Waldameise
2026
<<< Juni >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01020304050607
08091011121314
15161718192021
22232425262728
2930     



    -

    Liebe Besucher,
    hier findet Ihr
    meine Fotos,

    Erzählungen,
    Gedichte und

    Geschichten
    über meine
    Begegnungen
    in der Natur ...
    herzlich willkommen!


    ----------------





     Alles ist Mitteilung
     in der Natur
     Bettina von Arnim


    nara4.jpg

    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






    BlogStatistik
    Einträge ges.: 2778
    ø pro Tag: 0,3
    Kommentare: 28720
    ø pro Eintrag: 10,3
    Online seit dem: 21.12.2002
    in Tagen: 8571

    Blogeinträge (themensortiert)

    Thema: Gelebtes

    Auf Regen ...

    folgt Sonne. Das auch, ja, zum Glück. Aber eigentlich wollte ich bemerken, dass derzeit wohl auf Regen niemand gut zu sprechen ist, dem ich angesichts der Bilder und Nachrichten von den Überschwemmungsgebieten nur zustimmen kann.
    Dennoch ermöglicht mir dieses Wetter, den Sonntagabend endlich mal für ein paar Zeilen nutzen zu können. Wird es doch höchste Zeit, mich für all eure lieben Gedanken in den Kommentaren zu bedanken.

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr mir euer Zuspruch und Ansporn hilft. Ich fühl mich nicht allein und Ängste und Bedenken werden dadurch wesentlich entschärft.
    Mein lieber Mann hat mir immer den Rücken gestärkt. Nun kommt es mir manchmal vor, als habe ich im Gefecht des Lebens mein Schild verloren. Aber jeder aufrichtige, von Herzen gesendete stützende Gedanke ist auch ein Teil eines Schildes. Ein ganz liebes Danke dafür.



    Ein paar Fotos aus dem idyllischen Glastal hab ich euch heute mitgebracht. Ein schönes Ausflugsziel für heiße Tage. Ob uns der Sommer noch ein paar davon schenkt?

    Gern würde ich euch von meiner ersten Arbeitswoche berichten, aber das geht ja leider nicht.
    Nur soviel: Es ist nun ein ganz anderer Bereich. Viel Neues und Interessantes kommt da auf mich zu. Ich hoffe, ich pack das alles. Manchmal glaube ich immer noch, eines Tages aus einem langen Traum zu erwachen. Alles wirkt dann so surreal auf mich. Zwischenrein immer wieder die Erinnerungen an die vergangenen Jahre, in denen ich ein völlig anderes Leben führte. Es lässt sich schwer in Worte kleiden.



    Ohne Vorbereitung wurde ich in ein neues Leben geworfen. Es ist nachwievor nicht nachvollziehbar, dass ein Mensch, der fast 25 Jahre an meiner Seite war ... Tag für Tag ... von einem auf den anderen Tag nicht mehr da ist. Ein Mensch, der so unzählig viele Spuren hinterlassen hat, wie kann der einfach so verschwinden? Hunderte Dinge ... eben noch berührt und plötzlich nie nie wieder ...

    Nein, ich frage das hier nicht wirklich. Es beschreibt nur meine Gefühle und Gedanken, die mich Tag und Nacht begleiten. Jetzt, in dieser neuen Phase, natürlich ganz besonders. Wie hätte er sich gefreut, dass ich diesen Job bekommen habe ...



    Der kleine Ausländer sprang mir auch über den Weg. Dass er besonders aggressiv sei, wie mancherorts behauptet wird, konnte ich nicht feststellen ;-)

    Nachtrag: Wie ich gerade nachlesen konnte, scheint die Behauptung doch fälschlich, dass die schwarzen Eichhörnchen eingewandert sind. Auf DIESER schönen Seite könnt ihr es nachlesen.

    Und mit dieser Blaufalter-Konferenz verabschiede ich mich für heute ...



    ... und wünsche euch eine schöne Zeit.

    Waldameise 08.08.2010, 17.48 | (21/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Lebenszeichen

    Nein, ich hab mich nicht in meinen Ameisenhaufen verkrochen. Ich bin nur momentan etwas ruhiger. So ganz allgemein. Die liebe Sonne scheint mich immer auch ein wenig zu blenden, denn sobald sie sich zurückzieht, kann ich all die Dinge wieder deutlicher sehen, die sich vorher im Schatten versteckt hatten. Wie auch immer ... ich muss mal ein wenig pausieren.



    Nächste Woche melde ich mich wieder und kann euch hoffentlich von meinem Wiedereinstieg in die Arbeitswelt berichten. Ich dumme Nuss hab doch tatsächlich Angst, bis dahin könnte noch was passieren. Ich könnte mir den Fuß brechen z.B.
    Irgendwer hat zu mir gesagt, wenn man negativ denkt, passiert auch was Schlimmes. Und in der Tat knick ich mir doch heute beim Treppensteigen das rechte Fußgelenk. Gottseidank ist aber nix passiert.



    Ja, da muss ich noch ganz schön an mir arbeiten. Warum nur bin ich manchen Menschen gegenüber so schüchtern und unsicher? Warum fühle ich mich so verdammt ungebildet, nur, weil ich mich nicht so eloquent ausdrücken kann. Dabei mag ich diese geschraubte Wortwahl eh nicht. Ich bin ein Mensch, der am liebsten Herz und Seele sprechen lässt.

    Mit Widerlegen, Bedingen, Begrimmen
    Bemüht und brüstet mancher sich;
    Ich kann daraus nichts weiter gewinnen,
    Als daß er anders denkt als ich.

    Johann Wolfgang von Goethe



    Was solls, bald weiss ich hoffentlich mehr. Und damit ich euch nicht noch mehr auf den Nerven rumtrample,  zieh ich mich für ein paar Tage zurück und melde mich erst wieder, wenn es was Interessantes zu berichten gibt.

    Ich wünsch euch ein frohes Wochenende und alles Liebe.
    Bis bald ... eure Waldameise.

    Waldameise 29.07.2010, 21.59 | (26/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Veränderungen

    So langsam werde ich nervös. Nur noch eine Woche, dann darf ich wieder ins Arbeitsleben einsteigen. Auf der einen Seite freue ich mich riesig und kann es kaum noch erwarten, auf der anderen bleiben Zweifel und Ängste, ob ich die neuen Aufgaben auch zur Zufriedenheit meiner Vorgesetzten erledigen kann. Ich freue mich auf neue Aufgaben, werde alles in die Waagschale werfen, was mir gegeben ist. Ich sehne mich so sehr danach, wieder gebraucht zu werden, und nach dem Gefühl, etwas zu leisten und mein Auskommen damit zu sichern.

    In den letzten Wochen und Monaten war ich in so vielen Geschäftsstellen und musste dabei meine Belange den unterschiedlichsten Sachbearbeitern antragen. Meistens saß ich ihnen dabei gegenüber und fühlte mich schon etwas beschissen, wenn jene meine Daten in ihren Rechner tippten und viele Fragen stellten, um eine weitere Akte zu füllen. Wie oft sagte ich dann in Gedanken zu meinem Gegenüber "Hey, rutsch mal rüber, lass mich mal an deinen PC ... das kann ich nämlich auch selbst ... ". Überall Jobs, für die auch ich geeignet wäre, und doch war keiner davon frei ...

    Nun bekomme ich eine Chance. Ich weiß noch nicht, was mich erwartet, aber ich hab das Seil ergriffen ... es mir mehrmals ums Handgelenk gewickelt, ganz fest:

    "Also los, ihr da oben, dann zieht mich mal aus dem Loch ... !"



    Die Waldameise wird dann nicht mehr so oft aus ihrem Haufen gekrabbelt kommen. Aber ich bin so dankbar, dass es sie gibt. Neben meiner Familie und Freunden hat sie mir in den letzten Wochen so sehr geholfen, bei allem Schmerz und meiner tiefen Trauer um meinen lieben Mann das Leben nicht zu vergessen. Er war es damals auch, der mir immer wieder sagte, wie toll er meine Begeisterung findet und dass ich ihn - meinen Blog - nicht aufgeben solle, als ich wieder einmal schwächelte. Auch für ihn hab ich die Waldameise ins Leben gerufen. Ins Leben.



    Ich unterhalte mich oft mit ihm ... vorallem an Orten, an denen wir gemeinsam waren. Wie hier auf der Burgruine Hohengundelfingen, von der ich euch schon so oft berichtet habe.
    Es zieht mich immer wieder hierher. An solchen Orten ist er mir besonders nah.
    Ich hätte nie geglaubt, wieviel Kraft er mir schenkt.



    Ein wahres Wunder, dass es hier immer so still und menschleer ist. Oder ist es Zufall?
    Ich liebe diesen Rundumblick in das Tal, beobachte gern, wie winzige Traktoren über den kleinen Ährenteppich flitzen, wie das Sonnenlicht auf dem kleinen Flusslauf tanzt oder eine Radgruppe auf der Suche nach einem kühlen Radler vor dem Mini-Gasthof Halt macht.
    So schön ist das Leben aus einer gewissen Distanz.



    Deshalb mag ich wohl auch den Nachthimmel, hohe Berge, das weite Meer, den Wald und auch das Bloggen. Irgendwie brauch ich immer ein wenig Distanz ... von Alltagswahn, Hektik, Reizüberflutung und Aufdringlichkeit. Ich bin nunmal eine eigenartige leise Waldameise.

    Waldameise 22.07.2010, 19.35 | (20/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Einen schönen Sonntag

    ... wünsche ich euch allen.


    Waldameise 17.07.2010, 23.28 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Heute vor 20 Jahren ...

    waren wir mit unseren vier Kindern beim Camping in Vias Plage. Der Campingplatz hieß "France Floride" und lag direkt am Meer. Die Sonne schien erbarmungslos und tagsüber hätte man den Aufenthalt im Zelt nicht überlebt. Vermutlich war es so, wie derzeit bei uns.

    Ich frage mich heute manchmal, wie mein Mann und ich das gepackt haben, unter diesen Bedingungen 6 Leutchen zu versorgen oder so vollgestopft ohne Klimaanlage all die Kilometer zu fahren. Aber es ging und auch Fotos sind Zeugen einer wundervollen Zeit, die ich für mein Leben gern noch einmal erleben wöllte.

    Es war nicht alles perfekt auf diesem Campingplatz, aber das störte uns nicht. Das rauschende Meer vor dem Zelt, Lagerfeuer am Abend, die Pyrenäen am Horizont und die vielen Lichter entlang der Küste ... ein Traum.

    An jenem 14.7. aber sollten wir noch etwas ganz Besonderes erleben. Wir hatten unseren Kindern versprochen, am späten Abend zum nahegelegenen Volksfestplatz zu gehen. Das allein war schon ein Abenteuer, da wir ein Stückchen durch dichtes Gestrüpp und verschlungene Wege gehen mussten und dabei kaum etwas gesehen haben, da weit und breit kein Licht war. Nur die Glühwürmchen tanzten auf unserem Weg. Wir zerkratzten dabei unsere Beine, stolperten über Wurzeln und immer flog irgendwas in unsere Gesichter ...

    Mit drei Worten: Es war herrlich.

    Menschenmengen empfingen uns auf dem Festplatz (heute würde ich sofort umkehren) und doch schafften wir es, uns bis zum Riesenrad durchzukämpfen.
    Kaum waren wir mit der Gondel ganz oben und genossen den Blick auf das Meer, da begannen plötzlich überall Feuerwerke zu leuchten und knallen ...

    keiner von uns hatte daran gedacht, dass an diesem Tag in Frankreich Nationalfeiertag ist.

    Waldameise 14.07.2010, 17.58 | (16/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Es gibt Menschen,

    die können aus ein paar Zubehör- und Ersatzteilen ein neues Auto herstellen.

    Wenn es für Katzen Ersatzteile gebe, könnte ich auch ein neues Maunzerle basteln.

    Ein Zubehör hab ich schon ... das Fell. Jede Menge Katzenhaar für mindestens eine neue Katze. Gesammelt im Staubsaugerbeutel.


    Waldameise 13.07.2010, 14.42 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Hitzefrei

    Das Bloggen muss heute und evtl. auch die nächsten Tage ins Wasser fallen. Ich weiß noch nicht, wie lange ... mal schauen ... hätte durchaus was zu erzählen, aber momentan kleben meine Finger an den Tasten, die Arme am Körper und der Hintern am Schlüpfer fest.

    Ich wünsch euch ein wunderschönes Wochenende und immer eine Erfrischung in Reichweite. Was immer euren Körper und Geist kühlt ...

    Waldameise 09.07.2010, 17.11 | (13/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Im Moment ...

    ist mir, als hätte irgendwer in meiner Brust mein Herz auf dem Schoß und spiele damit Hoppe-Hoppe-Reiter. Und eine Etage höher hat ein sommerliches Festkomitee ein Karussell aufstellen lassen. Von dem Körperkleber mal abgesehen, den Frau Sonnes Heizkessel abdampft ...
    ja, es scheint, wir haben Sommer. ;-)

    Ganz ganz herzlichen Dank für eure lieben Gedanken zum Thema "Tagebuch-Blog-Archiv" und eure lieben Zeilen zu meinen Fotos und der Bitte nach mehr. Wie ich mich freue.



    Ein einsamer Segler im Hintergrund, und rechts zwischen den Bäumen, das ist kein Wanderweg, sondern eine Straße, auf der sich fortwährend Wohnwägen, Autos, Fahrradfahrer und vorallem Motorräder hindurchschlängelten.

    Letzte Nacht hat es ringsum geblitzt und gedonnert, aber unser Dörfchen schien sich unter einer Glasglocke zu befinden. Nicht nur wegen der gespeicherten Hitze, sondern weil offensichtlich alle Wolken und Unwetter einen Bogen um uns machten.
    Vielleicht sind wir heute an der Reihe. Im Schwarzwald brodelt es jedenfalls schon wieder mächtig.



    Das ist nochmal am kleinen See. Wie die Berge im Hintergrund heißen, weiß ich leider nicht. Da müsste ich die glücklichen Blogger fragen, die hier gleich nebenan wohnen.
    Ich finde sie einfach schön, ob sie nun Hans und Gretel oder Bonnie und Clyde heißen.



    Diese Aufnahme fand ich besonders schön. Obwohl hier ein Ort beginnt und auch ein Hotel steht, war es um diese Zeit immer noch ganz still. Solche Momente entschädigen mich für so viel Schmerzhaftes, das ich grad durchleben muss. Als wären solche Orte dafür gemacht. Wunderbar ...



    Es war aber auch ein besonders schöner Tag. Nicht oft ist in dieser Gegend der Himmel so wolkenlos. Überhaupt, hier hat es unzählige solcher wundervoller Seen. Mein Mann und ich haben immer davon geträumt, irgendwann einmal öfter hierher zu fahren, aber durch seinen harten Job wär da vermutlich nie etwas daraus geworden. Vielleicht war er ja letzten Sonntag mit uns ... und ist noch für ein Weilchen dort geblieben ...



    Bevor ich euch und mich traurig stimme, beende ich für heute meinen Eintrag.
    Ich wünsche euch Erfrischung, Abkühlung und dass ihr noch gut durch diese schweißtreibenden Sommertage kommt. Versucht, es irgendwie zu genießen, denn schneller als uns lieb ist kann das Wetter plötzlich wieder umschlagen.

    Ganz liebe Grüße an euch ... bis bald!



    Waldameise 04.07.2010, 18.42 | (19/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Lebensarchiv ...

    oder Tagebuch - ganz gleich. Es ist auf alle Fälle interessant, Gefühle, Erlebnisse, besondere Momente aus dem Leben festzuhalten. Aus welchen Gründen auch immer - in jenem Moment waren sie so wichtig, dass man einfach den Wunsch in sich verspürte, sie niederzuschreiben.

    Aber schaut ihr auch zurück? "Blättert" ihr - zumindest von Zeit zu Zeit - in euren Tagebücher(-Archiven) nach alten Einträgen? Habt ihr gute Gefühle dabei oder öffnet ihr solche Seiten immer mit ein wenig Vorsicht oder gar Beklemmung?

    Ich gebe zu, mir geht es oft so. Vorallem jetzt natürlich, seit mein lieber Mann verstorben ist. Fotos von ihm zu sehen oder meine eigenen Gedanken zu lesen aus Zeiten, in denen ich ein ganz anderes Leben führte und einen lieben Kameraden an meiner Seite hatte, mit dem ich alles teilen konnte, das tut so weh, dass ich dies lieber vermeide. Aber darum geht es nicht.

    Manchmal sucht man was in alten Einträgen. Dann kommt es schon vor, dass man zufällig auf Zeilen oder Kommentare stößt, die man einfach nochmal lesen muss. Und dann wird einem so richtig bewusst, wie vieles sich doch in wenigen Jahren total verändern kann. Manchmal kann ich es gar nicht glauben. Auch zu sehen, wie man sich - scheinbar fast unmerklich - selber verändert mit der Zeit, ist schon faszinierend. Ich denke oft ... "oh Gott, wie naiv war ich eigentlich" ... "was hab ich mir denn dabei gedacht" ... "und das soll ich geschrieben haben?" Aber es gibt natürlich auch viele schöne Erinnerungen, über die man sich freut, sie festgehalten zu haben.

    Aber wie viele Menschen eine zeitlang wichtig waren, dazu gehörten ... und plötzlich verschwanden. Andere befreundete Blogger, die inzwischen ein anderes Leben führen, an anderen Orten mit anderen Menschen. Manche sind inzwischen geschieden und wieder verheiratet, andere wollten unbedingt ein Kind, aber es klappte nicht ... und nun haben sie mittlerweile sogar drei. Einige berichteten und klagten gar über ihre Arbeit und sind nun schon in Rente ... etc. ... einfach unglaublich, was sich in 7 Jahren verändern kann.

    Ganz besonders traurig ist es natürlich, Zeilen von Menschen zu finden, die inzwischen verstorben sind. Das ist ein ganz ganz komisches Gefühl, wenn man ihre Kommentare liest ... was in jenen Tagen für sie Priorität hatte, was sie beschäftigt hat, was sie fühlten - Spuren und Gedanken ihres Lebens. Und plötzlich nichts mehr ...

    Über solche Dinge mache ich mir sehr viele Gedanken ... und finde es immer wieder sehr berührend.



    Jetzt werdet ihr denken "na, die ist ja heute gesprächig". Aber ich wollte einfach mal ein anderes Thema anschneiden. Nicht, dass es euch noch langweilt, hier zu lesen. Und über dieses wollte ich schon lange einmal schreiben.

    Ein paar Fotos vom Plansee füge ich dennoch bei. Es hat sich wirklich gelohnt, so zeitig aufzubrechen, obwohl ich schon schwach werden wollte, weil ich natürlich vorher auch nicht schlafen konnte und just, als ich dann aufstehen sollte, so richtig fest eingeschlafen bin.



    Da seht ihr den Moment, kurz bevor die Sonne aufging ...

                                        ... und hier hatte sie den Berg bereits erklommen und uns freundlich begrüßt ...



    Im Wasser war damals noch niemand. Jetzt gäbe ich sonstwas drum, mich in die Fluten stürzen zu können. Und ich bin sicher nicht die einzige.

    Soviel für heute. Wir sind übrigens um den kleinen und großen See herumgelaufen ... insgesamt so 22 km, aber meistens im schattigen Wald. Ihr könnt euch sicher denken, dass ich noch mehr Fotos habe. Wenn ich euch nicht langweile, zeige ich gern noch ein paar ;-)
    Aber erstmal ist Verschnaufpause angesagt !!!


    Waldameise 30.06.2010, 22.43 | (28/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Schon wieder Nacht ...

    dabei wollte ich euch doch verraten, weshalb wir gestern schon gegen 4 Uhr losgezogen sind. Okay, das kann ich schnell noch machen. Es ging zur Fototour an den Plansee. Gegen 5 Uhr waren wir schon dort und ...

    der Rest morgen dann ... zum Trost noch schnell ein Foto ... und erstmal gute Nacht!


    Waldameise 28.06.2010, 22.27 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
    ---------------------------



    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
    ---------------------------