Waldameise
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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
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    Blogeinträge (Tag-sortiert)

    Tag:

    Im nächsten Leben

    werd ich Kater ...



    Euch auch einen faul.. ähmmm ... fabelhaften Tag :)))
     

    Waldameise 12.09.2005, 22.42 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Ich mag nicht



    Warum fängt die Woche nicht erst Dienstags an? Die Arbeitswoche zumindest. Dienstag bis Freitagmittag, das würde doch auch genügen, oder?

    Nichtsdesttrotz wünsch ich allen einen guten Start in eine freundliche Woche :)))

    Waldameise 12.09.2005, 08.44 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Warum ...

    vergehen die Sonntage immer so schnell? Liegt es daran, weil man in aller Regel länger schläft? Das wär ein Punkt, der bei mir zutrifft. Ein weiterer - der treffendere - ist aber die Tatsache, dass es so viele Möglichkeiten gibt, den Tag zu gestalten. Es gibt so vieles, womit ich die freie Zeit ausfüllen möchte und könnte, ... ja könnte, wären da nicht die begrenzte Anzahl an Stunden. Denn auch ein Sonntag hat nur 24 davon ... *seufz*.
    Schon wieder geht die Sonne unter und irgendwie macht mich das heute traurig ...

    Vielleicht ist es das schmerzliche Bewusstsein, dass die Tage immer kürzer werden und der Herbst wohl nicht mehr lange auf sich warten lässt? Klar kann man viele Dinge auch in der dunklen Jahreszeit tun, eingekuschelt auf dem Sofa z.B. Und doch ist es nicht das. Es ist nicht die Freiheit, die ich brauche. Licht, Wärme, Farben und Weite ... Luft zum atmen. Und selbst, wenn all dies nur durch ein offenes Fenster strömt, ist es allemal besser, als diese Dunkelheit und Stille, das Verbanntsein hinter Mauern, die uns die Kälte des Winters aufzwingt.

    Oh Gott, bin ich heute theatralisch. Sorry, aber zuweilen komm ich halt in so eine Stimmung. Das legt sich auch wieder, ganz sicher ;))) Ich will euch hier wirklich nicht zujammern. Ganz so krass ist es ja auch nicht. Jede Jahreszeit hat seine schönen Seiten und ich erfreu mich auch an den Wundern, die jede davon für uns bereithält. Nur könnte der Winter ein ganz ganz klein wenig kürzer sein ... ;)))

    Damit ihr diese Gedanken ganz schnell wieder vergesst, zeig ich euch noch ein paar Fotos von unserer Fahrt zur Kölnbreinsperre - der größten Talsperre Österreichs, die wir während unseres Urlaubes besucht haben.

    Zunächst ging es über die wunderschöne, idyllisch-romantische Maltahochalmstraße, vorbei an spektakulären Wasserfällen ...



    und durch geheimnisvolle, enge Tunnel ...



    Bevor man zur eigentlichen Staumauer gelangt, erreicht man eine Art Vorbecken ...



    Die Staumauer selbst ist so gigantisch ...



    ... dass ich meine Probleme hatte, sie auf ein Foto zu zwängen. Deshalb kann ich sie euch nur stückchenweise zeigen ...



    Wie ihr seht, war es an diesem Tag sehr bewölkt, deshalb waren dort auch nur sehr wenige Besucher. Das hatte den Vorteil, dass wir in aller Ruhe durch das Maltatal fahren konnten, ohne uns ständig vom Hintermann bedrängt fühlen zu müssen. Das haben wir sehr genossen. Dieser Tag mit seinen vielen Eindrücken zählte trotz Wind und tiefhängenden Wolken zu den Höhepunkten unseres Urlaubes.



    Soweit ein glitzekleiner Foto-Bericht vom Besuch der Kölnbreinsperre.
    Ich wünsch euch noch einen gemütlichen Abend und morgen einen freundlichen, sanften Start in die neue Woche :)))

    Waldameise 11.09.2005, 19.08 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Es regnet ...

    nun schon seit 12 Stunden fast ununterbrochen. Irgendwie scheint so ein Wolkenwirbel genau über uns festzuhängen. Dass das Wetter umschlägt, hab ich schon in der Nacht gespürt. Mehrmals bin ich aufgewacht, weil ich heftig geträumt habe. Klimaschwankungen scheinen mein Innerstes total aufzuwühlen. Ich spür das auch jetzt noch, irgendwie schlägt mein Herz wie wild, und das macht mich ganz kirre. Es bringt mir diese innere Unruhe, die ich gar nicht leiden kann.

    Auch in der Natur beobachte ich einige Wirrungen, die sicher mit dem Wetter in Zusammenhang zu bringen sind. So hab ich doch tatsächlich gestern Abend Junikäfer schwirren sehen. Erst wollte ich es nicht glauben, bis so ein träges Tierchen vor meiner Nase auf einem Ahornblatt landete. Unglaublich. Und unter unserem Bänklein treiben schon wieder Krokusse. Aber das ist nicht alles. Unser Ahorn hatte schon an einer Stelle dieses Jahr so zeitig seine Blätter verloren. Gestern hab ich neue Knospen entdeckt. Oder ist das normal?

    Auf unserem Kompost blühen auf einmal ganz große Pflanzen mit blauen Blüten. Ich hab sowas noch nie gesehen. Sie überdecken die ganze Fläche mit großen Blättern und richtig hübschen blauen Blüten. Ich werd euch das mal zeigen. Auch dieses Springkraut wuchert dieses Jahr an allen Ecken und Enden. Es ist unglaublich ...

    Habt ihr auch außergewöhnliche Beobachtungen oder Entdeckungen machen können in letzter Zeit? Mir ist das alles schon etwas unheimlich, wenn ich ehrlich bin.
    Vielleicht reagier ich auch ein wenig zu sensibel bei all diesen "(un)natürlichen Dingen" ... lach, kein Wunder bei jemanden, der mit Tieren spricht ... ;)))


    Waldameise 10.09.2005, 12.57 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Und täglich grüßt das ...



    und wünscht einen schönen Tag :)))

    Waldameise 09.09.2005, 08.42 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Welch wunderschöner Abend ...

    so freundlich mild ... wie sein goldenes Licht. Ich hab das sooo genossen ... WIR haben es genossen und sind - wahrscheinlich zum letztenmal dieses Jahr - zum Baden zu einem Baggersee gefahren. Diesmal nicht nach Erbach, sondern ein Stückchen weiter zu einem kleineren See, aus dem noch gebaggert wird. Dort schießt das Kraut nicht so hoch. Und dennoch, ... tauchen möchte ich dort auch nicht unbedingt.

    Als Kind war ich da ganz anders. Stets auf Abenteuer aus und zu jeder Schandtat bereit ... lach. So erinnerte ich mich heute an einen lustigen Vorfall, der mir im Gedächtnis geblieben ist ...

    In einem kleinen Schulungsheim konnten meine Mutter und zwei ihrer Kollegen mit Familien ein paar Tage Urlaub machen.

    Nicht weit von dem Heim entfernt befand sich ein kleiner ... wir nannten es Froschteich, weil es wirklich mehr ein Tümpel war, in dem wohl alles mögliche sowohl wuchs als auch tierischerweise kreuchte und fleuchte oder schwamm, wenn man so will.
    Das weckte natürlich die Neugier von Heidrun - der Tochter eines Kollegen meiner Mutter - und mir. Aber dazu später ...

    Gleich neben "unserem Froschteich" befand sich ein Kohlrabifeld. Die runden Kerlchen lachten und machten uns derart an, dass wir beschlossen, ein paar von den Dingern zu stibizen. Gesagt, getan. Aber anscheinend wurden wir dabei beobachtet, denn kurz darauf tauchte ein drohgebärdenden Bauer am Rande des Feldes auf, so dass wir nur noch an eines dachten: Nichts wie weg hier! ... lach ...

    Das Corpus Delicti ... einen besonders großen Kohlrabikopf ... warf ich kurzerhand in unseren Teich und rannte davon.

    Am Tag darauf (wir hatten den Vorfall längst vergessen) kam uns die Idee, auf Tauchgang zu gehen. Wir schnappten uns unsere Taucherbrillen und zogen los.
    Ich weiß noch heute, wie interssant ich es "da unten" fand, zwischen all den Algen und verschiedenen wuchernden Teichpflanzen zu schwimmen und dabei alles so deutlich zu sehen ... bis ... ja bis zu jenem Moment, als mir der Atem stockte.

    Ganz deutlich ... ich schwörs euch ... ganz deutlich sah ich einen Totenkopf zwischen einem Wassergrasbüschel. Fast hätte ich mich verschluckt, denn noch unter Wasser schrie ich los. Nie werde ich mein Entsetzen in jenem Moment vergessen und den Gesichtsausdruck von Heidrun, als ich aus dem Wasser schoss und ihr japsend von meiner Entdeckung berichtete.

    Sie wollte das natürlich nicht glauben, traute sich aber verständlicherweise zunächst auch nicht, nachzusehen. Irgendwann hatte ich mich dann ein wenig gefasst und wir wagten einen zweiten Versuch, besser gesagt, sie wagte ihn und tauchte erneut ab.

    Tja ... was soll ich sagen ... lach ... vielleicht ahnt ihr es ja auch schon längst.
    Klaro, der vermeintliche Totenkopf im mystischen Froschteich war nichts anderes als mein Kohlrabikopf ... :)





    Waldameise 08.09.2005, 22.02 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Spätsommerabend


    Spätsommerabendliche Schatten
     huschen über trockengelbe Felder.

     Der Wald färbt sich schwarz
     und entlässt die Hitze des Tages.

     Noch kennt der Wind keinen Zorn,
     zupft sanft erstes Laub von den Bäumen.

     Noch hör ich durch offene Fenster
     das Abendlied der Grille.

     Noch ist die Mauer warm,
     an die ich mich lehne.

     Müde schließen die Blüten ihre Köpfe,
     während der rote Ball versinkt,
     wartend
     auf ihren letzten Traum.

    (by sunny)



    In diesem Sinne wünsch ich euch einen wunderschönen Spätsommerabend, den ihr hoffentlich genießen könnt. :)))

    Waldameise 08.09.2005, 15.54 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Auf dem Großglockner, ...

    dem größten Berg Österreichs, waren wir schon mehrmals. Doch nie ist es uns gelungen, seinen Gipfel zu sehen. Jedesmal hing er in dicken Wolken.
    Diesesmal sollten wir Glück haben. Schon zeitig sind wir los, als sich nur wenige Wolken am Himmel zeigten. Erfahrungsgemäß war das nie von Dauer. So auch an diesem Tag nicht. Doch wir kamen rechtzeitig und konnten uns an dem grandiosen Blick auf diesen stattlichen Berg erfreuen ...



    Beeindruckend war natürlich auch der Gletscher, die Pasterze, die wir auch noch nie betreten hatten. Aber auch das sollte sich nun ändern.



    Auf diesem Weg ging es nach unten zum "Ewigen Eis". Welch Höhenunterschied das vom Ort der Aufnahme bis nach unten zum Gletscher war, könnt ihr an den kleinen Männlein oder Pünktchen sehen, die sich darauf tummeln.

    Doch der Weg hat sich gelohnt. Es war schon ein einmaliges Erlebnis, auf dem Gletscher zu spazieren, der leider zunehmend schrumpft ...



    Anschließend sind wir noch ein wenig durch die Gegend gefahren ... und mussten feststellen, dass wir nicht allein dort waren ...




    Am Ende des Tages machten wir noch in Heiligenblut Station, einem netten kleinen Örtchen am Fuße des Großglockner, bevor wir durch das Mölltal zurück fuhren.



    Soweit mein kleiner Ausflugsbericht von unserer Fahrt zum Großglockner. Wenn es euch nicht zuviel wird, zeig ich euch morgen gern ein paar Fotos von unserem Ausflug zur Kölnbreinsperre.

    Waldameise 08.09.2005, 09.17 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Irgendwie ...

    hab ich das Gefühl, dass sich die Jahreszeiten mehr und mehr vermischen. An Tagen, wo man eigentlich 100 Pro mit Schnee rechnet, könnte man plötzlich in Söckchen herumlaufen. Dann, wenn endlich der Frühling Einzug halten sollte, kommt plötzlich Kälte und Schnee, und zwar gleich so heftig, dass sie an den Bäumen ihre Spuren hinterlassen. Im Sommer herbstelt es bereits so sehr, dass man die Heizung anschalten und warme Socken überstreifen möchte ... und dann, als man schon meint, dass es das wohl nun war mit dem Sommer, weil überall schon welke Blätter fallen, ... kommt die Hitze und Sonne noch einmal so intensiv zurück, dass man sogar nochmal in den Baggersee springen kann. Schon verrückt, diese Wetterkapriolen und, ... wenn man die Bilder im TV sieht, ... manchmal auch ganz schön beängstigend.

    Waldameise 07.09.2005, 21.03 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    An einem ...

    sonnigen Tag hatten wir beschlossen, eine größere Bergtour zu machen. Unser Ziel war einer der schönsten Aussichtsberge - das Goldeck. Von hier hat man eine tolle Aussicht auf den Millstätter See und die Nockberge bis hin zur Dachstein-Tauern-Region. Im Westen erblickt man die Ketten der Dreitausender, die sich bis zum Großglockner (den wir zwei Tage später besuchten, worüber ich noch berichten werde) ziehen. Im Süden streift der Blick die Karawanken und die Karnischen Alpen, sofern sie nicht von allzuviel Wolken verdeckt werden.

    Es gab zwei Möglichkeiten, den Berg anzufahren. Wir wählten die Route über die Panoramastraße. Vom Parkplatz aus hätte uns eigentlich eine Seilbahn unserem Ziel ein Stück näher bringen sollen, die jedoch außer Betrieb war. So hieß es gleich losmarschieren. So eine Kraxeltour über viele Höhenmeter kann schon ziemlich anstrengend sein, wenn man keine Übung hat. Am schönsten war allerdings die Wanderung über den Berggrat, was wir sehr genossen haben ...





    Es ist ein tolles Gefühl, wenn man dann endlich das Gipfelkreuz erreicht ...




    ... und die fantastische Aussicht genießen kann ...





    Soweit mein kleiner Bericht von unserem Ausflug zum Goldeck. Auf den kleinen Bildern kann man natürlich das Feeling bei weitem nicht widergeben, wie wir es live empfunden haben, aber vielleicht konntet ihr wenigstens einen kleinen Eindruck davon gewinnen.

    Waldameise 07.09.2005, 09.21 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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