Waldameise
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     Alles ist Mitteilung
     in der Natur
     Bettina von Arnim


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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Blogeinträge (themensortiert)

    Thema: Gelebtes

    Auch ein freier Tag ...

    vergeht wahnsinnig schnell. Kein Wunder, wenn man immer zwischen PC, Waschkeller und Küche umeinand springt. Jetzt schreibe ich noch diese Zeilen und dann geht es wieder in die Küche. Dort warten Hörnchennudeln, Joghurt, Sahne, eine grüne Gurke, eine rote Paprika, eine kleine Dose Mais, eine Zwiebel, Essig, ein paar Gewürze und ein halber Ring Fleischwurst darauf, zu einem Nudelsalat verarbeitet zu werden.



    Hier hab ich bei unserem Spaziergang am Sonntag das kleine Dörfchen ein wenig rangezoomt. Ich liebe solche Landstriche ... diese Ferne ... Weite, sie tut mir einfach gut, schenkt mir Luft zum atmen, die mir im Alltag manchmal genommen wird.

    Ganz erstaunt war ich, als ich dieses Häuschen am Ortsrand entdeckte. Wie man sehen kann, scheint es seit Jahren nicht bewohnt. Es war ringsherum eingesponnen, was man hier nicht so gut sehen kann. Auch vor der Haustür lag Müll und dem Garten sah man es auch an.



    Und doch schien alles vor nicht allzu langer Zeit restauriert worden zu sein. Die schönen Fenster mit ihren hübschen Fensterläden wirkten noch nicht alt. An dem einen Fenster hing ein Vogelhäuschen und die Scheiben schienen alle unbeschädigt. Und doch erkannte man gleich, dass hier schon lange niemand mehr wohnt. Welch Schicksal mag sich dahinter verbergen? Es ist nicht das einzige unbewohnte Haus, bei dem ich mir diese Frage gestellt habe. Bei unseren Wanderungen sind wir schon an vielen solchen Häusern oder gar Villen vorbeigekommen ...



    wie auch bei dieser hier. Sowas weckt meine Neugier. Ich wüsste zu gern, wer einst in diesem Haus lebte und warum es heute so verwaist steht. Ich weiß, oft stecken Erbstreitigkeiten dahinter, was ich besonders traurig finde.



    Aber es sind sicher auch jene Orte, die Schriftsteller zu ihren Romanen inspirieren.
    In dem Zusammenhang fällt mir ein Roman von Charles Dickens ein ... "Große Erwartungen", der auch mehrmals verfilmt wurde. Einen von den Filmen, der aus den 70ern, habe ich gesehen. Ich weiß noch, wie schwer er mich beeindruckt hat.
    U.a. auch wegen dieser Miss Havisham, die in ihrer Wohnung oder einem Zimmer über Jahre nichts veränderte. Ich glaube, weil ihr Bräutigam zur Hochzeit fernblieb. Leider weiß ich es nicht mehr so genau. So liess sie alles genauso stehen, wie an jenem "verhängnisvollen" Tag ... ;-)

    Heute komm ich mir ein wenig wie eine Märchentante vor, aber das sind so Sachen, die finde ich einfach faszinierend. Aber nun muss ich eiligst zu meinen Hörnchennudeln ...

    Alles Liebe für euch ... bis bald :-)

    Waldameise 29.09.2010, 16.22 | (15/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Wie jeden Montagmorgen ...

    wollte ich gar nicht aus dem Bett. Mein Körper ist meistens zu der Zeit noch komplett im Außendienst. Heute war es besonders schlimm, nichtmal meine große himmelblaue Tasse mit den weißen Punkten und der vielversprechenden und sonst so wirkungsvollen Füllung konnte daran was ändern. Auch meine Halswirbelsäule schien nicht ganz auf der Höhe und musste mich mal wieder daran erinnern, dass sie in ihrer Ausführung eben doch so ihre Schwachstellen hat.

    Was solls ... trotzdem hat es irgendwie funktioniert und schon geht der erste Tag der Woche in seinen Feierabend. Und so, wie sich der Nebel endlich lichtete, wurde es inzwischen auch in meinem Köpfchen wieder klarer.

    Gestaunt hab ich heute, was der Busfahrer zu berichten hatte. Da er auch die unzähligen Schüler nicht an der Haltestelle stehen lässt, sondern pünktlich zur Schule bringt, kommt es öfter vor, dass irgendwelche Utensilien auf den Sitzen vergessen werden. So brachte auch heute eine Frau eine Jacke zum Busfahrer.
    "Eine mehr in unserem großen Fundböro" meinte daraufhin dieser und erzählte, dass von all den Dingen, die zurückgelassen werden, kaum etwas abgeholt wird. Das einzige, was sofort gesucht würde, wären die Handys.

    Was soll ich sagen ... schade um die schöne Jacke.






    Waldameise 27.09.2010, 15.58 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Pfui, ist das nass

    Da wird selbst die Waldameise in ihrem Haufen verrückt. Da muss ich doch mal schauen, was da oben los ist. Hallo ihr, seid ihr schon davongeschwommen oder gibt`s euch noch?

    Seit Tagen wollte ich mich schon melden, aber mir fiel einfach nichts ein, was ich hätte schreiben können, ohne Gefahr zu laufen, jemanden zu langweilen. Zudem war ich ziemlich erkältet, so dass mein Kopf zwar geschwollen wirkte, aber eben nicht, weil er voller Gedanken war.
    Obwohl ... Gedanken kreisen nachwievor viele in meinem Kopf, die ich zu gern niederschreiben würde. Aber das geht halt nicht immer. Manche bleiben besser da oben und toben sich nachts in meinen Träumen aus.

    Meine Träume haben ein richtiges Eigenleben entwickelt, seit das Bett neben mir leer bleibt. In meinen Träumen ist mein Mann wieder bei mir. Letzte Nacht meinte er - wie fast in jeder Nacht -, wie ich nur annehmen könne, dass er wirklich tot sei, wo doch noch dieses große Projekt zu erledigen ist. Einen ehemaligen Bauernhof wollte er restaurieren. Alles war wohl schon in die Wege geleitet und die Architekten warteten auf ihr Honorar. Aber ich wusste von all dem nichts und war so froh, dass er wieder da ist. Wie hätte ich denn das alles zahlen sollen ... ? dachte ich so bei mir ... puuh.

    Es ist schon verrückt, was da im Unterbewusstsein abgeht, wenn man so einen Schicksalsschlag erfahren musste. Tagsüber kann man sich in Aufgaben stürzen oder durch die unterschiedlichsten Dinge ablenken, was zwar auch nicht immer gelingt, aber nachts hat man einfach keinen Einfluss auf das, was durch das Gehirn geistert. Ich weiß, das ist imgrunde immer so, wenn man Schweres zu tragen hat, aber niemals so anhaltend und extrem, wie in so einem Fall. Manchmal so extrem, dass ich morgens erstmal für einen winzigen Moment überlegen muss, wo ich bin und was für einen Tag wir haben.
    Verrückt ist auch, dass ich mich nachwievor nachts aufs Klo schleiche, wie ich es fast 23 Jahre lang tat, um ihn nicht aufzuwecken ...

    Oje, nun tu ich es doch ... euch langweilen. Ich sag ja, im Moment weiß ich leider nicht so recht, was ich erzählen soll, ohne schon wieder das Wetter zu erwähnen. Ich könnte euch noch ein paar sommerliche Fotos zeigen ...



    Ein kurzer Sommer dieses Jahr, zu kurz, viel zu kurz.



    Es bleiben die Erinnerungen. Das untere ist vom letzten Jahr ... seufz.



    Schöne Herbstfotos kann ich leider noch nicht bieten, aber das wird schon noch.

    Ich hoffe, euch geht es gut. Ganz lieben Dank für eure lieben Zeilen. Ich freu mich schon auf eine Blogrunde. Es wird nur ein Weilchen dauern, denn für jeden möchte ich mir Zeit nehmen.

    Wegen eines goldenen Oktobers gebe ich die Hoffnung nicht auf. Ihr wisst doch, jeden Tag werden die Karten neu gemischt.

    Perlenfischer?


     Herbst, das ist die Zeit der Spinnen
     in jedem Garten und auch Drinnen.
     
    Nun knüpfen sie wieder auf ihre Weise
     hauchdünne Netze in Form vieler Kreise.
     
    Zwecks Beutefang, so dachte ich,
     doch weit gefehlt - ich irrte mich.
     
    Nach kühler Nacht enthüllten die Spinnen
     unübersehbar ihr wahres Ansinnen.
     
    Sie waren gar nicht, wie sonst im Haus,
     auf lecker-leichte Beute aus.
     
    Was sie draußen fingen in den Netzen,
     dient nicht zum Winterspeck ansetzen.
     
    Doch glitzernde Perlen auf jeder Schnur
    schmücken nun Garten, Wald und Flur.

    (c) Waldameise



     

    Waldameise 25.09.2010, 18.25 | (23/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    22 Grad

    ... sind fürs Wochenende vorhergesagt.

    Ich hoffe nur, die meinen nicht pro Tag 11 Grad ... ;-)



    Habt ein schönes, erholsames, apfelrotes Wochenende ... bis bald.

    Waldameise 10.09.2010, 18.01 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Auf dem Nachhauseweg

    ... von meiner Arbeitsstelle, quer durch die City bis zum Busbahnhof, habe ich so viele Eindrücke aufgenommen, dass ich euch ein wenig davon erzählen möchte.

    Ich mag es nicht, wenn meine Geldbörse aus allen Nähten platzt. Wegen der vielen Münzen versteht sich. Die sammeln sich nämlich, weil ich mich immer an der Kasse beeilen muss, meinen Einkauf einzubeuteln, bevor der Nächste seinen Einkaufswagen in meine Nieren schiebt.

    Wie geschickt, dass heute entlang der Einkaufsmeile diverse Leutchen saßen und standen, die ganz erpicht auf meine Münzen schienen.
    Vor dem Buchladen stand ein Mann - ganz aus Gold, der nur seinen Mund bewegte ... geformt zu einem Zwitschern, wenn Leute vorbeiliefen. Das sollte wohl das Zeichen sein, dass jetzt eine kleine Spende nicht schlecht wäre.

    Nicht viel einfallsreicher benahm sich ein ebenso bewegungsloser Silberman vor dem Handschuhladen. Dazwischen sang ein Blinder mit Leierkasten, knüpfte ein düsterer Typ an irgendwelchen Läppchen und ein dritter hielt nur ein Pappschild in den Händen.
    Ich hab nicht gelesen, was drauf stand, aber da ich meine Geldbörse erleichtern wollte, hatte auch er heute Glück.

    Eigentlich wollte ich euch noch beschreiben, welche außergewöhnlichen Outfits mir über den Weg liefen, aber das wird dann doch zuviel Text für heute ...

    Nur eines muss ich euch noch schnell erzählen:
    Als es in den letzten Nächten so kalt war, dass ich mich plötzlich daran erinnern musste, wie düster es um meine Bettdecke bestellt ist, hab ich mich kurzerhand entschlossen, mit dem Kauf nicht länger zu zögern. Puuuh, was für ein Satz. Mon Dieu, ist es manchmal schwierig, eine kleine Begebenheit verständlich nieder zu schreiben, ohne dabei abzudriften ...

    Jedenfalls kam heute meine Vier-Jahreszeiten-Bettdecke. Wie immer musste das Tigerle doch gleich mal nachschauen, was sich in dem leeren Karton befindet ...



    Vielleicht wissen das diese Pakethersteller, weil sie gleich die passende Aufschrift gedruckt haben? ;-)

    Nun muss ich erstmal in die Küche. Vorher möchte ich mich ganz ganz herzlich bei euch bedanken, dass ihr nicht müde werdet, meine Seele mit euren vielen lieben Gedanken zu beruhigen. Danke, ihr tut mir gut.

    Ich komm auch noch bei euch vorbei ...
    wünsche euch aber vorerst mal an dieser Stelle ein schönes, erholsames Wochenende ... und alles Liebe für euch ... bis bald!




    Waldameise 03.09.2010, 16.50 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Tränendes Auge

    Nun geht das wieder los. Das hatte ich schon vor Jahren einmal. Der Augenarzt erklärte mir damals, dass der Tränenkanal verstopft sei. Vermutlich hab ich es wiedermal übertrieben damit. Also wird nun auch ein Termin beim AA fällig. Damals wurde mir schwarz vor Augen ... im wahrsten Sinn des Wortes, als er mir so einen ... ach, ich wills gar nicht beschreiben. Ist jedenfalls nicht schön. Aber vielleicht musste es jetzt sein, denn auch der Besuch ist längst überfällig. Ich merke schon, je älter man wird, umso wichtiger wird es, seine Arztphobie zu überwinden ... seufz.

    Festgestellt hab ich heute, dass es doch noch nicht so einfach ist, Fotos anzuschauen, auf denen auch mein lieber Mann zu sehen ist. Bis auf dieses hier in meinem Blog. Dass er mich so anschaut, wie unzählige Mal in meinem Leben, tut einfach gut. Aber der Anblick anderer Fotos - meistens in besonders schönen Momenten geschossen, wie das nunmal bei Fotos so ist - tut mir noch furchtbar weh. Dann kommen die Tränen geschossen und nichts scheint verstopft zu sein.

    Ich weiß, es ist irrsinnig, aber ich muss dann immer denken und mich fragen, warum ich denn nichts geahnt habe, ihn nicht warnen oder nochmal über alles mit ihm reden konnte. Man sieht es ihm einfach nicht an, welch unabwendbares Schicksal bevor stand. Es ist unbegreiflich für mich und wird es immer bleiben. Die Fotos vom letzten Weihnachtsfest werde ich wohl nie wieder anschauen können. Einen Tag vor dem Ende gingen wir noch spazieren ... als wär alles in bester Ordnung.



    Danke, dass ich das alles schreiben darf ... dass ich mich mit diesen Gedanken auch hier nicht zurückhalten muss. Es tut so gut, darüber zu schreiben. Vielleicht ist der herannahende Herbst daran schuld, dass die Gedanken wegen der Fülle überquellen und raus wollen, damit es den Druck etwas nimmt. Ich weiß, dass es vielen Menschen so geht. Umso schöner, wenn man hier einen Platz gefunden hat, an dem man sich austauschen kann.

    Nun haben wir schon September. Letzte Nacht gab es hier in der Nähe schon den ersten Bodenfrost. Aber keine Sorge, jetzt soll es erstmal wieder bergauf gehen. So einen kleinen Schwächeanfall gibt es doch jedes Jahr zu dieser Zeit. Das muss nichts bedeuten ... ;-)



    Verträumt und müde
    wie ein Schmetterling im September
    taumelt der Sommer das Gelände entlang.

    Altweiberfäden wirren sich
     um seine zerrissenen Flügel
     und die Blumen, die noch blühen,
    haben keinen Honig mehr.

    (Cäsar Otto Hugo Flaischlen)

    Waldameise 01.09.2010, 21.45 | (22/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Geschichte

    Ist es nicht unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht? Schon wieder Freitag. Der Monat August ... der Sommer ... Termine, vor denen man gezittert hat ... alles schon wieder Geschichte.
    Alles fliesst ... unaufhörlich.



    Und in meinem Leben gibt es die ersten Geschichten ohne meinen Mann. Noch fliesst in jeden zweiten Satz sein Name, weil all meine Erinnerungen mit ihm verbunden sind ... seit 26 Jahren, als wir uns zum erstenmal begegneten.
    Einige sagen ... "du musst ihn vergessen, jetzt fängt ein neues Leben für dich an" ... .
    Ich weiß das, aber für mich wird er immer ein Teil meines Lebens bleiben. Und wer das nicht verstehen kann, muss halt weghören.



    Und doch ist es war. Jetzt beginnt eine neue Geschichte mit neuen Bildern. Für mich ist das immer noch ein Stück weit unbegreiflich. Immer - wenn ich darüber nachdenke - hab ich das Gefühl, eines Tages zu erwachen und alles nur geträumt zu haben. Aber es ist kein Traum,  ... er ist fort. :(
    Aber ich will hier niemanden traurig stimmen zum Start ins Wochenende. Ich denke halt viel nach und manchmal möchte ich darüber schreiben.

    Übrigens hatten es die Pferdle hier auf dem Foto auf das Hundi abgesehen. Sie wollten wohl mit ihm spielen, aber da er nicht mit Pferdestärken ausgerüstet ist, hat er der Sache nicht so trauen mögen ... ;-)



    Ja, auch das ist schon wieder Geschichte. Was mag dieses Wander-Pärchen wohl gerade tun? Eine kurze Begegnung im Leben und doch für immer festgehalten.

    Was meinen neuen Job anbelangt, so kann ich nun, nach 4 Wochen, sagen, dass ich mich langsam "einlebe". Wie schnell sich alles ändern kann ... und wie schnell man sich an eine neue Situation gewöhnen kann. Manchmal ist der Mensch wirklich unglaublich ;-)



    Und lasst euch wegen des Wetters nicht verdrießen. Mag ja sein, dass der Herbst schon mit einem Fuß in der Türe steht, aber ich wette, der Spätsommer hat auch noch was in petto.
    In diesem Sinne wünsch ich euch ein erholsames, schönes Wochenende ... bis bald. :-)

    Waldameise 27.08.2010, 20.59 | (27/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Bestandsaufnahme

    Wenn ich einen "schwierigen" Termin vor mir habe, versuche ich immer an den Abend danach zu denken. Was auch immer passiert, was ich erleben, erfahren und aushalten muss ... und ganz gleich, wie lange es dauert, ... so weiß ich doch, am Abend werde ich wieder in meinem Bett liegen ... und alles liegt dann hinter mir.

    Jetzt ist es mal wieder soweit. Ich sitze hier einsam an meinem Rechner, draußen ist es längst dunkel und die Stimmen, die durchs Fenster zu mir dringen, werden auch immer leiser. Der Tag ist gelaufen und der Termin, vor dem mir so graute, fast gegessen ... ;-) Das hab ich auch euch zu verdanken, die ihr mir wieder den Rücken gestärkt habt. Ihr seid so klasse, vielen, vielen Dank.

    Schlimm war es heute imgrunde gar nicht. Es ging ja erstmal nur um eine Art Bestandsaufnahme, denn es handelt sich um eine größere Sache. Es wird mich viele Sitzungen kosten und die Krankenkasse wird sicher nicht alles übernehmen. Mit Bohren und Füllen ist es leider nicht getan. Deshalb ist ja meine Angst so extrem. Aber es muss sein, denn von allein wird es nicht mehr besser ...

    Doch genug von dem Thema, sonst dreht sich hier alles nur noch um mich.

    Verdreht schlummerte auch das Tigerle. Schaut euch das mal an ...



    Die alten Weiber spinnen auch schon ihre Netze. Vorallem in den Morgenstunden. Dank einer Baustelle hier in der Nähe ist es jetzt ganz ruhig hier am Morgen ... fast wie Urlaub.

    Gleich 10 ... also Zeit fürs Bett. Gute Nacht euch allen :-)


    Waldameise 24.08.2010, 22.00 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Manchmal ...

    kommt es im Lauf des Tages zu ulkigen Begegnungen oder Erlebnissen, dass ich mir vornehme, euch unbedingt davon zu erzählen. Aber manches kann man gar nicht so beschreiben, wie man es in jenem Moment erlebt und empfunden hat.

    Gerade jetzt in den Ferien trifft man auf Menschen, denen man sonst niemals begegnen würde. Ein paar Minuten an der Haltestelle gewartet und man sieht die skurillsten Leute. Oder man wird zwangsläufig Zeuge ihrer "ausgefallenen" Unterhaltung. Glaubt mir, da kann man noch etwas über Menschen lernen. ;-)

    Heute musste ich allerdings über den Fahrer eines BMW lächeln, der morgens an mir vorbei fuhr, als ich auf meinen Bus wartete.
    Vermutlich hatte er verschlafen. Zu der Schlussfolgerung kam ich jedenfalls, als ich sah, dass er das Lenkrad nur mit der linken Hand umfasste ... während er mit der rechten Hand die Zahnbürste hielt und sich die Zähne putzte !!! Ja, ihr lest richtig.

    Fragt mich nicht, wie das möglich war und wo er Zahncremetube und Wasser deponiert hatte. Bevor ich das erkunden konnte, war er schon an der nächsten Kreuzung ...

    Ist euch auch schonmal was Ungewöhnliches passiert, über das ihr nur noch schmunzeln konntet?


    Waldameise 17.08.2010, 20.36 | (16/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Und wo lang geht`s nun? ...



    Welchen Weg auch immer ihr einschlagt,
    ich wünsch euch einen guten Start in die neue Woche!
     

    Waldameise 15.08.2010, 23.43 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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