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Liebe Besucher,
hier findet Ihr
meine Fotos,
Erzählungen,
Gedichte und
Geschichten
über meine
Begegnungen
in der Natur ...
herzlich willkommen!
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Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Natascha K.
Klar musste ich mir Natascha auch ansehen. Es interessiert mich einfach, wie ein Mensch so eine Hölle überleben konnte.
Sie rang oft nach Luft und auch mir blieb sie weg, wenn sie erzählte. Man möchte sie einfach in den Arm nehmen und ihr übers Haar streicheln.
Was muss sie gefühlt haben in jenen Stunden, wenn sie allein in dem Kellerloch war und nicht wusste, ob sich der Spalt nach oben je wieder öffnen wird? Es waren nicht nur Stunden, es waren Tage, Wochen, Monate ... Jahre. Lebendig begraben ... die absolute Hölle.
Wie schnell suche ich immer nach einem Sinn, wenn schlimme oder traurige Dinge in meinem Leben passieren. Mit Gedanken wie ... "dies und jenes wäre noch viel schlimmer", versuch ich mich in solchen Situationen selbst zu beruhigen. Glaube an Schicksal und versuch irgendwie, einen Ausgleich zu finden, um mein Leben wieder ins Lot zu bringen.
Wieviel Kraft hat dieses Mädchen gebraucht, um nicht wahnsinnig zu werden? Welche innere Welt hat sie sich aufbauen müssen, um ihre Seele zu schützen? Mir fehlen die Worte ...
Sie rang oft nach Luft und auch mir blieb sie weg, wenn sie erzählte. Man möchte sie einfach in den Arm nehmen und ihr übers Haar streicheln.
Was muss sie gefühlt haben in jenen Stunden, wenn sie allein in dem Kellerloch war und nicht wusste, ob sich der Spalt nach oben je wieder öffnen wird? Es waren nicht nur Stunden, es waren Tage, Wochen, Monate ... Jahre. Lebendig begraben ... die absolute Hölle.
Wie schnell suche ich immer nach einem Sinn, wenn schlimme oder traurige Dinge in meinem Leben passieren. Mit Gedanken wie ... "dies und jenes wäre noch viel schlimmer", versuch ich mich in solchen Situationen selbst zu beruhigen. Glaube an Schicksal und versuch irgendwie, einen Ausgleich zu finden, um mein Leben wieder ins Lot zu bringen.
Wieviel Kraft hat dieses Mädchen gebraucht, um nicht wahnsinnig zu werden? Welche innere Welt hat sie sich aufbauen müssen, um ihre Seele zu schützen? Mir fehlen die Worte ...
Waldameise 07.09.2006, 13.02 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Jeden Morgen, ...
oder sagen wir fast jeden Morgen nies ich mich halb krank. Mir läuft die Nase, als hätte ich einen Wasserkopf. Und jeden Morgen frag ich mich, reagier ich allergisch auf Spinnen am Morgen, das Aufstehen, den Kaffee, die Zeitung oder deren Inhalt ... *kopfkratz*
Ich wünsch euch einen allergiefreien, schönen Tag ... *schnief*

Ich wünsch euch einen allergiefreien, schönen Tag ... *schnief*

Waldameise 06.09.2006, 08.50 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Zerstochen und eingesponnen ...
bin ich. Ob die Biester merken, wenn "Haus und Hof" verwaist sind, weil die auf einmal in Scharen zwischen Büschen und Bäumen meines Gartens umherschwirren und krabbeln?
Frech ausgenutzt haben sie meine Situation heute und ihre Bluttanks gnadenlos mit meinem Super AB gefüllt, während ich meine Hände im Erdreich vergraben hatte, um Unkräutliches bei der Wurzel zu packen.
Als ob das der Grausamkeit nicht genug wäre, fühlte ich mich auch permanent in irgendwelchen Netzen gefangen, die überall unsichtbar herumhingen und ihrer Opfer harrten. Können die keine Radarwarnanlage in ihr Netz bauen oder spinnen die gern, die Spinnen?
Unser Urlaub erscheint mir fast schon wie ein Traum. Seltsam, wie schnell das geht, dass alles so weit entfernt scheint. Mein armer Mann hat gleich den ersten Arbeitstag ein Ufo ins Auge bekommen. Und der Sommer kommt auch ein wenig zu spät zurück. Ich wär doch sooo gern mal reingesprungen ... seufz ...

Frech ausgenutzt haben sie meine Situation heute und ihre Bluttanks gnadenlos mit meinem Super AB gefüllt, während ich meine Hände im Erdreich vergraben hatte, um Unkräutliches bei der Wurzel zu packen.
Als ob das der Grausamkeit nicht genug wäre, fühlte ich mich auch permanent in irgendwelchen Netzen gefangen, die überall unsichtbar herumhingen und ihrer Opfer harrten. Können die keine Radarwarnanlage in ihr Netz bauen oder spinnen die gern, die Spinnen?
Unser Urlaub erscheint mir fast schon wie ein Traum. Seltsam, wie schnell das geht, dass alles so weit entfernt scheint. Mein armer Mann hat gleich den ersten Arbeitstag ein Ufo ins Auge bekommen. Und der Sommer kommt auch ein wenig zu spät zurück. Ich wär doch sooo gern mal reingesprungen ... seufz ...

Waldameise 05.09.2006, 23.15 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wie kann es sein ...
dass schönfarbige, entzückende, unser Augen und Herz erfreuende Blümchen nach ein paar Tagen notgedrungener Missachtung sofort beleidigt einpappeln oder gleich wutig ihr Köpfchen fallen lassen, während vielgehasstes, überflüssiges und übel ausschauendes Unkraut in ungahnte Höhen schießt und meint, hier auch was zu melden zu haben ... ???
Waldameise 05.09.2006, 10.32 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Irgendwer ...
bläst hier gewaltig Heißluft mit dem Föhn ins Zimmer. Puuuh, das bin ich ja gar nicht mehr gewöhnt und bringt meinen Kreislauf ganz gewaltig durcheinander. Nein, in der Bretagne hatte das Wetter (zumindest während unseres Urlaubs ;-) auch keinen sommerlichen Charakter, eher herbstlich mit vielen, teilweise sehr heftigen Stürmen, was mir leider viel Kopfweh einbrachte, aber auch für romantische Augenblicke sorgte, wenn das Meer aufgeschäumt wurde.
Auch mein Wunsch, wenigstens einmal im Meer zu baden, musste ich leider leider mit Rücksicht auf meine Gesundheit in den Wellen versenken. Aber bis zu den Oberschenkeln hab ich mich reingewagt und bin auch einige Male durch die an den Strand spülenden Wellen spaziert. Das war herrlich. Barfuß am Meeresstrand zu laufen, ist wahrlich Balsam für Füße ... und Seele. Das habe ich sehr genossen. Wer weiß, wie lange es dauert, bis ich wieder die Gelegenheit dazu haben werde ... seufz.
Ich hab so viele Fotos geschossen, ich weiß gar nicht, was ich euch als erstes zeigen soll. Vielleicht dieses hier vom ersten Tag unseres Urlaubes ...

... und dem Spaziergang entlang der Klippen, wo es unzählige Villen aus der Jahrhundertwende zu bestaunen gab. Wie diese hier ...

Ich geb zu, am ersten Tag wusste ich gar nicht, wo ich überall hinschauen sollte. Irgendwie stürmte alles auf mich ein und die innere Ruhe, all das zu erfassen, fehlte einfach. Erst mit der Zeit liess ich mich auf all die Eindrücke ein, verharrte an vielen Orten, um Details auf mich wirken zu lassen. Ich bin auch so froh und dankbar, die Fotos zu haben und dadurch vieles festhalten zu können.

Diesen Weg auf den Klippen sind wir oft entlang spaziert. Nur bei voller Flut ging es nicht, weil die Wellen dann zu hoch schwappten. Dieses Schauspiel haben wir dann von oben beobachtet. Auch das werde ich euch noch zeigen, wenn ihr mögt, ... Fotos von Ebbe und Flut und das sich ständig verändernde Meer durch die unterschiedlichsten Licht-Stimmungen. Für mich selbst sind diese Rückblicke auch schön. So vieles vergisst man so schnell wieder.
Morgen ist mein letzter Urlaubstag. Für meinen Mann hieß es heute schon "Die Arbeit ruft". Hab ihn vorhin in der Werkstatt angerufen. Er meinte nur, niemand habe in der Zwischenzeit weiter gemacht, alles steht und liegt und wartet genau so, wie er es vor 14 Tagen verlassen hat ... ergo ... das Mühlrad dreht sich wieder ... ;-)))
Und ich bin froh, dass ich wieder mit vier Kochstellen kochen kann und eine ganze Küche, in der man sich auch mal bücken und drehen kann, zur Verfügung habe ... lach.
Aber über unsere Unterkunft berichte ich ein andermal ...
Ich wünsch euch einen schönen Spätsommerabend ... oder -tag, je nachdem, wann ihr hier vorbeischaut.
Auch mein Wunsch, wenigstens einmal im Meer zu baden, musste ich leider leider mit Rücksicht auf meine Gesundheit in den Wellen versenken. Aber bis zu den Oberschenkeln hab ich mich reingewagt und bin auch einige Male durch die an den Strand spülenden Wellen spaziert. Das war herrlich. Barfuß am Meeresstrand zu laufen, ist wahrlich Balsam für Füße ... und Seele. Das habe ich sehr genossen. Wer weiß, wie lange es dauert, bis ich wieder die Gelegenheit dazu haben werde ... seufz.
Ich hab so viele Fotos geschossen, ich weiß gar nicht, was ich euch als erstes zeigen soll. Vielleicht dieses hier vom ersten Tag unseres Urlaubes ...

... und dem Spaziergang entlang der Klippen, wo es unzählige Villen aus der Jahrhundertwende zu bestaunen gab. Wie diese hier ...

Ich geb zu, am ersten Tag wusste ich gar nicht, wo ich überall hinschauen sollte. Irgendwie stürmte alles auf mich ein und die innere Ruhe, all das zu erfassen, fehlte einfach. Erst mit der Zeit liess ich mich auf all die Eindrücke ein, verharrte an vielen Orten, um Details auf mich wirken zu lassen. Ich bin auch so froh und dankbar, die Fotos zu haben und dadurch vieles festhalten zu können.

Diesen Weg auf den Klippen sind wir oft entlang spaziert. Nur bei voller Flut ging es nicht, weil die Wellen dann zu hoch schwappten. Dieses Schauspiel haben wir dann von oben beobachtet. Auch das werde ich euch noch zeigen, wenn ihr mögt, ... Fotos von Ebbe und Flut und das sich ständig verändernde Meer durch die unterschiedlichsten Licht-Stimmungen. Für mich selbst sind diese Rückblicke auch schön. So vieles vergisst man so schnell wieder.
Morgen ist mein letzter Urlaubstag. Für meinen Mann hieß es heute schon "Die Arbeit ruft". Hab ihn vorhin in der Werkstatt angerufen. Er meinte nur, niemand habe in der Zwischenzeit weiter gemacht, alles steht und liegt und wartet genau so, wie er es vor 14 Tagen verlassen hat ... ergo ... das Mühlrad dreht sich wieder ... ;-)))
Und ich bin froh, dass ich wieder mit vier Kochstellen kochen kann und eine ganze Küche, in der man sich auch mal bücken und drehen kann, zur Verfügung habe ... lach.
Aber über unsere Unterkunft berichte ich ein andermal ...
Ich wünsch euch einen schönen Spätsommerabend ... oder -tag, je nachdem, wann ihr hier vorbeischaut.
Waldameise 04.09.2006, 20.15 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Einen ganzen Monat ...
hab ich hier Pause gemacht, wie ich eben festgestellt habe. Letzter Eintrag war am 3. August. Meine Tasten kleben schon zusammen. Jetzt wirds aber Zeit, ihre "Gelenke" mal wieder zu bewegen. Danke für all eure lieben Gedanken während meiner Blogabstinenz. Auch ich hab euch nicht vergessen und kann es kaum mehr erwarten, endlich bei euch nachlesen zu können, wie es euch in den vergangenen Wochen so ergangen ist.
Ein 2-wöchiger Urlaub in der Bretagne liegt hinter uns. Wir haben uns gut erholt und eigentlich könnten wir nochmal 14 Tage gebrauchen. Aber wem geht es nicht so. Es hilft alles nichts, morgen hat uns der Alltag wieder. Und dennoch hat die Pause gut getan und unsere Tanks wieder aufgefüllt.
Klar, dass ich jede Menge Fotos geschossen und auch einiges zu erzählen habe. Aber erstmal muss ich hier bissel für Ordnung sorgen und wieder klar denken. Nach der 1.130 km-Heimfahrt nonstop sitz ich irgendwie immer noch auf dem Beifahrersitz.

Leider hat mein Monitor den Geist aufgegeben und ich hab nur einen ganz alten Ersatz. Deshalb kann ich das Foto nur sehr dunkel sehen. Es ist zwar ein Sonnenuntergang, aber eigentlich sollte man noch was erkennen ... lach.
Ich hoffe, euch allen geht es richtig gut. Ich freu mich auf euch ... bis ganz bald.

Ein 2-wöchiger Urlaub in der Bretagne liegt hinter uns. Wir haben uns gut erholt und eigentlich könnten wir nochmal 14 Tage gebrauchen. Aber wem geht es nicht so. Es hilft alles nichts, morgen hat uns der Alltag wieder. Und dennoch hat die Pause gut getan und unsere Tanks wieder aufgefüllt.
Klar, dass ich jede Menge Fotos geschossen und auch einiges zu erzählen habe. Aber erstmal muss ich hier bissel für Ordnung sorgen und wieder klar denken. Nach der 1.130 km-Heimfahrt nonstop sitz ich irgendwie immer noch auf dem Beifahrersitz.

Leider hat mein Monitor den Geist aufgegeben und ich hab nur einen ganz alten Ersatz. Deshalb kann ich das Foto nur sehr dunkel sehen. Es ist zwar ein Sonnenuntergang, aber eigentlich sollte man noch was erkennen ... lach.
Ich hoffe, euch allen geht es richtig gut. Ich freu mich auf euch ... bis ganz bald.

Waldameise 03.09.2006, 14.59 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
12 cm Neuschnee ...
hat es auf der Zugspitze gegeben. Solche Meldungen erscheinen mir nach Wochen der Hitze total märchenhaft. Aber es ist wohl so, und auch bei uns hat es viel zu schnell und zu heftig abgekühlt, wie ich finde. Der Regen ist okay, die Pflanzen brauchen ihn. Aber die Kälte kriecht mir schon wieder in die Knochen und der Kopf mag das auch nicht. Immer diese Xtreme.
Wie hab ich mich da gefreut, als ich heute die Zeitung mit der Ostalgie-DVD "Heißer Sommer" entdeckte. Einer meiner Lieblingsfilme. Nicht nur, weil ich den Schöbel so mochte, mir gefiel auch Musik und Handlung, vorallem, weil der Film an der Ostsee spielt. Verstanden hab ich nie, was der Schöbel an der Doerk findet, wo doch die Blonde viel hübscher aussah ... lach. Jedenfalls freu ich mich drüber und schon drauf, ihn endlich mal wieder anschauen zu können. Wahrscheinlich lach ich mich scheckig darüber ob meines Geschmackes von damals. Geht mir oft so bei so alten Filmen ... und doch ist da auch dieses Gefühl von einst wieder da, was ich so schön finde.

Hmmm ... mit dem kleinen Päuschen, da hab ich wohl etwas untertrieben. Leider muss ich jetzt hier doch eine größere Pause machen. Die Urlaubszeit hat nun auch bei uns begonnen und es fallen einige Überstunden für mich an. Was dann noch übrig bleibt, ist schon anderweitig verplant.
Da es nun abgekühlt hat, können wir am Samstag vielleicht den Rest Holz aus dem Wald holen, der inzwischen von Farnen zugewachsen sein dürfte, die Buchhaltung Juli ist fällig und im Garten wächst das Unkraut nun auch doppelt so schnell. Zudem sollten wir endlich mal den ... ach, ich will euch nicht langweilen.
Natürlich wollen mein Mann und ich auch selbst ein bissel Urlaub machen, sofern es uns vergönnt ist. Es wird also ein ganzes Weilchen still hier sein.
Was immer ihr in nächster Zeit vorhabt oder vor euch habt, ich wünsch euch von Herzen viel Spaß und Freude dabei. Aber auch Mut und Kraft für evtl. weniger schöne Dinge, die sich nicht vermeiden lassen, ... und Gelassenheit in jedem Fall. Lasst es euch gut gehen und passt auf euch auf. Und wenn ich wiederkomme, erzählt ihr mir alles, was ich versäumt habe, gell? Ich hoffe und freu mich jetzt schon auf ein baldiges Wiederlesen irgendwann im September ... fühlt euch ganz fest umärmelt ...


Wie hab ich mich da gefreut, als ich heute die Zeitung mit der Ostalgie-DVD "Heißer Sommer" entdeckte. Einer meiner Lieblingsfilme. Nicht nur, weil ich den Schöbel so mochte, mir gefiel auch Musik und Handlung, vorallem, weil der Film an der Ostsee spielt. Verstanden hab ich nie, was der Schöbel an der Doerk findet, wo doch die Blonde viel hübscher aussah ... lach. Jedenfalls freu ich mich drüber und schon drauf, ihn endlich mal wieder anschauen zu können. Wahrscheinlich lach ich mich scheckig darüber ob meines Geschmackes von damals. Geht mir oft so bei so alten Filmen ... und doch ist da auch dieses Gefühl von einst wieder da, was ich so schön finde.

Hmmm ... mit dem kleinen Päuschen, da hab ich wohl etwas untertrieben. Leider muss ich jetzt hier doch eine größere Pause machen. Die Urlaubszeit hat nun auch bei uns begonnen und es fallen einige Überstunden für mich an. Was dann noch übrig bleibt, ist schon anderweitig verplant.
Da es nun abgekühlt hat, können wir am Samstag vielleicht den Rest Holz aus dem Wald holen, der inzwischen von Farnen zugewachsen sein dürfte, die Buchhaltung Juli ist fällig und im Garten wächst das Unkraut nun auch doppelt so schnell. Zudem sollten wir endlich mal den ... ach, ich will euch nicht langweilen.Natürlich wollen mein Mann und ich auch selbst ein bissel Urlaub machen, sofern es uns vergönnt ist. Es wird also ein ganzes Weilchen still hier sein.
Was immer ihr in nächster Zeit vorhabt oder vor euch habt, ich wünsch euch von Herzen viel Spaß und Freude dabei. Aber auch Mut und Kraft für evtl. weniger schöne Dinge, die sich nicht vermeiden lassen, ... und Gelassenheit in jedem Fall. Lasst es euch gut gehen und passt auf euch auf. Und wenn ich wiederkomme, erzählt ihr mir alles, was ich versäumt habe, gell? Ich hoffe und freu mich jetzt schon auf ein baldiges Wiederlesen irgendwann im September ... fühlt euch ganz fest umärmelt ...


Waldameise 03.08.2006, 21.31 | (20/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Seid lieb zueinander ...
und habt ein Auge auf die vielen schönen Dinge um euch herum, ... und hofft, dass uns das niemals jemand kaputt macht ... :-)


Sunny macht ein kleines
P ä u s c h e n :-)))))))
P ä u s c h e n :-)))))))Waldameise 30.07.2006, 21.12 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Sommererinnerungen
Manchmal suche ich nach Jahren Plätze und Orte auf, mit denen ich schönste Erinnerungen verbinde. Ganz einfach, weil ich immer wieder daran denken muss, wie glücklich ich an jenem Ort war, welch schöne Zeit ich dort verbracht habe. Der Wunsch, dort noch einmal zu sein und wie damals zu fühlen, wird manchmal so groß, dass ich ihm nachgebe, soweit es halt möglich ist.
Doch nicht selten führt das zu Enttäuschungen und der Feststellung, dass man die unvergesslichen, schönen Stunden von einst nicht wiederholen oder gar aufleben lassen kann. Im Gegenteil. Wie sehnte ich mich danach, noch einmal an den Stadtrand meiner alten Heimat zu fahren, um an den Gärten vorbeizulaufen, in denen ich einst so viele frohe Stunden verlebte, bis die 8 Familien dieser Gartengemeinschaft ihr kleines privates Glück wegen Eigenbedarfs aufgeben mussten. Fast 30 Jahre ist das her.
Was war aus dem Grundstück geworden? Was aus der riesigen Wiese, auf der ich so oft lag und gen Himmel schaute, bis sich meine Gedanken in den Wolken verfingen, ... was aus der staubigen Landstraße, die ich so oft entlang bummelte, weil ihr Weg in den schönsten Gärten endete ... ???
Ich weiß nicht, was passiert war. Jenes Grundstück sah nun verkommen aus, zugewuchert mit Unkraut, mittendrin ein lebloser Betonklotz, an dessen Fenster graue Gardinen hingen. Die Straße davor asphaltiert, und wo einst Wildblumen blühten, stehen nun weitere Betonklotze. Ein Bild des Jammers.
Hier gibt es sicher keine Fröhlichkeit mehr, wie sie einst durch die Gärten zog, wie ich sie immer noch höre und sehe. Kein freundlicher Plausch am Zaun, keine blühenden Blumen, keine schattenspendenden Bäume, an denen schwer das reife Obst hing ... das Sommerlächeln meiner Kindheit, es war verschwunden.
Das war leider nicht die einzige Begegnung mit der Vergangenheit, die mir bewusst machte, dass es besser ist, manches so in Erinnerung zu behalten, wie ich es damals erlebt habe.
Wie diese, könnte ich noch viele Geschichten erzählen. Vom alten Haus meiner Großeltern z.B. ... meiner alten Schule, ja selbst ein alter Campingplatz am Meer in Südfrankreich ist dabei, an dem wir einen so schönen Campingurlaub erlebt hatten, als unsere Kinder noch klein waren.
Nach Jahren suchten wir ihn nochmal auf. Doch auch er war mittlerweile herunter gekommen, die einst großzügigen Parzellen waren minimiert und am Strand gab es auch Abgrenzungen. Große schwarze Felsblöcke zur rechten und zur linken. Es war einfach nur traurig.
Seh ich die Vergangenheit manchmal zu verklärt oder hat sich mein Wahrnehmungsvermögen verändert? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es sicher nicht nur ein Gefühl ist, dass sich unser Lebensraum mehr und mehr einschränkt, ... und wie froh ich nicht zuletzt deshalb bin, schöne Erinnerungen zu haben und dass man die Bilder im Kopf gottseidank nicht zubetonieren kann ...
Doch nicht selten führt das zu Enttäuschungen und der Feststellung, dass man die unvergesslichen, schönen Stunden von einst nicht wiederholen oder gar aufleben lassen kann. Im Gegenteil. Wie sehnte ich mich danach, noch einmal an den Stadtrand meiner alten Heimat zu fahren, um an den Gärten vorbeizulaufen, in denen ich einst so viele frohe Stunden verlebte, bis die 8 Familien dieser Gartengemeinschaft ihr kleines privates Glück wegen Eigenbedarfs aufgeben mussten. Fast 30 Jahre ist das her.
Was war aus dem Grundstück geworden? Was aus der riesigen Wiese, auf der ich so oft lag und gen Himmel schaute, bis sich meine Gedanken in den Wolken verfingen, ... was aus der staubigen Landstraße, die ich so oft entlang bummelte, weil ihr Weg in den schönsten Gärten endete ... ???
Ich weiß nicht, was passiert war. Jenes Grundstück sah nun verkommen aus, zugewuchert mit Unkraut, mittendrin ein lebloser Betonklotz, an dessen Fenster graue Gardinen hingen. Die Straße davor asphaltiert, und wo einst Wildblumen blühten, stehen nun weitere Betonklotze. Ein Bild des Jammers.
Hier gibt es sicher keine Fröhlichkeit mehr, wie sie einst durch die Gärten zog, wie ich sie immer noch höre und sehe. Kein freundlicher Plausch am Zaun, keine blühenden Blumen, keine schattenspendenden Bäume, an denen schwer das reife Obst hing ... das Sommerlächeln meiner Kindheit, es war verschwunden.
Das war leider nicht die einzige Begegnung mit der Vergangenheit, die mir bewusst machte, dass es besser ist, manches so in Erinnerung zu behalten, wie ich es damals erlebt habe.
Wie diese, könnte ich noch viele Geschichten erzählen. Vom alten Haus meiner Großeltern z.B. ... meiner alten Schule, ja selbst ein alter Campingplatz am Meer in Südfrankreich ist dabei, an dem wir einen so schönen Campingurlaub erlebt hatten, als unsere Kinder noch klein waren.
Nach Jahren suchten wir ihn nochmal auf. Doch auch er war mittlerweile herunter gekommen, die einst großzügigen Parzellen waren minimiert und am Strand gab es auch Abgrenzungen. Große schwarze Felsblöcke zur rechten und zur linken. Es war einfach nur traurig.
Seh ich die Vergangenheit manchmal zu verklärt oder hat sich mein Wahrnehmungsvermögen verändert? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es sicher nicht nur ein Gefühl ist, dass sich unser Lebensraum mehr und mehr einschränkt, ... und wie froh ich nicht zuletzt deshalb bin, schöne Erinnerungen zu haben und dass man die Bilder im Kopf gottseidank nicht zubetonieren kann ...
Waldameise 30.07.2006, 12.44 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
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Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann. ---------------------------

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
Auch hier lese ich gern ...
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