Waldameise
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     Alles ist Mitteilung
     in der Natur
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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Blogeinträge (themensortiert)

    Thema: Gelebtes

    Kleine Pause

    Waldameise 19.09.2009, 13.30 | (20/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Schloss Lichtenstein

    (ehemals Burg) und seine Anlage ist so ein Ort, an dem man sich ein stilles Plätzchen - falls vorhanden - suchen und für ein Weilchen niederlassen sollte. Vielleicht mit einem schönen Buch oder auch nur mit sich allein und seinen Gedanken. Ein Platz zum Seele baumeln lassen.



    Die Atmosphäre ist so schön, alles ist liebevoll angelegt, gepflegt und restauriert, dass man sich ein wenig zurückversetzt fühlt in alte Zeiten.



    Aber auch diese ganz besondere Gemeinschaft der historisch anmutenden Mauern und dem überall üppig wachsenden Efeu und anderen Pflanzen und Bäumen ist einfach wundervoll. Ja, genau so, wie man sich ein Märchenschloss vorstellt.



    Besonders beeindruckend ist aber auch die Aussicht, die man von mehreren Stellen aus genießen kann.
    Außerdem begegneten wir auf einem Bänkchen unserer Zukunft. Ein altes Ehepaar, das mit Wanderstöcken und Rucksack ausgerüstet genüsslich ihr Vesper verdrückte. Alles war liebevoll in Brotpapier eingewickelt und in einer Extra-Dose lagen mundgerecht zubereitete Gurkenstückchen als Beilage. Wie ich das mag ... :-)



    Leider ist das Licht um die Mittagszeit etwas ungünstig. So überstrahlt der helle Hintergrund etwas und der Vordergrund wirkt zu dunkel. Aber sicher lag es einfach an der Belichtung. Hab da ein wenig Probleme zugegebenermaßen ;-) Das muss ich noch lernen.

    Waldameise 16.09.2009, 21.52 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Wechselspiel

    Welch schöner Sonntag. Die wunderbare Natur versteht es doch immer wieder, mich in den Arm zu nehmen und zu trösten. Auch wenn ich mich wiederhole, es ist immer wieder schön, es so zu empfinden. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass sich das niemals ändern wird.

    Der Spätsommerwind streichelt meine Wange, die Sonne zwinkert mir zwischen weißen Wölkchen zu. Die langen Äste der alten Eichen demonstrieren ihre Stärke und scheinen mich aufzufordern, mir eine Scheibe von ihnen abzuschneiden, während mich ihre Wurzeln zwingen aufzupassen, dass ich mich nicht in ihnen verfange oder stolpere. Übungen fürs Leben ... jenseits des Waldes. Ich liebe es.

    Unser Ausflug führte uns heute nach Lichtenstein zum gleichnamigen Schloss.



    Tröste dich, die Stunden eilen,
    und was all dich drücken mag,
    Auch das Schlimmste kann nicht weilen,
    und es kommt ein andrer Tag.

    In dem ew'gen Kommen, Schwinden,
    wie der Schmerz liegt auch das Glück,
    Und auch heitre Bilder finden
    ihren Weg zu dir zurück.

    Harre, hoffe. Nicht vergebens
    zählest du der Stunden Schlag:
    Wechsel ist das Los des Lebens,
    und es kommt ein andrer Tag.

    Theodor Fontane


    Ich freue mich sehr, dass euch meine kleine Geschichte von der "Ablöse" des Sommers gefallen hat und danke euch für eure netten Kommentare dazu.

    Der Blick auf die Wetterkarte zeigt, dass sich ein Regenband auf uns zubewegt. Den könnten wir hier dringendst gebrauchen. Ansonsten wünsche ich euch Sonne im Herzen und eine guten Wochenstart ... bis bald ;-)

    Waldameise 13.09.2009, 20.12 | (12/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Hektisch ...

    ging es heute zu. Die Gemüter sind erhitzt. Ein Teil der betroffenen Kollegen hat sich krank gemeldet. Sie hinterlassen Lücken, die andere auffangen müssen. Ich kann nicht mehr darüber schreiben.
    In solchen Situationen war und wär es für mich selbstverständlich, dass ich länger bleibe. Heute bin ich pünktlich gegangen.

    Ich weiß noch nicht, wie ich das alles überstehen soll. Immerhin muss ich bis Ende Februar durchhalten, aufgrund meiner langen Zugehörigkeit und dementsprechender K-frist. Für zwei weitere Schulungen bin ich auch angemeldet. Wenn die Ausgesiebten weg sind, soll ja bekanntlich jeder alles können. Wie gesagt, ich kann leider nicht ins Detail gehen.

    Aber ich möchte euch von ganzem Herzen für all eure tröstenden, verständnisvollen und aufbauenden Worte danken, die ihre Wirkung nicht verfehlt haben. So danke dafür. Ich hoffe auch so sehr, dass es einen Sinn macht, dass es einfach so hatte kommen müssen.

    Noch schwanke ich zwischen Erleichterung und Trauer. Mal schauen, wie es weitergeht ...

    Waldameise 09.09.2009, 16.55 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Seit Tagen ...

    herrscht hier die, vor der schon im Buch der Bücher gewarnt wurde, dass sie kommen würde. Die große Dürre.

    Selbst an den regenreichen Gewittertagen zogen hier die fettesten Wolken einfach weiter. Ihr tiefdunkel-düsteres Blau ... alles nur Flunkerei. Ich hör noch das grollgrummlige Lachen, als der Himmel seine dicken Popel an unsrer Nase entlang führte.

    Nichts, nicht ein Tropfen. Auch heute ... keine Wolke in Sicht.

    Das sollte sich ändern. Just in dem Moment nämlich, als ich mich ganz in meiner Freude suhlte, wieder durchs Fenster nach draußen schauen zu können.

    Aber was solls, so ist das Leben. Es war auch nur ein kurzer heftiger Schauer.



    (noch ein paar Fotos vom zauberhaften Hopfensee ... Seeehnsucht ;-)

    Fragt mich nicht wieso, aber während ich den Schrubber durch die Küche schob, hatte ich plötzlich ein altes Kinderlied im Ohr. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch, der auch in der DDR seine Kindheit verbracht hat.

    Meine Mutti geht zwar schon lange nicht mehr zur Arbeit, aber wenn ich das Lied hör`, seh ich Klein-Sunny im Kittelschürzchen und Puppenbesen ... lach.

    Nun noch der Wochenendeinkauf und dann hinein ... *freu*.

    Euch möchte ich nochmal ganz herzlich für all eure lieben Worte danken. Ihr seid so lieb. Danke für eure Anteilnahme, die mir sehr geholfen hat. Ihr sollt nicht denken, ich sei ein Jammerlappen, aber es tut einfach gut, wenn man sich in "seiner Not" was von der Seele schreiben kann. Danke allen, die das verstehen und immer wieder die richtigen Worte finden.

    Lissy schläft immer noch und interessiert sich nicht für Ahornbäume und die Welt um sich herum. Aber sie hat kein Fieber, zeigt auch sonst keine Anzeichen auf Schmerzen und dergleichen ... und die Handynummer vom TA ist ja in Reichweite. Wir müssen wohl etwas Geduld mit ihr haben.



    Wo auch immer ihr das Wochenende sein werdet, was immer ihr vorhabt ...
    ich wünsche euch von Herzen viel Freude, Spaß und Erholung.




    Waldameise 28.08.2009, 16.17 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Entwarnung

    Ganz lieben Dank fürs Daumen- und Pfotendrücken. Habt ihr die Steine purzeln hören?

    Aber von vorn:
    Begonnen hatte es damit, dass Lissy ihr Verdautes auf ungesunde Weise wieder nach draußen beförderte. Aber da sie soweit agil war und normal gefressen hat, sahen wir noch nichts Bedenkliches darin. Das kommt ja immermal wieder vor und ist kein Grund zur Panik.

    Gestern morgen nun kam sie mit aufgesträubtem Fell und verzog sich sofort in eine Ecke. Den ganzen Tag lag sie dann völlig apathisch da, aber trank ganz normal, wenn wir ihr das Wasser unters Köpfchen stellten, und ging auch nur einmal aufs Klo. Aber als sie dann auch noch die Augen so komisch verdrehte und das Köpfchen nach hinten kippte, bekamen wir es mit der Angst zu tun.

    Heute morgen haben wir dann gleich einen Termin beim TA gemacht, der nun aber gottseidank nichts Bedrohliches feststellen konnte. Als wir ihm die Sachlage schilderten, meinte er, dass es sich auch um einen Schock handeln könne. Und in der Tat hatte, kurz bevor unser Kätzchen mit aufgesträubtem Fell reinkam, meine Tochter einen schrillen Katzenschrei im Garten vernommen. Irgendwas könnte sie also total erschreckt haben. Ein Marder vielleicht, dessen Spuren wir hier auch immer wieder finden.

    Lissy hat dann noch eine Spritze gegen Magen-Darm-Erkrankungen bekommen und wir bekamen für alle Fälle die Handynummer des TA, wo wir ihn am Wochenende jederzeit anrufen könnten. Welch Erleichterung.

    Daheim angekommen, ist Lissy gleich auf ihr Katzentürmchen gesprungen und schaut nun etwas beleidigt nach draußen. Das darf sie gerne.

    Mir geht es auch wieder gut, die Kopfschmerzen haben sich in der Nacht verabschiedet. Auch für die guten Wünsche in dieser Sache ganz lieben Dank euch allen.

    Nun muss ich weiter machen. Betten überziehen ... etc. ... bis später also :-)


    Waldameise 28.08.2009, 10.21 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Dieser Eintrag ...

    ist ausnahmsweise mal vorgebloggt. Gern tu ich das ja nicht, aber da ich nunmal zugesagt hatte, bei Donnas Projekt wieder mitzumachen, musste ich ja auch die Bedingungen wahren. Wenn alles klappt, sitze ich vielleicht gerade mit in diesem roten Luxus-Swimmingpool meiner Eltern ...



    Das Foto hatten sie mir erst diese Woche geschickt. Das musste ich euch einfach zeigen. Die wissen sich zu helfen, wenn es ihnen in ihrem kleinen Schrebergarten zu heiß wird ... lach.

    Euch wünsche ich ganz wundervolle, erholsame Sommertage und verabschiede mich bis zum Wiederlesen ... wenn ihr wollt mit dieser sommerleichten Sunnymunde Pelchir-Geschichte ;-)


    Missmutig räumte sie die Geschirrspülmaschine aus. Ob aus diesem verkorksten Wochenende noch irgendetwas herauszuholen war …

     

    bezweifelte sie in diesem Moment stark. Erst liess er die Einladung ins Konzert platzen, und nun auch noch dieser Anruf.

     

    „Stell schon mal den Sekt kalt, Liebes“, hatte er ihr zugerufen, während er hastig die Schuhe wechselte. Ich muss schnell nochmal weg … es brennt im Büro.

     

    Klar … dort brennt es doch immer, dachte sie enttäuscht und voll Zorn auf den Typen, der das Handy erfunden hat. Es ist doch jedes Mal das Gleiche. Da freut man sich auf ein romantisches Wochenende zu zweit, plant und organisiert, damit ja alles perfekt ist, und dann war wiedermal alles für die Katz`.

     

    Ihr letzter Gedanke liess sie innerlich zusammenzucken. Nun ist es schon vier Wochen her, dass ihr Kätzchen von ihrem Nachtausflug nicht zurückkam. Erst dachte sie sich nichts dabei. Es kam schon mal vor, dass Marnie etwas länger als üblich wegblieb. Auch Katzen sind neugierig, schliessen Bekanntschaften und möchten diese pflegen.

     

    Aber die Tage vergingen und sie wartete vergeblich auf das vertraute Maunzen an ihrer Terrassentür.

     

    Schon nach dem dritten Tag bekam sie es mit der Angst zu tun. „Es wird ihr doch nichts passiert sein?“ Die Ungewissheit bohrte wie ein Messer in ihrer Brust. Ihr war klar, dass sie etwas unternehmen musste, um dem Zustand der Hilflosigkeit etwas entgegenzusetzen.

     

    An Tante-Emmas Eingangstür und jeden dicken Baum im Dorf klebte sie große Zettel. Es war fast wie bei den letzten Landtagswahlen, mit dem Unterschied, dass nun ein Katzenköpfchen für die erhoffte Aufmerksamkeit sorgte.

     

    Weitere Tage vergingen. Schon längst hatten Wind und Regen die meisten Zettel von den Bäumen gelöst. Nichts passierte. Kein Anruf, keinerlei Spuren oder Hinweise über den Verbleib ihres kleinen Schützlings.

     

    Wie hatte sie sich auf das Wochenende gefreut. Endlich Ablenkung. Endlich würde sie auf andere Gedanken kommen, endlich etwas tun gegen diesen dumpfen Schmerz. Alles war vorbereitet, die Konzertkarten gekauft und das Menue für „Danach“ wartete im Kühlschrank auf die Zubereitung.

     

    Wie konnte er ihr das nur antun? Ausgerechnet jetzt, wo es ihr so verdammt mies ging und sie ihn ganz besonders gebraucht hätte. Ihre Wut wich langsam einer tiefen Traurigkeit.

     

    Fast erschrak sie, als sie plötzlich The Hooters in ihrer Küche singen hörte.

    „All the Zombies“ … wie liebte sie diesen Song. Deshalb wählte sie ihn auch als Klingelton.

     

    … „Was ist … wird es noch später?“ jammerte sie vorwurfsvoll in ihr Handy.

     

    „Liebes, schau doch bitte mal im Aktenschrank nach, ob da ein blauer Ordner liegt“ … bettelte er am anderen Ende mit zerknirschter Stimme.

     

    Am liebsten hätte sie auf den roten Knopf gedrückt … oder ihn angeschrieen, er solle sich seinen blauen Ordner sonst wohin stecken. Aber in der Hoffnung, seine baldige Rückkehr damit voranzutreiben, folgte sie seiner Aufforderung.

     

    Widerwillig öffnete sie den Aktenschrank. Doch was war das? Wie erstarrt schaute sie auf das leere Fach. Sie wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte, ob das Blut in ihre Adern schoss oder dort gerann. Eines war ihr jedoch plötzlich klar, … einen blauen Ordner hatte es vermutlich nie gegeben. Aber das war ihr völlig schnuppe.

     

    Zärtlich hob sie die verdutzte Marnie aus ihrem Körbchen, das ihr Mann im unteren Fach versteckt hatte.


    Dieser stand plötzlich neben ihr … „Überraschung!!!“

     

    „Deshalb hab ich die Konzertkarten verschenkt, Liebes. Als heute Morgen der Anruf kam, dass man Marnie gefunden hat, dachte ich, wir DREI machen es uns lieber daheim gemütlich.“


    (C) Sunny



    Waldameise 21.08.2009, 12.16 | (20/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Hundstage


     

    Waldameise 17.08.2009, 17.47 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Gern ...

    hätte ich euch ein Foto mitgebracht von dem Ort, den ich so liebe ... der mich in den Armen schaukelt, seit ich mich darin bewegen kann. Und das geschah schon sehr früh. Ich bin dem Arzt jetzt noch dankbar, der meinen Eltern damals riet, mich frühmöglichst ins kalte Wasser zu schmeißen schicken.

    Ich liebe es, ganz ganz weit hinaus zu schwimmen ... bis die Stimmen vom Uferrand immer leiser werden ... und Blesshühner verdutzt schauen, wer sich da in ihre Nähe wagt.
    Wie gesagt, gern hätte ich euch ein Foto mitgebracht, aber dorthin nehme ich meine Digi nicht mit. Ist mir zu riskant.

    Aber ich hab euch trotzdem ein Foto von dort mitgebracht, das ich bei meinem letzten Besuch dort geschossen habe. Damals ging ich kein Risiko ein, weil es mir zum schwimmen eh etwas zu frisch war ...




    Waldameise 09.08.2009, 21.03 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Spannendes

    Entspannen ist gut. Man kommt nach Hause und zieht neben der engen Hose gleich auch noch das Gesicht nach unten. Entspannung pur, alles fällt von einem ab ...


    Soweit so gut. Aber wenn ich dann zufällig am Spiegel vorbeilaufe ... erschrecke ich jedesmal so heftig über das um 20 Jahre gealterte Gesicht, dass ich mich nicht mehr zu wundern brauch, warum mein Mann nur noch zum Lesen eine Brille aufsetzt.

    Schnell versuche ich dann, die Spannung wieder aufzubauen. Aber das ist in dem Moment anstrengend, schließlich liegt bereits ein spannender Tag hinter mir. Und wenn ich ehrlich bin ... manchmal rutscht mir bereits nach dem Aufstehen das Gesicht nach unten. Schrecklich. Was kann ich dagegen tun?

    Wenn es also eine Entspannung gibt, sollte es für solche Fälle irgendwas zur Bespannung geben. So, wie man einen Schirm aufspannen kann. Nix plastisch-chirurgisches, igitt. Irgendwas mechanisch-natürliches stell ich mir vor. Den hautfreundlichen Gesichtsspanner ... das wärs doch. ;-)

    Obwohl ich den ja eigentlich schon entdeckt habe, diesen Gesichtsspanner. Ganz gleich, wie weit mein Gesicht nach des Alltags Mühe verrutscht ist, ... schau ich zu euch in die Blogs, verzieht sich nämlich mein Gesicht wieder in die andere Richtung. Und dafür danke ich euch. Dafür, dass ihr an euren Gedanken teilhaben lasst. Und natürlich für eure lieben Besuche und immer wieder so netten Worte.

    Was lernen wir daraus? ... bloggen sorgt für straffe Haut !!!



    Ich gehör ja zu den Exoten, die kein Handy besitzen. Da ich eh nicht gern telefoniere (der Zeitpunkt ist einfach immer unpassend) und dies bereits aus beruflichen Gründen zur Genüge tun muss, fehlt es mir auch nicht. Und doch hab ich mir schon überlegt, welchen Klingelton ich wohl wählen würde, wenn ich denn eines hätte.

    Manche sind ja mehr als nervig, andere gar gefährlich - wenn z.B. ein Jäger den Brunftschrei eines Hirsches wählt und das Ding mit in den Wald nimmt - aber es gibt auch echt Witzige. Einen davon hörte ich heute im Bus.
    Ein junges Mädchen saß neben mir und träumte wohl wie ich ein wenig vor sich hin, als plötzlich eine männliche Stimme aus ihrer Handtasche rief: ... "Das ist bestimmt deine Mama" ...



    Bin gespannt, wie mein Dienstplan für kommende Woche ausschaut. Morgen bin ich den letzten Tag an meinem alten Platz. Langer Arbeitstag, danach heißes Wochenende. Deshalb sag ich jetzt schonmal Tschüss und wünsche euch frohe, unbeschwerte Sommertage. Bis bald!




    Zur stillen Abendstunde

     

    meint es das Leben gut.

     

    Dann dreh` ich meine Runde,

     

    hol` mir ne Stange Mut.

     

     

     

    Zur stillen Abendstunde,

     

    befreit von Hast und Schmerz,

     

    erschöpft sich alles Bunte,

     

    nur Gold fliesst in mein Herz.

     

     

     

    Zur stillen Abendstunde

     

    kehrt langsam Frieden ein.

     

    Erst dann, zur späten Stunde,

     

    fühl` ich mich ganz Daheim.


    (C) Sunny



     


    Waldameise 30.07.2009, 20.39 | (16/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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