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Liebe Besucher,
hier findet Ihr
meine Fotos,
Erzählungen,
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Geschichten
über meine
Begegnungen
in der Natur ...
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Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Nun hat sich ...
der Nebel endlich verzogen. Wenn es nicht regnen würde, könnte ich mich direkt darüber freuen. Aber was solls, so ein Plätschertag hat auch was für sich. "Wir dampern halt ein bissel rum", würde meine Mutter dazu sagen.
Mein Mann - das fleischgewordene Schweizer Messer - versucht grad, unsere Waschmaschine wieder zum laufen zu bringen, nachdem sich gestern beim zweiten Waschgang gar nichts mehr bewegte.
Der Film gestern abend war wahrlich zum gruseln. Aber nicht wegen der Spannung, eher wegen der haarsträubenden Story. Dabei war die Idee nicht schlecht, nur die Umsetzung, wie so oft heutzutage. Die Zeiten ändern sich halt in jeder Beziehung. Früher hätte das ZDF solche Filme sicher nicht eingekauft. Aber egal ...
Bevor die ersten Nachtfröste mit ihren eisigen Griffeln an den letzten Pflanzen zupfen, hab ich euch schnell noch Fotos von diesem "Zaubergewächs" mitgebracht, das sich eines Tages auf unserem Kompost gebildet hatte und seit dem wächst und wächst ...

... und alles zuwuchert. Man kann es auf diesem Foto nicht richtig erkennen, aber es ist übersäht mit aber und aber blau-lilafarbener wunderschöner Blüten.
Hier könnt ihr mal eine von der Nähe sehen ...

Eigenartig, gell? Ich hab diese Pflanze noch nie zuvor gesehen. Aber ich vermute, dass es sich bei ihr um ebenso ein wucherndes Kraut handelt, wie dieses Springkraut, das dieses Jahr auch so üppig gewachsen ist. Oder kennt jemand von euch diese Pflanze?
So, nun werde ich mich mal in meine Küche begeben. Griechische Kartoffelpfanne möchte ich heute machen. Im Moment hab ich noch gar keinen Hunger irgendwie. Naja, wird schon noch. Der hat bisher noch nie lange auf sich warten lassen.
Euch wünsche ich einen schönen Tag und einen guten Start in den November :)))
Mein Mann - das fleischgewordene Schweizer Messer - versucht grad, unsere Waschmaschine wieder zum laufen zu bringen, nachdem sich gestern beim zweiten Waschgang gar nichts mehr bewegte.
Der Film gestern abend war wahrlich zum gruseln. Aber nicht wegen der Spannung, eher wegen der haarsträubenden Story. Dabei war die Idee nicht schlecht, nur die Umsetzung, wie so oft heutzutage. Die Zeiten ändern sich halt in jeder Beziehung. Früher hätte das ZDF solche Filme sicher nicht eingekauft. Aber egal ...
Bevor die ersten Nachtfröste mit ihren eisigen Griffeln an den letzten Pflanzen zupfen, hab ich euch schnell noch Fotos von diesem "Zaubergewächs" mitgebracht, das sich eines Tages auf unserem Kompost gebildet hatte und seit dem wächst und wächst ...

... und alles zuwuchert. Man kann es auf diesem Foto nicht richtig erkennen, aber es ist übersäht mit aber und aber blau-lilafarbener wunderschöner Blüten.
Hier könnt ihr mal eine von der Nähe sehen ...

Eigenartig, gell? Ich hab diese Pflanze noch nie zuvor gesehen. Aber ich vermute, dass es sich bei ihr um ebenso ein wucherndes Kraut handelt, wie dieses Springkraut, das dieses Jahr auch so üppig gewachsen ist. Oder kennt jemand von euch diese Pflanze?
So, nun werde ich mich mal in meine Küche begeben. Griechische Kartoffelpfanne möchte ich heute machen. Im Moment hab ich noch gar keinen Hunger irgendwie. Naja, wird schon noch. Der hat bisher noch nie lange auf sich warten lassen.
Euch wünsche ich einen schönen Tag und einen guten Start in den November :)))
Waldameise 01.11.2005, 10.56 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Manchmal bin ich richtig happy,
dass ich das jetzt ausleben kann, wovon ich als Kind geträumt habe. Da ich eh ein kindisches Wesen bin, kommt das nicht selten vor. Nicht, dass ich unter der Strenge jener Zeit und meiner Eltern derart gelitten hätte. Im Gegenteil - im Nachhinein betrachtet, konnte ich teilweise durch diese "Erziehungsmethoden" so viele Dinge als etwas besonderes, einmaliges und schönes empfinden. Weil sie eben nicht selbstverständlich waren und sich oft erst erkämpft werden mussten. Umso wertvoller erschienen sie mir dann, ... und bis zum heutigen Tag spür ich diese Gefühle in mir, die ich dabei empfunden habe ... diese Glücksgefühle.
Glücksgefühle empfand ich aber auch in meiner Phantasie. D. h., ich dachte mir Abenteuer, Erlebnisse, Situationen und Spiele aus, wie wohl jedes Kind damals.
Erst sehr spät - als ich schon 12 Jahre alt war - kauften meine Eltern ihren ersten Fernseher. Und so erinnere ich mich daran, wie toll ich es mir vorstellte, wenn ich solch ein Gerät mein eigen hätte nennen können. Oja, einen eigenen kleinen Fernseher ... in meinem Zimmer ... wo ich womöglich auch noch heimlich hätte schauen dürfen ... Filme, für die ich eigentlich noch viel zu jung war ... Sherlock Holmes oder die Edgar Wallace-Filme. Ooooojaaaa, ich wär das glücklichste Kind auf Erden, ... stellte ich mir die Szenerie vor ... ;)
Oft muss ich daran denken, wenn ich mich wie ein Kind auf einen kuscheligen Fernseh- oder DVD-Abend "vorfreue". Wie damals kommt es auch heute nicht allzu oft vor, dafür gibt es einfach zu wenige dieser filmischen Höhepunkte. Aber wenn, dann ist es fast wie damals.
So wie heute. Das Knabberzeugs liegt schon bereit ... vorher werde ich noch in meinen kuscheligen Schlafanzug schlüpfen ... und die nebeldüstere Nacht ist wie gemacht für einen Gruselfilm. Noch ist es nicht soweit ... erst 22.15 Uhr geistert das "Ghost Ship" durchs ZDF ... aber ich freu mich :)))
Ob es ein filmischer Höhepunkt wird, bleibt abzuwarten, da sich "die Geister scheiden", was die Qualität des Filmes anbelangt. Ich lass mich halt einfach überraschen, gell?
Ach ja, und vorher schau ich mal in "Hocus Pocus" rein, einem lustigen Film von Disney mit Bette Midler und Sarah Jessica Parker, den ich auch noch nicht gesehen habe ... :)

Glücksgefühle empfand ich aber auch in meiner Phantasie. D. h., ich dachte mir Abenteuer, Erlebnisse, Situationen und Spiele aus, wie wohl jedes Kind damals.
Erst sehr spät - als ich schon 12 Jahre alt war - kauften meine Eltern ihren ersten Fernseher. Und so erinnere ich mich daran, wie toll ich es mir vorstellte, wenn ich solch ein Gerät mein eigen hätte nennen können. Oja, einen eigenen kleinen Fernseher ... in meinem Zimmer ... wo ich womöglich auch noch heimlich hätte schauen dürfen ... Filme, für die ich eigentlich noch viel zu jung war ... Sherlock Holmes oder die Edgar Wallace-Filme. Ooooojaaaa, ich wär das glücklichste Kind auf Erden, ... stellte ich mir die Szenerie vor ... ;)
Oft muss ich daran denken, wenn ich mich wie ein Kind auf einen kuscheligen Fernseh- oder DVD-Abend "vorfreue". Wie damals kommt es auch heute nicht allzu oft vor, dafür gibt es einfach zu wenige dieser filmischen Höhepunkte. Aber wenn, dann ist es fast wie damals.
So wie heute. Das Knabberzeugs liegt schon bereit ... vorher werde ich noch in meinen kuscheligen Schlafanzug schlüpfen ... und die nebeldüstere Nacht ist wie gemacht für einen Gruselfilm. Noch ist es nicht soweit ... erst 22.15 Uhr geistert das "Ghost Ship" durchs ZDF ... aber ich freu mich :)))
Ob es ein filmischer Höhepunkt wird, bleibt abzuwarten, da sich "die Geister scheiden", was die Qualität des Filmes anbelangt. Ich lass mich halt einfach überraschen, gell?
Ach ja, und vorher schau ich mal in "Hocus Pocus" rein, einem lustigen Film von Disney mit Bette Midler und Sarah Jessica Parker, den ich auch noch nicht gesehen habe ... :)

Geht es euch auch so, ... gestern hab ich die Zeitumstellung noch gar nicht so stark wahrgenommen, aber heute denke ich ständig, es sei schon viel später. Irgendwie schön. Einen gemütlichen Abend noch euch allen :)
Waldameise 31.10.2005, 17.55 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Abends ...
wenn die Heimchen singen, wenn die Lampe düster schwelt,
hör ich gern von Spukedingen, was die Tante mir erzählt.
Wie es klopfte in den Wänden, wie der alte Schrank geknackt,
wie es einst mit kalten Händen Mutter Urschel angepackt,
wie man oft ein leises Jammern grad um Mitternacht gehört,
oben in den Bodenkammern, scheint mir höchst bemerkenswert.
Doch erzählt sie gar das Märchen von dem Geiste ohne Kopf,
dann erhebt sich jedes Härchen schaudervoll auf meinem Schopf.
Und ich kann es nicht verneinen, dass es böse Geister gibt,
denn ich habe selber einen, der schon manchen Streich verübt.
(Wilhelm Busch)

... und einen grusligen schönen Start in die neue Woche :)
hör ich gern von Spukedingen, was die Tante mir erzählt.
Wie es klopfte in den Wänden, wie der alte Schrank geknackt,
wie es einst mit kalten Händen Mutter Urschel angepackt,
wie man oft ein leises Jammern grad um Mitternacht gehört,
oben in den Bodenkammern, scheint mir höchst bemerkenswert.
Doch erzählt sie gar das Märchen von dem Geiste ohne Kopf,
dann erhebt sich jedes Härchen schaudervoll auf meinem Schopf.
Und ich kann es nicht verneinen, dass es böse Geister gibt,
denn ich habe selber einen, der schon manchen Streich verübt.
(Wilhelm Busch)

... und einen grusligen schönen Start in die neue Woche :)
Waldameise 30.10.2005, 23.59 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Echt gruslig ...
war das heute auf dem Friedhof.Der dichte Nebel, die "trauernden Weiden", die ihre dünnen, langen Arme über die Gräber schleifen liessen ... lautlos fallende Blätter, feuchtes Gras und Moos und überall einsam huschende Wesen. Zu denen gehörte allerdings auch ich, da ich das Grab der Großeltern meines Mannes für den Winter gerichtet habe.
Mittlerweile hat sich der Nebel wieder verdichtet. Das wird die Vampire, Hexen und anderen lichtscheuen Gestalten, die sich die kommenden Nächte dort treffen, sicher freuen. Zum Glück wohnen wir mit dem nötigen Abstand zu diesem Ort der gräulichen Begegnung. Bei Windstille allerdings dringen nicht selten schaurig jammernde Geräusche bis zu unserem Haus. Die könnten allerdings auch von den Jugendlichen aus dem Dorf stammen, wenn sie sich am Marktplatz zu nächtens treffen. Klingt ziemlich ähnlich. ;-)

Vielleicht sollte ich dennoch vorsorglich heute und vorallem morgen Nacht das Fenster nur kippen oder eine Knoblauchzehe mehr an den italienischen Salat geben. Man kann ja nie wissen ...
Den Garten konnte ich stattdessen immer noch nicht "winterfest" machen. Ich bring es einfach noch nicht fertig, so lange die Blümchen noch so schön blühen. Das letzte Ahornblättchen ist bald gefallen, aber einzelne Topfpflanzen und meine Wildblumen, deren Samen ich im Frühjahr ausgesäht hatte, scheinen sich vor dem Winter nicht zu fürchten und blühen immer noch in vollster Pracht ...

Unglaublich, gell? Wahrscheinlich nerv ich euch schon mit meinen Gartengeschichten.
Aber ich musste euch das einfach zeigen. Ich kann nicht anders ... sorry ... ;)))
So gesehen war mein Tag heute doch noch pink, wenn man mal von den Kopfschmerzen absieht, die sich immer wieder einschleichen.

Waldameise 29.10.2005, 18.11 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Sie ist mir völlig schnuppe -
die olle Nebelsuppe ...

Think pink ;-)))
Waldameise 29.10.2005, 12.51 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Da warens nur noch ...
127 ... 126 ... 125 ...

Ich weiß es nicht, wie viele Blätter unser Ahornbäumchen noch trägt. Ich weiß nur eines sicher, es werden ständig weniger ... und bald ist das letzte Blatt gefallen. Dann mach ich wie jedes Jahr ein Häufchen neben dem Kompost und hoffe, dass ein Igel daran gefallen findet und es sich für sein Winterschläfchen auserkort. Heißt das so? Egal, ich würde mich jedenfalls über so einen stachligen Laubhaufenmieter sehr freuen.

Kennt ihr schon "Das Vierte"? Ein neuer Sender, auf dem alte Hollywood-Filme laufen. Zur Zeit schau ich "Marnie", ein Klassiker von Hitchcock mit Hedren und Connery. Ich mag diese alten Filme. Selbst die vielen Eigenheiten, naiven Sequenzen und Fehler, die damals mangels Technik, Erfahrung oder Budget oft gemacht wurden, sind mir so symphatisch. Sie machen für mich das Flair solcher Filme aus. Allein schon deshalb schau ich sie mir gern wieder einmal an. Aber auch wegen ihrer originellen Dialoge und der nostalgischen Gefühle, die sie bei mir auslösen. Wunderbar ...
Morgen hab ich wieder einen mammutösen Arbeitstag und werde hier nicht vorbeikommen können. Deshalb möchte ich euch jetzt schon ein herbstfreundliches Wochenende wünschen. Nehmt mit, was ihr an Farben und Sonnenstrahlen noch kriegen könnt. Aber nur die Farben, nicht die Viren einfangen, die wohl leider auch schon wieder unterwegs sind. Lasst es euch gut gehen :)))

Ich weiß es nicht, wie viele Blätter unser Ahornbäumchen noch trägt. Ich weiß nur eines sicher, es werden ständig weniger ... und bald ist das letzte Blatt gefallen. Dann mach ich wie jedes Jahr ein Häufchen neben dem Kompost und hoffe, dass ein Igel daran gefallen findet und es sich für sein Winterschläfchen auserkort. Heißt das so? Egal, ich würde mich jedenfalls über so einen stachligen Laubhaufenmieter sehr freuen.

Morgen hab ich wieder einen mammutösen Arbeitstag und werde hier nicht vorbeikommen können. Deshalb möchte ich euch jetzt schon ein herbstfreundliches Wochenende wünschen. Nehmt mit, was ihr an Farben und Sonnenstrahlen noch kriegen könnt. Aber nur die Farben, nicht die Viren einfangen, die wohl leider auch schon wieder unterwegs sind. Lasst es euch gut gehen :)))
Waldameise 27.10.2005, 21.11 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ganz nebenbei mal was sunny-eres
... denn so langsam hab ich das Gefühl, die Sonne will uns ärgern ... hat sich emanzipiert, zickt rum oder was auch immer. Im Sommer, als jeder fest mit ihr gerechnet hat, sie zu jeder Freiluftparty, Fahrradtour, jedem Grillfest, Wochenende und Urlaubstag eingeladen und erwartet hat, da glänzte sie durch Abwesenheit ... machte vermutlich selbst Urlaub irgendwo auf Bora Bora oder Martinique. Nur nicht bei uns.
Im Gegenteil ... wie zum Hohn schickte sie nur ihre nassen windigen Brüder, diese Miesepeter und Spaßverderber. Und jetzt, da meine dicken Socken und Rollkragenpulli schon bereit liegen, ich meine vielen Topfpflänzchen im Garten schon zur Ruhe betten wollte, mit fürchterlichsten Erwartungen die Heizölpreisentwicklungen verfolge und schon deshalb mit jedem weiteren Fall eines Ahornblättchens schier zusammenzucke, da lacht die sich eins und mir frech ins Gesicht. Typisch Frau. Sunny eben ... *lach* ... und deshalb kann ichs ihr irgendwie nicht übel nehmen ... :-)))
Waldameise 27.10.2005, 15.28 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Sorgen
Wie heißt es so schön ... "Das Leben ist eines der schwersten" ... . Oh, wie wahr dieser Spruch doch ist *seufz*. Und vorallem scheint es wohl im Leben einfach nicht möglich zu sein, sich auf Dauer zu freuen, in Sicherheit zu wiegen oder mal rundum zufrieden zu sein.
Es geht einfach nicht. Im Gegenteil, ... sobald man das Gefühl hat, glücklich und zufrieden zu sein, sollte man schon in Lauerstellung gehen, denn irgendwo kommt ganz sicher ein kleiner oder großer Hammer geflogen.
Andererseits ist alles relativ, denn betrachtet man das Weltgeschehen oder auch oft nur, was um einen herum geschieht und passiert, welches Schicksal der eine oder andere zu erleiden hat, dann wirken die eigenen Sorgen verschwindend klein. Und doch gehören sie zu unserem Leben, und allein mit dem Wissen, dass anderen noch größeres Unglück widerfahren ist, dass es viel schlimmeres Elend auf der Welt gibt, kann man nicht immer Vergleiche ziehen, die die eigenen Sorgen und Probleme abmildern. Der Mensch ist halt Mensch und jeder hat sein Päckchen zu tragen.
So muss ich auch frei zugeben, dass es mich traurig macht oder belastet, wenn Dinge schief laufen, wenn wie gestern unser kleiner Peugeot den Geist aufgibt und zu allem Überfluss die Waschmaschine ebenfalls, dass sich mein Mann den Finger halb abgesägt hat und unser Katerchen krank ist. Klar ist das alles nichts im Vergleich zu Kriegen, Krankheiten und Naturgewalten, die Menschen jeden Tag wegraffen. Und doch geschieht dies alles in meiner kleinen Welt und deshalb gesteh ich es mir zu, mir auch darüber mal den Kopf zu zerbrechen und bekümmert zu sein.
Es geht einfach nicht. Im Gegenteil, ... sobald man das Gefühl hat, glücklich und zufrieden zu sein, sollte man schon in Lauerstellung gehen, denn irgendwo kommt ganz sicher ein kleiner oder großer Hammer geflogen.
Andererseits ist alles relativ, denn betrachtet man das Weltgeschehen oder auch oft nur, was um einen herum geschieht und passiert, welches Schicksal der eine oder andere zu erleiden hat, dann wirken die eigenen Sorgen verschwindend klein. Und doch gehören sie zu unserem Leben, und allein mit dem Wissen, dass anderen noch größeres Unglück widerfahren ist, dass es viel schlimmeres Elend auf der Welt gibt, kann man nicht immer Vergleiche ziehen, die die eigenen Sorgen und Probleme abmildern. Der Mensch ist halt Mensch und jeder hat sein Päckchen zu tragen.
So muss ich auch frei zugeben, dass es mich traurig macht oder belastet, wenn Dinge schief laufen, wenn wie gestern unser kleiner Peugeot den Geist aufgibt und zu allem Überfluss die Waschmaschine ebenfalls, dass sich mein Mann den Finger halb abgesägt hat und unser Katerchen krank ist. Klar ist das alles nichts im Vergleich zu Kriegen, Krankheiten und Naturgewalten, die Menschen jeden Tag wegraffen. Und doch geschieht dies alles in meiner kleinen Welt und deshalb gesteh ich es mir zu, mir auch darüber mal den Kopf zu zerbrechen und bekümmert zu sein.
Waldameise 27.10.2005, 12.23 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Menschenkenntnis ?
Wenn Kunden zu mir an den Schalter kommen, kann ich deren Wesen in der Regel schon nach zwei drei Sätzen einschätzen. Zumindest glaube ich das. Das Äußere spielt auch eine Rolle, aber keine ausschlaggebende. Denn das gesprochene Wort, das Verhalten während eines Gespräches, Reaktionen auf Äußerungen meinerseits, all das gibt mir ein Bild von diesem Menschen.
Ganz anders verhält es sich bei dem geschriebenen Wort, wie hier z.B. bei den Bloggern. Nicht überall findet man einen "Lebenslauf" oder Foto, die Aufschluss darüber geben, wer sich hinter den Zeilen verbirgt.
Führt mich mein Weg auf einen neuen Blog, dann formt sich während des Lesens ein Bild in meinem Kopf. Ein Mensch entsteht. Männlein oder Weiblein, jung oder alt, offen oder ruhig, lustig oder nachdenklich ... etc. Selbst ein Äußeres bildet sich ... ein Gesicht, ein Körper. Irgendwann steht für mich fest, "all diese Zeilen schreibt eine junge Frau mit kurzen dunklen Haaren, die mit beiden Beinen fest im Leben steht". Nur mal so als Beispiel ... ;-)
Wie ich auf einigen Blöggen lesen konnte, hat das schon zu den tollsten Verwechslungen geführt. Ich schließ mich da nicht aus. Auch ich wurde schon des öfteren überrascht, ... vermutete hinter den Zeilen eine ganz andere Person, ordnete ihr ein ganz anders Umfeld zu, ein anderes Wesen, ja sogar anderes Geschlecht.
Es ist also viel schwieriger, einen Menschen hinter dem geschriebenen Wort einschätzen zu können. Ausgehend natürlich davon, dass diese Person ihre wahren Gedanken niederschreibt.
So gesehen, könnte man sich sogar in das Wesen einer bestimmten Person verlieben, ohne sie je gesehen zu haben. Würde man ihr irgendwo begegnen, nähme man vielleicht nicht mal Notiz von ihr ... ... verrückt, gell?
Ganz anders verhält es sich bei dem geschriebenen Wort, wie hier z.B. bei den Bloggern. Nicht überall findet man einen "Lebenslauf" oder Foto, die Aufschluss darüber geben, wer sich hinter den Zeilen verbirgt.
Führt mich mein Weg auf einen neuen Blog, dann formt sich während des Lesens ein Bild in meinem Kopf. Ein Mensch entsteht. Männlein oder Weiblein, jung oder alt, offen oder ruhig, lustig oder nachdenklich ... etc. Selbst ein Äußeres bildet sich ... ein Gesicht, ein Körper. Irgendwann steht für mich fest, "all diese Zeilen schreibt eine junge Frau mit kurzen dunklen Haaren, die mit beiden Beinen fest im Leben steht". Nur mal so als Beispiel ... ;-)
Wie ich auf einigen Blöggen lesen konnte, hat das schon zu den tollsten Verwechslungen geführt. Ich schließ mich da nicht aus. Auch ich wurde schon des öfteren überrascht, ... vermutete hinter den Zeilen eine ganz andere Person, ordnete ihr ein ganz anders Umfeld zu, ein anderes Wesen, ja sogar anderes Geschlecht.
Es ist also viel schwieriger, einen Menschen hinter dem geschriebenen Wort einschätzen zu können. Ausgehend natürlich davon, dass diese Person ihre wahren Gedanken niederschreibt.
So gesehen, könnte man sich sogar in das Wesen einer bestimmten Person verlieben, ohne sie je gesehen zu haben. Würde man ihr irgendwo begegnen, nähme man vielleicht nicht mal Notiz von ihr ... ... verrückt, gell?
Waldameise 26.10.2005, 11.39 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Herbststurm
Vom Norden kamen die Wolken gezogen,
ganz harmlos erst, noch ohne Saft,
dann hat sie der Wind vor die Sonne geschoben
bis diese verlor ihre letzte Kraft.
Im Wald beginnt ein Stöhnen und Ächszen,
wenn Baum um Baum sich neigt und bricht.
Kein Vogel singt mehr in den Ästen
und ringsherum erstirbt das Licht.
Kein Jäger sitzt mehr auf der Lauer,
schnell schleicht der Fuchs in seinen Bau.
Schon setzt er ein, der Regenschauer,
verfärbt die Landschaft nebelgrau.
(by sunny)

ganz harmlos erst, noch ohne Saft,
dann hat sie der Wind vor die Sonne geschoben
bis diese verlor ihre letzte Kraft.
Im Wald beginnt ein Stöhnen und Ächszen,
wenn Baum um Baum sich neigt und bricht.
Kein Vogel singt mehr in den Ästen
und ringsherum erstirbt das Licht.
Kein Jäger sitzt mehr auf der Lauer,
schnell schleicht der Fuchs in seinen Bau.
Schon setzt er ein, der Regenschauer,
verfärbt die Landschaft nebelgrau.
(by sunny)

Waldameise 25.10.2005, 12.21 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
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Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann. ---------------------------

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
Auch hier lese ich gern ...
- Bea - Gedankensprudler
- Der Archivar
- Märchenfrau
- Art - Elke
- Lasse
- Stille Momente
- Susanne Lind
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- Weserkrabbe
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- Ocean
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- Morgentau
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