Waldameise
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     Alles ist Mitteilung
     in der Natur
     Bettina von Arnim


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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Blogeinträge (Tag-sortiert)

    Tag:

    Kevin allein Zuhaus

    Viele Dinge im Leben werden durch regelmäßige Durchführung, Nutzung oder Handhabung zur Routine. Und manchmal ist man schon so routiniert, dass man es scheinbar gar nicht mehr wahrnimmt. Nein, ich spreche hier nicht von dem Küsschen am Morgen, das man beim Abschied dem Liebsten mit auf den Weg gibt. Auch meine ich hier nicht das allmorgendliche AusdemBettsteigen. Wobei ich mich beim routinemäßig ersten Gang zur Toilette schon mal frage, was für einen Tag wir eigentlich haben, weil zwar mein Bewegungsapparat seinen Motor gestartet hat, sich mein Hirn jedoch noch im Bett zu räkeln scheint. Aber das ist ein anderes Thema.

    Mich beschäftigt die Frage, warum es mir immer wieder passiert, dass ich frühmorgens an der Haltestelle stehe und ein siedentheißer Adrenalinstoß durch meinen Körper jagt und ich mir plötzlich die bange Frage stelle: "Hab ich eigentlich die Kaffeemaschine ausgemacht???" Abends, bei der Heimfahrt vom Geschäft, das gleiche Spiel. Ich sitz im Bus und will mich genüßlich entspannenden Gedanken hingeben, da durchfährt es mich, als wenn ich in die Steckdose gegriffen hätte. "Hab ich eigentlich die Kasse abgeschlossen ... die Klimaanlage ausgemacht ... etc.???"

    Warum nur ist das so, obwohl es noch nie vorgekommen ist, dass diese Dinge passiert sind, die man sich da ausmalt? Warum kram` ich tausendmal in meiner Handtasche nach dem Schlüssel, obwohl ich ihn immer dort habe? Am schlimmsten ist es, wenn es in den Urlaub geht und man immer das Gefühl hat, irgendwas vergessen zu haben.

    Oder ich erinnere mich an die Zeit, als die Kinder noch klein waren und wir ausgegangen sind. Warum hatte ich dann immer das Gefühl, dass ihnen was zugestoßen ist, dass wir sie tränenüberströmt vorfinden oder noch viel schlimmere Dinge passiert sind? Warum nur war ich erst beruhigt, als wir wieder zurück fuhren und ich mich davon überzeugen konnte, dass das Haus nicht in Flammen stand???

    Waldameise 21.01.2004, 13.40 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Engel-isches

    Wer einen Engel sucht
    und nur auf die Flügel schaut,
    könnte eine Gans nach Hause bringen.


    Georg Christoph Lichtenberg



    Ich wünsche euch einen gemütlichen Abend mit einem Engel an eurer Seite ;-)))

    Waldameise 20.01.2004, 20.38 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Bankraub

    Ein Räuber stürmt in die Bank und schreit:

    "Alle legen sich auf den Boden!"

    Die Bankangestellten legen sich auf den Bauch - nur die Sekretärin auf den Rücken.

    Zischt der Filialleiter: "Fräulein Maier, das ist ein Banküberfall, kein Betriebsausflug!"


    Waldameise 20.01.2004, 18.28 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Einschläferndes

    Also ich weiss auch nicht, was mit mir los ist, aber in den letzten Tagen bin ich so ausgebrannt und immerzu müde. Quäl ich mich früh endlich aus dem Bett, bin ich nur von dem einen Wunsch beseelt, bald wieder in selbiges schlüpfen zu können. Mein Kopf ist leer, meinen Körper muss ich den ganzen Tag hinter mir herziehen und mit den Wahrnehmungen ists auch nicht grad zum besten bestellt.

    Selbst das Bloggen übt nicht den üblichen Reiz auf mich aus, was nun wirklich ein mir bis dato völlig unbekanntes Phänomen ist. Und ich sehe das als ein ernst zu nehmendes Alarmsignal. Leide ich etwa unter Blogoutsyndrom??? H i l f e e e !!!

    Waldameise 20.01.2004, 13.26 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Ein Aktfoto von Sunny

    ... soll euch zeigen, wie sehr ich seit Anbeginn meines Lebens vom Element Wasser angetan bin.



    Gut, ich liebe nicht unbedingt das tropfenförmige Nass, das eine geplatzte Wolke freigibt. Aber auch hier seh ich die natürliche Notwendigkeit. Meistens zumindest.

    Ich liebe die kleinen gurgelnden Bäche und Flüsse im Wald und Gebirge, wenn sie ihren Weg ins Tal suchen. Ich mag die vielen Seen mit ihrem Schilf und den kleinen Tümpeln, und das endlose Meer, wenn es türkisfarben vor mir liegt und die Sonnenstrahlen auf den Wellen tanzen. Mich beeindrucken Gletscher und Wasserfälle, die zeigen, wieviel Kraft die Natur hier vergeben hat. Und ich mag einen warmen Gewitterregen, der mir die Erinnerung an Kindertage zurückbringt, als ich barfuß durch Pfützen sprang ...

    Waldameise 20.01.2004, 11.47 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Ein Mensch ...

    zur Arbeit wild entschlossen,
    ist durch den Umstand sehr verdrossen,
    dass ihm die Sonne seine Pflicht
    und Lust zum Fleißigsein zersticht.

    Er sitzt und schwitzt und stöhnt und jammert,
    weil sich die Hitze an ihn klammert.

    Von seinem Wunsch herbei gemolken,
    erscheinen alsbald dunkle Wolken.
    Der Regen rauscht, die Traufen rinnen.
    Jetzt, denkt der Mensch, kann ich beginnen.

    Doch bleibt er tatenlos und sitzt,
    horcht, wie es donnert, schaut, wies blitzt
    und wartet, dumpf und hirnvernagelt,
    Obs nicht am Ende gar noch hagelt.

    Doch rasch zerfällt das Wettertoben -
    Der Mensch sitzt wieder: Siehe oben!


    Eugen Roth


    Warum ich das Gedicht heute reinstelle? Was es bedeuten könnte? Klaro, ich schau sehnsüchtig gen Himmel ... ;-)))

    Waldameise 19.01.2004, 09.50 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Er ist nicht nur ...

    ein genialer Musiker, sondern auch ein Kämpfer gegen Armut und Aids. Bono wurde erneut für seine Verdienste ausgezeichnet. Das von der Witwe des ermordeten Schwarzenführers Martin Luther King gegründete King-Zentrum ehrte den Musiker mit einem seiner höchsten Preise.



    Herzlichen Glückwunsch!!!

    Waldameise 19.01.2004, 09.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL

    Ihr seid ja schon wieder gewachsen ...

    stell ich jedesmal verblüfft fest, wenn ich die beiden sehe.



    Unglaublich, wie schnell die Kinder in dem Alter wachsen. Selbst nach 14 Tagen glaubt man, schon wieder Veränderungen zu erkennen. Da ist jeder kleine Schritt auch ein kleines Erfolgserlebnis. Wieder ein Zähnchen mehr ... jetzt sagt sie/er schon erste Worte ... macht schon ins Töpfchen ... hat seinen ersten Brei gegessen ... usw.

    Immer gibt es irgendwelche Neuigkeiten. Dann kommt der erste Tag im Kindergarten. Die Kinder basteln, lernen Lieder, und manchmal ist man verblüfft über ihre Leistungen und staunt, was in dem kleinen Menschlein schon für Energien und Ideen stecken.

    Nicht lange, und es folgt der erste Schultag, die Anforderungen des Lebens wachsen ... und so vergehen die Wochen, Monate, Jahre. Das seltsame ist, dass man meistens erst hinterher erkennt, wie schöne diese Zeit war und dass sie unwiederbringlich ist.
    Um nicht in Melancholie zu versinken, beende ich dieses Thema lieber ...

    Da gibt es nämlich noch jemanden, die die vergangen Tage ganz schön gewachsen ist ... die gute alte Donau nämlich.



    Ihr könnts mir glauben, das kommt nicht von meinen Tränen, weil das Wochenende schon wieder zuende geht. Obwohl ... ein wenig traurig bin ich schon darüber. Mal sehen, was die neue Woche für uns bereithält. Ich wünsch euch jeden Tag ein kleines Erfolgserlebnis ;-)))

    Waldameise 18.01.2004, 22.04 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Ich liebe es ...

    wenn Kartoffeln nach Kartoffeln schmecken :-))) Mit anderen Worten: das Essen war lecker. (Nein, es gab nicht blos Kartoffeln. Aber manchmal schmecken die einfach nach nichts. Deshalb erachtete ich es heute für erwähnenswert, dass die Erdknollen heute nach Kartoffeln geschmeckt haben. Alles klar?) Und jetzt freu ich mich auf denda und dieda ...

    und

    und ein paar Leutchen drumherum ;-)

    Waldameise 18.01.2004, 14.57 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Frauenglück- und Steinzeitmännliches :-)))

    Bevor ich meine Schnitzel in die Pfanne schmeiße, muss ich natürlich hier vorbeikommen, um euch einen schönen Sonntag zu wünschen. Mich drängt zwar unheimlich danach, mit euch plaudern, aber die Familie besteht darauf, mich heute live zu erleben.

    Zuvor möchte ich jedoch die Frage an euch richten, ob ihr die 4 Geheimnisse einer glücklichen Frau kennt?

    1) Es ist wichtig einen Mann zu finden, der kochen und putzen kann.

    2) Es ist wichtig einen Mann zu finden, der viel Geld verdienen kann.

    3) Es ist wichtig einen Mann zu finden, der Spaß versteht und mit dem man tollen Sex haben kann.

    UND

    4) Es ist wichtig, dass sich diese 3 Männer nie treffen ...

    Und noch was: Da unser Wattwurm Werner immer so von der Steinzeit schwärmt und der Meinung ist, dass die steinzeitmännliche Position einiges vorteilhafter und vergnüglicher war, muss ich hier ganz deutlich das trugschlüssige dieser Ansicht verdeutlichen. Auch unsere lieben Vorfahren hatten so ihre Problemchen ...



    Ich wünsch euch einen fröhlichen, problemlosen Sonntag :-)))

    Waldameise 18.01.2004, 10.55 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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