Waldameise
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    über meine
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    in der Natur ...
    herzlich willkommen!


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     Alles ist Mitteilung
     in der Natur
     Bettina von Arnim


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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Mein Kopf ...

    schmerzt. Die Tablette hilft nicht. Gedanken kreiseln ...

    Danke für eure lieben Worte. Danke für den Mutzuspruch. Wie oft musste ich das schon hier schreiben. Warum passiert soviel Einschneidendes in den letzten Jahren? Und warum sind soviele Steine dabei, die man uns auf den Weg schüttet?

    Neulich hab ich angekündigt, die Katze aus dem Sack zu lassen. Aber dass jetzt so eine aus dem Sack springt, damit hab ich echt nicht gerechnet.
    Als Ende letzten Jahres die "Geschäftsführung" ausgetauscht und daraufhin Veränderungen in unserem V. angekündigt wurden, da befürchtete ich schon das Schlimmste. Aber wie es so ist ... nur zu gern lässt man sich die "düsteren Gedanken" aus dem Kopf blasen, hört auf das, was Kollegen/Verwandte/Freunde sagen ... und glaubt am Ende selbst, dass alles doch nicht so schlimm kommt.

    Und nun kommt es noch schlimmer ... alles geht noch schneller. Am Dienstag werden wir mehr erfahren. Schöne Pfingsten.

    Waldameise 29.05.2009, 09.24 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    15 Jahre

    Ganz schnell muss ich mir mal was von der Seele tippseln. Ich platze sonst.

    Nun ist es doch offiziell ... unsere GS wird geschlossen. Und zwar ziemlich bald schon. Ein Schock für uns Mitarbeiter. Nächste Woche erfahren wir mehr. Dabei muss es schon lange festgestanden haben ...

    Es passiert soviel grad ... soviel Schlimmes. Am liebsten möchte ich nie wieder dahin. Wie soll ich die verbleibende Zeit all den Menschen freundlich ins Gesicht lächeln, sie beraten und meine Arbeit tun, als sei nichts passiert? Wo ich doch sagen möchte ... bald wird sie hier niemand mehr freundlich beraten und bedienen, formulieren sie ihre "Anliegen" doch schriftlich. Service ist nicht mehr modern.

    ... neulich trafen wir unsere ehemalige Chefin, erzählten ihr von unseren Befürchtungen und Ängsten. "Das können die nicht tun, niemals. Jeder kennt diese GS ... sie ist ein Begriff und gehört zur Z. wie die Kirche zum Dorf ..."

    Sie können, liebe Frau P.

    15 Jahre war ich dort ... ca. 7 Tage in dieser Zeit krank ... immer da, wenn ich gebraucht wurde. Gebraucht wurde ... :(

    Waldameise 28.05.2009, 20.38 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Ich liebe ...

    diese vorsommerliche Abendstimmung. Dieses besondere Licht, diesen würzigen Duft von frisch gemähtem Gras, der immer wieder so viele wunderbare Erinnerungen wachruft. Ich liebe den kühlen Abendwind, das Abendkonzert unserer gefiederten Freunde ... und die wunderbare Stille.



    Lärm, Hektik, Sorgen ... alles scheint soweit entfernt ... fast unwirklich. Ich möchte ihn festhalten, diesen besonderen Augenblick. Jeden Tag ein paar Minuten davon erleben. Ein paar Minuten ... Leben.

    Waldameise 27.05.2009, 20.15 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Der Rundgang ...

    durch den unwettergeschüttelten Garten führte zum Glück zu keiner besorgniserregenden Diagnose. Als Opfer zu beklagen sind eine Rosenknospe (Fundort nahe Eingangstor), die flammende Liebe, die sich im Bunde zu Boden geworfen hat und diverse unhaltbare Pflänzchen. Letztere hab ich inzwischen wieder aufrichten können, wie meinen Lieblings-Storchschnabel ...



    Durchs Ohr läuft mir gerade einer meiner absoluten Lieblingssongs. Wer mag, kann mal reinhören/-sehen - HIER. Das nur mal so am Rande ... weiter gehts ... bis später!

    Waldameise 27.05.2009, 13.40 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Plötzlich ...

    verfärbte sich der Himmel dunkelgrün-grau. Blitze zuckten, Donner grollte und die Menschen liefen aufgeregt umher. Alles kam so überraschend, denn wenige Minuten vorher schien noch die Sonne mit voller Kraft, und keiner ahnte das nahende Unheil.

    In dem Moment rief eine Kundin an und wollte einen Platz für eine Fahrt reservieren, zog es dann aber vor, dies auf den morgigen Tag zu verschieben. Zu heftig sei das Gewitter, das gerade über ihrer Stadt tobte. Keine Minute später brach es auch über uns herein.



    Der Sturm peitschte so heftig gegen die großen Fensterscheiben in unserer Geschäftsstelle, dass ich fürchtete, jeden Moment würde es eine Scheibe hereindrücken.
    Abgestellte Mopeds kippten wie Dominosteine um und überall flogen Wahlkandidaten durch die Luft ... ähm ... natürlich nur ihre Plakate. Es war der Wahnsinn.

    Ich war froh, als ich endlich heimfahren durfte. Der Bus fuhr Schlangenlinien um abgebrochene Äste und am Straßenrand liegende Mülltonnen, und die Feuerwehr war auch schon unterwegs.



    Welche Schäden das Unwetter in meinem Garten angerichtet hat, kann ich morgen erst genau prüfen. Ich hoffe sehr, dass es sich in Grenzen hält.

    Und wie habt ihr den Wetterumschwung erlebt? Kam er auch so überraschend und heftig? In den Nachrichten wird viel darüber berichtet. Am Bodensee muss es auch schlimm gewesen sein.
    Aber es hat erstmal ordentlich abgekühlt und mein Kopf ist auch endlich frei ... durchatmen.

    Waldameise 26.05.2009, 21.39 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Land unter

    Unglaublich, was grad hier abging ...



    Ich berichte später ... muss erstmal in die Küche, das Essen zubereiten. Aber ich komm nochmal vorbei ...
    bis nachher ...

    Waldameise 26.05.2009, 19.03 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Da ich weiß

     ... du kommst mir wieder,
    machen mich die Wolken froh,
    und am Georginenbeete
    Abendstille freut mich so!

    Fröhlich such ich mir den Schatten
    bis die Sonne fast versinkt.
    Nachts im kleinen dunklen Tale
    freut mich jedes Licht, das blinkt ...

    Ob ich einsam steig am Hügel,
    horch ich doch an Deiner Türe.
    Steh ich hier in fremdem Garten,
    du doch bist es, die ich spüre.

    Hugo von Hofmannsthal



    Grad keine Zeit zum plaudern ... möchte euch wenigstens ein kleines Grüßlein hier lassen ... danke für eure lieben Kommentare ...


    Waldameise 25.05.2009, 20.41 | (5/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Im Verborgenen

    Gefährlich ist das Mäuseleben

    im Frühling, wenn nach langem Regen

    auf Wiesen große Blümchen blühen

     und Lauerndes wird übersehen.



     

    Wenn im blumenreichen Schutze

     zwei Augen schaun, wie die vom Luchse,
     sei eine jede Maus gewarnt:
     dort hockt der Tiger – gut getarnt!

    (Sunny)



    Waldameise 24.05.2009, 12.39 | (19/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Sie hat ja Recht ...

    unsere Lissy. Und bevor mein Foto auf einer Milchtüte erscheint, hab ich mich entschlossen, nun doch mal wieder meine Nase hier reinzustecken.



    Ganz herzlich möchte ich allen danken, die durch ihre lieben Zeilen verhindert haben, dass ich dieses schöne Hobby aufgebe. In den letzten Wochen ist mir bewusst geworden, wie sehr ich all dies hier vermissen würde.



    In meinem Ordner schlummern noch Fotos, die schon wieder Geschichte sind. Dabei liegen die Aufnahmen noch gar nicht so lange zurück. Aber es ist einfach unglaublich, wie schnell man sich an die ständig wechselnden Ansichten um uns herum gewöhnt.

    Längst sind die zitronengelb-leuchtenden Löwenzähne verblüht, und der milde Frühlingswind bläst ihre Schirmchen in alle Richtungen. Schade finde ich auch, dass die Blütezeit der Obstbäume von so kurzer Dauer ist.



    Das helle Grün des Frühlings wechselt langsam in sattere Farben. Alles geht so schnell vorbei, ein Ereignis jagt das andere und des Menschen Rhytmus ebenso.



    Es scheint nur noch zwei Möglichkeiten zu geben. Auf alles zu verzichten oder um sein Leben zu laufen. Wir haben uns für letzteres entschieden. Es gibt kein Zurück mehr. Der Acker ist bestellt sozusagen ... und nun gehts ans pflanzen.



    Im Moment überschlagen sich die Ereignisse. Aber tun sie das nicht immer? Bei uns ist jedenfalls immer ne Menge los. Aber so ist das Leben. Anders wär es doch langweilig.
    Hihi, da schwätz ich wiedermal in Rätseln, gell? Naja, ihr kennt das ja schon. Aber vielleicht lass ich bald die Katze aus dem Sack ... mal schauen ;-)



    Für heute sag ich erstmal "Tschüssi"
    und wünsche euch eine vorsommerlich-schöne Restwoche nebst Feiertag.



    (In diesem Eintrag konntet ihr übrigens Fotos von unseren letzten Wanderungen bewundern.)


    Waldameise 20.05.2009, 15.44 | (24/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Wie ermüdend ...

    nix mehr los hierrrrr ... richtig einschläferrrnd ist das ... miau.



    Wird Zeit, dass Frauchen mal wieder in die Pötte kommt und die neuesten Starfotos von mir zeigt. Geht mir tierisch genug aufs Fell mit ihrem Knipsdings ...

     

    Waldameise 19.05.2009, 17.46 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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