Waldameise
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     Alles ist Mitteilung
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     Bettina von Arnim


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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Das müssen Millionen sein

    überlegte ich gestern, als ich all die Kirschbäume sah. Millionen schönster Kirschblüten. Oder reicht das am Ende gar nicht? Es sollen ca. 20.000 Kirschbäume sein, die man rings um die Limburg bei Weilheim/Teck in dieser, ihrer Blütezeit bewundern kann.
    Ganz egal, es war berauschend.



    Das frühe Aufstehen fiel mir wieder schwer, aber wie immer hat sich diese Überwindung mehr als gelohnt ... für meine Seele. Gut, dass mein Sohn so hartnäckig ist. "Wer mit möchte, muss früh aus den Federn", so seine Bedingung.



    Dieses Ereignis ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Dementsprechend strömen die Menschen zu dieser leider viel zu kurzen Zeit in allen Bewegungsformen herbei, um Zeuge dieses Blütenrausches zu werden.



    Es war noch recht frisch an diesem frühen Morgen und das Licht vielleicht nicht optimal, aber wir konnten das Wunder noch in aller Ruhe genießen und unsere Aufnahmen machen.



    Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass es hier Motive hat wie Blüten an den Bäumen. Von jedem Platz aus hätte man reihum die schönsten Fotos machen können.



    Ich kann jedem nur raten, wenn er die Möglichkeit hat, um diese Zeit mal hierher zu kommen, diese unbedingt zu nutzen. Wer die Natur liebt, wird auf jeden Fall begeistert sein.



    Mir fiel es sehr schwer, eine Fotoauswahl für euch zu treffen. Ich möchte euch einfach ein klein wenig von dem Zauber herüber bringen.



    Es gab die unterschiedlichsten Sorten. Diese hier fand ich besonders interessant. Ihre Blüten umfassten die gesamten Äste. Blüten über Blüten, wie ihr sehen könnt ...



    Kleine Bäume und hohe Bäume, junge und ganz alte, bei denen nur noch wenige Äste blühen, alles war vertreten.



    Noch ein einziges Foto, dann ist Schluss. Ich hoffe, ihr hattet keine Probleme heute mit meinem Blog aufgrund der vielen Aufnahmen, aber das Risiko musste ich heute eingehen. Ich bin einfach zu begeistert, als dass ich so viele Aufnahmen ungesehen in meinen Ordnern verschwinden lassen könnte.



    Ich bemühe mich immer, dass nicht zu viele Fotos auf meiner Seite erscheinen. Aber heute musste ich eine Ausnahme machen. Ich bitte um euer Verständnis.

    Eine eindrucksvolle schöne Woche wünscht euch von Herzen eure Waldameise :-)

    Waldameise 10.04.2011, 20.02 | (30/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Spendabel

    Wie geht es euch? Müsst ihr auch laufend die Gefühle wechseln ... zwischen Frühlingserwachen und Frühjahrsmüdigkeit?
    Ganz schön heftig, wie der Frühling nach der langen Regierungszeit des Winters loslegt.
    "Weg da - jetzt komme ich" scheint er zu sagen und alles in die Wagschale zu werfen, was er zu bieten hat. Das kann richtig anstrengend sein ... für kleine Waldameisen.

    Und noch bevor all seine farbenfreudigen Kleider fertig genäht sind, streift er sich schonmal seine Spendierhose über. Großzügig verteilt er seine Mitbringsel über die Landschaft, schmückt die Gärten, Parkanlagen, Straßenalleen und vergisst auch die ausgemerkelten Wälder nicht ...



    Dieses Foto entstand aus meiner Perspektive. Dafür hab ich extra meinen tannenbenadelten Bau verlassen und bin auf Abenteuersuche gegangen, was für so eine Waldameise echt nicht ganz ungefährlich ist. Ich liebe den moosbedeckten Waldboden und die kleinen maroden Baumstümpfe mit den hübschen Kleeblättern darauf. Eine kleine Spinne scheint wohl die Blätter als Zwischenstation zu nutzen, wie sich ihre Fädchen darüber ziehen.

    Apropos marod. Der Rechner will immer noch nicht so, wie ich will. Er brauch dringend eine Frühjahrskur. Aber wenigstens kann ich wieder Fotos zeigen, wie diese hier aus dem Garten ...



    So sieht die veilchenübersäte Wiese aus der Ameisenperspektive aus. Und das ist nur ein kleiner Teil. Ich glaube, noch nie blühten sie so intensiv wie in diesem Frühjahr. Ist das bei euch auch so? Ich mag sie sehr.

    Die Christrose hat sich noch einmal von ihrer schönsten Seite gezeigt. Nun zieht sie sich langsam zurück. Bis zum nächsten Jahr, du Schöne.



    Dafür kommt jetzt auch die Zeit der Ranunkeln. Hier ein Foto von einer besonders schönen Blüte ...



    Sieht sie nicht edel aus mit ihrer Blütenfülle und dem zarten pinkfarbenem Rand auf ihren weißen Blüten? Eine herrliche Schöpfung der Natur.

    Und zum Schluss muss ich euch noch ein Hummelchen in Aktion zeigen ...



    Die Sonne schien auf ihre bewegten Flügelchen, so entstand diese Aufnahme.

    Nun schließe ich den Frühlingsfoto-Ordner für heute. Die kommenden Tage - einschließlich Wochenende - soll sich auch die Frühlingssonne wieder spendabel zeigen. Also macht es dem Hummelchen nach, wenn ihr könnt, nehmt die Gaben an, schnuppert den Blütenduft und Frühlingsluft und genießt diese kostbare Zeit. Ich wünsche es euch.


    Waldameise 06.04.2011, 12.59 | (23/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Der Frühling ...

    und mein maroder, altersschwacher Rechner sind verantwortlich dafür, dass es hier so ruhig bleibt momentan. An dieser Stelle ganz lieben Dank euch allen für eure lieben Worte. Ich wusste, dass viele von euch die Stimmchen hören können. Das freut mich sehr, denn das Leise findet oft viel zu wenig Beachtung in dieser lauten Zeit.

    Leider kann ich euch derzeit auch keine aktuellen Fotos präsentieren. Deshalb nur dieser kleine Frühlingsgruß aus meinem Garten, den ich schon vor ca. 14 Tagen eingefangen habe.
    Inzwischen blühen die Helleborus und einige andere Pflänzchen schon so schön und farbenfroh. Es ist ein wahrer Genuss, wenn ich nach Hause komme und so freundlich begrüßt werde.
    Fotos werde ich nachreichen, versprochen. Aber es mangelt zum Glück auch nicht daran, denn überall auf den Blöggen kann man sich daran erfreuen. Und natürlich vor der Tür ... ganz wunderbar.




    Genießt den Frühling und begrüßt seine wunderschönen Boten!

    Eine schöne Frühlingszeit wünscht euch eure Waldameise!

    Waldameise 30.03.2011, 18.26 | (26/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Stimmchen

    Seid bitte mal ganz ganz still. Hört ihr sie auch ... all die zarten Stimmchen?
    Ich kann sie gar nicht orten, denn sie kommen aus allen Richtungen. Was für ein wildes Stimmengewirr ... welch aufgeregtes Geflüster und Gekicher.
    Von allen Seiten dringen sie an mein Ohr. Ein paar kann ich fast verstehen, denn sie kommen von der Wiese vorm Haus. Ich kann euch sagen, das ist ein Geseufze da unten. Selbst von Wettbewerben war die Rede ... wessen Farben am hellsten leuchten, welche Blütenköpfe sich zuerst öffnen würden und wer wiedermal den Startschuss verpasst hat.

    Gestern nun, als die Sonne ihr Lasso auswarf und mich aus dem Haus zog, erinnerte ich mich an ein schönes Tal - das Wolfstal - nicht allzuweit von hier entfernt, wo es zu dieser Jahreszeit auch immer recht lebhaft zugeht. Vor allem natürlich wegen der vielen vielen Wanderer, die sich an den unzähligen Stimmchen der Märzenbecher nicht satt hören können. Wenn die kleinen weißen Becherchen mit ihren grünen Pünktchen vom Wind sanft geschaukelt werden ... und der Mensch es schafft, für einen Augenblick ganz still zu sein, dann kann er das kleine Frühjahrskonzert genießen ...



    Leider konnte ich die Stimmchen nicht einfangen. Wenn ihr sie hören wollt, müsst ihr selbst hinaus in die Natur und so lange lauschen, bis ihr sie wahrnehmen könnt. Nicht allen Menschen ist es vergönnt. Manche Ohren sind wohl für die leisen Töne nicht gemacht. Das tut mir leid.




    Der Anfang großer Ereignisse ist
     – wie der Anfang großer Flüsse –
    oft unscheinbar und klein.

    (Jonathan Swift)



    Ich wünsche euch allen einen zarten Frühlingsanfang.



    Waldameise 21.03.2011, 20.22 | (29/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Die Ruhe im Ameisenbau

    wird wohl noch ein Weilchen anhalten. Für Plaudereien aus dem Hügel fehlt mir z. Zt. einfach Kraft und Motivation. Mir ist kalt, ich bin müde. Ich weiß, es geht vielen so und fühle mich da auch nicht als Außenseiter. Aber im Moment blockiert da echt was in mir. Die Gedanken kreisen wieder verstärkt um das, was so viele Jahre mein Leben ausmachte. Es gibt Zeiten, da wache ich morgens auf und mir ist, als könnte ich mein altes Leben fortführen. Dann schleiche ich mich aus dem Schlafzimmer, weil ich ihn nicht wecken möchte. Wie oft begannen die Tage so. Es hatte sich eingebrannt, wie so vieles.
    Jeder Tag war ausgefüllt mit UNSEREN Lebensvorstellungen, hatte seinen Rythmus, seinen Kreislauf. Alles war aufeinander abgestimmt, verknüpft und gestärkt durch tiefes Vertrauen und dem Bund, der so untrennbar schien ...

    Plötzlich ist alles anders. Stell dir mal vor, Du lebst DEIN Leben und von heute auf morgen sollst du ein völlig anderes führen ... musst du ein anderes führen. Von einer Stunde auf die andere. Keine Zeit, dich darauf vorzubereiten. Der Boden wird dir unter den Füßen weggezogen. Nun such dir einen neuen, lauf los ...

    Jeder, der das auf die eine oder andere schmerzliche Art schon durchleben musste, wird mich verstehen. Ich weiß, ich weiß, man darf nicht aufgeben, die Zeit wird Wunden heilen. Daran zweifel ich auch nicht und werde auch weiterleben, aber manchmal ist einem eben schwer ums Herz ... und das wird so bleiben für alle Zeit. Ich möchte auch keinen Rat, wenn ich mir das von der Seele schreibe ... will es einfach mal rauschreiben, ein paar Gedanken nur.

    Manchmal glaube ich, in jedem Menschen gibt es mehrere Personen. Wie sonst habe ich das alles ausgehalten, ertragen? Wie sonst konnte ich weiterleben? Ich fühlte mich so schwach, so weit weg von allem. Und doch war da diese Reservefrau in mir, die wohl meine Rolle übernahm. Vielleicht tut sie es ja noch. Ich bin ihr dankbar und auch den Menschen, die mich an die Hand genommen haben, damit ich nicht strauchele.

    Alles ist anders ... aber diesen Bund wird es für immer geben ... in meinem Herzen und den Erinnerungen, die so schön sind und doch so weh tun.

    Ihr Lieben, ich verkriech mich wieder für ein Weilchen. Es wird hoffentlich nicht lange dauern.
    Alles Liebe für euch!


    Für die Frühlingssehnsüchtigen habe ich einen schönen Spruch entdeckt:

    Geduld ist die Pforte der Freude.


    (Christian Friedrich Wilhelm Jacobs)

    Waldameise 05.03.2011, 15.47 | (39/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Garten-Wunsch

    Mein Winterkleid ist ganz verschlissen,
    die Ärmel sind schon abgerissen;

    der Stoff hängt farblos, nass und schwer
    und gefällt mir längst nicht mehr.

    Die Zeit ist reif für neue Moden,
    für Stoff, designt von Frühlingsboten,

    und Farben, fröhlich bunt gemischt,
    umnäht mit goldnem Sonnenlicht.

    Das Graue möcht ich nun ablegen
    und warten auf den Frühlingssegen.

    (c) Waldameise



    Mir geht es nicht viel anders als dem Garten. Ich möchte endlich die Winterkleidung ablegen, die warmen Pullover, Strumpfhosen, Stiefeln und den Wintermantel.
    Einfach früh in die Schlappen fahren können, Jeans und T-Shirt überstreifen ...
    endlich wieder Luft an den Körper lassen ...



    ... das Fenster weit öffnen können und mich am Gesang der liebestollen Federbällchen erfreuen. Aber die Wetterprognosen stimmen mit unseren Wünschen nicht überein. Der Frühlings sei noch in weiter Ferne ... seufz.



    Aber was spricht gegen ein paar Farbtuper in diesem Eintrag? In Geduld üben müssen wir uns jeden Tag, aber meine Hoffnung werde ich nicht zurücknehmen, auch wenn ich geschimpft werde, dass ich es zu eilig habe. Mir egal.



    Und für alle die, denen es genauso geht, habe ich diese Farbtupfer mitgebracht.

    Damit wünsche ich euch allen ein rundum schönes Wochenende ... bis bald ;-)




    Waldameise 25.02.2011, 17.48 | (36/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Geisterstadt

    Lautlos fiel frischer Schnee auf die verwaisten Straßen, die sich langsam mit einer weißen Schicht überzogen.

    Der Schrei eines einsamen Vogels verhallte irgendwo im düsteren Nebel.

    Dicht zog er seinen Grauschleier zwischen all den Häusern mit den traurigen Fenstern und verlassenen Gärten.
    Unter eisigen Lasten trauern nicht nur die Weiden.

    Leblos, blutleer ... ausgestorben wirkt das Dorf.

    Doch aus den Kaminen qualmte die Sehnsucht Richtung Himmel.

    Die Sehnsucht nach Frühling.

    (Von sonntäglichen Beobachtungen einer Waldameise)



    Ich wünsche euch eine gute Woche :-)

    Waldameise 20.02.2011, 18.31 | (22/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Geknüpftes

    Ganz lieben Dank für eure lieben Zeilen und Gedanken zu meinen Fotos. Besonderer Dank denen, die den Faden aufgenommen haben. Apropos Faden ... wisst ihr schon, dass Blechi einen großen Frühlingsteppich knüpft? Das tut sie nicht allein, ein jeder kann sich daran beteiligen, so dass er schön groß wird und endlich die schrecklich Nebeldecke ausgetauscht werden kann, die hier schon seit unzähligen Tagen die Sonne an ihrer Arbeit hindert.

    Das Werk ist noch nicht fertig, aber man kann jetzt schon sehen, wie wunderschön es wird. Schaut doch mal hier ...



    Mein Patchworkteil entstand aus diesem Frühlingstupfer ...



    Welch herrlicher Kontrast zu dem Einheitsgrau da draußen, gell?

    Kommt, Ihr Lieben, macht mit, holt eure Blümchen hervor und helft der Blechi beim Knüpfen.

    Waldameise 19.02.2011, 12.11 | (18/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    An der Wand

    Da euch die Sonnenuhr so gefiel, wollte ich euch gleich noch eine andere zeigen. Beim Kramen durch meine Fotoordner fiel mir auf, dass so manche Hauswand oder -mauer etwas besonders Interessantes oder Schönes zu bieten hat. Einiges könnte man fast schon als Kunst bezeichnen. Das brachte mich auf die Idee, euch heute mal zu diesem Thema eine kleine Auswahl an Fotos zu zeigen. Natürlich gibt es noch viele mehr. Aber für ein andermal soll ja auch noch was übrig bleiben.
    Und wer weiß, vielleicht habt ihr ja Lust, auch mal in eurem Fotoordner danach zu suchen?
    Mich würde es freuen.



    Mystisch und geheimnisvoll wirkt die Perspektive dieser Kirche und die Umwandlung in s/w.
    Die Aufnahme entstand einst auf einem Zwischenstop in Frankreich.
    Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, wie der Ort hieß.



    Gesehen an einer Kirche bei Schloss Augustusburg.



    Noch ein paar interessante Fotos von Hauswänden aus dem Hinterland der Cote d`Azure.



    Herrlich, gell?



    Der schönste Arbeitsplatz der Welt



    Bei Schloss Lichtenstein



    ... und ein paar Mauerblümchen ;-)



    Mach es wie die Sonnenuhr -
    zähl die heit`ren Stunden nur.

    (Schwierig allerdings, wenn die Sonne nie scheint, meint die Waldameise.)

    Waldameise 16.02.2011, 20.10 | (22/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Interessant

    war die Ausstellung mit den weltbesten Pressefotos. Und sehr mannigfaltig. Ständig wurde ich von einem schönen, neugierigen, faszinierten Gefühl und Interesse beim Betrachten zahlreicher Fotos in ein Gefühl des Entsetzens getrieben. Puuh, das war teilweise echt heftig. Dabei gab es bei der Ausstellung bei weitem nicht alle zu sehen, aus Rücksicht auf zarte Gemüter, nehme ich an.

    Ich hatte die Gelegenheit, den Katalog dazu durchsehen zu dürfen. Aber ich sage ehrlich, ich konnte es nicht komplett. Zuviele Aufnahmen, die ich nicht verkraftet habe. Leider kann man schlecht über etwas schreiben, was der andere nicht sehen kann. Und ich möchte es auch nicht beschreiben. Ihr könnt es euch sicher selbst vorstellen. Also bitte keine Kommentare, dass man auch sowas aushalten muss, weil es zu unserer Welt gehört.
    Glaubt mir, das gilt nicht für jedes Foto. Hier wurde jedenfalls auch etwas gezeigt, das uns sonst gänzlich verborgen bleibt. Z.B. Zeugnisse dafür, zu welchen Grausamkeiten der Mensch fähig ist. Erschütterndes oder gar Schockierendes.
    Aber es gab - wie gesagt - auch sehr viele schöne Aufnahmen, die mich faszinierten. Bewegend war jedenfalls die ganze Ausstellung und dementsprechend auch sehr gut besucht. Vielleicht ist sie ja auch mal in eurer Nähe. Mich würden eure Gedanken dazu interessieren.

    * * *

    Sehr ruhig hingegen verlief das Wochenende. Ein wenig Garten bei einem kleinen Sonnenstrahlbündel am Samstag, ein wenig lesen, Film schauen, kochen und backen, mit den Katzen spielen und irgendwie den trüben Sonntag annehmen und das beste daraus machen. Da ich den ganzen Winter schon so dauermüde bin, tut es auch gut, morgens mal nicht auf den Wecker sehen zu müssen. Das genieße ich immer sehr.
    Ich hoffe, so oder ähnlich habt auch ihr das Wochenende verbringen dürfen. Mit jeder neuen Woche gehen wir dem Frühling einen Schritt entgegen.
    Deshalb wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche und grüße herzlich bis zum Wiederlesen - eure Waldameise :-)



    Es ist schon erstaunlich, was ein einziger Sonnenstrahl
    mit der Seele des Menschen machen kann.

    F. M. Dostojewskij

    Waldameise 13.02.2011, 21.43 | (20/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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