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Liebe Besucher,
hier findet Ihr
meine Fotos,
Erzählungen,
Gedichte und
Geschichten
über meine
Begegnungen
in der Natur ...
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Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Gelebtes
Während draußen der Sturm tobt ...
und dabei Geräusche von sich gibt, dass man meinen könnte, die Bahnlinie ginge an unserem Haus vorbei und ständig rausche ein Schnellzug durch, möchte ich euch kurz noch von unserem 1. Advent berichten ...

Ruhig und gemütlich hatten es eigentlich nur unsere vierbeinigen Mitbewohner ...

... während im Wohnzimmer letzte Vorbereitungen für den großen Moment getroffen wurden ...



... das Transportieren unserer Bücher vom Verschlag in den Bücherschrank.
Was ihr hier seht, sind die Zwischenböden und Leisten, die vorher noch angebracht wurden.
Und seit ca. 8 Stunden ist es nun soweit. Treppauf treppab mit Wäschekorb und Armen voll Büchern. Und nun spür ich meine Arme nicht mehr. Aber das ist sowas von egal.
Fast 20 Jahre haben wir auf diesen Moment gewartet. Ja, glaubt es nur. Ich weiß, das ist sicher einmalig. Aber als unsere Kinder noch klein waren, hatten wir für ein Wohnzimmer keinen Platz. Jeder sollte ein eigenes Kinderzimmer haben. Seit 20 Jahren werkeln und bauen wir an unserem alten Häuschen und sind noch laaange nicht fertig. So mancher wird sich schon die Nase gerümpft haben, aber aus den Ärmeln können wir die Kohle auch nicht schütteln und den Jackpot haben wir auch nicht geknackt.
Aber wir haben nun ein Wohnzimmer MIT dem langersehnten Bücherschrank für unsere zahlreichen Bücher. Es ist so unbeschreiblich toll ... ich kann es nicht in Worte fassen, ich könnt`die ganze Welt ...
... grad !!! Morgen gibts mehr Fotos vom Schrank MIT den eingeräumten Büchern, wenn ihr mögt. Aber erstmal sag` ich gute Nacht oder einen guten Start in die neue Woche und lasst euch nicht wegwedeln da draußen ...

Ruhig und gemütlich hatten es eigentlich nur unsere vierbeinigen Mitbewohner ...

... während im Wohnzimmer letzte Vorbereitungen für den großen Moment getroffen wurden ...



... das Transportieren unserer Bücher vom Verschlag in den Bücherschrank.
Was ihr hier seht, sind die Zwischenböden und Leisten, die vorher noch angebracht wurden.
Und seit ca. 8 Stunden ist es nun soweit. Treppauf treppab mit Wäschekorb und Armen voll Büchern. Und nun spür ich meine Arme nicht mehr. Aber das ist sowas von egal.
Fast 20 Jahre haben wir auf diesen Moment gewartet. Ja, glaubt es nur. Ich weiß, das ist sicher einmalig. Aber als unsere Kinder noch klein waren, hatten wir für ein Wohnzimmer keinen Platz. Jeder sollte ein eigenes Kinderzimmer haben. Seit 20 Jahren werkeln und bauen wir an unserem alten Häuschen und sind noch laaange nicht fertig. So mancher wird sich schon die Nase gerümpft haben, aber aus den Ärmeln können wir die Kohle auch nicht schütteln und den Jackpot haben wir auch nicht geknackt.
Aber wir haben nun ein Wohnzimmer MIT dem langersehnten Bücherschrank für unsere zahlreichen Bücher. Es ist so unbeschreiblich toll ... ich kann es nicht in Worte fassen, ich könnt`die ganze Welt ...
... grad !!! Morgen gibts mehr Fotos vom Schrank MIT den eingeräumten Büchern, wenn ihr mögt. Aber erstmal sag` ich gute Nacht oder einen guten Start in die neue Woche und lasst euch nicht wegwedeln da draußen ...Waldameise 02.12.2007, 22.20 | (8/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Mein Kopf kündigt ihn schon an ...
den Wetterumschwung, der nun einsetzen soll. Mild soll es werden, dazu ne Menge Regen fallen und vorallem Sturm steht auf dem Programm der kommenden Tage.
Nicht nur aus diesen Gründen haben wir unseren Plan verworfen, über das erste Adventswochenende zu meinen Eltern zu fahren. Kommende Woche hab ich Urlaub, da passt es dann sicher auch besser.
Die Pause wird mir gut tun. Die letzten Wochen haben mich total geschlaucht. Nun hab ich mir vorgenommen, ein paar Tage für Gemütlichkeit zu sorgen. Plätzchen und Kuchen backen und viel viel Lichteln ...

Nicht nur aus diesen Gründen haben wir unseren Plan verworfen, über das erste Adventswochenende zu meinen Eltern zu fahren. Kommende Woche hab ich Urlaub, da passt es dann sicher auch besser.
Die Pause wird mir gut tun. Die letzten Wochen haben mich total geschlaucht. Nun hab ich mir vorgenommen, ein paar Tage für Gemütlichkeit zu sorgen. Plätzchen und Kuchen backen und viel viel Lichteln ...

Das Foto ist nicht besonders toll geworden, ich weiß. Deshalb hier ein altes vom meinem Lieblingsschwibbogen ...


... der wieder auf seinem Stammplatz steht. Ich mag dieses sanfte Licht am Abend und die ganze Atmosphäre. Wenn sich die Katzen vor dem Kamin räkeln, das Holz leise knistert und an den Wänden die Lichter der flackernden Kerzen tanzen ... das ist sooo gemütlich. Auf dem Sofa sitzen ... mit dem Gartenbuch in der Hand vom nächsten Frühjahr träumen ... so kann ichs aushalten. Dann kann mir der Trubel "da draußen" gestohlen bleiben.
Euch allen wünsche ich ein gemütliches, kerzenlichtumschimmerndes schönes 1. Adventswochenende ...

Euch allen wünsche ich ein gemütliches, kerzenlichtumschimmerndes schönes 1. Adventswochenende ...

Waldameise 30.11.2007, 13.07 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Eigentlich hätte ich soooviel ...
zu erzählen, würde ich zuuu gern über dies und jenes mit euch plaudern, was mich die letzten Wochen beschäftigt hat, aber ihr kennt ja die Geschichte mit den Prios. Deshalb muss ich mich leider auch heute kurz fassen.
Ich hatte heute frei und ... puuh ... war das nötig. So vieles war zu tun und konnte ich nun endlich erledigen. Tat das gut. Jetzt fühle ich mich wohler. Vielleicht kommt jetzt auch ein wenig innere Ruhe zurück. Weiß auch nicht, ich bin seit Tagen innerlich so aufgewühlt, als hätte ich früh und nachmittags ne Kanne zu schwarzen Tee in mich reinfliessen lassen oder so. Dazu die Alpträume ...
Apropos ... warum träumt man ca. 30 Jahre lang in regelmäßigen Abständen, dass man zu spät zur Schule kommt??? Entweder auf dem Weg zur Schule fällt mir plötzlich auf, dass ich noch den Schlafanzug oder die Hausschuhe anhabe, oder aber ich bin noch zuhause und der Blick auf die Uhr sagt mir bedrohlich, dass in fünf Minuten der Unterricht beginnt.
Und nun kommt das typische für mich ... das versetzt mich in totale Panik. Wie komm ich auf schnellstem Weg zur Schule, finde ich das Klassenzimmer, in dem wir heute die erste Stunde haben, welche Hefte muss ich mitnehmen, schreiben wir heute einen Test ... ??? Hilfeeee ...
Neulich träumte ich das wieder und hielt in meiner Verzweiflung ein Auto an. Als ich in dem Teil saß, bekam ich plötzlich keine Luft mehr. Ich musste mich entscheiden zwischen dem Erstickungstod oder dem Zuspätkommen. Alptraum pur ... tränenüberströmt bin ich aufgewacht. Das ist doch total bekloppt. Und so tut auch mein Herz seit Tagen ... schlagen wie blöd. Es nervt ... ich will Ruuuhe.
Ich bin überhaupt ein wenig fehlgesteuert, glaube ich, nehm mir alles viel zu sehr zu Herzen. Kann nicht filtern, wie Ocean sagen würde. Lass negatives und selbst positives zu sehr an mich heran. Himmelhochjauchzend Zutodebetrübt sozusagen.
Einen Grund für mein Herzklopfen ist die nicht zu beschreibende Freude, dass ich endlich endlich ... dass WIR endlich ein komplettes Wohnzimmer bekommen. Nach 20 Jahren wohnzimmerfreiem Leben ist es endlich soweit. Mein Mann bastelt grad an den Bücherschränken. Ich sag euch, wenn ich die mal füllen kann, was noch vor Weihnachten geschehen soll, dann flipp ich aus.
Ich lass euch mal spickeln ...


Ich hatte heute frei und ... puuh ... war das nötig. So vieles war zu tun und konnte ich nun endlich erledigen. Tat das gut. Jetzt fühle ich mich wohler. Vielleicht kommt jetzt auch ein wenig innere Ruhe zurück. Weiß auch nicht, ich bin seit Tagen innerlich so aufgewühlt, als hätte ich früh und nachmittags ne Kanne zu schwarzen Tee in mich reinfliessen lassen oder so. Dazu die Alpträume ...
Apropos ... warum träumt man ca. 30 Jahre lang in regelmäßigen Abständen, dass man zu spät zur Schule kommt??? Entweder auf dem Weg zur Schule fällt mir plötzlich auf, dass ich noch den Schlafanzug oder die Hausschuhe anhabe, oder aber ich bin noch zuhause und der Blick auf die Uhr sagt mir bedrohlich, dass in fünf Minuten der Unterricht beginnt.
Und nun kommt das typische für mich ... das versetzt mich in totale Panik. Wie komm ich auf schnellstem Weg zur Schule, finde ich das Klassenzimmer, in dem wir heute die erste Stunde haben, welche Hefte muss ich mitnehmen, schreiben wir heute einen Test ... ??? Hilfeeee ...
Neulich träumte ich das wieder und hielt in meiner Verzweiflung ein Auto an. Als ich in dem Teil saß, bekam ich plötzlich keine Luft mehr. Ich musste mich entscheiden zwischen dem Erstickungstod oder dem Zuspätkommen. Alptraum pur ... tränenüberströmt bin ich aufgewacht. Das ist doch total bekloppt. Und so tut auch mein Herz seit Tagen ... schlagen wie blöd. Es nervt ... ich will Ruuuhe.
Ich bin überhaupt ein wenig fehlgesteuert, glaube ich, nehm mir alles viel zu sehr zu Herzen. Kann nicht filtern, wie Ocean sagen würde. Lass negatives und selbst positives zu sehr an mich heran. Himmelhochjauchzend Zutodebetrübt sozusagen.
Einen Grund für mein Herzklopfen ist die nicht zu beschreibende Freude, dass ich endlich endlich ... dass WIR endlich ein komplettes Wohnzimmer bekommen. Nach 20 Jahren wohnzimmerfreiem Leben ist es endlich soweit. Mein Mann bastelt grad an den Bücherschränken. Ich sag euch, wenn ich die mal füllen kann, was noch vor Weihnachten geschehen soll, dann flipp ich aus.
Ich lass euch mal spickeln ...


Der untere ist der Schrank, in den mal der Fernseher kommen soll. Dafür das Kabel für die Anschlüsse. Zudem fehlen noch die Böden und Schranktüren. Endlich wird es wohnlich. Ich freu mich so so sehr. Ein paar Details fehlen auch noch, Lampen und ein kleiner Teppich, aber das wird auch irgendwann.
Ach, ich würde so gern noch ein Weilchen weiterplaudern, aber ich muss erstmal Schluss machen und in die Küche eilen, Kartoffeln schälen. Heute Abend schau ich dann noch bei euch vorbei ... bis dann winke-winke ...
Ach, ich würde so gern noch ein Weilchen weiterplaudern, aber ich muss erstmal Schluss machen und in die Küche eilen, Kartoffeln schälen. Heute Abend schau ich dann noch bei euch vorbei ... bis dann winke-winke ...
Waldameise 26.11.2007, 16.23 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Mal wieder danken ...
möchte ich all meinen lieben Lesern für ihre lieben Kommentare, Anregungen, Erzählungen oder einfach nur lieben Gedanken und Zeilen, die sie hier zurücklassen ...
Danke
schön !!!
Ein Rätsel habe ich noch für euch. Was könnte das hier sein ...

... ein Körbchen mit einem Muff ... einer kleinen Felldecke ... ??? ... neee ...


Abschiedshauch durchweht die Lüfte,
Für alle, die sich für das Schupfnudelauflaufrezept interessieren, kommen hier Zutaten und Backanleitung:
Ihr benötigt dafür 2 Päckchen Schupfnudeln à 500 g, 500 g gemischtes Hack, 200 g Schmierkäse, 100 g Reibekäse, 1 große Stange Lauch (ca. 300 g), einen halben TL Majoran und Gemüsebrühe und einen halben Liter Wasser.
Zunächst werden die Schupfnudeln in Öl ca. 5 Minuten angebraten, dann zur Seite gestellt. Danach Hack anbraten, den in Scheiben geschnittenen Lauch zugeben und kurz mitbraten. Auf diese Masse gebt ihr den halben Liter Wasser, die Gemüsebrühe, Cayennepfeffer, Salz und Majoran. Danach den Schmierkäse zugeben und alles ca. fünf Minuten einkochen lassen. Das Ganze in eine gefettete Auflaufform, mit dem Reibekäse bestreuen und bei ca. 200 Grad ca. 20 Minuten backen.
Bon Appètit !
Ihr benötigt dafür 2 Päckchen Schupfnudeln à 500 g, 500 g gemischtes Hack, 200 g Schmierkäse, 100 g Reibekäse, 1 große Stange Lauch (ca. 300 g), einen halben TL Majoran und Gemüsebrühe und einen halben Liter Wasser.
Zunächst werden die Schupfnudeln in Öl ca. 5 Minuten angebraten, dann zur Seite gestellt. Danach Hack anbraten, den in Scheiben geschnittenen Lauch zugeben und kurz mitbraten. Auf diese Masse gebt ihr den halben Liter Wasser, die Gemüsebrühe, Cayennepfeffer, Salz und Majoran. Danach den Schmierkäse zugeben und alles ca. fünf Minuten einkochen lassen. Das Ganze in eine gefettete Auflaufform, mit dem Reibekäse bestreuen und bei ca. 200 Grad ca. 20 Minuten backen.
Zur Zeit träume ich wiedermal total wirres Zeugs. In eine andere Abteilung bin ich versetzt worden. Die Kolleginnen dort beäugten mich mit Argusaugen und liessen mich absichtlich ins Messer laufen, zeigten mir die falschen Unterlagen oder verlangten Dinge, die ich noch nicht wissen konnte. Das Verrückteste aber war ... ich sollte auf einem uralten verrosteten ehemals weißen (man konnte es an einigen Stellen noch erahnen) Moped durchs Gebäude fahren, weil es zu Fuß zu lange dauern würde und wir Arbeitszeit einsparen müssten.
Szzzz ... das kommt davon, wenn man zu lange frei hat.
Ein Rätsel habe ich noch für euch. Was könnte das hier sein ...

... ein Körbchen mit einem Muff ... einer kleinen Felldecke ... ??? ... neee ...

... ha, was blitzt denn da hervor ... am Ende gar ein Katzenohr ???
Richtig, es ist das Kätzchen meiner Tochter, die kleine Lissi, die sich in das kleine Körbchen gezwängt hat.
Richtig, es ist das Kätzchen meiner Tochter, die kleine Lissi, die sich in das kleine Körbchen gezwängt hat.

Morgen werde ich die restlichen Wintervorbereitungs-Arbeiten im Garten verrichten. Nur die Kübel am Hauseingang lass ich so lange stehen, bis die Blüten verwelkt sind. Der Ahorn hat nun alle Blätter verloren. Ein wenig Traurigkeit macht sich schon breit. Auch, dass es jetzt wieder so zeitig dunkel wird, ist schon blöd.
Aber wie heißt es so schön, das nächste Frühjahr kommt bestimmt. Und bis dahin machen wir es uns halt am Abend daheim gemütlich ... bei Kerzenlicht und Tee.
Auf den Martinsumzug mit den Kleinen nächstes Wochenende freue ich mich schon sehr. Da werde ich sicher Fotos schießen und euch ein paar mitbringen.
Bis dahin wird es hier allerdings vermutlich ruhig bleiben. Wie gesagt, mein Urlaub ist nun zuende und andere neue Aufgaben warten ebenfalls auf mich.

Aber wie heißt es so schön, das nächste Frühjahr kommt bestimmt. Und bis dahin machen wir es uns halt am Abend daheim gemütlich ... bei Kerzenlicht und Tee.
Auf den Martinsumzug mit den Kleinen nächstes Wochenende freue ich mich schon sehr. Da werde ich sicher Fotos schießen und euch ein paar mitbringen.
Bis dahin wird es hier allerdings vermutlich ruhig bleiben. Wie gesagt, mein Urlaub ist nun zuende und andere neue Aufgaben warten ebenfalls auf mich.
Ich wünsche euch erstmal ein gemütliches,
erholsames Wochenende
und eine schöne Zeit bis zum Wiederlesen ...
winke ;-)
erholsames Wochenende
und eine schöne Zeit bis zum Wiederlesen ...
winke ;-)

Abschiedshauch durchweht die Lüfte,
Letzte Farben, letzte Düfte,
Und ein letzter holder Klang.
Wo sind jene schönen Tage,
Da aus jedem Blütenhage
Tönte Nachtigallensang?
(Heinrich Seidel)


Und ein letzter holder Klang.
Wo sind jene schönen Tage,
Da aus jedem Blütenhage
Tönte Nachtigallensang?
(Heinrich Seidel)


Waldameise 02.11.2007, 17.29 | (15/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Fast hätte ich ...
meine Sonnenbrille gebraucht heute morgen. Nach fast zwei Wochen hatte sie es endlich mal wieder geschafft, auch zu unserem Dorf durchzudringen. Welch ein Licht ... und wie schön sahen die letzten Ahornblätter aus, die sich tapfer gegen den Abnablungsprozess wehren ...

Ach ja, das nennt man also goldenen Oktober. Hoffentlich bleibt er uns nun ein Weilchen erhalten, auch wenn es dann ein goldener November heißen muss.
In die Werkstatt muss ich heute nicht, worüber ich nicht allzu traurig bin. Seit gestern kann ich nur noch krächzen und werde von heftigen Niesattacken geschüttelt. Immer wieder möchte ich es unterdrücken, aber es kommt mit so einer Kraft, dass ich manchmal das Gefühl habe, jeden Moment kommt der Brustkorb geflogen.
Es nervt ohne Ende und an Schlaf war letzte Nacht nicht zu denken. Mir macht die trockene Luft zu schaffen. Hier kam gestern wieder nichts runter. Die Donau ist schon ganz niedrig und die einzige Pfütze, die es noch gibt, ist die in unserer Vogeltränke.
Heute kam ein liebes Brieflein von meiner Mom. Ab und an legt sie ein paar alte Fotos bei. Obwohl ich die meisten schon kenne, freue ich mich jedesmal ganz sehr darüber. Auch, wenn sie über ihre Kindheit erzählt. Sie schreibt von der eisigen Wohnung, die im Winter oft so auskühlte, dass das Wasser in der Waschschüssel gefror. Auch auf dem Wäscheboden war es so eisig, dass man die nasse Wäsche in die Ecke stellen konnte, weil sie steif wie ein Brett war.
Meistens war nur ein Raum beheizt, in dem sich dann alle trafen, die Mütter eine Handarbeit verrichteten und die Kinder Onkel Karls Schauergeschichten lauschten. Da wär ich gern mal dabei gewesen.
Dieses Foto lag heute bei ...

Vermutlich lebt keines dieser "Kinder" mehr. Sie schauen recht ernst drein. Vermutlich war der Fotograf sehr streng und hatte so seine Probleme, alle nach seiner Vorstellung in die richtige Position zu bekommen und zum richtigen Zeitpunkt abzudrücken. Was hätte der wohl für eine Digi gegeben ... lach.
Und doch wüsste ich zu gern ein wenig mehr über diese Kinder, wie ihr Leben verlaufen ist, wo es sie hinverschlagen hat etc. etc. ...
Der kleine Trotzkopf hier ...


Ach ja, das nennt man also goldenen Oktober. Hoffentlich bleibt er uns nun ein Weilchen erhalten, auch wenn es dann ein goldener November heißen muss.
In die Werkstatt muss ich heute nicht, worüber ich nicht allzu traurig bin. Seit gestern kann ich nur noch krächzen und werde von heftigen Niesattacken geschüttelt. Immer wieder möchte ich es unterdrücken, aber es kommt mit so einer Kraft, dass ich manchmal das Gefühl habe, jeden Moment kommt der Brustkorb geflogen. Es nervt ohne Ende und an Schlaf war letzte Nacht nicht zu denken. Mir macht die trockene Luft zu schaffen. Hier kam gestern wieder nichts runter. Die Donau ist schon ganz niedrig und die einzige Pfütze, die es noch gibt, ist die in unserer Vogeltränke.
Heute kam ein liebes Brieflein von meiner Mom. Ab und an legt sie ein paar alte Fotos bei. Obwohl ich die meisten schon kenne, freue ich mich jedesmal ganz sehr darüber. Auch, wenn sie über ihre Kindheit erzählt. Sie schreibt von der eisigen Wohnung, die im Winter oft so auskühlte, dass das Wasser in der Waschschüssel gefror. Auch auf dem Wäscheboden war es so eisig, dass man die nasse Wäsche in die Ecke stellen konnte, weil sie steif wie ein Brett war.
Meistens war nur ein Raum beheizt, in dem sich dann alle trafen, die Mütter eine Handarbeit verrichteten und die Kinder Onkel Karls Schauergeschichten lauschten. Da wär ich gern mal dabei gewesen.
Dieses Foto lag heute bei ...

Vermutlich lebt keines dieser "Kinder" mehr. Sie schauen recht ernst drein. Vermutlich war der Fotograf sehr streng und hatte so seine Probleme, alle nach seiner Vorstellung in die richtige Position zu bekommen und zum richtigen Zeitpunkt abzudrücken. Was hätte der wohl für eine Digi gegeben ... lach.
Und doch wüsste ich zu gern ein wenig mehr über diese Kinder, wie ihr Leben verlaufen ist, wo es sie hinverschlagen hat etc. etc. ...
Der kleine Trotzkopf hier ...

ist meine Großmutter mütterlicherseits. Also nicht die "Pilzkennerin". Meine Oma Dora wohnte wie wir in der Stadt. Sie machte den besten Kartoffelsalat der Welt.
Apropos ... ich sollte wohl auch langsam mal an die Zubereitung des Essens denken. Ich möchte heute was neues ausprobieren. Schupfnudelauflauf ... mit Lauch, Hack und Schmelzkäse. Bin gespannt.
Euch wünsche ich einen sonnigen, unbeschwerten Feiertag :-)

Apropos ... ich sollte wohl auch langsam mal an die Zubereitung des Essens denken. Ich möchte heute was neues ausprobieren. Schupfnudelauflauf ... mit Lauch, Hack und Schmelzkäse. Bin gespannt.
Euch wünsche ich einen sonnigen, unbeschwerten Feiertag :-)

Waldameise 31.10.2007, 12.50 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Fast kann ich ...
die Tropfen zählen, die vom Himmel fallen. Woche für Woche werden Regenfälle angekündigt. Die gibt es ohne Zweifel, nur nicht hier. Alles ist total ausgetrocknet, bis auf die oberflächliche Nebelnässe, und auch heute wird es vermutlich überall Regen geben, nur nicht bei uns. Irgendwann kommt das alles auf einmal, ich ahne es schon. Aber wen interessiert schon das Wetter, gell? ;-)
Heute Mittag bin ich wieder in der Werkstatt und heute Abend freu ich mich auf diesen Film, der 20.15 Uhr auf Pro 7 läuft.
Dass Evelyn Hamann gestorben ist, hab ich mit großer Trauer vernommen. Ich mochte sie sehr. Nicht nur in ihren Rollen, auch als Mensch. Eine äußerst symphatische Frau, die ganz sicher eine große Lücke hinterlässt.
Heute Mittag bin ich wieder in der Werkstatt und heute Abend freu ich mich auf diesen Film, der 20.15 Uhr auf Pro 7 läuft.
Dass Evelyn Hamann gestorben ist, hab ich mit großer Trauer vernommen. Ich mochte sie sehr. Nicht nur in ihren Rollen, auch als Mensch. Eine äußerst symphatische Frau, die ganz sicher eine große Lücke hinterlässt.
Waldameise 30.10.2007, 09.48 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ach herrjee ...
das ist mir aber jetzt peinlich. Ihr hinterlasst so liebe Zeilen und ich komm` einfach nicht dazu, auch mal bei euch zu lesen. Morgen bin ich nochmal hier, in der Werkstatt ...
... aber dann am Wochenende, ich versprechs, komm ich bei euch vorbei !!!
So, und jetzt hab ich einen Mordshunger ...
Euch allen einen schönen, gemütlichen Abend :-)
... aber dann am Wochenende, ich versprechs, komm ich bei euch vorbei !!!
So, und jetzt hab ich einen Mordshunger ...
Euch allen einen schönen, gemütlichen Abend :-)
Waldameise 25.10.2007, 20.03 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Nun will ich aber noch gaaanz schnell ...
einen neuen Eintrag machen, sonst glaubt ihr am Ende, wir hätten immer noch Schnee. Nein, das ist Schnee von gestern ... der Schnee von vorgestern. Er war gottseidank eh gleich wieder weggetaut. Dennoch ist es saukalt, den ganzen Tag trüb und eiswindig.
Irgendwie scheint es schon eeewig her zu sein, dass ich solche Fotos schießen konnte ...

Dabei ist das grad mal ne Woche her. Aber da wir im April Sommer, im August Frühling und im September Herbst hatten, kommt jetzt vielleicht der Winter und im Dezember wieder der Frühling. Na, so ungefähr wirds schon werden.

Leider hab ich im Moment keine Zeit für eine Blogrunde. Vielleicht ja morgen oder Donnerstagabend. Dafür hab ich euch aus meinen Archiven noch was zum lachen mitgebracht:
Eine Frau zu ihrem Mann:
"Liebling, morgen verreise ich für eine Woche zu meiner Mutter. Kann ich noch irgend etwas für dich tun? "
- " Nein, danke, das genügt."

Winke und seid lieb zu Euch :-)
Irgendwie scheint es schon eeewig her zu sein, dass ich solche Fotos schießen konnte ...

Dabei ist das grad mal ne Woche her. Aber da wir im April Sommer, im August Frühling und im September Herbst hatten, kommt jetzt vielleicht der Winter und im Dezember wieder der Frühling. Na, so ungefähr wirds schon werden.

Leider hab ich im Moment keine Zeit für eine Blogrunde. Vielleicht ja morgen oder Donnerstagabend. Dafür hab ich euch aus meinen Archiven noch was zum lachen mitgebracht:
Eine Frau zu ihrem Mann:
"Liebling, morgen verreise ich für eine Woche zu meiner Mutter. Kann ich noch irgend etwas für dich tun? "
- " Nein, danke, das genügt."

Winke und seid lieb zu Euch :-)
Waldameise 23.10.2007, 19.38 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Hände weg ...
von schwarzem Tee ... hätte ich mir gestern Abend sagen sollen. Aber die Idee schien so verlockend ...
Wie immer kam mein fleißiger Mann erst nach Hause, als draußen längst die Bordsteine nach oben geklappt waren und sich andere Männer über die Niederlage in München bereits vor Enttäuschung in den Allerwertesten bissen.
Der Herbststurm pfiff ums Haus und ich wollte wenigstens noch ein klein wenig Atmosphäre schaffen, stellte ein paar Kekse auf den Tisch und kochte uns einen schönen kräftigen Ceylon.
Später stellte sich heraus, dass er für diese Zeit wohl zu kräftig war.
Als ich die Kirchturmuhr Mitternacht schlagen hörte, dachte ich mir noch nichts dabei. Ich nahm meinen mp3-Player und hörte noch ein wenig Radio.
Als ich dann so gegen 3.00 Uhr merkte, dass die Nachrichtensprecherin den Meldungen von 2.00 Uhr nichts hinzuzufügen hatte, war mir klar: Ich hätte keinen schwarzen Tee vor dem Zubettgehen trinken sollen.
Gegen 4.00 Uhr trat eine gewisse Müdigkeit ein, die mir jäh wieder entrissen wurde, als es einer zu eilig hatte, von der Nachtschicht nach Hause zu kommen. Vermutlich wiegte er sich in Sicherheit - vielleicht war es ja seine Hausstrecke - und drückte ein wenig heftiger auf die Tube.
Dumm gelaufen, denn seit zwei Tagen steht hier an der Strecke ein Umleitungsschild. Heute morgen stand es nicht mehr. Es lag da, verbogen und seinem Zwecke nicht mehr nutzbar.
Gegen 5.00 Uhr muss es gewesen sein, als ich träumte, wie ich durchs Haus wandelte und verzweifelt das Plumpsklo suchte. (Meine Oma hatte früher so eins und ich wohnte eine zeitlang ebenfalls in so einem alten Gemäuer.)
Ich hab also tatsächlich irgendwann noch geschlafen letzte Nacht ... zumindest so lange, bis ich wach wurde, weil meine Blase drückte ;-)))

Wie immer kam mein fleißiger Mann erst nach Hause, als draußen längst die Bordsteine nach oben geklappt waren und sich andere Männer über die Niederlage in München bereits vor Enttäuschung in den Allerwertesten bissen.
Der Herbststurm pfiff ums Haus und ich wollte wenigstens noch ein klein wenig Atmosphäre schaffen, stellte ein paar Kekse auf den Tisch und kochte uns einen schönen kräftigen Ceylon.
Später stellte sich heraus, dass er für diese Zeit wohl zu kräftig war.
Als ich die Kirchturmuhr Mitternacht schlagen hörte, dachte ich mir noch nichts dabei. Ich nahm meinen mp3-Player und hörte noch ein wenig Radio.
Als ich dann so gegen 3.00 Uhr merkte, dass die Nachrichtensprecherin den Meldungen von 2.00 Uhr nichts hinzuzufügen hatte, war mir klar: Ich hätte keinen schwarzen Tee vor dem Zubettgehen trinken sollen.
Gegen 4.00 Uhr trat eine gewisse Müdigkeit ein, die mir jäh wieder entrissen wurde, als es einer zu eilig hatte, von der Nachtschicht nach Hause zu kommen. Vermutlich wiegte er sich in Sicherheit - vielleicht war es ja seine Hausstrecke - und drückte ein wenig heftiger auf die Tube.
Dumm gelaufen, denn seit zwei Tagen steht hier an der Strecke ein Umleitungsschild. Heute morgen stand es nicht mehr. Es lag da, verbogen und seinem Zwecke nicht mehr nutzbar.
Gegen 5.00 Uhr muss es gewesen sein, als ich träumte, wie ich durchs Haus wandelte und verzweifelt das Plumpsklo suchte. (Meine Oma hatte früher so eins und ich wohnte eine zeitlang ebenfalls in so einem alten Gemäuer.)
Ich hab also tatsächlich irgendwann noch geschlafen letzte Nacht ... zumindest so lange, bis ich wach wurde, weil meine Blase drückte ;-)))

Waldameise 18.10.2007, 15.05 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Paradiesische Zeiten ...
stehen bevor, wenn ichs recht bedenke.
Strom und Heizung wird noch teurer. Macht nichts, dann zieh ich mir eine dicke Strumpfhose und einen baumwollenes Hemdchen drunter und gescheites Strickzeug drüber. Außerdem fördert das die Abhärtung des Körpers. Das kann nur gesund sein.
Fleisch, Wurst, Süßigkeiten etc. wird teurer. Ist eh total ungesund. Macht also nichts, gibts nur noch Gemüse und Wasser. Ich werde vor Gesundheit nur so strotzen.
Das Auto wird verkauft. Wozu hat man zwei Beine. Laufen ist viel gesünder.
Ich werde so gesund sein, dass ich mir auch keine Gedanken mehr machen muss, wie ich die teuren Medikamente und Arztkosten bezahlen soll ...

Strom und Heizung wird noch teurer. Macht nichts, dann zieh ich mir eine dicke Strumpfhose und einen baumwollenes Hemdchen drunter und gescheites Strickzeug drüber. Außerdem fördert das die Abhärtung des Körpers. Das kann nur gesund sein.
Fleisch, Wurst, Süßigkeiten etc. wird teurer. Ist eh total ungesund. Macht also nichts, gibts nur noch Gemüse und Wasser. Ich werde vor Gesundheit nur so strotzen.
Das Auto wird verkauft. Wozu hat man zwei Beine. Laufen ist viel gesünder.
Ich werde so gesund sein, dass ich mir auch keine Gedanken mehr machen muss, wie ich die teuren Medikamente und Arztkosten bezahlen soll ...

Waldameise 16.10.2007, 14.55 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
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Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann. ---------------------------

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
Auch hier lese ich gern ...
- Bea - Gedankensprudler
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