Waldameise
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     Alles ist Mitteilung
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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Thema: Gelebtes

    Erstens kommt es anders ...

    Ihr kennt das ja auch - manchmal reicht einfach die Zeit nicht, um all die Dinge zu tun, die man tun sollte und möchte. So geht es auch mir mal wieder. Vermutlich verpasse ich wieder so Vieles, Interessantes und Schönes oder auch Trauriges bei euch. Das tut mir so leid.  Auch gibt es noch einiges von euren lieben Kommentaren zu beantworten. Das hole ich auf jeden Fall nach, ...



    ... denn manchmal kommen ganz unverhofft wieder Zeiten, die ich mir für Besuche bei euch nehmen kann. Nur so auf die Schnelle zwischendurch, das mag ich nämlich nicht.
    Ich hoff jetzt einfach mal, dass das nicht mehr so lange dauert.



    Und von unserer letzten Wanderung wollte ich ja auch schon längst berichten ... *schäm* ... *seufz*



    Vielleicht könnt ihr euch noch daran erinnern, hab ja schon zweimal darüber berichtet, weil wir so gern HIER sind. Nur diesmal führte uns unsere Wanderung ins Tal hinab und hindurch und endete wieder bei der Ruine.



    Aller guten Dinge sind Drei ... also wird`s hoffentlich beim 3. Anlauf klappen. Bis dahin wünsche ich euch eine schöne, pusteblumenleichte Woche ... und sende euch liebe Grüße ... bis bald, eure Waldameise. :-)

    Waldameise 08.05.2011, 22.52 | (21/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Fortes fortuna adiuvat

    oder "Wer wagt, gewinnt" ... sollte Motto des Tages werden, denn die Strecke, die wir uns zum wandern (kraxeln) ausgesucht hatten, war nicht ganz ungefährlich.



    Zum Glück gibt es nicht viel Frühaufsteher, so begann unsere Wanderung auf einer einsamen Wiesenstraße ...



    Schnell kamen wir unserem ersten Ziel näher ...



    ... und näher. Aber vorher mussten wir durch die Pöllatschlucht ...



    Und das auf eigene Gefahr, denn hier muss man immer mit Steinschlag rechnen. Ich möchte nicht wissen, mit welchem Getöse das verbunden war, als irgendwann dieser Felsbrocken ins Tal rollte. Mittlerweile hat er sein eigenes kleines Wäldchen. Die Natur erstaunt mich immer wieder.



    Auf der Marienbrücke stand ich schon, aber aus dieser Perspektive sah ich sie zum ersten Mal.
    Da wollten wir also noch hoch.



    Oben angekommen standen wir neben dieser imposanten Schlosshauswand. Inzwischen wuselte es von Menschen. Den Weg direkt ins Schloss haben wir uns deshalb gespart und sind gleich weiter zur Marienbrücke.



    Der weltbekannte Blick von da oben ist immer wieder atemberaubend schön. Wieviele Menschen wird wohl diese Brücke aushalten, fragte ich mich - eingequetscht von Touristen.



    Zügig folgten wir dem Weg, den wir ausgesucht hatten. Noch ein Blick in diese Richtung und schon standen wir an der Waldgabelung, in der unser Weg Richtung Alpsee begann.

    Unser Wunsch nach einem einsamen Weg erfüllte sich auf eine unvorhergesehene Art, denn am Beginn des Weges stand ein Schild, auf dem stand, dass er gesperrt sei.



    Da es für uns keine Alternative gab, waren wir uns einig, dass das Schild noch vom Winter dort stehen musste, und schritten frohen Mutes voran. Allerdings war uns schnell bewusst, dass es wohl doch nicht so ganz umsonst dort stand ...



    denn die Wege waren teilweise von den Spuren des Winters so  zugeschüttet, dass es schon ein wenig Akrobatik erforderlich machte, einen Weg dadurch und darüber zu finden.



    Eine von vielen Gerölllawinen, die unseren Weg kreuzten.
    Gesagt werden muss aber, dass wir offenbar nicht die ersten waren, die diesen Weg trotz Widrigkeiten beschritten haben. Einiges war schon vom Weg geräumt oder es führten Spuren drum herum. Und gutes Schuhwerk ist immer Voraussetzung, wenn man so eine Wanderung plant.

    Aber dennoch hat es sich mehr als gelohnt, denn der Weg war so schön und gab die tollsten Ausblicke frei. Wie hier vom Alpsee, der unser nächstes Ziel war.



    Man kann dieses Ziel natürlich auch direkt ansteuern. Wer nur eine leichte Wanderung machen möchte, kann einmal um den See herumlaufen.



    Hier endete unsere Wanderung zwar noch nicht, aber ich finde, für diesen Eintrag ist es ein schöner Abschluss.



    Ich hoffe, ihr hattet Freude daran. Mir hat es jedenfalls Spaß gemacht.
    Vielen Dank für euer Interesse. Ein schönes Wochenende wünscht euch
    die Waldameise :-)

    Waldameise 29.04.2011, 14.49 | (24/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Gefüllt wie Ostereier

    ... so werden auch die kommenden Tage sein. Bei dem schönen Wetter muss niemand lange überlegen, wo sich die Waldameise aufhalten wird. In jedem Fall nicht im Haus. Selbst unseren Besuch werden wir mit ins Freie locken. Pläne gibt es noch keine, Möglichkeiten genug.


    (Das Foto ist schon etwas älter und nicht auf "meinem Mist" gewachsen, sondern auf unserer Wiese, und fotografiert hat es mein Sohn.)

    Im Garten gibt es auch zu tun. Ich glaube, ich hab Löwenzahn und Artverwandte noch nie so schnell wachsen sehen, wie dieses Jahr. Man hat eh den Eindruck, die Sommerpflanzen stehen im Wettlauf mit den Frühjahrsblühern. Rittersporn, Phlox, Brennende Liebe, ja sogar die Stockrosen kann man fast jeden Tag ein Stück wachsen sehen. Allerdings muss ich auch kräftig gießen.
    Den Rasen haben wir noch nicht gemäht. Nach dem langen kargen Winter ist es ein so schöner Anblick, ihn endlich wieder im grünen Kleid zu sehen. Überall wachsen Vergissmeinnicht und selbst die Veilchen sind noch nicht verwelkt.



    Nein, dieses Foto ist nicht aus unserem Garten. Das gehört noch zu unserem Kirschblütenausflug. Ich hab euch noch ein paar Fotos davon mitgebracht und lege sie dazwischen, wie Ostereier in die Wiese.



    Was mir damals in diesem Kirschblütenmeer, aber auch in meinem Garten aufgefallen ist ... dass das Bienensummen fehlt. Irgendwie erschüttert mich das total, dass es plötzlich kaum noch Bienen gibt. Ich hab zwar darüber gelesen, aber man konnte es sich einfach nicht richtig vorstellen. Aber es ist traurige Tatsache. Ich finde das furchtbar.



    Ich hoffe von ganzem Herzen, dass sich die kleinen fleißigen Summser wieder erholen und bald wieder unser Gäste sind. Bienen gehören für mich zum Frühling und Sommer, wie Kühe und Schäfchen auf der Weide.



    Ganz herzlich danken möchte ich noch für all eure lieben Kommentare. Manchmal hab ich die Befürchtung, ich langweile mit zu vielen Naturbildern. Eure lieben Zeilen beweisen aber das Gegenteil, was mich so freut, dankeschön.

    Damit verabschiede ich mich für ein Weilchen, winke noch einmal wild in die Runde
     und wünsche euch allen

    frohe, regenerierende und mit schönen Momenten ausgefüllte Ostertage,

    eure Waldameise :-)

    Waldameise 21.04.2011, 17.15 | (25/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Waldheiligtum

    Heute möchte ich von dem Waldheiligtum berichten, das hier ganz in der Nähe liegt.



    Ab und an kommen wir spätabends hierher, genießen den Wald, die Stille und den Zauber dieses Ortes ...



    Besonders beeindruckend finde ich die La Salette-Stätte, zum Gedächtnis der Erscheinung Mariens als weinende Mutter. Als wir letzte Woche am Abend dort ankamen, fiel das Abendsonnenlicht direkt in ihren Schoß ...



    In solchen Momenten stockt mir der Atem. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, aber für mich ist das wie ein Zeichen. Als hätte ich genau zu dieser Zeit an diesem Ort sein sollen.



    Fatima - Herzmarienstätte

    Vom dortigen Waldrand aus kann man bei guter Sicht sogar die Berge sehen. Das kommt nicht oft vor, aber diesmal hatten wir Glück ... und ich (oh Wunder ;-) die Kamera dabei.



    Mehr konnte ich jedoch mit meiner Kamera nicht rausholen, zumal es auch schon ziemlich spät und die Sonne mehr und mehr hinter dem Wald verschwand.
    Mich fasziniert es immer wieder, wie nah die Berge scheinen.



    Soweit für heute. Bis zum nächsten Mal ... liebe Grüße ... eure Waldameise. :-)


    Waldameise 19.04.2011, 16.10 | (20/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Zu schön ...

    war das Wetter, zu kurz das Wochenende, zu vieles, was getan werden wollte, sollte und musste, und die Zeit für Blogfreuden zu knapp. Soweit möglich, werde ich das nachholen, aufholen ... euch irgendwie einholen. Ich gebe mir Mühe.

    Eine sonnenreiche Woche liegt vor uns. Einige haben sogar Urlaub, die Kinder Schulferien, andere haben sowieso frei und ein paar sorgen dafür, dass der Laden weiter läuft.
    Euch allen wünsche ich einen guten Start in die Osterwoche ...



    ... bis bald :-)

    Waldameise 17.04.2011, 22.31 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    So muss sich der Bauer ...

    gefühlt haben, als er nicht mehr mit seinem Karrenpflug die Ackerkrume lüften musste.

    Ich weiß nicht genau, wie alt mein Rechner war. Ich weiß nur eins, dass er sehr alt war, und wenn er nicht gemuckt hätte, wie ein sturer Geißbock oder eben gelahmt wie Columbos Hund, dann hätte ich wohl auch weiterhin nicht gewusst, dass ich mir das Leben am PC viel zu schwer mache. Aber wozu hat man Kinder, denen es ab und an auffällt, wenn man nicht mehr mit der Zeit geht. Danke, lieber Jan, für deine Hilfe. Es ist toll.

    Kein Wunder, dass ich geglaubt habe, es bereite euch Schwierigkeiten, wenn ich zuviele Fotos reinstelle. Mir ging es nämlich bei vielen Seiten so, dass ich warten musste, bis auch das letzte Bildchen geladen war. Ganz zu schweigen von Filmchen. Und mein Sound ist jetzt auch genial, was für mich sehr wichtig ist. Ich freu`mich so.

    Ganz lieben Dank für eure wunderbaren Kommentare. Ich musste teilweise so lachen. Für alle, die Columbos Basset nicht kennen, füge ich diesen Link ein. Dank euch hab ich diese Seite entdeckt, die ich echt toll finde. HIER klicken.

    Mehr demnächst wieder. Dass euch meine Kirschblütenfotos so gefallen haben, freut mich so sehr. Ein paar zeige ich euch gern noch, aber ich möchte auch noch über etwas anderes berichten. Eines kann ich schon verraten, es geht u.a. um ein Waldheiligtum hier ganz in der Nähe, das wir sehr gern besuchen. Davon möchte ich euch gern einmal erzählen.

    Ich wünsche euch ein wunderschönes, erholsames, vorösterliches Wochenende ...
    alles Liebe für euch, eure Waldameise :-)




    Waldameise 15.04.2011, 18.27 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Der Frühling ...

    und mein maroder, altersschwacher Rechner sind verantwortlich dafür, dass es hier so ruhig bleibt momentan. An dieser Stelle ganz lieben Dank euch allen für eure lieben Worte. Ich wusste, dass viele von euch die Stimmchen hören können. Das freut mich sehr, denn das Leise findet oft viel zu wenig Beachtung in dieser lauten Zeit.

    Leider kann ich euch derzeit auch keine aktuellen Fotos präsentieren. Deshalb nur dieser kleine Frühlingsgruß aus meinem Garten, den ich schon vor ca. 14 Tagen eingefangen habe.
    Inzwischen blühen die Helleborus und einige andere Pflänzchen schon so schön und farbenfroh. Es ist ein wahrer Genuss, wenn ich nach Hause komme und so freundlich begrüßt werde.
    Fotos werde ich nachreichen, versprochen. Aber es mangelt zum Glück auch nicht daran, denn überall auf den Blöggen kann man sich daran erfreuen. Und natürlich vor der Tür ... ganz wunderbar.




    Genießt den Frühling und begrüßt seine wunderschönen Boten!

    Eine schöne Frühlingszeit wünscht euch eure Waldameise!

    Waldameise 30.03.2011, 18.26 | (26/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Die Ruhe im Ameisenbau

    wird wohl noch ein Weilchen anhalten. Für Plaudereien aus dem Hügel fehlt mir z. Zt. einfach Kraft und Motivation. Mir ist kalt, ich bin müde. Ich weiß, es geht vielen so und fühle mich da auch nicht als Außenseiter. Aber im Moment blockiert da echt was in mir. Die Gedanken kreisen wieder verstärkt um das, was so viele Jahre mein Leben ausmachte. Es gibt Zeiten, da wache ich morgens auf und mir ist, als könnte ich mein altes Leben fortführen. Dann schleiche ich mich aus dem Schlafzimmer, weil ich ihn nicht wecken möchte. Wie oft begannen die Tage so. Es hatte sich eingebrannt, wie so vieles.
    Jeder Tag war ausgefüllt mit UNSEREN Lebensvorstellungen, hatte seinen Rythmus, seinen Kreislauf. Alles war aufeinander abgestimmt, verknüpft und gestärkt durch tiefes Vertrauen und dem Bund, der so untrennbar schien ...

    Plötzlich ist alles anders. Stell dir mal vor, Du lebst DEIN Leben und von heute auf morgen sollst du ein völlig anderes führen ... musst du ein anderes führen. Von einer Stunde auf die andere. Keine Zeit, dich darauf vorzubereiten. Der Boden wird dir unter den Füßen weggezogen. Nun such dir einen neuen, lauf los ...

    Jeder, der das auf die eine oder andere schmerzliche Art schon durchleben musste, wird mich verstehen. Ich weiß, ich weiß, man darf nicht aufgeben, die Zeit wird Wunden heilen. Daran zweifel ich auch nicht und werde auch weiterleben, aber manchmal ist einem eben schwer ums Herz ... und das wird so bleiben für alle Zeit. Ich möchte auch keinen Rat, wenn ich mir das von der Seele schreibe ... will es einfach mal rauschreiben, ein paar Gedanken nur.

    Manchmal glaube ich, in jedem Menschen gibt es mehrere Personen. Wie sonst habe ich das alles ausgehalten, ertragen? Wie sonst konnte ich weiterleben? Ich fühlte mich so schwach, so weit weg von allem. Und doch war da diese Reservefrau in mir, die wohl meine Rolle übernahm. Vielleicht tut sie es ja noch. Ich bin ihr dankbar und auch den Menschen, die mich an die Hand genommen haben, damit ich nicht strauchele.

    Alles ist anders ... aber diesen Bund wird es für immer geben ... in meinem Herzen und den Erinnerungen, die so schön sind und doch so weh tun.

    Ihr Lieben, ich verkriech mich wieder für ein Weilchen. Es wird hoffentlich nicht lange dauern.
    Alles Liebe für euch!


    Für die Frühlingssehnsüchtigen habe ich einen schönen Spruch entdeckt:

    Geduld ist die Pforte der Freude.


    (Christian Friedrich Wilhelm Jacobs)

    Waldameise 05.03.2011, 15.47 | (39/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Getippseltes

    Schon wieder war es den ganzen Tag grau und schrecklich kalt. Unser kleiner Ort, in dem es samstags an milden Tagen nur so wuselt, lag so still, dass man hätte meinen können, alle Einwohner seien ausgeflogen. In den warmen Monaten wünschte ich mir oft diese Ruhe, wenn rings um mich herum die Rasenmäher um die Wette brummen. Heute war nicht einmal das Piepsen eines Vogels zu hören. Alles schien erstarrt.

    Ich sorge selbst für kleine Höhepunkte für mich ... freu` mich auf eine zauberhafte Naturzeitschrift mit wunderbaren Artikeln und Fotos, in die ich eintauchen kann ... hab einen großen Pichelsteiner-Eintopf mit viel frischem Gemüse gekocht ... später eine Tasse grünen Tee mit Rosenblättern aufgebrüht und im Hintergrund schöne Musik laufen lassen.
    Nicht zu vergessen die Runde durch eure Blogs, die mir immer soviel Interessantes, Lustiges, Nachdenkliches und manchmal auch Trauriges vermittelt. Schön, wenn man sich dafür mal Zeit nehmen kann.

    Morgen gibt es ein kleines Familientreffen. Dabei müssen wir wieder über diesen Hügel fahren, von dem aus man bei gutem Wetter bis zu den Bergen sehen kann ...



    Derzeit eine vergebliche Mühe.Und doch könnte ich hier ewig stehen und in die Landschaft schauen. Ich liebe solche "Aussichtspunkte".

    Am Montag ist der letzte Tag meiner Probezeit. Wie schnell das letzte halbe Jahr vorüber ging. Ich kann mich noch an die ersten Stunden erinnern, als sei es erst gestern gewesen.
    Ich hoffe nun sehr, dass man mit meiner Arbeit zufrieden ist. Ich bin so dankbar und froh, in dieser schweren Zeit nach dem Tod meines lieben Mannes diesen Job ... diese Chance bekommen zu haben. Ich möchte nie wieder arbeitslos sein.

    Waldameise 29.01.2011, 21.48 | (24/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Wochenend-Notizen

    Ja, heute mal in Kurzform, denn die Zeit ist wie immer knapp. Aber ein paar Momente möchte ich gern festhalten ... und ein paar Fotos gibt es auch dazu.

    Zwei schöne Tage. Die Migräne hatte sich verabschiedet, Schlafdefizit aufgeholt und schmutzige Fenster und diverse Staubflusen gnadenlos ignoriert. Bei deeem Wetter doch nicht. Dabei war es dafür verantwortlich, denn die Sonne brachte es an den Tag, wie oberflächlich in den Jahresendwochen an derartige Aufgaben herangegangen wurde. Was solls, Unheilig singen auch nicht "Geboren um zu putzen" ... (und ich füge an) ... die Sonne kann man auch anders nutzen.

    Genau das dachten sich wohl auch einige Pflänzchen meines Gartens, denn überall konnte ich schon sehen, wie sie aus der Erde drängen ...



    Krokusse und Efeu-Stängelchen. Letztere finden eh überall einen Weg nach draußen ...

    Und eine rote Amaryllis hab ich mir gegönnt. Noch ist nichts rot an ihr, aber ich hoffe, das wird noch.

    Heute ging es nach Bad Urach. Früher waren wir öfter dort zum Wandern und Hallenbaden mit den Kindern. Heute war nur ein Abstecher angesagt ... ein kleiner Bummel durch den Ort mit den schönen Fachwerkhäusern, die ich so liebe.



    Es gibt so viele Details zu bewundern ...



    Und so sieht es von oben aus ...



    ... und etwas herangezoomt ...



    Auf der Rückfahrt fiel mir dieses Häuschen auf ... bzw. die Art, mit der manche Menschen ihre Wohnung heizen ...



    Was es nicht alles gibt, gell?

    Soweit mein kleiner WE-Bericht. Ich hoffe, ihr hattet auch eine schöne Zeit.

    Einen guten Start in die neue Woche wünsche ich euch ... immerhin schon die 3. Januarwoche, verrückt, gell? Macht`s gut ... :-)


    Waldameise 16.01.2011, 22.27 | (18/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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