Waldameise
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     Alles ist Mitteilung
     in der Natur
     Bettina von Arnim


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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Zu früh ...

    nierspart.gifdie Schippe in der Garage verstaut. Nun bleibts uns wohl doch nicht erspart ... das Schippen und Schieben ... und die Streusalzhändler und Skiliftbetreiber wirds freuen.
    Ja, ich spreche von Schnee. Diesen glitzernden kalten, weißen Sternchen. Wisst ihr noch?

    Ein paar Flöckchen Schnee ... doch, darauf freu ich mich, auf strenge Fröste weniger.
    Meine Füße, Nieren und vorfrühlingsgetäuschten Pflanzen mögen das nämlich nicht.

    Waldameise 20.01.2007, 15.16 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Viel schreiben kann ich heute nicht,

    denn mein Kopf quält mich gar fürchterlich ... aber wenigstens ein
    wunderschönes, sturmfreies
    und gemütliches Wochenende

    möchte ich Euch wünschen.

    Waldameise 19.01.2007, 19.21 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Ohje ...

    da braut sich was zusammen ...

    Es jault durch jede Ritze unseres Häuschens ganz fürchterlich. Plötzlich liegt ein Mülleimer und diverse Blumenschalen auf unserer Wiese, die ich noch nie hier gesehen hab, und ständig glaube ich, dass der Postbote Briefe in unser Briefkästle wirft, weil die ganze Zeit die Klappe klappert ...
    und dabei wird es immer dunkler, nee, das ist nicht mehr lustig. Ab wieviel Sturm-kmh wirft es eigentlich einen Bus um???

    Waldameise 18.01.2007, 10.46 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Bald ist er fertig

    Es dauert immer und alles etwas länger bei uns. Während in der Nachbarschaft ein Neubau am anderen aus dem Boden schießt, basteln wir seit vielen vielen Jahren an unserem alten Häuschen, um alles zu restaurieren und renovieren und es gemütlich einzurichten, so, wie es unserer Vorstellung entspricht.
    So mancher wird verwundert den Kopf schütteln, woher wir die Geduld nehmen, so lange in einem mehr oder weniger "schütterem" Häuschen zu leben. "Ob die jemals fertig werden?" wird man sich fragen.

    Klar ist es auch eine Frage des Geldes und noch mehr der Zeit, aber das ist es nicht allein, warum sich alles in die Länge zieht. Es macht einfach Spaß, etwas selbst zu gestalten, zu entwerfen, es herzustellen. Immer wieder, Stück für Stück. Und es ist so schön, sich auf etwas freuen zu können. Warum muss immer gleich alles fertig sein?

    Wir leben nun seit Jahren ohne Wohnzimmerschrank und habens überlebt. Es ging nicht anders, weil früher der Platz für ein Wohnzimmer nicht gegeben war. Nun ist es soweit ... bald wird der erste Schrank seinen Platz finden. Ich hab ihn noch nicht gesehen. Mein Mann möchte mich überraschen. Am Wochenende ist es vielleicht soweit, wenn die zweite Lasur trocken ist ...

    Deswegen gibt es auch noch kein Foto. Dafür hab ich euch noch eins vom Donau-Altwasser mitgebracht und wünsch euch einen gemütlichen Abend ...



    Im Grunde ist es das gleiche Motiv wie beim letzten Foto, nur, dass dieses herangezoomt war und ihr hier das ganze Motiv sehen könnt.

    Waldameise 16.01.2007, 17.50 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Zum Donau - Altwasser ...

    führte uns heute ein ausgedehnter Spaziergang. Ich fand es wunderschön, wie sich die Abendsonne im Altwasser der Donau spiegelte.

    Deshalb hab ich diesen schönen Augenblick festgehalten und möchte euch damit eine freundliche, sorgenfreie Woche wünschen ... :-)))


    Waldameise 14.01.2007, 19.24 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Mimi ...

    hält gern Ausschau, beobachtet jedes Knacken und Knistern ...



    Und davon gibt es viele, seit der Wintersturm um unser altes Haus bläst und das Gemäuer ächzen lässt. Aber das weiß sie nicht. Sie denkt, da sind Mäuse unterwegs ...



    Aber hier gibts nur Leinen-Mäuse, liebe Mimi.
    Bleib ganz friedlich, hier wird nichts Lebendes gekillt. Bekommst auch einen Heiligenschein dafür ...



    Brave Mimi ...



    Danken möchte ich euch für eure ganz lieben Kommentare zu meinen letzten Einträgen, über die ich mich wie immer ganz sehr gefreut habe. Danke, dass ihr mich besucht und eure Gedanken zu den meinen hinterlasst ...
    danke :-)))

    Euch allen wünsche ich ein wunderschönes, gemütliches Wochenende :)))

    Waldameise 13.01.2007, 14.26 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Immer wieder versuche ich ...

    hinter das Geheimnis der Menschen zu kommen, die offensichtlich ein Vergnügen darin sehen, ihre Wohnung oder Häuschen stets tiptop in Ordnung zu halten. Sie putzen, räumen, entstauben und schrubben scheinbar den lieben langen Tag. Immer sieht alles picobello und aufgeräumt bei ihnen aus, die Fenster blinken schon von Weitem, Wollmäuse scheinen einen Bogen um ihre Wohnung zu machen und ohne Bedenken können sie ihre Schränke auch mal offen stehen lassen.

    Mal ehrlich ... es muss so sein, dass sie Spaß an all diesen Arbeiten haben, oder? Anders kann es doch gar nicht sein. Kein Mensch kann mir erzählen, dass er all die Dinge immer wieder voller Eifer und Sorgfalt tut, nur, weil man es von ihm erwartet. Ich glaube eher, dass es ihnen Spaß macht, so wie andere Briefmarken sammeln, fotografieren oder bloggen.

    Ich freu mich auch, wenn alles aufgeräumt und sauber ist und kann die Arbeiten auch, die dazu notwendig sind *lach*. Ich mag auch diesen Zustand, wenn die Wohnung glänzt, und nehm mir jedesmal vor, nicht wieder so lange mit einem Großputz zu warten. Das ist wie mit dem Zahnarztbesuch ... seufz. Was ich auch tue, am Ende schieb ich diese Arbeiten doch wieder vor mir her. Und so lange sich keiner darüber beschwert, wird sich daran vermutlich auch nie etwas ändern.

    Gern hätte ich auch ein ganz klein wenig mehr Spaß an der Hausarbeit. Schon am Morgen, wenn ich erwache, müsste ich voll Freude daran denken, welche Arbeiten schon auf mich warten, welchen Spaß sie mir wieder machen werden. Nichts würde mich länger im Bett halten.
    Schnell raus aus dem blöden warmen Bett, wo doch der Wischeimer schon nach Wasser schreit und die Möbelpolitur freudig erregt in der Flasche gluckst, wo die Klobürste ihre Borsten kämmt, die Waschmaschine schon übermütig ein paar Runden ohne Wäsche dreht und der Staubsauger seinen Beutel streichelt ...
    und sie alle nicht erwarten können, dass ich endlich endlich zu ihnen eile.

    Ach, wär das schööööön ...

    oder etwa nicht ???




    Waldameise 12.01.2007, 12.27 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Nie wieder

    ... richte ich eine Feier mit so vielen Leuten (an die 100 waren es wohl) aus. Nie wieder. Die Gäste saßen alle schon an den Tischen, als ich kam. Viele Gesichter sah ich zum ersten Mal. Da müssen einige ihre ganze bucklige Verwandtschaft mitgebracht haben. Es war ein Hin und Her und alles rannte durcheinander.

    Irgend jemand hatte unsere uralten Schulbänke zu vier oder fünf endlos langen Tafeln aufgestellt. Dazu die kleinen harten Stühle. Ich hab mich so geschämt, weil überall die Schmierereien der Schüler zu sehen waren. Zumindest Tischdecken hätte man da drüber legen sollen. Aber es war zu spät, dies nachzuholen, denn überall standen Weihnachtsgestecke.

    Dabei hatte mein Mann doch Geburtstag. Konnte denn niemand die Gestecke durch Blumen ersetzen? Aber nun noch darum kümmern, dafür blieb mir keine Zeit. Irgendwie musste ich ja das Essen auf die Tische bringen. Die Gäste hatten Hunger.

    In der Küche herrschte ein Chaos. Es fehlte an allem, an Töpfen, Schüsseln, Tellern, Besteck. Ein paar Helfer brachten die ersten Teller mit Hühnerbeinchen und Kartoffeln. Der Rest war in großen Töpfen, aber alle waren noch gefroren. Einer aus der Küche kippte die heißen Kartoffeln zu den gefrorenen Beinchen. "So werden die auch warm" - sein Argument. "Man hätte Wärmeplatten auf die Tische stellen sollen" wusste ein anderer.

    Draußen wurden es immer mehr Leute. Aber in den Töpfen waren nicht mehr allzuviele Kartoffeln. Was mach ich nur ... ich war der Ohnmacht nahe ... *schwitz* ...

    Nein, nie nie wieder ...

    möchte ich solche Träume haben, wie letzte Nacht.

    Waldameise 11.01.2007, 13.39 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Mein Gott, jetzt ist es also soweit

    ... heute morgen glaubte ich noch, es hätte über Nacht geschneit, als ich aus dem Klofenster schaute und viele viele weiße Tupfer in unserem Garten liegen sah. Aber bei näherer Betrachtung erkannte ich dann, dass es sich um weiß- und graufellige Rupf- und Kampfspuren liebestoller Kater handelt, die scharf auf unsere Mimi sind und schon die ganze Nacht für den nächsten DSDS-Wettbewerb (das letzte S steht für Superkater) geprobt haben.

    Dann entdeckte ich all überall Tulpen- und Krokussknospen und frische Triebe an diversen Pflänzchen. Und als ob das nicht verfrühter Frühlingsspuren genug wären, fängt nun auch noch ein Vogel mit seinem Konzert an, als hätten wir Ende März/Anfang April. Ist das zu glauben?

    Versteht mich richtig, ich liebe den Frühling und hätte nichts dagegen einzuwenden, wenn es denn schon soweit wäre. Aber es darf halt noch nicht Frühling sein, und alles, was da schon so tut, erlebt nur einen vorgetäuschten Frühgasmus.


    Waldameise 08.01.2007, 13.57 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

    Vom Winde verweht

    Gestern war es soweit. Ich hab endlich diesen Film gesehen, von dem Millionen schwärmen. Eigentlich hätte ich vorher das Buch lesen sollen. Das wurde mir jedenfalls empfohlen. Hab ich aber leider nicht. Vielleicht war das ja der Grund, dass ich die große Euphorie, die dieser Film wohl bei dem Rest der Welt auslöst, nicht ganz teilen konnte.

    Vielleicht bin ich auch mit zu hohen Erwartungen an die Handlung heran getreten. Zudem darf ich das Drehjahr nicht vergessen. Die Schauspieler - bis auf das Kind - haben gut gespielt. Der Film war informativ und unterhaltsam, das Thema zu verfilmen sicher mutig zu jener Zeit ... und ich bin nicht vor Ende eingeschlafen.

    Und dennoch geriet mein Blut nicht in Wallung, wie z.B. bei "Doktor Schiwago", bei dem ich mir immer wieder die Augen ausheulen könnte, so überzeugend sind die Hauptdarsteller ...

    Waldameise 07.01.2007, 11.18 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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