womöglich am Ende nur daran, dass mir die `Steife Brise` einfach zu gut schmeckt und meine Finger immer wieder in die Tüte wandern?
Aber nicht nur ich bin durcheinander. Einige meiner Blümchen erleben grad ihren zweiten Frühling und blühen mit den Herbstblumen um die Wette. Verrückte Welt. Alles vermischt sich irgendwie. So richtig vier Jahreszeiten gibt es gar nicht mehr, jedenfalls nicht in dem Rhytmus. Drei Wochen Winter folgt eine Woche Sommer, dann kommt eine Frühling-Winter-Misch-Woche, auf die wieder vier Wochen Herbst folgen ... etc. Ist es da ein Wunder, dass der Kreislauf und einiges andere verrückt spielen?
Als wir gestern bei den Urlaubern Blumen gießen wollten, sind wir in ein Unwetter gekommen. Puuh, das ging vielleicht ab. Gespannt bin ich, was die Sonnenstrahlen berichten, wenn sie am Wochenende von ihrem Urlaub auf dem Bauernhof zurückkommen.
Dass ich meinen Mann mit seinem randvollen Terminkalender überreden konnte, am Wochenende zu pausieren und diese Tour zu machen, freut mich immer noch sehr. Ich werde alles versuchen, ihn öfter zu solchen Pausen zu zwingen. Ich spüre, wie gut es ihm getan hat. Was er an dem einen Tag arbeitstechnisch hätte tun können, macht den Kohl nämlich auch nicht fett. Das Leben ist so kurz. Wie viele Sommer darf man nach zwei Herzinfarkten noch erleben? Nichts kann so wichtig sein, als dass er das verdrängt.

Heute habe ich ein paar Fotos von Schloss Linderhof mitgebracht. Lasst die Impressionen einfach auf euch wirken. Ich schreibe heute mal nichts mehr dazwischen. Hab ja bereits genug geplaudert. Wer es noch nicht kennt, kann sich HIER darüber informieren. Nur eines: Der Typ da vor dem Springbrunnen ist NICHT mein Mann. Ich konnte nicht warten, bis er entpost, sonst wär die Fontäne inzwischen versiegt. ;-)




Diese Aufnahme entstand in einer künstlichen Grotte. Deshalb die Düsternis ...

Waldameise 04.09.2008, 16.49 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ein ganz liebes Winke ...
in die Runde und vielen Dank für eure lieben Zeilen. Ganz schnell bin ich grad von Blog zu Blog gehüpft und hab so viel Schönes dabei entdecken können, zu dem ich euch sooo gern meine Gedanken mitgeteilt hätte. Aber leider reicht mir die Zeit heute wieder nicht, meine Spuren zu hinterlassen. Und morgen wirds wohl nicht viel anders aussehen.
Aber ein paar Fotos von unserem großen Ausflug am Wochenende hab ich euch mitgebracht. Was heißt ein paar ... jede Menge hab ich geschossen, aber heute zeige ich euch eine kleine Auswahl ... wie alles begann ;-)
In aller Herrgottsfrühe ging es los Richtung ...

Noch war von Frau Sonne nichts zu sehen, denn dicke Nebelschwaden zogen überall übers Land. Das war an unserem ersten Ziel nicht anders ...

Wir waren nicht die ersten, aber der See lag noch total still. Gern sind wir freiwillig 50 gefahren und an vielen Stellen haben wir für eine Weile Halt gemacht ...

Irgendwann hatte sich der Nebel gelichtet und gab Ansichten wie diese frei ...

Uns ging das Herz auf und unsere Seelen konnten ganz tief durchatmen.
Ich bin so dankbar für diese wundervollen Momente.

Wohin uns unser Wochenendausflug noch führte, davon berichte ich beim nächsten Mal ...
Aber ein paar Fotos von unserem großen Ausflug am Wochenende hab ich euch mitgebracht. Was heißt ein paar ... jede Menge hab ich geschossen, aber heute zeige ich euch eine kleine Auswahl ... wie alles begann ;-)
In aller Herrgottsfrühe ging es los Richtung ...

Noch war von Frau Sonne nichts zu sehen, denn dicke Nebelschwaden zogen überall übers Land. Das war an unserem ersten Ziel nicht anders ...

Wir waren nicht die ersten, aber der See lag noch total still. Gern sind wir freiwillig 50 gefahren und an vielen Stellen haben wir für eine Weile Halt gemacht ...

Irgendwann hatte sich der Nebel gelichtet und gab Ansichten wie diese frei ...

Uns ging das Herz auf und unsere Seelen konnten ganz tief durchatmen.
Ich bin so dankbar für diese wundervollen Momente.

Wohin uns unser Wochenendausflug noch führte, davon berichte ich beim nächsten Mal ...
Waldameise 01.09.2008, 22.46 | (13/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Also gut,
da hier schon gedrängt wird, will ich mich endlich mal aufraffen und
ein paar Gedänkelchen hinterlassen. Zwischenrein ein paar Fotos von
unseren Sonnenstrahlen. Wie die echten schimmerten sie zwischen grünem
Laub und Geäst. Nur der kleinste Klettermax traut sich das noch nicht.
Dennoch durfte er die Welt von oben betrachten auf Opas Schultern.
Ätsche-bätsche scheint sein Blick zu sagen.

Das Wetter heute verdrängt die aufkeimende Herbststimmung. Die drohte nämlich schon, sich einzuschleichen. Kein Wunder, wenn alle Welt schon davon spricht und nicht zuletzt bereits Lebkuchen in den Supermarktregalen an den herannahenden ... nee, ich schreibe das Wort jetzt nicht ... erinnern. Ist das zu fassen? Klaro, die Nächte, in denen ich mich schweißgebadet von einer auf die andere Seite wälzte, waren dieses Jahr rar. Aber vielleicht geht der Sommer dafür jetzt in eine Verlängerung. Es muss ja nicht gleich tropisch sein. Jedenfalls freue ich mich grad über diesen nahtlos blauen Himmel und die lieblich blinzelde Sonne.

Es wird deshalb auch die nächste Zeit etwas ruhiger hier sein. Bis zum Wochenende wiedermal volles Programm, und wenn es dann so schön wird, wie die Wetterexperten prophezeien, werden wir soviel Zeit wie möglich im Freien verbringen. Uns schwebt da auch schon ein Ausflugsziel vor ... mal schauen.

Mit einem Foto von einer meiner absoluten Lieblingspflanzen, dem Phlox, möchte ich mich für ein Weilchen von euch verabschieden.
Genießt die wunderschönen Spätsommertage und lasst euch von den Lebkuchenregalen im Supermarkt bloß nicht einschüchtern ... bis bald.


Das Wetter heute verdrängt die aufkeimende Herbststimmung. Die drohte nämlich schon, sich einzuschleichen. Kein Wunder, wenn alle Welt schon davon spricht und nicht zuletzt bereits Lebkuchen in den Supermarktregalen an den herannahenden ... nee, ich schreibe das Wort jetzt nicht ... erinnern. Ist das zu fassen? Klaro, die Nächte, in denen ich mich schweißgebadet von einer auf die andere Seite wälzte, waren dieses Jahr rar. Aber vielleicht geht der Sommer dafür jetzt in eine Verlängerung. Es muss ja nicht gleich tropisch sein. Jedenfalls freue ich mich grad über diesen nahtlos blauen Himmel und die lieblich blinzelde Sonne.

Es wird deshalb auch die nächste Zeit etwas ruhiger hier sein. Bis zum Wochenende wiedermal volles Programm, und wenn es dann so schön wird, wie die Wetterexperten prophezeien, werden wir soviel Zeit wie möglich im Freien verbringen. Uns schwebt da auch schon ein Ausflugsziel vor ... mal schauen.

Mit einem Foto von einer meiner absoluten Lieblingspflanzen, dem Phlox, möchte ich mich für ein Weilchen von euch verabschieden.
Genießt die wunderschönen Spätsommertage und lasst euch von den Lebkuchenregalen im Supermarkt bloß nicht einschüchtern ... bis bald.


Waldameise 27.08.2008, 10.21 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Von Sonnenstrahlen
und Sonnenblumen ...

... erzähl ich euch im Laufe der Woche.
Heute reicht die Zeit nur noch, um euch einen guten Wochenstart zu wünschen :-)

... erzähl ich euch im Laufe der Woche.
Heute reicht die Zeit nur noch, um euch einen guten Wochenstart zu wünschen :-)
Waldameise 25.08.2008, 06.52 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Shakespeare ...
ist zwar nicht mit dem Bus unterwegs gewesen, aber er muss wohl ähnliche Erfahrungen gemacht haben, wie ich sie fast täglich sammeln darf ... Hohle Töpfe haben den lautesten Klang.
Da ist echt was dran. Doch wenn ich aus dem Bus steige, umfängt mich die dörfliche Stille wie die warme Strickjacke an einem kühlen Sommerabend.
Daheim.
Dieses Gefühl und viele Gründe zur Zufriedenheit wünsche ich euch für das Wochenende. Lasst es euch gut gehen ...

Daheim.
Dieses Gefühl und viele Gründe zur Zufriedenheit wünsche ich euch für das Wochenende. Lasst es euch gut gehen ...

Waldameise 22.08.2008, 15.34 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Meine liebe Mom ...
nun wirst du schon 78. Das Foto dürfte also ca. 50 Jahre alt sein.

An das Moped kann ich mich noch erinnern. Es hatte später so einen kleinen Sitz ganz vorn. Der war lediglich an der Lenkstange befestigt. Da durfte ich manchmal sitzen und mitfahren. Mit Kopftuch und Brille ausgerüstet ging es die Zschopauer Straße entlang zu den Großeltern. Vorbei an dem großen Krankenhaus, in das du mit mir immer gehen musstest, weil mir der Arzt Höhensonne verschrieben hatte. Ich war wohl etwas blass um die Nase zu jener Zeit. (Igitt, das erinnert mich an das eklige Lebertran, das ich auch nehmen musste.)
Dann ging es über die Brücke, die manchmal in Rauch gehüllt war, wenn grad eine Eisenbahn unter sie hindurch fuhr. Das fand ich lustig.
An der Eisdiele neben dem großen Park mit den hohen Kastanienbäumen stand immer eine lange Schlange. Sehnsüchtig schaute ich auf die Leute, die mit Eistüte aus der kleinen Holzbaracke kamen. Zu gern hätte ich auch so ein Eis geschleckt. Aber das war immer schnell vergessen, wenn wir uns unserem Ziel näherten ...
Danke für die schönen Erinnerungen und einen fröhlichen Tag, liebe Mom.

An das Moped kann ich mich noch erinnern. Es hatte später so einen kleinen Sitz ganz vorn. Der war lediglich an der Lenkstange befestigt. Da durfte ich manchmal sitzen und mitfahren. Mit Kopftuch und Brille ausgerüstet ging es die Zschopauer Straße entlang zu den Großeltern. Vorbei an dem großen Krankenhaus, in das du mit mir immer gehen musstest, weil mir der Arzt Höhensonne verschrieben hatte. Ich war wohl etwas blass um die Nase zu jener Zeit. (Igitt, das erinnert mich an das eklige Lebertran, das ich auch nehmen musste.)
Dann ging es über die Brücke, die manchmal in Rauch gehüllt war, wenn grad eine Eisenbahn unter sie hindurch fuhr. Das fand ich lustig.
An der Eisdiele neben dem großen Park mit den hohen Kastanienbäumen stand immer eine lange Schlange. Sehnsüchtig schaute ich auf die Leute, die mit Eistüte aus der kleinen Holzbaracke kamen. Zu gern hätte ich auch so ein Eis geschleckt. Aber das war immer schnell vergessen, wenn wir uns unserem Ziel näherten ...
Danke für die schönen Erinnerungen und einen fröhlichen Tag, liebe Mom.
Waldameise 22.08.2008, 10.27 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ich mag ...
diesen Song ... und wer vor dem Schlafengehen noch was für Auge, Ohr und Herz möchte, klickt sich einfach mal rein.
Ich fahr jetzt mein Schiff in den Hafen ... gute Nacht.

Ich fahr jetzt mein Schiff in den Hafen ... gute Nacht.

Waldameise 21.08.2008, 21.42 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
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Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann. ---------------------------

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
Auch hier lese ich gern ...
- Bea - Gedankensprudler
- Der Archivar
- Märchenfrau
- Art - Elke
- Lasse
- Stille Momente
- Susanne Lind
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