Waldameise
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    in der Natur ...
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     Alles ist Mitteilung
     in der Natur
     Bettina von Arnim


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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Blogeinträge (Tag-sortiert)

    Tag:

    Gern ...

    hätte ich wenigstens einen schönen Abendspaziergang gemacht. Es ist so ein wunderschönes, rotgoldenes mildes Licht, das die Abendsonne freigibt.
    Aber leider hab ich einen Rückfall. Glaubte ich noch heute morgen, dass es nun bergauf geht, scheinen im Innern die Viren noch einmal aufzubegehren. Aber es wird ein vergeblicher - ihr letzter Kampf sein. Geht gar nicht anders, denn mein Vorrat an Papiertaschentüchern ist aufgebraucht.

    Zum Glück soll es so schön bleiben, dann werde ich alles nachholen und freu mich auf hoffentlich viele von diesen herrlichen Herbstabenden, die ich so mag.

    Abendstimmung

    Bevor die Sonne in ihr Nachtlager versinkt,
    schüttet sie ihr Gold über das Land.

    Ihr freundlicher sanfter Blick lächelt uns
    zum Abschied aus Fensterscheiben entgegen.

    Ein goldener Strahl trifft mein Auge,
    ich fühl ihn im Herzen,
    halt ihn fest
    für einen neuen Tag.

    (sunny)




    Ich wünsch euch einen schönen, virenfreien Abend:)))

    Waldameise 21.09.2005, 18.51 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Höchste Zeit ...

    den Grummeleintrag nach unten zu verlagern. Gestern war ich leider nicht in der Lage, auch nur einen Gedanken festzuhalten. So bescheiden ging es mir schon lange nicht mehr. Aber das hier soll ja kein weiterer Grummeleintrag werden, deshalb erspar ich euch meine Krankengeschichte.
    Danken möchte ich euch ganz sehr für eure lieben Genesungswünsche, über die ich mich sehr gefreut habe. Nun werde ich gleich mal losziehen und schauen, was es bei euch so neues gibt und ob ich auch ja niemanden angesteckt habe. ;)))

    Welches Glück,
    welche Geborgenheit,
    welche Seligkeit,
    wenn jemand dir zuhört,
    zu dem du zu sprechen wagen darfst,
    als sprächest du zu dir selbst.

    (Ailred von Rievaulx)




    Waldameise 21.09.2005, 08.41 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Ich kanns echt nicht mehr ...

    mit ansehen und hören, was da im Fernsehen grad abgeht. Ein Glück, dass meine Augen, Kopf und Ohren eh zugeschwollen sind. Ich kann mir nicht helfen, das Ganze erinnert mich teilweise an einen Kindergarten. "Ätsch, du bist raus ... nein du ... bist du aber dumm ... und du bist noch dümmer ... etc. ... ". Eigentlich bin ich kein Pessimist, aber hier seh ich ... (nein, diese Farbe werde ich nicht nennen) ... nichts gutes für die Zukunft ... *schüttel*.

    Aber vielleicht liegts auch an meinem Zustand. Ich weiß jetzt, warum ich gestern so fertig war. Normalerweise werfen mich ein paar Tage Stress nicht gleich so aus der Bahn. Aber wenn man was ausbrütet, passiert das schonmal. Scheint irgendwie grad ein Virus im Umlauf oder so. Jedenfalls hats mich voll erwischt.
    Hab den Tag mit Ach und Krach überlebt und seh jetzt nur noch ein blinkendes Licht am Horizont ... nämlich mein Bett, in das ich auf der Stelle verschwinden werde.

    Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende. Danke für eure lieben Zeilen, über die ich mich sehr gefreut habe. Drückt die Daumen, dass meine Lebensgeister nicht zu lange pennen und mein Immunsystem ganze Arbeit leistet, so dass ich bald wieder bei euch vorbeischauen kann. Alles Liebe für euch und einen angenehmen Start in die neue Woche :)))


    Waldameise 18.09.2005, 22.30 | (20/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Erschöpft ...

    fühl ich mich heute ... möchte euch aber nicht langweilen mit Erklärungen, warum das so ist und wer oder was alles verantwortlich dafür ist oder sein könnte. ;)

    Einfach nur ein ganz klein wenig ausruhen ... meinen Gedanken nachgehen ... Musik hören ... lesen ... die Seele baumeln lassen ... .

    Auf all das freu ich mich jetzt. Und vielleicht macht ihr es mir ja nach ... :)

    Ich sah das Bild, das in den Augen des Teichhuhns sich bricht,
    wenn es untertaucht:
    Die tausend Ringe, die jedes kleine Leben einfassen,
    das Blau der flüsternden Himmel, das der See trinkt,
    das verzückte Auftauchen an einem anderen Ort -

    erkennt, meine Freunde, was Bilder sind:
    das Auftauchen an einem anderen Ort.

    (Franz Marc)




    Waldameise 17.09.2005, 17.56 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    999 ... 1000 Tage ...

    schreib ich hier nun schon meine Gedanken auf. Ich sag euch ehrlich ... ich hätte nie gedacht, dass ich ein so steter Mensch bin ... lach. Eigentlich bin ich eher flatterhaft, wie einst schon in meinem Schulzeugnis geschrieben stand, ... wie ein Schmetterling möchte ich mal von dieser mal von jener Blüte naschen, vieles ausprobieren.

    Dass ich hier nun schon seit 1000 Tagen blogge, bedeutet also, dass ich dafür eine Leidenschaft entwickelt habe. Eine Leidenschaft, die ich nicht mehr missen möchte. Hab ich doch dadurch so viele liebe Menschen kennen gelernt, ... kann wieder wie ein Schmetterling von Blog zu Blog flattern und von eurem Nektar - euren lieben, interessanten und inspirierenden Gedanken, ... euren Berichten, Freuden und Sorgen naschen.

    Ganz herzlich danken möchte ich vorallem Bea, ohne die ich wahrscheinlich heute noch nicht wüsste, was ein Blog ist, denn in meinem Verwandten-, Kollegen- und Bekanntenkreis bin ich die einzige, die dieses Hobby pflegt.
    Danken möchte ich aber auch BLW, Bea und Silvio, für das wunderbare Handling der Designblogs und den stets freundlichen und perfekten Service.

    Danken möchte ich aber auch ganz besonders euch, die ihr hier zum lesen vorbeikommt. Sei es als stiller Leser oder "Spurenhinterlassender". Dankeschön. Ich bin so glücklich, dass es euch gibt und hoffe sehr, dass sich unsere Gedanken auch die kommenden 1000 Tage treffen. ;)

    Wenn auch die Jahre enteilen,
    bleibt die Erinnerung doch.
    Glückliche Stunden verweilen
    ewig im Herzen noch.

    (aus meinem Poesiealbum)



    Ich wünsche euch ein schönes, erholsames Wochenende :-)))


    Waldameise 15.09.2005, 22.23 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Komisch,


    überall hör und les ich heute von Weihnachten. Wer frische Lebkuchen mag, sollte sich beeilen. Ich glaube nicht, dass die Dinger dann noch gut sind, die jetzt schon im Supermarkt zu haben sind und mit ihren Stapeln den Blick auf das Kühlregal versperren. ;)))

    Es sind ja auch blos noch 100 Tage bis dahin ... *klingglock*


    Waldameise 15.09.2005, 15.06 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Mein Mann, der Förster ;-)))

    Klingelt doch eben das Telefon: "Ist ihr Mann zuhause"? ... "Wer will das wissen?, so meine Gegenfrage. "Ähm ... oh, ich glaube, da bin ich falsch ... ist ihr Mann nicht Oberförster?" ... "Nein, leider nicht" ...

    Ja, da musste ich echt schmunzeln. Nicht, weil sich die Dame scheinbar verwählt hatte, sondern vielmehr, weil ich mich an den "Traummann" meiner Kindheit erinnern musste. Damals stand für mich fest, der Mann, "der mich mal bekommt", muss ein Förster sein. Aber einer, der nie auf die Jagd geht und sich nur um das Wohl seines Waldes und der dort lebenden Tiere und Pflanzen kümmert.

    Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mir das Leben an seiner Seite ausmalte ... in einem kleinen Häuschen - natürlich ganz nah am Waldesrand - ... und wie ich ihn auf seinen Streifzügen gemeinsam mit unserem Dackel Waldi begleiten würde. Gleich neben unserem Häuschen wär ein großes Gehege, auf dem wir verletzte Wildtiere pflegen und aufpäppeln würden ... hachjaaa ...

    Ein Förster wurde es dann doch nicht, aber ein ebenfalls sehr tierlieber Mann ;-))) Man nimmt halt, was man kriegen kann ... lach ;-)))

    Wer ans Ziel getragen wurde
    darf nicht glauben, es erreicht zu haben.

    (Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)



    Ähm, damit kein falscher Eindruck entsteht ... bezüglich des Spruches. Ich wurde weder auf den Gipfel dieses Berges getragen, noch durch irgendwelche "Seilschaften" hinauf befördert. Als ich am Ziel war, war mein Kopf in etwa so rot wie mein Hemd ... *nochheuteschwitzwennichdrandenke* ;)

    Waldameise 15.09.2005, 09.40 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Hurra, ich haben fertig ...


    hm hm ... lalelei ... sssajasu ... mulalala ...

    und nun ab in die Küche, Kässpätzle kochen ... mit viel viel leckerer Zwiebel ... hmmm ...

    *bauchschonvorhungerundappetitreib*

    Waldameise 14.09.2005, 17.10 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Schon als ich ...

    die Einleitung las, wie er zum Lesen und vorallem Schreiben kam, war er mir symphatisch, dieser Jeffery Deaver. "Todesreigen" - so der Titel des Buches von ihm, das ich mir gestern gekauft habe. 16 packende und originelle Kurzgeschichten ... perfide Spannung, psychlogisch fein durchdachte Handlung, überraschende Wendungen und eine unerwartete Auflösung. Genau das richtige für mich. Ich freu mich drauf.

    Das war aber nicht alles, was ich mir gestern gegönnt habe. Nein. Ich hab mir noch ein Geschenk gemacht. Eine Armbanduhr hab ich mir gekauft. Und zwar eine, die tickt. Ist das schön, wenn ich sie ans Ohr halte und ihr leises Ticken vernehme, ich mag das so sehr. Ansonsten ist sie schlicht - rotes Lederband, silbernes Zifferblatt, Zahlen und Zeiger zartrot.
    Aber auch mit neuer Uhr komm ich um die Buchhaltungsarbeiten nicht herum. Deshalb werd ich jetzt mal loslegen. Es hilft ja nichts ... *seufz* ...


    Waldameise 14.09.2005, 10.57 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Abschiedshauch ...


    durchweht die Lüfte,
     Letzte Farben, letzte Düfte,
     Und ein letzter holder Klang.

    Wo sind jene schönen Tage,
     Da aus jedem Blüthenhage
     Tönte Nachtigallensang?

     Zwar noch blüht die letzte Rose,
     Doch die bleiche Herbstzeitlose
     Schimmert schon im Wiesengrün;

     Sie verschlief das beste Wetter
     Und nun kommt sie ohne Blätter
     Sich beizeit noch auszublühn.

     Träumerisch in sich versunken
     Und wie von Erinnrung trunken
     Liegt die Welt so blau und weit,

     Sehnsuchtsvoll, mit sanfter Klage,
    Still gedenkend goldner Tage
     Und der schönen Rosenzeit!

    (Heinrich Seidel)


    Waldameise 14.09.2005, 09.07 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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